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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 08:36
    • #281
    Zitat von "Mnyut"

    Hamburg ist ja nicht wirklich weit weg von dir (im gegensatz zu Sindelfingen :wink: ). Hörs dir doch mal an... und das Packmass ist auch äusterst interessant, da kann man nicht meckern :)

    ... interessant wäre es auf mehreren konkreten Veranstaltung ... aber erst nachdem geklärt ist, wie es mit dem Materialbedarf (Kosten, Abmessungen, Gewicht) aussieht.

    Wenn es eine (auch wenn sie gut klingt !) "Freak-Kiste" mit praxisfremden Abmessungen und Gewicht ist, dann ist ein solches Konzept für die meisten Veranstaltungsfirmen sowieso "gestorben" (... d.h. genauso idiotisch wie ein Riesenbasshorn ...).

    Die Ansichten darüber mögen unterschiedlich sein, aber ich persönlich sehe ein LS-System als Werzeuge für die Praxis, die ich selbst auch einsetzen würde (oder auch wirklich mit meiner Party- oder Oldieband konkret auf Veranstaltungen einsetze).

    Rein vom Standpunkt des Entwicklers reizen mich auch andere Konzepte (wo Kosten, Gewicht etc. dann keine Rolle spielen ...) - aber: da ich auch seit 30 Jahren Musiker bin und schon genug schwere Kisten geschleppt habe, leiste ich mir diesen Luxus nicht und denke lieber über Lösungen nach, mit denen Musiker und Verleihfirmen etwas "anfangen" können ... und hierzu zählen auch wirtschaftliche Faktoren (Anschaffungspreis, akustischer Output je zugeführter elektrischer Leistung, Skalierfähigkeit, Abmessungen und Gewicht ...).

    Also sorry, wenn ich sowas auch als wichtig ansehe ...

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 24. Januar 2005 um 11:48
    • #282

    SK und OT: hast du eigentlich meine pn bekommen? Wäre genau aus dem von dir genannten Grund (Mobildisco u. Top40) an einem 15er Hybriden interessiert: Muss nur bis 130Hz sauber spielen, also ein kompromisloser Bass! Mit der Größe die erforderlich ist!
    :wink:

    mfg Matthias Schoster

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 11:53
    • #283
    Zitat von "MasterMatze"

    SK und OT: hast du eigentlich meine pn bekommen

    [OT]... wann hast Du die denn geschickt ... in den letzten Tagen hab ich keine PN von Dir bekommen ...[/OT]

    Würde Dir sowas (also mit 15") ...

    ... reichen ?

    Ich hab sowas bisher nicht in mein LS-Programm genommen, weil einige User ja schon (... anhand der Messungen "untenherum" ... :wink: ) am 18"er "herummeckern" ...

    Na ja ... wenigsten sind ja die Nutzer der Kisten (wie ja im Forum vereinzelt nachzulesen ist ...) damit zufrieden. Und darauf kommt es schließlich an ... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (24. Januar 2005 um 12:05)

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 24. Januar 2005 um 11:58
    • #284

    FF:
    stimme dir in weiten Teilen zu, interessant/wichtig finde ich aber in dem Zusammenhang auch den verzerrungshemmenden Aspekt von BR-Systemen. Weil: wenn die Pappe weniger Bewegung macht, produziert sie weniger Verzerrungen (bewegt sich fast nur im Kleinsignalbereich). Die geschlossenen Systeme müssen um Pegel zu erzeugen, große Hübe ausführen (deshalb ja auch Langhub). Große Hübe bedeuten aber auch größere Verzerrungen.
    Zu diesem Thema gibt es auch eine interessante Seite unter
    http://www.exdreamaudio.de/Bassreflex_auf…_prufstand.html
    Was jetzt im Endeffekt schlimmer ist, das schlechtere Impulsverhalten durch Resonator oder die höheren Verzerrungen durch größere Hübe, ist wohl zu sehr von den einzelnen Parametern des LS, der Box, des Musikmateriels und des Hörers abhängig, als dass man eine allgemeingültige Antwort darauf finden könnte.
    Aber grundsätzlich interessant finde ich auch BR-Systeme mit niedrigen Resonanzfrequenzen (unter 50Hz).

    und @WF:
    wenn du bei deinem URPS die Tiefen so um 50Hz mittels EQ oder aktivem Filter mit 10dB anhebst, verschlechtert doch dieses Filter auch schon die Impulsantwort. Natürlich nicht so heftig wie bei einem Leistungssignal, aber zeig mir mal ein aktives Filter, dass gleichzeitig einen Frequenzbereich von ca. 1 Oktave mit 10dB hochzieht und die Impulsantwort nicht wesentlich verschlechtert. Im Endeffekt ist das ja auch ein Resonator, nur eben mit weniger Energie gespeist.
    Will sagen: ob ich jetzt mit BR/BP oder mittels eines elektronischen Filters den Pegel anhebe, beides geht auf Kosten des Impulsverhaltens. (natürlich ist das bei energiereichen Signalen schlimmer)
    Wenn ich aber Impulstreue über alles stelle, komme ich also eigentlich nicht darum, LS in eine unendliche Schallwand zu bauen und einzeln an Verstärker mit hohem Dämpfungsfaktor zu hängen, aber flat zu betreiben. Dann hab ich wirklich keine Resonatoren mehr im System und die Membranbewegung wird theoretisch nur vom Eingangssignal beeinflußt.
    Problem: zu tiefen Frequenzen sehr leise. Abhilfe: sehr viele LS einbauen. Wohlgemerkt: das ist kein URPS-Prinzip, da keine Signal-Anhebung unterhalb der Resonanzfrequenz, eher wird das ein MassPar(massive parallel)-System. Aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht mal im Ansatz sinnvoll. Höchstens als Freak-System...

    Nur ein paar Gedanken meinerseits.
    CU,
    AC.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 12:17
    • #285
    Zitat von "AmpChamp"

    Was jetzt im Endeffekt schlimmer ist, das schlechtere Impulsverhalten durch Resonator oder die höheren Verzerrungen durch größere Hübe, ist wohl zu sehr von den einzelnen Parametern des LS, der Box, des Musikmateriels und des Hörers abhängig, als dass man eine allgemeingültige Antwort darauf finden könnte.

    ... schöner Beitrag !

    Und da schwingende Luftmassen durch den Lautsprecher nur ungenügend bedämpft werden (zwei mechanisch gekoppelte Teilssysteme ...) ist EIN möglicher Ansatz dann die Verbesserung der akustischen Bedämpfung des Resonators, was auch zu einer Verbesserung des Zeitverhaltens führt ...

    Zitat von "AmpChamp"

    Wenn ich aber Impulstreue über alles stelle, komme ich also eigentlich nicht darum, LS in eine unendliche Schallwand zu bauen und einzeln an Verstärker mit hohem Dämpfungsfaktor zu hängen, aber flat zu betreiben.

    Und eine solche ideale (praktisch aber nicht realisierbare) Performance können auch URPSE nicht erreichen ... denn: allein das Anheben von tiefen Frequenzen durch Filter ist hier (wenigstens EIN !) Haken. Ich halte es durchaus für möglich, daß die Übertragung im Zeitbereich - auch in der Praxis - erheblich besser als bei BR-Konstruktionen funktioniert ... aber bestimmt gibt es noch mehr Haken (und EINEN hat WF selbst genannt: die Kosten !) ...

    ... und ein weiterer Haken könnte die (... nur mal als Idee: ungleichmässige !) gegenseitige Bedämpfung der Chassis sein.
    Mein Fazit: Es gibt - real - kein ideal arbeitendes Bass-System (.. meine Hybridkonstruktion - trotz einiger Vorteile gegenüber BR-Systemen und Kurzhörnern - ausdrücklich eingeschlossen ... :cry: ) !!!

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 24. Januar 2005 um 13:39
    • #286

    SK: Wenn 20 liter mehr benötigt werden um mit 0db auf 60Hz zu kommen dann ists mir egal! Sonst sehr schön! Scheint aber ein Vollhorn zu sein und keinHybrid?? naja hab die die PN nochmal geschickt!

    @Rest: Es wur ja schon mehrfach erwähnt, dass auch hier "Richtig" wie immer auf diesem Kompentenzsektor sehr relativ und situationsbedingt ist!

    Es ist klar, dass man Kunden die mitm Polo vorfahren um für nen 50ten im kleinem kreis leisen sound! benötigen.. keine 18er Hybrid mitbekommen!
    ein schönes kompaktes 15" BR System ist in diesem Fall das richtigere!

    Ich finde die standalone-fähigkeit als eigenschaft eines skalierfähigen Systems sehr wichtig! Wer ausschließen kann für einen Bass alleine keine anwendung zu finden ist zumindest auf dem Eventtechniksektor (kleinService) nicht richtig positioniert. Ich zumindest will auch den letzten bass aussem lager Haben wenns am WE wieder mal brennt!

    Auch muss man sich in die möglichen gesamtkonfigurationen einarbeiten. Wer fr. fähige BR tops hat brauch kein Bass der bis 200hz sauberen Pegel liefert... vielleicht war auch deswegen der SK18er für viele Limmer-user die erleutung!

    Ich will nur Sagen Wenn man sich mal ernsthaft darüber gedanken macht was für einen selber wichtig ist und sich nicht nur durchs forum in Höhenflugregionen verleiten lässt... findet man sehr schnell einen subjektiv optimales system!! Da wir alle verschiedene Anforderungen haben gibts nicht das eine richtige, eventuell aber das richtige für sich! :wink:

    mfg Matthias Schoster

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 24. Januar 2005 um 14:31
    • #287

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:26)

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 24. Januar 2005 um 15:27
    • #288
    Zitat

    Es gibt - real - kein ideal arbeitendes Bass-System (.. meine Hybridkonstruktion - trotz einiger Vorteile gegenüber BR-Systemen und Kurzhörnern - ausdrücklich eingeschlossen ... ) !!!

    Endlich sagt es mal einer ausdrücklich und so wie es ist. :D
    Mit dem Schumacher F1 wird nen Hausfrau keine Einkäufe erledigt bekommen, und mit dem Family-Van, wird der Michael, kein Rennen gegen seine F1 Kollegen gewinnen.

    Ich folge nun schon seit langer Zeit die URPS Diskussion. Sie nervt mich im Grunde nur noch!
    Da wird behauptet, dass man ein „Trottel“ sei, weil man sich nicht vorstellen kann, dass es funktioniert und (<- hier kommt es auf das UND an!) Sinn macht. Andererseits werden Zweifel mit einer unverschämten Arroganz beantwortet. Mir fällt ein Zitat dazu ein: Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650) Na gut, niemand zwingt mich dieses System zu haben. Weil auch andere System ihre Berechtigung haben. Und meine Kunden mich wahrscheinlich eher belächeln würden, wenn ich mit ner Lautsprecheransammlung und nem Kleinkraftwerk für´s Amping ankommen würde. Vielleicht würde ich den „tollen Urps“ ja auch mal gerne hören, aber nur vielleicht…die Fragestellung von SK bezgl. Gewicht, Packmaß und Effizienz steht im Fordergrund. Den Rest kann ich belächeln und unter Handgeklöppeltennupsiveredeltenundspiningoptimierten-Anschlusskabel-Lieberhaber abtun.
    Jedoch reagiere ich hoch allergisch, wenn jemand so tut als ob er den „Löffel der Weisheit“ erfunden hätte und drum nur er damit fressen darf! Und alle anderen sind unwissende Dumpfbacken!
    „Fiat Lux!“ sage ich da, pinkle in ne Wanne hebe meine Hand rein, lass mich von der kosmischen Energie als Antenne benutzen und verkaufe hier das abgefüllte Wasser und behaupte, dass man damit den Bass so hört, dass man gar keinen URPS mehr braucht!
    Sorry, aber ich muss das mal so satirisch schreiben! Wenn es einer Überprüfen will, werde ich nur sagen: „Unwissender, die 10Herz-Nupsi selbst hat mich zum großen Bassomaten auserwählt, meine Nieren sind heilig!“

    Was nutzen mir den bitte 10Hz oder 20Hz im realen Bühnenbetrieb?
    Wie schaut es mit Schädigung des Publikums aus? Schon mal drüber nachgedacht, dass nicht nur zu laut, sondern auch zu tief Schäden auslösen kann?
    Was nuzt ein System das keine Nachfrage hat, weil der Hauptuser (WF) auf keinen Fall will, dass es komerzialisiert wird. Wer kann es sich schon leisten wie ein Prophet zu Predigen in der Hoffnung ein Veranstalter glaubt der Botschaft?
    Ich stelle mal die These auf, dass für kleine Jobs die SK-Hybride oder BRs diverser Entwickler ausreichen. Für Mittlere Jobs gibt’s jede Menge Horn- oder Resomaterial und für große Jobs wirst Du wohl kaum ne Möglichkeit haben einen URPS gebucht zu bekommen.
    Wo also soll man dann den URPS in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und erledigbare Jobgröße reintun? Nirgends? Dann wäre es Liebhaberei...somit nichts für den gewerblichen Beschaller :cry:

    @WF wäre mal interessant, ab welcher Beschallungsgröße Du ne Wirtschaftlichkeit erkennen kannst?

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 24. Januar 2005 um 15:31
    • #289

    Moin,

    Zitat doublefishdesigns:
    " (gut "machen" kann man's ja immernoch, dafür gibt's ja die vielen regler auf pult und siderack) " :shock:

    Jajaja, gottseidank klingen sie (die Titel) verschieden. Meine Beobachtung bezog sich auf den Bassbereich. Vergleichen wir mal 2 Systeme, beide BR, beite Amplitudenlinear, aber unterschiedliche Resonatorabstimmungen (Frequenz/Güte).
    Dann spielen wir über beide Mustersysteme einen Musiktitel der auf einer Studioabhöre mit Resonator produziert ist.
    Der Titel wird nur auf dem Mustersystem musikalisch klingen das dem "Originallautsprecher" in der Abstimmung nahekommt.
    Den "falschen" Resonator kannst man mittels Siderack nicht abstellen. Man kann nur ein künstliches Dröhnen erzeugen das den von mit beschriebenen Effekt "überdröhnt" oder gleich einen Bandpassbass nehmen. Beides verdient einen Kotzsmiley.

    Lässt man dagegen den Resonator weg klingt das musikalisch, egal was im Studio aufgebaut war. Einen Basston der zu früh und zu schnell anfängt oder zu früh oder zu schnell aufhört gibt es nicht.
    Niemand braucht Dröhnkisten, außer Kaufleute, Zyniker und polofahrende DJs.

    Und wenn mal ein Titel aufm Dröhneimer nicht läuft ist der schlecht produziert. :shock:

    Und nochwas, es gibt meiner Ansicht nach keine Möglichkeit Lautsprecher zu bauen die irgendwas beschönigen, durchaus aber die Möglichkeit Lautsprecher zu bauen die alles gleich sch++++ klingen lassen. Oder man nimmt gleich einen Brutalizer ins Siderack.

    @ DJ JAJA: Pragmatiker und Wissende werden sich immer streiten, beide kommen zu ihrem Ziel und das muß nicht gleich sein.
    Manches was Du über den URPS schreibst ist schlicht falsch, nimm die StandardProppen aus den Ohren.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    2 Mal editiert, zuletzt von Hörnli (24. Januar 2005 um 15:43)

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 24. Januar 2005 um 15:34
    • #290

    Spätestens bei dem ersten Einschlag einer Basedrum beim Probehören sind hier 95% aller Postingz obsolet:-))
    Mein standart Momocluster hat 1,5m3 Volumen bei 200kg gewicht
    Im Moment arbeiten hier in der näheren Umgebung ca 300 Verurpste Einzelchgassis(kein Sintron/Kendford)
    Verglichen wurde mit
    Achenbach sub/RCF-FANE
    Limmer 2x15" Basshorn
    SB 218
    HK R
    Div selbstbau 2x18 BP,s
    BMS 2x15"
    W-Bin
    Martin Bin
    Doppelrutsche
    SB 850
    Turbo-2x18/1x18
    Akustikline 218
    GAE Harkwind Bassd


    etc etc
    Der Performanceunterschied ist eigendlich immer völlig indiscutabel gross,und sorgt für verstörte gesichter*g*
    Nur der sB 218 kann wenigstens auf EINER Frequenz Pegelmäßig Lärm veranstalten.......der Rest...ähmm:-))

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 24. Januar 2005 um 15:57
    • #291

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:23)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 15:59
    • #292

    Hörnli
    ... ich würde es aber mit dem BR auch nicht "übertreiben". Wenn ich eine Studioabhöre mit BR baue, dann würde ich das Systeme so auslegen, daß sich das Nachschwingen in Grenzen hält (... eben unten flacher "Ausstieg" ...) - übrigens eine ähnliche Vorgehensweise wie beim BR-Bass von Kracky.

    Das Problem ist eher, daß im (... gerade "besonders preiswerten" Einsteiger-) PA-Bereich - um hohe verkaufsfördernde Dröhnpegel zu erzeugen (von dem dann den einen oder anderen DJ was "abgeht" ...) - eher unterbedämpfte "Schmalband"-Kisten angeboten werden.

    Diese derart "abgestimmten" Einsteiger-Bässe werden bei (im Vergleich zu richtigen Veranstaltungen ...) verhältnismässig leisen "Vorführungen" - in zusammen mit zahlreichen anderen Kisten vollgestellen "Verkaufsräumen" - dann "vorgeführt" und müssen bei Chartmucke dann in den Ohren der Teenies "einen richtig geilen" Bass machen (... denn weniger Bedämpfung erhöht den Pegel bei der Abstimmfrequenz ... und zwar besonders bei geringen Leistungen ... :D:D :D).

    Spätestens auf einer größeren Veranstaltung (offenes Gelände, Zelt ...) kommt dann - wenn überhaupt - einigen die "Erleuchtung" (geringer max. Pegel durch Kompression, oder auch mal kompletter "Abschuß".

    BR hat schon seine Berechtigung ... nur nicht, wenn viele Kisten auf einem Haufen stehen ... und wenn hohe Effizienz auf Großveranstaltungen erwartet wird.

    BR wurde (für eine einzelne Box !) erdacht, um die Effizienz im Bereich einer Abstimmfrequenz bei gleichzeitig besserer Bedämpfung der Membranbewegung in diesem Bereich zu verbessern - was auch (wenn man ordentlich abstimmt und geeignete Chassis verwendet ...) gut funktioniert.

    Und Hörner wurden erdacht, um (trotz "damals" geringer Verstärkerleistung) höhere Schallpegel zu erzeugen).

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 16:07
    • #293
    Zitat von &quot;Wellenfront&quot;

    Spätestens bei dem ersten Einschlag einer Basedrum beim Probehören sind hier 95% aller Postingz obsolet:-))

    Sorry WF: ein absolut arrogantes Statement !!!

    ... denn: wenn ein gut gestimmtes Drumset klanglich so verändert wird, daß nach einem URPS-Erlebnis plötzlich alles "viel toller" und "spektakulärer" ist, dann macht Deine Kiste wohl einen Sound (... etwa "ein wenig" Effekthascherei ???).

    Wenn Du Dich als seriösen LS-Entwickler siehst, dann poste doch mal das Übertragungsverhalten (F-Verlauf UND kumulatives Zerfallsspektrum - gemessen z.B. auf einer Wiese - um das phänomenale Zeitverhalten zu sehen) ... ich habe da meine berechtigeten Zweifel ...

    Bin sehr gespannt.

    Und falls Du sowas nicht liefern kannst, dann bin ich auch bereit - kostenlos - die Messungen durchzuführen.

    Und spätestens, wenn Du mir und den anderen Kollegen dann "weissmachen"willst, daß man das nur hören und nicht messen kann ("Hokus-Pokus"), wissen alle, die nicht mehr an den Osterhasen glauben, was davon dann letztendlich zu halten ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (24. Januar 2005 um 16:14)

  • Hörnli
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    1.880
    • 24. Januar 2005 um 16:11
    • #294

    Moin,

    @ Sound-Klinik:

    Ich bin in Gedanken immer noch beim Titel des Themas hier, und hier streiten Pragmatiker um Machbarkeiten in der Praxis. So Mancher schiebt kaufmännische Zwänge vor und propagiert, auch unter diesem Aspekt, unnötig schlechte Lösungen. :cry:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 16:21
    • #295
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    Ich bin in Gedanken immer noch beim Titel des Themas hier, und hier streiten Pragmatiker um Machbarkeiten in der Praxis. So Mancher schiebt kaufmännische Zwänge vor und propagiert, auch unter diesem Aspekt, unnötig schlechte Lösungen.

    ... Welche kaufmännischen Zwänge meinst Du denn ?

    "Freak"-Lösungen, die womöglich für PA-Anwendungen eher praxisfremd sind (sei es durch zu hohes Gewicht, riesenhafte Abmessungen oder extreme Anschaffungskosten ...) gehören in ein HiFi-Forum für "durchgeknallte" Spinner ... (mein Tip: http://www.audioavid.de - echt schlimm !) ... aber warten wir doch einfach mal die seriösen Messungen von WF ab ...

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 24. Januar 2005 um 16:30
    • #296

    Moin,

    irgendeinen Grund muß es ja für 2x18"er Stapel geben, PA -tontechnisch begründet kann das nicht sein.

    Nix gegen die 18"BR, Stativrohr, 10"/ 3/4" Kombis.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Hörnli
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    1.880
    • 24. Januar 2005 um 16:36
    • #297

    Moin,

    Messungen, erstmal definieren wie. Der Mensch ist im Bassbereich kein Meßmikrofon.

    Eigenzitat aus:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=32505&highlight=

    "Basshörner drücken erst hinten richtig"

    " Der Unterschied ist doch wohl die Druck/Schnelle Transformation die in einem Hornstack im Lautsprechergehäuse stattfindet. Bei einem Bassreflex LS geschieht das erst im Raum. Außerdem ist ein Mensch im Bassbereich ein komplexer Schallempfänger. Befindet man sich an einem Druckknoten schwingt die Luft in der Luftröhre und der Brustkorb wird zusammengedrückt. Befindet man sich an einem Schnelleknoten wackeln die Haare und Klamotten. Das kann niemand mit einem Meßmikrofon erfassen.

    Darum gibt es so viele "Bassreligionen". "

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (24. Januar 2005 um 16:39)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 16:38
    • #298
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    ... irgendeinen Grund muß es ja für 2x18"er Stapel geben, PA -tontechnisch begründet kann das nicht sein.

    Nix gegen die 18"BR, Stativrohr, 10"/ 3/4" Kombis.

    ... wenn Du mehrere BR-Kisten auf einen Haufen meinst, muß ich Dir - auch vom Klang her - recht geben.
    Allerdings gibt es viele Verleiher, die mit wenigen solcher Systeme mal "angefangen" haben ... und dann sich einfach noch einige solcher Systeme dazugekauft haben.

    Es gibt bestimmt nicht wenige Verleihfirmen, die "beim nächsten Mal" dann bei der Konzeption ihrer PA alles anders machen würden (... wenn sie denn - für einen akzeptablen Preis - ihr altes "Gerödel" nur irgendwie loswerden würden ...).

  • Wellenfront
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    2.083
    • 24. Januar 2005 um 16:40
    • #299

    Ich freue mich auf einen Vergleich......können wir ja ma ins auge fassen so in den folgenden monaten

    Mit dem Standart oder dem Big-UrpZ

    Vergleichen können wir dann auch gleich den Leistungsbedarf,auch da gibt es dann sehr sehr lange gesichter...VERSPROCHEN!

    Verglichen wird nach Packmass....oder Gewicht oder auch "was kommt aus dem Stack bei zb.300W Pin so raus"

    meine kleinste einheit ist 200kg und eben 1,5m3.........auch gerne 500kg 4m3*gg*

    Dasergebniss ist auf jedenfall "lustig"

    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 16:42
    • #300
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    Befindet man sich an einem Druckknoten schwingt die Luft in der Luftröhre und der Brustkorb wird zusammengedrückt. Befindet man sich an einem Schnelleknoten wackeln die Haare und Klamotten. Das kann niemand mit einem Meßmikrofon erfassen.

    ... und jetzt machen wir das Ganz mal auf einer Wiese (Schnelleknoten ???) ... :wink:

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