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line-outs symmetrieren?

  • hörnix
  • 3. Februar 2005 um 02:45
  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 3. Februar 2005 um 02:45
    • #1

    da im einsteiger-brett gerade (de-)symmetrierungsfragen bearbeitet werden, mal eine interessierte frage: gibt es standard-diy-lösungen, um line-pegel-outs (z.b. dj-mixer) zu symmetrieren? hat jemand ein layout zur hand? gruss und danke

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 3. Februar 2005 um 08:34
    • #2

    Ich nehme da stumpf entsprechende Trafos. Funktioniert auch m. E. am Besten.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • RaveN
    Beiträge
    258
    • 3. Februar 2005 um 08:51
    • #3

    Omnitronic LH-035, macht 2x Cinch -> XLR + 2x XLR -> Cinch

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 3. Februar 2005 um 09:14
    • #4

    Für den DJ eine passive Doppel-DI-Box, z.B. die Stereo-Passiv-DI von Palmer. Klappt prima und hat auch noch einen Ground Lift, was bei entfernt gelegenen DJ-Plätzen zusätzlich sinnvoll ist.

    [Hier die Signatur einfügen]

  • Fossi
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    2.034
    • 3. Februar 2005 um 11:40
    • #5

    Hier kommen wir wieder zum Problem der 1:10 Übersetzung einer DI Box, damit kannst Du zwar vom DJ-Pult prima auf ein grösseres Pult gehen, aber zum ansteuern einer Endstufe reicht der Pegel nicht.

    Dazu brauchst Du eine Line-Box, die gibts z.B. bei Monacor, oder Du baust Dir aus 1:1 Übertragern so etwas.

    blubb.

  • hörnix
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    623
    • 19. März 2005 um 02:59
    • #6

    hm, nochmal hoch...

    wie sieht es aus mit elektronischen lösungen? analog zu den op-amp-eingangssymmetrien in vielen geräten müsste es doch auch was für die outs geben? oder denke ich da grundsätzlich falsch?

    und anyway, hat jemand sonst eine erprobte übertrager-schaltung (verwendete typen? der monacor? andere bezahlbare? vorwiderstände? schaltbild für mich blöden menschen?) für mich?

    vielen dank für die geduld.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • Sven M
    Profi
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    • 19. März 2005 um 09:14
    • #7

    Theoretisch müsste man einfach einen OP als Inverter schalten.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Bassti
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    1.055
    • 19. März 2005 um 09:55
    • #8

    ... und mit nem zweiten OP einfach nen Spannungsfolger, dass man einmal das ursprüngliche und eimal das invertierte Signal hat "gleich stark" sozusagen.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • DJheini
    Moderator
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    • 19. März 2005 um 14:45
    • #9

    Hallo, habe neulich für ein Mischpult mit Chinch- Out dieses Teil gebaut:

    http://sound.westhost.com/project51.htm

    Funktioniert PRIMA!

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • hörnix
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    • 19. März 2005 um 16:11
    • #10

    hmmm, der herr ellitott... hätte ich auch gleich mal kucken können...das ist ja wahrscheinlich eine sichere bank.

    ich wollte nicht faul sein, und habe überall sonst mal gesucht, allerdings nicht so viel gefunden. es geht anscheinend noch einfacher als bei mr. elliott:

    http://www.paforum.at/daten/images/h…lock_ne5534.jpg

    also eine schaltung, die mit einem ne5534 pro seite auskommt, aber auch viel komplizierter:

    http://www.paforum.at/daten/images/h…m_amp_block.jpg

    aber dazu gab´s leider nur das blockbild und sonst nichts.

    außerdem soll in elektor 3/98 eine sehr gute schaltung gewesen sein. hat vielleicht irgendwer von euch freaks zugriff darauf in seinem alten archiv?

    hoffe auf weiteren input und meinungen. kann wer die schaltungen einschätzen? wieviel aufwand muss man mindestens treiben? wird das besser oder schlechter als mit trafo?

    gruss.

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  • hörnix
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    • 19. März 2005 um 16:35
    • #11

    oder vielleicht so:

    http://www.jensen-transformers.com/as/as022.pdf

    ??? vielleicht hat mr. elliott es sich doch zu einfach gemacht? oder treiben die hier zuviel aufwand für ihren "simple line driver"??

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  • hörnix
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    • 19. März 2005 um 17:00
    • #12

    und lustig weiter in der circuit-gallerie...

    http://home.tiscalinet.ch/saschaschneide…ymmetrierer.gif

    there is no sweet spot.

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  • hörnix
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    • 19. März 2005 um 17:04
    • #13

    okay, schlussendlich glaube ich, die beste lösung gefunden zu haben!

    seht her:

    http://www.analog.com/UploadedFiles/…1443ssm2142.pdf

    ist des das??

    frage nur, wo her nehmen, und natürlich die noch notwendige externe beschaltung.

    was meinen die experten?

    vielen dank.

    there is no sweet spot.

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  • DJheini
    Moderator
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    • 19. März 2005 um 18:22
    • #14

    Hallo, habe den Beitrag aus der Elektor von 1998 gefunden.
    Gut das man alles aufhebt. :D
    Darf den leider hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen.
    Basiert aber auch auf dem IC "SSM 2142".
    Bei dem Herrn Elliot gibt es ja auch noch eine andere Schaltung,
    als die von mir vorgeschlagene. Ist etwas aufwendiger, soll aber exakter
    arbeiten.

    http://sound.westhost.com/project87.htm

    Habe gerade gesehen, da ist auch noch eine einfachere Schaltung
    dabei. Also mir reicht diese, wie schon gesagt, auf jeden Fall:

    http://sound.westhost.com/project51.htm

    Geht ohne Probleme und Bauteilbeschaffung ist auch einfach.
    Das SSM 2142 gibt es übrigens bei Farnell im 50er Pack
    für 250,- €. :shock:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • manuela
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    • 20. März 2005 um 22:14
    • #15

    die tuts auch 100%. gem. Fig .3

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • hörnix
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    • 21. März 2005 um 20:24
    • #16
    Zitat

    gem. Fig .3

    die version ist aber mit 3 opamps und einer ganzen hand voll widerständen auch schon eine ganze menge komplizierter als die "urversion" von elliott...

    ein hauptproblem bei der ganzen sache scheint mir die beherrschung der gleichtaktunterdrückung (common mode rejection) zu sein, für die es sehr enge bauteiltoleranzen/sauberen abgleich braucht - oder ist das in der praxis nicht wichtig??

    beim ssm2142 ist das problem schon "on chip" gelöst, was die sache doch sehr vereinfacht. man braucht fast keine externe beschaltung mehr. die "erfindungshöhe" der schaltung von elektor ist daher auch nicht sehr hoch... in erster linie geht es um saubere spannungsversorgung (nun ja...) und zwei abschlusswiderstände, je ca.300ohm von den symmetrierten ausgängen gegen masse - kann mir jemand in einfachen worten erklären, wozu es die braucht?

    wie gesagt (oder noch nicht?) habe ich von der materie nur marginal ahnung...

    weiter danke für jeden input zum thema.

    there is no sweet spot.

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  • Fux
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    • 21. März 2005 um 21:30
    • #17

    Obs die ganze Symmetriererbastelei etc. wirklich bringt?
    Was spricht denn gegen den Tausch des bisherigen Mischers gegen einen "richtigen" mit symmetrischen XLR Outs?
    Den alten könnte man ja verkaufen.
    Wenn man nicht nur die losen Bauteile, sondern den ganzen Aufwand, Gehäuse, Platine, Spannungsversorgung etc. betrachtet, ob man in der gleichen Zeit mit Verleihen den "Aufpreis" für einen "richtigen" Mischer nicht auch verdient hätte?

    Viele Grüße,
    Fux

  • manuela
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    • 21. März 2005 um 21:54
    • #18
    Zitat von "Fux"

    Obs die ganze Symmetriererbastelei etc. wirklich bringt??

    Jasicher :D

    ich hab eine konsole bei der sogar mancher verleiher noch feuchte augen bekommt, und bastel trotzdem solche sachen. Weil es einfach Spaß macht ! Ich finde es einfach lustig wenn auf der Bühne ein kleiner selbstgestrickter Amp steht, ordentlich mikrofoniert, und rundrum alles profi... das hat was :D

    Und diese 3 Chip-Lösung, nehmen wir den NE5532 für die beiden hinteren, dann hats nurnoch 2, davon einen film gemacht, so oft dupliziert wie nötig und dann los, an einem nachmittag ist das ganze pult symmetriert.
    Wenns mhr als ein kanal ist kann man die vorderen auch zu zweit zusammenfassen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Fux
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    • 21. März 2005 um 22:08
    • #19

    Nachdem ich früher sogar Endstufen und Aktivweichen selber gebaut habe, hätte ich da keine Lust mehr dazu....;-)
    (war aber auch platinenätztechnisch usw. nie wirklich eingerichtet)

    Viele Grüße,
    Fux

  • hörnix
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    • 21. März 2005 um 23:52
    • #20

    nun ja, das lohnt sich in dem sinne natürlich nicht. wenn man aber seine brötchen ganz anders verdient, andererseits die materie pa nie so ganz hinter sich lassen konnte und jetzt ganz klein vor sich hinbastelt und dabei noch neues entdeckt, dann ist das auch was feines.

    weder der alte noch der neue mixer bringen irgendwas ein im verleih.:shock:

    deshalb gibt´s jetzt auch grade keinen neuen xone für den armen hörnix.

    helft ihr mir jetzt trotzdem noch mit meinen technischen fragen? :D

    gruss.

    there is no sweet spot.

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