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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • 20Hertz
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    947
    • 26. März 2005 um 19:51
    • #881
    Zitat von "SRAM"


    ....eben gerade nicht, wenn man so vorgeht wie vorgeschlagen.....


    Einen Versuch wär' das mal Wert - also los Bassti, ran an die Säge. :D

    Die zur Röhre geformte Rückkammer würde in ihrem Querschnitt aber konstant lassen, denn bei einer sich verjüngenden Röhre würde sich die stehende Welle ja quasi "totlaufen". Oder?

    Aber so richtig wohl ist mir bei dem Gedanken an stehende Wellen, die Resonatorlöcher auffüllen sollen, nicht wirklich. ;)


    Grüße
    Matthias

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 27. März 2005 um 04:56
    • #882

    Moin,

    20Hertz:

    Zitat

    Die zur Röhre geformte Rückkammer würde in ihrem Querschnitt aber konstant lassen, denn bei einer sich verjüngenden Röhre würde sich die stehende Welle ja quasi "totlaufen". Oder?

    Ich habe voe wenigen Tagen im Netz gesehen, daß ein Trichter und eine einseitig geschlossene Röhre bei gleicher Länge auch die gleiche Grundresonanz aufweisen. Lediglich der Druck am geschlooenen Ende ist beim Trichter höher, klar, der Druckknoten ist ein Punkt oder eine Linie, unendlich viel kleiner als eine Fläche. Wie das in der Praxis mit der nichtlinearen Kompressions/Dekompressionskurve der Luft zusammengeht war dort nicht zu finden. Sowohl beim Linienförmigen als auch beim Punktförmigen Ende müsste der Druck unendlich hoch sein also auch unendlich niedrig (Vakkum !??). oder mache ich da einen Denkfehler.

    Das mit der nicht genutzten rückwärtigen Membraneseite ist Schwachfug. Selbst bei einer geschlossenen Box geht da nichts verloren. Die von der Membranrückseite abgegebene Energie spannt die Luftfeder und diese gibt die Energie wieder an diese zurück, bei der Umkehr der Bewegungsrichtung. Deswegen auch der größere Hub bei CB. Lediglich die Gehäuseverformung und gegebenenfalls eine sehr dichte Dämpfwollpackung reduzieren die "Energieerhaltung". bei BR erhält die Membranrückseite eine Verbindung zum Strahlungswiederstand und kann so auch Energie als Schall abgeben, was den Hub reduziert, aber nur bei einer Frequenz ! Bei einer TML sind das schon mehrere Frequenzen, dazu mit deutlich geringerer Güte. Beim idealen Frontloaded Horn wird der Strahlungswiederstand, den die Membranvorderseite sieht breitbandig erhöht. Beim realen Horn ist der Strahlungswiederstand nicht bei jeder Frequenz gleich und im weiteren Übergang zum Resonanzrohr sehr wellig. Wenn man diese Wellen geschickt legt kann man seinen Bass designen so wie es SRAM simuliert hat. Der Vorteil zur Bassreflex ist sicher die "Mehrfreqenzfähigkeit" des Resonators und seine relativ zum üblichen BR-Röhrchen großen Fläche was Strömungsverluste gering hält und damit Großsignaltauglicher ist.

    Die Hubsimulation des Konstruktes interessiert mich brennend. Darf ich bitten ?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Bassti
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    1.055
    • 27. März 2005 um 11:01
    • #883

    Also zum Hub:
    Ohne simu, nur mal sinusgenerator durchgeschraubt -
    untenrum so 35 -30 Hz abwärts macht das Ding halt extrem Hub-
    so ähnlich wie ne BR, die unter die Reso kommt.

    Aber fein, dass das mal anklang findet hier und nicht nur verspottet wird.
    Wie gesagt, gemessen hab ich da nicht viel -bis jetzt, weil ich auch nicht wirklich das dafür nötige equipment hab, aber ich höre was gut klingt und was nicht.
    Und wenn aus so nem Kistchen mehr rauskommt, als aus ner BR mit doppelt soviel Pappe drinn, dann kann man da ja mal nachhaken.
    Viel gerechnet hab ich da nicht, eher gezeichnet...
    Und wenns nix geworden wäre -Holz für grad mal 8 Eur... der Kamin will auch mal wieder angeheizt werden :lol:

    Hab grad echt nicht übel lust, sowas mal in groß zu bauen 12" -15"
    wobei 12" wahrscheinlich reicht.
    Nur bin ich grad froh, dass ich hier drinne mal platz hab, nachdem ich meine 18"scoop und meine martinbin durch die 2 TL-Subs ersetzt hab.

    Mit anderen Worten: Ihr seid dran!
    Was kann denn schon groß schiefgehen? Außer ein paar Holzplatten zersägt :wink:
    Sehr einfach zu bauen das ganze -ein weiterer Vorteil :P

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • tufkains
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    • 27. März 2005 um 18:34
    • #884

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:06)

  • SRAM
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    • 27. März 2005 um 19:00
    • #885
    Zitat

    Hohe Kompression bringt den Vorteil das Horn möglichst klein (kurz) machen zu können.

    ....nein. Das Gegenteil ist der Fall: das Horn wird länger.......allerdings auch deutlich effizienter :wink:


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • ukw
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    • 27. März 2005 um 19:03
    • #886

    @ Bassti, Hörnli, SRAM, SK und die anderen....

    wie hoch lasst Ihr / würdet Ihr dieses 1/3 2/3 Horn laufen lassen ?

    Ich frage mich gerade, wie eine brauchbare 3 Wege Lösung zu Bassti's Horn-TL im Mittel- Hochton aussehen kann...

    Bei einer 12" Pappe im TT

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Hörnli
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    • 27. März 2005 um 19:12
    • #887
    Zitat

    Inspiron:
    Mit ersterem Teil bin ich einverstanden, dass in einer CB keine 50% Energie vernichtet wird.
    Allerdings vermindert die Rückkammer den Hub.



    Da müssen wir doch beide dazusagen relativ zu was der Hub größer oder kleiner wird.

    Ich sage mal ein Basschassis macht relativ zu allen anderen brauchbaren Konstrukten, FLH,BLH,BR,TML,BP... in CB den größten Hub relativ zur abgegebenen Schalleistung

    Die Verminderung des Hubes bei CB findet natürlich bei sehr tiefen Frequenzen unterhalb der Einbaureso statt, da machen alle Konstrukte ohne geschlossene Kammer mehr Hub. Jedenfalls unterhalb ihrer niedrigsten Wirkungsfrequenz.

    Kümmelspalterei, klar :lol:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • SRAM
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    • 27. März 2005 um 19:13
    • #888

    Wie hoch ? Bei max. 1.5 Oktaven Bandbreite ist das vorgezeichnet. Im gezeigten Beispiel der Simu bis 90 Hz.


    Doch hier mal eine Anregung aus e-bay:

    kompakt, gleiches gehäuse wie Top (selbst horn möglich), als filler beim curving der tops zu gebrauchen, clusterfähig.....

    ich finde das Prinziep nicht schlecht, was meint Ihr ?


    Gruß SRAM

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  • Hörnli
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    • 27. März 2005 um 19:21
    • #889

    Moin SRAM,

    als URPS-Filler? Gutes Packmaß/Clustermaß, aber sonst ?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • ukw
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    • 27. März 2005 um 19:26
    • #890
    Zitat

    Wie hoch ? Bei max. 1.5 Oktaven Bandbreite ist das vorgezeichnet. Im gezeigten Beispiel der Simu bis 90 Hz.

    Dann wäre eine 3 Wege Lösung ja nur mit Mittelton Pappe (auch auf Horn) möglich... oder einer 12/1 als Top bei etwa 100 Hz den Hahn abgedreht :?:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • SRAM
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    • 27. März 2005 um 19:37
    • #891

    Das unwort nehm ich nicht in Mund.

    Dann etwas präziser:

    - Clusterwinkel bei Tops oft ca. 2XGehäusewinkel (weil Gehäuse sonst zu schmal hinten)

    - statt gap besser filler (in Doppelbedeutung)

    - mit BL-starken Chassis (d.h. geringe Chassis-Güte) ist das Konstrukt recht laut zu bekommen

    - hinzu kommt die hohe pack- und Leistungsdichte

    - nach vorsichtiger Schätzung geht sowas bis 70 Hz mit hohem Wirkungsgrad runter und bis 250 Hz hoch, also ideal um gut bündelnde tops mit 6" 1" zu verwenden, die auch wirklich bündeln !

    - der sub ist dann wirklich nicht mehr ortbar und könnte auch nach dem vorher hier diskutierten Prinziep arbeiten. Und die filler sind leicht mit zu stacken oder gar zu fliegen.

    - eine konfiguration könnte dann so aussehen:
    ein top und ein filler immer nebeneinander als Einheitszelle und das ganze dann skalierbar in höhe und Breite. --> das Ganze kann mann auch bei JBL nachlesen.

    Gruß SRAM

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  • Bassti
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    • 27. März 2005 um 23:10
    • #892
    Zitat von "SRAM"

    Wie hoch ? Bei max. 1.5 Oktaven Bandbreite ist das vorgezeichnet. Im gezeigten Beispiel der Simu bis 90 Hz.

    Ähm also wenn ich mich richtig entsinne, dann hast Du doch ein Horn simuliert mit der konischen Rückkammer... oder hab ich das falsch verstanden?
    Bliebe dann zu überlegen/simulieren wie das mit dem Direcktschall der
    Membrane, die bei meinem Konstrukt ja auch nach vorne zeigt (war ja Sinn der Sache) verhält.
    Ich denke, dass das schon bis 150/200 Hz problemlos läuft, kann ich aber von meinem modellhaften Teil her schlecht einschätzen.

    Zitat von "SRAM"


    Doch hier mal eine Anregung aus e-bay:


    kompakt, gleiches gehäuse wie Top (selbst horn möglich), als filler beim curving der tops zu gebrauchen, clusterfähig.....

    ich finde das Prinziep nicht schlecht, was meint Ihr ?


    Gruß SRAM

    Alles anzeigen


    Das check ich jetzt net wie das tut...


    Eine Weitere Überlegung ist dann wie sich die Pipes im Stack verhalten bzw. was sich ändert.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Fossi
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    2.034
    • 27. März 2005 um 23:15
    • #893
    Zitat von "SRAM"

    Doch hier mal eine Anregung aus e-bay:

    kompakt, gleiches gehäuse wie Top (selbst horn möglich), als filler beim curving der tops zu gebrauchen, clusterfähig.....

    ich finde das Prinziep nicht schlecht, was meint Ihr ?


    Ich sehe hier einen 4th Order Bandpass mit abgeschraubtem Deckel der geschlossenen Kammer, anders kann ich mir die Bezeichnung Subwoofer für dieses Konstrukt nicht erklären... Und kann dem leider nichts tolles abgewinnen.

    blubb.

  • TBF
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    • 28. März 2005 um 14:34
    • #894

    Kriterien derrichtigen *whuuuuuuuuuuump* Wiedergabe , der know how verfall im fourm ist unübersehbar :(

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Bassti
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    • 28. März 2005 um 15:46
    • #895
    Zitat von "TBF"

    Kriterien derrichtigen *whuuuuuuuuuuump* Wiedergabe , der know how verfall im fourm ist unübersehbar :(

    Also wenn das auf meine Kiste anspielen soll.... so schlimm isses nicht.

    Zugegebener maßen gingen die letzten Seiten etwas am threat titel vorbei,
    hat aber wenigstens mal die URPS vs. SK-Hybrid-Diskussion entschärft 8)

    Lass es mich doch mal so sagen:
    Ein Kriterium einer "richtigen Basswiedergabe" ist für mich eben auch der aspekt Ampleistung.
    Klein und kommt ordentlicher (Tief)Bass raus ohne dass man gleich mit Kilowatts Ampleistung ranklotzen muss. -Find ich jetzt nicht so daneben, wie irgendwelche abartigen Bandpasskonstruktionen -Geschmackssache!

    Wenn die Herren ohne "know-how-verfall" meine Fragen beantworten würden würde mich das irgendwie glücklicher machen.

    Ich bin kein PAler, werds vermutlich auch nie, nicht mal hobbykistenschlepper, sondern einfach nur einer, der gerne auch mal was ausprobiert und nicht der breiten Masse hinterherschwimmt.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Hörnli
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    1.880
    • 28. März 2005 um 16:37
    • #896

    Moin,

    Das epay- Ding hm. zwei Schlitze mit definiertem Abstand = Richtwirkung. So wird ein Stück draus. Allerdings sind mir die Schächte und die Einschallung suspekt. ich vermute eine wenig kolbenförmige Membranbewegung, eher wildes "taumeln"

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • tufkains
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    1.342
    • 28. März 2005 um 20:11
    • #897

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:06)

  • tufkains
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    1.342
    • 28. März 2005 um 21:33
    • #898

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:06)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 29. März 2005 um 10:33
    • #899

    ... eine gute Alternative für geeignete Horntreiber wären Chassis z.B. mit Kohlefasermembranen und einer ultrastabilen Verklebung der Schwingspule an den Konus.

    Sicher gibt es auch andere Materialien ... die Anforderung - neben einen kräftigen Antrieb - wären jedenfalls LEICHT und gleichzeitig möglichst STARR (im oberen Midbereich wird sowas dann "schwieriger" :? ) ...

  • link
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    1.068
    • 29. März 2005 um 13:56
    • #900

    @inspiron

    es gibt kompßressionstreiber für den Mittenbereich mit Kevlar membran sogar und zwar von adamson is hald sau teuer is aba von 250hz-2000hz (oder sogar etwas höher glaub ich
    wurde auch mal im PP getestet ist aba schon länger her

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