ZitatMich würde an dieser stelle mal interessieren was für Vorteile Amtliche AMP`s gegenüber billigeren wie DAP, BOost, Hollywood usw haben. Was für Probleme machen die Billigen?
Schaut Euch doch mal den Klirrfaktor bei "amtlichen" Endstufen an und vergleicht diesen mal mit "nicht-amtlichen" Endstufen.
Interessant ist, dass bei Wald- und Wiesen Endstufen meißt gar kein Klirrfaktor angegeben ist :shock:
Und wenn einer angegeben ist, dann würde ich sehr kritisch damit umgehen.
Amtliche Endstufen haben...und nun kommts: einen geringeren Klirrfaktor als die Schrottiteile.
Nun stellt sich die Frage:
Was ist ein Klirrfaktor :roll: ??
Der Klirrfaktor, auch THD (total harmonic distortion, obwohl dieser nicht ganz exakt dem Klirrfaktor entspricht) genannt, Formelzeichen k (typischerweise in Prozent angegeben oder dimensionslos) ist ein Maß für die durch nichtlineare Baugruppen erzeugten nichtlinearen Verzerrungen.
Üblicherweise geht es dabei um elektrische oder akustische Signale in Baugruppen, die den Klang nicht beeinflussen sollen, d.h. einen möglichst geringen Klirrfaktor haben sollen. Bei Anwendungen von nichtlinerarer Verzerrung zur erwünschten Klangbeeinflussung in Effektgeräten wird logischerweise nicht vom Klirrfaktor gesprochen.
Der Klirrfaktor k gibt an, wie stark die Oberschwingungen (Harmonischen), die bei der Verzerrung eines sinusförmigen Signals entstehen, im Vergleich zum Gesamtsignal sind. Es ist das Verhältnis des Oberschwingungs-Effektivwertes zum Gesamt-Effektivwert einschließlich Grundschwingungsanteil. :roll:
Der Klirrfaktor entsteht in jeder Baugruppe, da die verwendeten Bauteile, insbesondere Halbleiter und Röhren, nichtideale Eigenschaften (Nichtlinearitäten) aufweisen. Insbesondere bei Leistungsverstärkern muss ein Kompromiss zwischen Klirrfaktor und Verlustleistung bzw. Schaltungsaufwand gefunden werden. Bei niedrigen Frequenzen spielen oft thermische Prozesse eine Rolle, die durch die Eigenerwärmung der Baugruppe und die damit einhergehenden Änderungen der Betriebsparameter zu Verzerrungen führen.
Bauelemente mit starken nichtlinearen Eigenschaften:
Transistoren (z. B. nichtlineare temperaturabhängige Kennlinie)
Röhren (z. B. nichtlineare Kennlinie)
Transformatoren, Spulen mit Eisenkern (z. B. Hysterese beim ferromagnetischen Kern-Material)
Varistor
Dioden
Bauelemente mit schwächeren nichtlinearen Eigenschaften:
Kondensatoren, insbesondere Elektrolytkondensatoren (z. B. feldstärkeabhängige Dielektrizitätszahl)
eisenlose Induktivitäten
Draht- und Schicht-Widerstände (z. B. Temperaturgang, Spannungsabhängigkeit des Widerstandes (das Ohmsches Gesetz beschreibt eine idealisierte Materialeigenschaft)
Nun kommen wir an den Pkt. Das amtliche Endstufen (in der Regel) selektierte Bauteile beinhalten. Selektiert bedeutet immer in der Produktion: hohe Herstellungskosten, umfangreiche Qualitätssicherung etc. pp.
Weiterhin gibt es noch andere Bemessungsgrößen, um amtl. und non-amtl. Endstufen voneinander zu unterscheiden. Aber schaut doch selber mal nach... :grin:
Gruß Timo ![]()
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