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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 25. Januar 2005 um 04:45
    • #341

    Moin,

    @ Wellenfront:

    ich bin ja ein geduldiger Mensch. Wenn ich Dich und SK beim Streit beobachte ist mir klar was passiert. Der eine hat keine Ahnung vom URPS dafür aber den praxistauglichen Kleinbass der andere hat den URPS der erst mit Frontfläche/Abstrahlfläche lebendig wird. Die Wahrheit aus dem Drucktank habt ihr beide geschluckt. Solche Leute wie ihr beide platzen immer irgendwann.

    Dann komme ich, der nur eine Klirrmessung haben will. Von einem Gerät das perfect ist.

    Ich zitiere mal mich selbst:

    " genau darüber hätte ich gerne eine seriöse Messung. Das was bei den ungeeigneten Chassis passiert sind (sicher gut hörbare) Faltgeräusche. Das die K2 von 60 Hz nicht ortbar ist, ist mir klar. Und daß das niemand hört auch. Da die K2 aber im empfindlichen Bereich der Konstruktion liegt (Resonanzfrequenz) hätte ich gerne eine Messung, aus Forscherdrang. Daß K2 den Grundton unterstützt ist so neu nicht . Das Grinsen will ich niemandem verderben, das hätte ich sicher auch. "

    Kurz: die K2 eines 60 Hz Tons ist 120 Hz

    Jetzt zitiere ich Dich:

    "K2 liegt eher bei 120-180Hz,bei üblicher musik"

    Schon sind wir uns einig ! Fast jedenfalls, denn irgendwo zwischen 100 Hz und 120 Hz liegt die Resonanzfrequenz des URPS. Das ist die Frequenz bei der zur Anregung einer Schwingung die geringste Energie nötig ist. Nehme ich jetzt mal folgendes an:

    64 URPS
    Resonanzfrequenz 110 Hz
    3m^2 Frontfläche

    Geben wir einen 55 Hz Ton drauf. Der Strahlungswiderstand ist bei der Frequenz und Frontfläche schon sehr knapp, die Chassis müssen Hub machen. Das optimale URPS- Chassis leidet nur unter Antriebsnichtlinearität. Anders als schlechte pseudo- URPS- Chassis oder große 18" Membranen, die noch dazu Membranklirr erzeugen. Es entstehen K2- Kn nur aus dem Antrieb. Die Kn fallen nicht ins Gewicht denn diese regen weder die Membrane zu Schwingungen an, die ist zu klein dafür, noch Gehäusemoden, auch das ist zu klein dafür. Wäre da nicht die Membrane mit der Luftfeder, die auf 110 Hz abgestimmt ist und die K2, die eine Frequenz von 110 Hz hat.

    und darüber hätte ich gerne eine Messung !

    Solange ich keine seriöse Messung darüber habe stelle ich öffentlich weiter die Behauptung in den Raum, der URPS erzeuge den physikalisch nicht erklärbaren Wirkungsgrad im Bereich 50-60Hz psychoakustisch, durch eine isoliert wiedergegebene 2. Harmonische Oberwelle (K2).

    Damit mir nicht langweilig wird noch ein altes Zitat von Sound-Klinik:

    " Hinzu kommen weitere (übrigens auch psychoakustische) Effekte wie z.B. der, daß der Grundton eines Klangs (z.B. Bass-Saite) "wahrgenommen wird, auch wenn der Grundton nicht übertragen wird (... das Gehirn ergänzt anhand der Obertöne den Klang so, daß der Grundton dann praktisch "gehört" wird). "

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 25. Januar 2005 um 08:20
    • #342
    Zitat von "TBF"

    Messung: was will man da groß messen? Impedanz: läuft zimelich flach auf RDC niveau bis dann irgendwo ausserhalb des nutzbereichss ein höcker kommt
    Pegel: ist sofort nach Bassdrum einschlag feststellbar das eine messung überflüssig ist ...

    Sorry, daß Messungen überflüssig sind, seh ich da etwas anders.
    Und wenn Du wirklich Messungen davon hast: Dann jetzt aber her damit !!!

    Interessant finde ich auch, daß auch Du bei diesen "Vergleichen" Messungen als überflüssig "befindest" - vermutlich eine "Philosophie" aller URPS-Anhänger, weil nach Eurem Glauben allein URPSE - anders als andere, "gewöhnliche" Konstruktionen "über jeden Zweifel erhaben sind ..." (... übrigens hattet Ihr - wie Du auch weißt ! - nicht mit den Original-Hybrid, sonder einer Customvariante mit vom Kunden gewünschter Chassisbestückung mit geringerem B*L "verglichen" ... die dann ja trotzdem noch - sogar in Deinen kritischen Ohren - soooo schlecht nicht funktionierte ... :wink: )

    @all
    Zu einem objektiven Hörvergleich gehört, daß Systeme unter reproduzierbaren und gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden können.

    Auch bei gleichem Amping gehört dann aber zunächst einmal die Messung der elektrischen Impedanz, um die Leistungsaufnahme der LS-Systeme festzustellen - denn: Ein 2 Ohm-System würde - (bei gleicher Spannung) - viermal soviel Leistung aus einer Endstufe "saugen" wie ein 8 Ohm-System.

    Wen WF nun aber genau dies nicht will, daß durch reproduzierbare Messungen der reale Wirkungsgrad seines Systems ermittelt wird, kann das nur zwei Gründe haben:

    1. WF weiß bereits, daß sein System in Wirklichkeit nicht so effizient ist, wie er immer allen weißmachen will .. und er wird daher mit allen Mitteln verhindern, daß es - egal wie und durch wen - doch mal "rauskommt" ... oder ...

    2. Er kennt den wirklichen Wirkungsgrad eigentlich selbst nicht, weil er entweder nicht über geeignete Meßmöglichkeiten verfügt ... oder schlicht erst seit diesem Threat weiß, wie sowas gemessen werden kann (... auch hierfür gibt es von WF selbst Hinweise "... habe keine Messungen ...").
    Auch in diesem Fall wird WF sich (verständlicherweise ...) daher weigern und auf keinen Fall Messungen zulassen ... denn es könnte ja sein, daß der von ihm aufgebaute Mythos ("... mein System ist effizienter als alles andere ...") dann wie eine Seifenblase zerplatzt.

    Wir werden uns wohl oder übel darauf einstellen müssen, daß WF auch zukünftig nur vage und "geheimnisvolle" Andeutungen von sich (... in seinem Profil steht bloß "Entwickler" ...) und seinen URPSEN geben wird ... stets bemüht, sich mit der Aura eines "allwissenden" Gurus zu umgeben, der "nichts beweisen muß" (also ähnlich wie ein Gott ...).
    Und wenn WF dann doch in einem Threat "Wind von vorn" und berechtigte Kritik bekommt, folgen Empörung ("Du Ungläubiger" ...), Anfeindungen, verbale Attacken und "ich antworte jetzt nicht mehr" (beleidigt ?) ...

    Ich will nicht anzweifeln, daß seine Systeme "in sich" funktionieren (vielleicht sogar recht ordentlich klingen) ... und daß WF es mit "richtig" dimensioniertem Amping und "passender" Entzerrung versteht, seine URPS-System gut "in Szene" zu setzen, um seine Gemeinde (er nennt sie ja wohl "Durchblicker" ...) zu begeistern.

    Nur: Auch vor 25 Jahren standen die Leute mit offenen Mündern vor W-Bins, wenn man es (mit "richtigem" EQ-ing ...) dann "richtig krachen" ließ.
    Mit der Auswahl geeigneten Musikmaterials (... immer ganz wichtig: die "krachende" Bassdrum ... wie von WF und TBF immer wieder angesprochen ... :D:D:D ) und "nicht zu geringen" Abhörlautstärken konnte man immer schon leicht seine "Fans" begeistern.

    Nur für wirklich nachvollziehbare - objektive - Vergleiche ist bei einer solchen "Philosophie" dann kein Platz !

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 25. Januar 2005 um 09:34
    • #343

    @ SK
    Das ist jetzt aber unterste Schiene die du da fährst!
    Hast du Glück, das ich nicht ADMIN heiße.....

    Das WF hier nicht Baupläne postet, und gegenüber allen die Hose
    runterlassen will ist doch mehr als Verständlich.
    Viele die hier Lesen und Posten versuchen ja mit der
    Herstellung von Kisten Geld zu verdienen.
    Du kannst ja mal den Anfang machen und deinen Hybrid
    entzaubern....... .

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 25. Januar 2005 um 09:40
    • #344

    Hallo Holger,

    es geht hier doch nicht um Baupläne, sondern nur um nachvollziehbare Messungen (wo ich bei meinen Systemen keine Probleme mit einer Veröffentlichung habe ... sieh mal auf meiner Website ...).
    Und bei seriösen PA-Anbietern sind solche Infos verfügbar ...

    Wenn z.B. eine Anlage für konkrete Beschallungsaufgaben benötigt wird, dann werden im Installationsbereich sogar Polarmessungen geliefert, ohne dabei "die Hosen runterzulassen".

    Dein Einwand finde daher überhaupt nicht nachvollziehbar ...

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (25. Januar 2005 um 09:44)

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 25. Januar 2005 um 09:44
    • #345
    Zitat von "Holger"

    @ SK
    Das ist jetzt aber unterste Schiene die du da fährst!
    Hast du Glück, das ich nicht ADMIN heiße.....

    Das WF hier nicht Baupläne postet, und gegenüber allen die Hose
    runterlassen will ist doch mehr als Verständlich.
    Viele die hier Lesen und Posten versuchen ja mit der
    Herstellung von Kisten Geld zu verdienen.
    Du kannst ja mal den Anfang machen und deinen Hybrid
    entzaubern....... .

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    Was für einen Bezug hat dein Post eigentlich? SK fordert ja keineswegs die Pläne. Er möchte einfach nur ein Vergleichstest und wissen ob jetzt an dem großen Rumgetöse vom WF was echtes dran ist.

    Gleiches Amping ist gut. Durch den Vergleichstest von SK wird ja keine diskriminiert. Hinterher weiß man einfach nur eher bescheid, ob denn an den aussagen was dran ist oder nicht.

    Ich erinnere mich, dass ein gewisser Dirk Hahn eine ähnliche Situation mit seinem 8" Top ohne jegliche Grenzen geschaffen hat. Messungen gab es nie, aber die ganze Gemeinde war stocksauer auf Grund seiner Arroganz diese nicht zu geben. WF hat damals soweit ich mich entsinnen kann auch mitgepostet.

    Jetzt nur noch eine kleine Bitte an alle Beteiligten. Versöhnt euch wieder. Macht eine Kiste Bier beim Treffen auf und freut euch über euere Konstruktionen.

    ANSONSTEN BACK2TOPIC

    LiGr,
    Tom

    PS: dieser Post ist in der Zeit entstanden, in der SK schon auf Holger geantwortet hat.

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Holger
    Profi
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    589
    • 25. Januar 2005 um 11:29
    • #346

    WF hat doch nicht´s gegen einen Vergleichstest.
    Mit wenig Leistung hat er doch auch kein Problem,
    was hab ich alles überlesen.

    SK versucht das Thema Tod zu reden....kommt mir jedenfalls so vor.
    Wieso auch immer.

    Bei so unterschiedlichen Systemen im Vornherein so viel Festlegen wollen
    ( nur bei gleicher Ampleistung usw. )ist doch Kinderei.

    Ob ein System tauglich ist, bedeutet ja nicht allein, das es den höchsten Wirkungsgrad hat, oder den größten Max output je qm,
    Die Summe aller Eigenschaften gibt doch den Ausschlag. Kann mans
    bei einem Vergleich nicht bei diesem Kriterium belassen.
    Die Wichtung der verschiedenen Kriterien ist doch bei jedem
    Anwender anders gelagert.
    Das WF einen(mehrere) Vergleich aus Sicht der Klanglichen Eigenschaften
    und des Output´s für sich entscheidet, Bedeutet doch noch lange nicht,
    das es deswegen nicht inder Summe der Eigenschften noch viel bessere
    Systeme am Markt gibt.

  • DJ-JAJA
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    16
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    4.137
    • 25. Januar 2005 um 11:37
    • #347

    Aber sind wir denn nicht genau beim Thema?
    Wieso Todreden?

    Zitat

    Bei so unterschiedlichen Systemen im Vornherein so viel Festlegen wollen
    ( nur bei gleicher Ampleistung usw. )ist doch Kinderei.


    Genau das ist es nicht! Aber lies nun auch warum! :wink:

    In den ersten paar Zeilen seines ersten Postings schreibt SK doch, dass er die These vertritt, dass Leistung und Packmass (aus Sicht des Kunden)die limitierenden Faktoren des Basses sind. (CP)
    Das heißt, wenn eine gewisses Packmaß und eine gewisse Leistung definiert sind, dann hat man eine klassische Optimierungsaufgabe.

    Wie gut dieses Optimum dann ist „unter sonst gleichen Bedingungen“ (CP) ist einfach per Messung zu kontrollieren. Wobei es hier ankommt ist ja bereits ausführlich und sehr verständlich geschrieben worden. Der URPS-Erschaffer hat die These aufgestellt, dass seine Lösung das Optimum ist. Nun geht es darum ob die „sonst gleichen Bedingungen“ tatsächlich bei dem URPS Konstrukt vorherrschen. Und ob es sich nicht vielleicht tatsächlich um ein Optimum handelt. Wäre ja immerhin denkbar, dass es so ist. Jedoch ist es allgemein so üblich, dass man eine These angreifen können muss. Sonst ist ein Vergleich nicht möglich. Von Bauplänen oder genauen Chassisbezeichnungen war ja nie die Rede!
    Hier haben (auch ich) einige eben den Zweifel, dass tatsächlich die Bedingungen gleich sind. (Siehe Impedanz / Leistung etc).
    Jemand der seine These eben nicht dem Vergleich stellt, arbeitet wenigstens aus wissenschaftlicher Sicht nicht seriös! Hierauf war eben auch mein Posting, mit starkem Hinweis auf die Machenschaften der Sekte um Uriella (Fiat Lux) gemünzt. Ich halte Boxenbau und Beschallung nicht für einen Unterbereich der Esotherik!

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • EDE-WOLF
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    • 25. Januar 2005 um 11:47
    • #348

    wie wärs denn mal mit nem treffen:
    getestet werden:
    ein "minimum urps" gegen SK hybride mit gleichen volumen (truckspace)
    das gleiche mit ampleistung (setzt natürlich impendanzmessung vorraus, für die sich SK ja angeboten hat), wers will: gewicht, hörtest (mit leuten ausm forum (??),
    messungen aller art:
    impendanz, wirkungsgrad, fgang, klirr...
    setzt natürlich vorraus dass sich beide die mühe machen....

    und letztendlich:
    kosten/nutzen, wobei hier wellenfront ja durchaus eingeräumt hat dass sein system halt teuer ist...

    wäre das nicht evtl möglich??

  • TBF
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    1.785
    • 25. Januar 2005 um 12:21
    • #349

    wo hat denn WF geschreiben dass er nicht messen will ???
    er hat nur geschreiben dass esbisherkeine amtliche Messung gibt

    die ist auch in anbetracht der schieren Membranfläche einfach nicht nötig
    wenn WF bis zu 3 Limmer doppel15er hörner nuralsfiller ab 80/90 bis knapp 200 an clippenden Endstufeneinsetzt proseite kann!!! der pegel nicht "gering" sein - kein Vergleich zum SK foto mit 2 riesenhörnern und ner Sprachbox oben drauf (diemuss jadenMörder Wirkungsgrad haben :))

    und da WF kein Verkäufer ist im Gegensatz zu SK braucht der auch nicht Geld ausgeben für Messungen wenn das Ergebnis sowieso schon klar ist

    und @ Marketing Geschwafel ob das system jetzt teuer ganz teuer oder richtig teuer ist - entscheidend ist ob das gebucht wird undob manevtl. genau deswegen gebucht wird

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 25. Januar 2005 um 12:47
    • #350

    ... nach einigem Suchen von Beiträgen über URPS im Internet und einigen eigenen theoretischen Überlegungen habe ich womöglich eine Erklärung über die "Funktionsweise" vom URPS gefunden:

    Beim URPS werden (wenigsten) zwei psychoakustische Effekte genutzt.

    Effekt 1:
    Ein URPS produziert durch nichtlineare Verzerrungen - womöglich bedingt durch die hohe Federsteifigkeit der Luftkammer - ("wohlklingende") hohe Klirranteile, die dann ein trockenes Klangbild ("Kick") vermitteln.
    In einigen Beiträgen habe ich gelesen, daß ein URPS erst bei hohen Pegeln "richtig gut" klingt - d.h. dadurch dann ja auch mehr Klirranteile produziert - dies wäre also eine plausible Erklärung für dieses Phänomen.

    Effekt 2:
    Da unser Gehirn die Fähigkeit besitzt, fehlende Grundtöne bei gehörten Obertönen zu "ergänzen" (d.h. obwohl sie nicht "da" sind, "hören" wir sie !), führt das Hinzufügen von Obertönen auch zu einer - vermeintlich - stärkeren Wiedergabe von Grundtönen.

    Und da der Grundton in Wirklichkeit gar nicht mit hohen Pegeln wiedergegeben wird, ist der Klangeindruck dann "schnell" und trotzdem "tief". Wir "hören" also einen tiefen Ton, der nicht wiedergegeben werden muß (und dadurch auch keine Probleme mit dem Zeitverhalten haben kann ...).

    Da im "Nutzbassbereich" aufgrund der (benötigten ...) Abstrahlfläche dann auch höhere Pegel abgegeben werden können, wird das "Brustbein" dann schließlich auch zufriedengestellt.


    Fazit:
    Jeder A/B-Hörvergleich - auch gegen ein (... leider nicht real existierendes) ideales Bass-System - würde aufgrund der beschriebenen psychoakutischen Effekte zugunsten des URPS ausfallen, weil durch die Kirranteile der Klangeindruck ensteht, alles wäre "trockener" und "druckvoller".

    Beispiel: Wenn ich ein hochwertiges System höre und einen Enhancer im Signalweg einschleife, wird die Mehrzahl der Hörer den Klang dann als besser empfinden - schalte ich den Effekt wieder ab, wird das Klangbild als dumpf empfunden.

    URPS gibt also das eingespeiste Signal nicht naturgetreu wieder, sondern verfälscht es in einer Weise, die (ähnlich wie bei einem Exiter/Enhancer) einen - subjektiv - angenehmen Klangeindruck vermittelt.

    Eine Messung der Sensitivity würde dies natürlich sofort aufdecken ... ebenso eine Messung der Klirranteile.

    Daher wird mir jetzt auch klar, warum TBF bei seinen "Hörvergleichen" meinte, mein Hybrid würde "oberhalb von 100 Hz" nicht mehr viel bringen. Der Grund ist einfach: Ich versuche, möglichst wenig Verzerrungen zu produzieren ... der URPS "lebt" dagegen geradezu davon ...

  • Sound-Klinik
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    • 25. Januar 2005 um 12:52
    • #351
    Zitat von "TBF"

    wo hat denn WF geschreiben dass er nicht messen will ???
    ...
    ... da WF kein Verkäufer ist im Gegensatz zu SK braucht der auch nicht Geld ausgeben für Messungen ...

    ... dann lies mal gründlicher. :)

    Und ich bin kein Verkäufer sondern Physiker. :wink:

  • pm-acustics
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    • 25. Januar 2005 um 13:04
    • #352

    SK:

    Meinst Du das eine Messung und auch das eventuelle Aufdecken von pychoakustischen Effekten wirklich ein schlechteres Licht auf das Prinzip werfen würde?
    Auch ich habe durchaus bei kleinen Veranstaltungen eine "Bassprozessor" in die Signalkette eingeschleift und dessen "ergüsse" den Signal leicht zugemischt......die Kunden fanden es meist toll.....und damit war ich dann auch zufrieden....

    Ich denke, eventuell könnte ich mit so einem Prinzip gezielter und mit weniger Pegel eine Location beschallen. Damit ist doch allen gedient, wenn ich für eine druckvollen Bass relativ wenig Pegel aufwenden muss.

    Das der Vergleich ein URPS Modul gegen ein Singel 18er keinen Sinn macht sollte doch wohl klar sein. Dafür wurde ein URPS auch nie konstruiert. Kein Mensch würde in ein URPS Modul ein Stängele stecken und eine 12/2 darauf montieren.

    Wie gesagt trefft euch....macht Messungen und hört es euch an ! Aber jeder sollte aus seinen Prinzip das optimum herausholen dürfen, denn das ist genau das was ich als Tech auf einer Veranstaltung machen würde.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Blancblue
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    • 25. Januar 2005 um 13:05
    • #353

    OT:


    Zitat von "TBF"

    die ist auch in anbetracht der schieren Membranfläche einfach nicht nötig
    wenn WF bis zu 3 Limmer doppel15er hörner nuralsfiller ab 80/90 bis knapp 200 an clippenden Endstufeneinsetzt proseite kann!!!


    Das Original Limmerbasshorn?

    Als Filler bis 200 Hz? Das "muuuht" doch ab 140-150 Hz...

    ________________________________

    Signatur?

  • TBF
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    • 25. Januar 2005 um 14:04
    • #354

    ist ähnlich klang ja genaudeshlab hier mut zur lücke ....
    ich setze hier auf 4x10" hörner
    zumKlirr PSeudo REsidium hören ichglaube du warst auf derWeidinger hompage -der liegt leider komplett falsch - derUrps "kickt" leidergarnicht das ist das "hauptproblem" füradäquate kick portionen muss man fastmehr filler mitnehmen als urpse
    ich gebe durchaus zu,dass ich keine 100% ohren habe- wer hatdas? aberwenn ich z.b. 50Hz K2(=100) Hz hörenwürde dann müsste sich daseherim brust bereich abspielen da tut sich aber gerade bei mir (ichtendiere zu überentzerrung) gar nix und ichglaube das die REso Frequenzen am Menshlichen körper sich nicht durch K2irritieren lassen so ala es solltejetzt dasbrustbeindrücken da es aberk2 ist müssen die HAare wackeln und der körper stellt die information um - wenn essowäre - super neuer psychoakutsicher trick

    laut klingt ein urps "besser" weil sich laut immer besser anhört als Ziommerlautstärke v.a. tiefe frequenzen einen bestimmten pegel benötigen bis sie die haare zum bewegen bringen

    der oberhalb 100 Hz vergelich beim Hybrid war nicht mitdem urps! den trenne ich bei 80...90 derkann also gar keine 100 dasbezog sich auf die filler - test war musik "laut" unddann beidenbesagten frequenzen noch diese Frequenzen zusätzlich aufdensignalweg - man siehtbesserhört hierdie Reserven sprich wenn man da 125 reinpresst undeskommt nichts liegt dasimhonicht ammischpult wenn system B da "explodiert" trotzdem ist der SK Hybrid im vergleich zu vielen Blubb 18ern doch recht gelungen auch wenn ich einen Achenbach mit XB700 aufgrund von mehr Output bevorzugen würde - wenn es ein singel Statvistangen einfachstack seinsollte - der geht wenigstens dann bis grob 125 Hz

    und da der SK18 Hybrid "nicht weit" runtergeht und der Reso unterhalb derHornfunktion arbeitet klingt das trocken -auch psychoakustik beim urps ist hingegen nix psychoakustik man kann den sound ajbeliebig zw. Turbosound hörnern bis Sattelschlepper einstellen - ich pers. fürDnB musik eher noch mehr sattelschlepper - ein gewisses alleinstellungsmerkmal auch in hinblick auf lärmschutzvorschriften mit zulässigem pegel von xyz dB (A) (da fällt bass nicht so ins gewicht und Pegel wird dann mit bass suggeriert das das nicht der reinen lehre entspricht ist auch klar nur bei el. Musik - was ist da die reine lehre? ich habe zumidnest dei ausweichmöglichkeit wenn Lärmlimit noch schnell pegel unten rum hinzuzufügen um laut zu suggerieren,ja ich gebe zu ich dreh den bass druchaus mal 20 dB zu laut ....)

    und @seiten vorher wer braucht 10HZ macht auf der bühne PRobleme: der sollte sich genauer mit dem prinzip auseinandersetzen auf derBühne herrscht Totenstille im vergleich zu vorne..... trivialer kann gar nciht gearbeitet werden.
    siehe auch 2sound test mit Billig China bestückten Urpsen finde thread nimmer da wo festgestellt wrude dass 2Mufu's an 3x TAmp2400 für 100 Leutereichen (Mnyut bericht)

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Mnyut
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    2.329
    • 25. Januar 2005 um 15:32
    • #355

    Ääähm ja, 2 x MuFu @ 5 kW. War auch etwas hefig, aber ich hab später niemanden getroffen der sich über piepsen in den Ohren beschwert hat (nach über 3 Jahren kenn man seine Stammgäste auch persönlich).
    Natürlich kann man mit der MuFu auch wesentlich mehr als 100 Leute machen :D
    Anders wars mit dem Bass: ich hab in den 4 Jahren, in denen ich mein Hobby nun schon gewerblich betreibe, noch nie jemanden erlebt, der sich über ZUVIEL Bass beschwert hat und ich habe für so eine Fläche schon wesentlich mehr Material und Watt gestellt!

    Zu den klangtechnischen Erfahrungen

    Zitat

    Allgemeine Reaktion nach dem ersten Einschalten:
    Aha, ganz net. An den Klang müssen sich die Meisten dröhn und brumm versauten Ohren halt erst gewöhnen, aber dann war der Großteil begeistert.
    Ein Phänomen das wir alle noch nicht ganz verstanden haben:
    Hört man den URPS zum ersten mal, kommt er einem recht leise vor. Gegen 0 Uhr hatten wir dann die Endlautstärke erreicht und ca. eine Stunde später kamen dann die ersten "das es jetzt dann mit dem Bass aber reicht" und "bitte auf keinen Fall mehr, eher etwas leiser"

    Was auch noch genial war: Ich hatte noch nie so wenig Probleme mit Raumeinflüssen und Rückkopplungen!
    Z.B. die Plattenspieler: standen weniger als einen Meter von den Bässen weg auf den Casedeckeln und da nix mit dem üblichen brummen in leisen Passagen.


    Hier der Rest des Berichts

    edit: ja hab den Sound-Klinik auch schon persönlich getroffen, mit Hybriden und Hörnern im Gepäck und das hat mir auch sehr gefallen. So ein Subbass-Array ist aber anderst und deshalb hab ich ja auch vor ein paar Seiten geschrieben: "Fahr nach Hamburg und hörs dir an"

  • doublefishdesigns
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    • 25. Januar 2005 um 16:00
    • #356

    Fazit also, der URPS ist nur für elektronische Musik geeignet ?

  • pm-acustics
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    3.542
    • 25. Januar 2005 um 16:02
    • #357
    Zitat von "doublefishdesigns"

    Fazit also, der URPS ist nur für elektronische Musik geeignet ?

    Nein, wieso sollte er ? Was ich gelten lasse ist das es eventuell durch die Aufstellung als Monoblock Probleme gibt...

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Mnyut
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    2.329
    • 25. Januar 2005 um 16:03
    • #358

    Nö, es lief auf der Party halt nur elektronische Musik.
    Mr. Gabriels Sledgehammer hat sich (zumindest für mich) auch besser angehört als auf 4 x doppel 15ern. Zum Testen und einstellen lief vorher selbstverständlich auch anderes.

    Nachtrag: ja an den Monoblock muss man sich gewöhnen, aber wo ist das Problem ein 45 bis 50 cm tiefes Stack, dass aber bereits bei spätestens bei 100 Hz getrennt wird, vor die Bühne zu stellen? Das geht eigentlich immer (siehe Bild bei 2sound; Bühne bestand aus 2 Podesten!).

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 25. Januar 2005 um 18:45
    • #359
    Zitat von "pm-acustics"

    Meinst Du das eine Messung und auch das eventuelle Aufdecken von pychoakustischen Effekten wirklich ein schlechteres Licht auf das Prinzip werfen würde?
    Auch ich habe durchaus bei kleinen Veranstaltungen eine "Bassprozessor" in die Signalkette eingeschleift und dessen "ergüsse" den Signal leicht zugemischt......die Kunden fanden es meist toll.....und damit war ich dann auch zufrieden...

    Hallo Sven,

    ich habe ja auch keine Bewertung abgegeben. Als ich diesen Threat gestartet hatte, ging es mir darum, die verschiedenen Prinzipien und deren Vor- und Nachteile darzulegen und zur Diskussion zu stellen.

    Wenn der URPS (vielleicht durch eine gezielte Chassisauswahl für den Betrieb in kleinen Volumina) dann bestimmte Obertöne produziert und sich dadurch ein gewollter Klangeindruck einstellt, sehe ich das nicht als Problem, sondern eher als einen interessanten Effekt !
    Ob dies dann für jede Art von Musik geeignet ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich sagte ja bereits, daß jedes LS-System - ausdrücklich auch mein Hybrid - konstruktionsbedingte Vor- und Nachteile hat.
    Was mich in dieser Diskussion dann ein wenig störte, war dann die Behauptung von WF, "sein System" sei die lang herbeigesehnte "eierlegende Wollmilchsau" - ohne sich dann reproduzierbaren Messungen stellen zu wollen.

    Für mich ist sowas einfach unglaubwürdig, da jeder LS nicht nur mit Trägheitskräften zu kämpfen hat ... und speziell bei den URPSEN sicher auch irgendwelche Effekte durch die kleinen Einbauvolumina zu erwarten sind.

    Wenn dieser Threat also wieder dahin zurückgeführt werden kann, daß verschiedene Konzepte - wertfrei - diskutiert werden: Fände ich wirklich toll !

    Persönlich sehr interessant fände ich vergleichende SPL-Messungen in Abhängigkeit von der Frequenz ... aber auch Klirrmessungen von den URPSEN, weil ich es spannend fände, ob die Erklärung mit den psychoakustischen Effekten stichhaltig und zutreffend ist.

    Und Baupläne interessieren mich dabei wirklich nicht, weil das Gewicht, die Mindestabmessungen (... m.E. zu eingeschränktes "down-scaling") und die Gestehungskosten für mich nicht in Frage kommen würden ...

  • Clyde
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    • 25. Januar 2005 um 19:10
    • #360

    Naja, als Ahnungsloser stelle ich nur wieder fest,
    es wird über nichts! soviel diskutiert wie über Bässe...
    Wenn auch der Ursprung des Threads darum ging, die anderen Threads mit Mittel und Hochton versinken aber...


    Ist schon komisch...


    Gruß
    Clyde


    p.s. Sorry for Off Topic...aber es fällt wohl eh nicht auf

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