Hmm, irgendwoher kenn ich das Problem :wink:
Diese PA Anlage für Kirchenbeschallung geeignet?
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Zitat von "Brunni"
Und die Bassistin spielt sonst eigentlich keinen Bass... Das mit dem Bass spielen war eine sch* Idee... Weil das was sie auf dem Bass spielt, kann ich eigentlich mit der linken Hand spielen... Aber ich bin auch ein bischen zu faul eine Querflöten-Stimme für jedes Lieb zu schreiben...
Es liegt also am Bass, weil es ein billiger 5 Saiter ist... an der Bassistin, weil sie es nicht kann. Und am Verstärker, weil das ne Multicombo ist. Und von Klangregelung hat unsere Bassistin keine Ahnung...
wie war das früher??? Einfach Schaumstoff beim Steg unter die Saiten geklemmt.Ansonsten verwirrt mich Dein Posting ein wenig.
Entweder ihr seit ne Amateurband ohne Motivation (mit der sehr gefährlichen Einstellung 'Es ist für den Herrn, also ist es gut', oder ihr wisst, wo ihr hinwollt, und seit bereit, dafür was zu tun und zu investieren.
Diese Entscheidung geht meiner Erfahrung nach nie leicht von der Hand, hat oft auch personelle Konsequenzen etc. Aber dazu ist hier nicht das Thema und das Forum.Was mich halt aufregt, sind Leute die viel Fragen und dann doch alles so lassen wie es ist, denn es hat ja doch irgendwie funktioniert.
Tomy
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Meint ihr dass folgendes eine lösung wäre?
Ich beantrage 2 bessere Boxen mit 2 Kurbelstativen bis 3m hoch und Boxenschrägsteller mit entsprechendem Amping. Die jetztigen Boxen baue ich als Delayline auf. Für das Monitoring kauf ich einen Behringer Powerplay mit 4 Ausgängen für Kopfhörer. Dort spiel ich das Monitoring für Keyboard, Drums, Gitarre, Querflöte/Bass drauf. Oder zuerst einen Teil.Beim Drumset nehme ich mit den Beyerdynamic Snare und mit dem einen Schwanenhals das Hihat. Snare wird dort wahrscheinlich eh eingestreut oder eben extra mikro. Und BD vielleicht auch mal mit einem Beyer probieren...
Oder eben ein entsprechendes BD Mikro.Am Bass werde ich mal mit den EQs ein bischen probieren. Und dann mal vielleicht alles aufschreiben... Ein Digitalmischpult wäre schon was geiles...
Außerdem werde ich der Gitarristin nahe legen eine eigene Gitarre zu kaufen und evt. unterricht zu nehmen und sich vielleicht ein Amp-Modelling zu kaufen. Ähnlich auch der Bassistin.
Eine Idee von mir war ja eigenltich die Powermate zu verhökern, weil sie mich eh nur ärgert: Nur ein Pre-Aux, kein Mute, kein Solo, keine Sub, kein Pegelanzeige für PFL ...
Dafür ein Behringer 18 und vielleicht eine Crown Amp.
Nur ist halt die Frage wie viel ich für so ne blöde Powermate kriege, und ob ich dann nachher glücklicher bin. -
1) Behalte die Powermate, klingt um Welten besser als jedes Ohr-Pult! Auch die Effekte sind brauchbar.
2) Kirche ist immer schwierig. Hatte heut ein Weihnachtskonzert mit Blasorchester und Streicherquartett.
PA: KS CPA2 + TW Bässe.Ich musste die CPA (Eines meiner Lieblings-Tops) noch selten so per Main-EQ verbiegen wie heute, damit es annehmbar geklungen hat... Dröhnfrequenzen im unteren Mittenbereich ohne Ende....
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Naja, Effekte brauch ich nicht... Hall ist wirklich schon genug...
Naja, ich mein nur, dass die Powermate halt eigenltich in der Profi-Liga spielt und wir ja eigenltich nicht...
Und mehr Aux Kanäle kann sie auch nicht herzaubern...
MfG
Michael -
Hallo Brunni,
schon mal drüber nachgedacht, daß Drumset akustisch zu " töten" und stattdessen zu triggern? Die Version mit Netzfellen, tauglichen Triggern und `nem gebrauchten Drummodul ala D 4 o.ä. ist nicht wirklich teuer und bringt maximale Kontrolle / Ruhe.
Der Rest der Band kann sich dann pegelmäßig nach den Drums auf dem Monitor richten.
Weiterhin würde wahrscheinlich ein hübscher, schwerer, kirchengefälliger Backdrop hinter der Band weiterhelfen, die Reflexionen einzudämmen.Auch die oben schon mal genannte Version mit Plexi - Stellwänden wirkt manchmal Wunder, vielleicht gibt es ja eine Glashandlung in der Gemeinde, die mal wieder was spenden müßte

Stefan
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... das hier passt doch auch zur Diskussion ...
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schorsch: Mit wievielen Ohrpulten hast du denn schon gearbeitet? Ich kann da eigentlich keinen meilenweiten Unterschied zu ner Powermate entdecken. Ich denke für ihre Entwicklung wäre eine Lösung mit abgesetztem Amps schon nicht schlecht. Ich als A&H Fan würde ja für ein GL-2200 plädieren, aber das liegt halt schon deutlich über ihrem Buged Rahmen.
SK: Dein Marketing in allen Ehren, aber ich denke, die Kirche kann man mit zwei Lautsprechern nicht ordentlich beschallen.
Ansonsten wundert mich inzwischen einwenig, das hier nur der Keyboarder die Diskussion führt, von der Frau/dem Mann am Pult erfahren wir gar nix.
Ansonsten schönen Sonntag
Tomy,
der heut mal wieder ein nettes Kirchlein beschallen darf.
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Zitat von "TomyN"
SK: Dein Marketing in allen Ehren, aber ich denke, die Kirche kann man mit zwei Lautsprechern nicht ordentlich beschallen.
Wieso Marketing ? Die Messung in dem anderen Threat ist eine solide Messung und kein Marketing-Gag.

Außerdem: Dagegen, wie "ungeniert" hier einige Anbieter (oder deren "Umfeld") im PA-Forum ihre Systeme (auch brandaktuelle "Prototypen" ...) promoten, sind meine Postings wohl eher wertfreie kleine "Beiträge" über Akustik-Know-How ... :wink:
... zurück zu den Kirchen: Du brauchst ja in einer Kirche keine extremen Schallpegel.
Gegenüber Systemen, die den Bereich 100 ... 500 Hz recht ungerichtet abstrahlen, sind entweder sehr lange Zeilen (dann hast Du wenigstens eine hohe vertikale Directivity ...) oder größere Hornsysteme (die dann wohl kein Denkmalpfleger - trotz guter Directivity - "durchgehen" lassen würde ...) in halliger Umgebung klar im Vorteil.Ein anderer Weg sind dann eben Systeme mit cardioider Abstrahlung (durch Interferenzeffekte), die dann (leider) im max. Pegel bei der unteren Grenzfrequenzen ... konstuktionsbedingt ... Grenzen haben (müssen ...).
Die Idee zu meiner Kiste hatte ich, nachdem ich mit konventionellen Systemen vor etwa 2 ... 3 Jahren eine Kirche in Wildeshausen (ist hier in der Nähe) beschallen wollte.
Problem traten gerade im Grundstimmenbereich auf (lange Nachhallzeiten - es mulschte). Mit Parametric-EQ konnte man zwar alles "irgendwie erträglicher" machen - aber es war nur Schadensbegrenzung.Derzeit tüftel ich gerade an einer Lösung, sowas auch bei tieferen Frequenzen hinzuzbekommen (was sich aber - bei den max. Gehäuseabmessungen, die ich mir so vorstelle) nicht einfach gestaltet.
Viele Grüsse
von einem bekennenden Minimalisten
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Brunni:
Das ist schon mal ein guter Anfang.
Beim Bass ist es wichtig die störenden Frequenzen schon am Amp zu bekämpfen.Die Idee das Schlagzeug nur zum Antriggern einens Drumcomputers zu benutzen ist sehr gut. Nur leider sind wenige Schlagzeuger damit einverstanden... Aber wenn ihr den Drummer von den Vorteilen überzeugen könnt, werdet ihr viel Freude damit haben.
Achtet bei der Auswahl der Boxen darauf, daß sie nicht zu breit abstrahlen. Schaut euch mal Sound-Kliniks Artikel an. Das Problem wird da ganz gut beschrieben.Zur Diskusion Öhringer oder Amtliches Equipment:
Ich selbst bin auch kein Fan von Behringer und co. Aber wenn kein Geld da ist hab ich immer noch lieber ein Behringer mit genug Kanälen und Auxen als ein zu kleines oder überhaupt kein Pult.Natürlich ist ein GL oder in diesen Fall sogar ein 01v96 eine schöne Sache. Nur haben viele dieser kleinen Bands zwar viel Motivation, aber nicht das Geld um sich gleich was amtliches zu leisten.
Daher finde ich es nicht so abwegig, wenn sie sich erstmal ein billiges Pult für Proberaum und kleine Auftritte zulegen. Für grössere Sachen gibt es immer noch den Verleiher.tomy: Vielleicht sollten wir uns einfach mal ein Paar dieser Sound-Klinik Wunderboxen zum testen kommen lassen. Wenn die das machen, was sie sollen, könnte ich mir gut vorstellen, daß es im Popularmusikverband (wer hat sich eigentlich diesen Namen ausgedacht?!) einige Abnehmer dafür gäbe.
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Zitat von "TomyN"
schorsch: Mit wievielen Ohrpulten hast du denn schon gearbeitet?
Neben dem DDX noch mit UB24irgendwas (grausam) MX8000 (für LB-Homerecording ganz okay), MX802A (völlig in Ordnung für Kleinst-Beschallung) und ner 19" breiten Kiste mit 8 Mono ins und 2 Subgruppen (die Typennummer lohnte sich nicht zu merken) ...
Die Powermate finde ich vom Klang her gar nicht schlecht, so lange man die "Voicing-Filter" in den Kanalzügen nicht drückt. Und den Internen Amp kann man ja per Y-Kabel als Monitor-Endstufe patchen, wenn man dickeres Holz mit externen Amps anschiebt. Und, wie bereits gesagt, die Effekte klingen ganz rund....
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... noch ein Tip zu E-Bass in der Kirche (ich habe selbst schon mehrmals in Kirchen Bass gespielt ...):
Abgesehen von der "kurzen" Spielweise sollte beim Bassamp irgendwie ein flacher Abfall zu tieferen Frequenzen eingestellt werden.
Man kompensiert dadurch den Einfluß vom Nachhall (... der bei tieferen Frequenzen zunimmt ...) recht gut und bekommt etwas mehr "Trockenheit" ins Klangbild - ohne das es dabei dann zu "dünn" klingt.Schlagzeug würde ich - wenn abgenommen wird - sehr stark "totmachen" (Bassdrum stark dämpfen ... bei Snare und Toms was "drauflegen"), weil perkussive Signale den Raum gerade bei tiefen Frequenzen stark anregen können (einen SD- oder BD-Anschlag hört man noch mehrere Sekunden ...).
Das Abnehmen tiefer Instrumente in einer Kirche ist dabei extrem heikel, weil.
Wenn tieffrequente Schallenergie sich im ganzen Raum verteilt, hat man eigentlich verloren. Auch dezentral - d.h. mit vielen Systemen - bringt bei tiefen Frequenzen nichts, weil bei den Nachhallzeiten einfach zuviel Schallenergie insgesamt "eingebracht" wird.Möglich wäre - aber nur relativ bandbegrenzt - durch eine "geschickte" Aufstellung und zeitverzögerte Ansteuerung mehrer Bass-Systeme eine Konzentration/lokale Begrenzung der Schallenergie (also letztendlich auch hier dann durch Auslöschungen) zu realisieren.
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Naja, also wenn ich das Schlagzeug mit Akustiktriggern und Mesh Heads ausstatte, dann bin ich pro Tom bei ca 35 Euro pro Tom, 40 Euro bei Snare und Base min. 53 Euro. => 200 Euro und dann noch SoundModul dazu. Und ich hab dann noch mehr zu tragen als vorher und das Schlagzeug hat insgesamt nur 500 Euro gekostet...
Das mit dem E-Bass ist mir klar, dass das sehr schwer ist...
MfG
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... Samplesounds ...

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SK: ...und das Schlagzeug hat insgesamt nur 500 Euro gekostet...
Wenn ich sehe wie viele Schlagzeuger vor dem Soundcheck anfangen zu schrauben, stelle ich mir die Frage was das geringere Übel ist: Ein schlecht- oder gar ungestimmtes Einsteigerschlagzeug oder die Samplesounds... :wink: -
... ich mag eben nicht diese - immer gleich klingenden - Toms ("ding-ding ... dang-dang ... dong-dong ... - kleine Pause - ... bamm") und diese Becken, die immer exakt gleich klingen (Splash: "ksch" ... Ride: "tff-tff") ... :?
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Hmm,
ich denke wirklich, er sollte systematisch vorgehen. Zum einen die Beschallung der Kirche erstmal ohne Band optimieren, und das Bandequipment in einer unkritischen Umgebung testen.
Als Pult gibt es z.B. noch das Peavey RQ18, das gibt es öfters recht billig bei e-bäh, und es taugt wirklich (Hab grad wieder drauf gemischt).Tomy
P.S. Telly: Kenne wir uns (weil Bayreuth ist ja nun ein Dorf).
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@Sound-Klink: Du hast ja recht, die erste Wahl ist es wirklich nicht. Aber ich habe die letzte Zeit einige Schlagzeuger auf der Bühne gehabt, deren Schießbude (ich vermeide absichtlich die Bezeichnung Schlagzeug) wirklich zum weglaufen klang. Der "Besste" hat es noch nicht mal fertig gebracht seine 5 (!) Toms auf durchgängig abfallende Intervalle zu stimmen - ich hätte mein rechtes Ohr für ein DM5 gegeben

tomy: Ich komme nicht direkt aus Bth sondern aus Gefrees. Aber wir sind uns sicher schon mal begegnet. Z.B. als es den Clyde noch gab. Ich hab auch einige Sachen im alten Podium gemacht... Bin zur Zeit mehr im Fichtelgebirge und Südsachsen unterwegs. In Bth selbst hab ich schon lange nichts mehr gemacht - ich glaube das letzte waren vor 4 Jahren die Jesus Gospel Singers in der Spitalkirche (im übrigen genau der richtige Platz für 40 Leute Chor mit Band :roll: )
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Zitat von "Telly"
tomy: Ich komme nicht direkt aus Bth sondern aus Gefrees. Aber wir sind uns sicher schon mal begegnet. Z.B. als es den Clyde noch gab. Ich hab auch einige Sachen im alten Podium gemacht... Bin zur Zeit mehr im Fichtelgebirge und Südsachsen unterwegs. In Bth selbst hab ich schon lange nichts mehr gemacht - ich glaube das letzte waren vor 4 Jahren die Jesus Gospel Singers in der Spitalkirche (im übrigen genau der richtige Platz für 40 Leute Chor mit Band :roll: )
Geb ich Dir völlig recht, drum waren wir gestern nur mit Living-Water-Light dort (10 Sänder+Drums/Perc+Key).
Tomy
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tomy: Hätten wir damals auch machen sollen. Nur hatte man mir gesagt das Konzert sei in der Stadtkirche.
Ich glaube ich habe damals ein paar nicht wirklich kirchentaugliche Worte von mir gegeben, als ich nach einer kleinen Irrfahrt und eingen ratlosen Pfarrern mit einer Anlage für 1000 pax vor der richtigen Tür stand
Zurück zum Thema:
Ihr müsst ja nicht gleich alle Tips umsetzten. Fangt, wie Tomy und SK schon gesagt haben, zu aller erst an, am Sound der Band zu arbeiten. Fragt mal euren Kirchenmusiker, was er oder sie alles mit den Chören macht, damit sie gut rüberkommen. Das ist auch erst mal einen Menge Arbeit.
Ihr könnt dann nach und nach die Anlage erweitern und verbessern. -