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Welche Endstufe?

  • newonline
  • 1. August 2005 um 13:28
  • DJ Detto
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    2.178
    • 16. August 2005 um 00:21
    • #41

    Tach

    schon einmal an PALMER Amps gedacht??

    Entweder 2 Kanal die LX800 mit 2 x 400 Watt oder ein 4 Kanal Teil. Da hat man dann auch noch die Weiche eingebaut 2 Amps für den Bass und 2 für die Tops.

    Fahre seit Jahren mit den LX1400 (2 Kanal) und LX 1500 (4 Kanal) OHNE Probleme und gutem Sound.

    @ALL wenn Ihr schon über wichtige Daten eines AMPS schreibt dann bedenkt bitte den Dämpfungsfaktor. Was nutzt einem die Leistung wenn die nicht zügig rausflutscht :P

    Ganz wichtig bei Bass Amps. Da kann die gleiche Leistung schon ganz anders klingen.

    Ferner wird besonders im Hifi High End Bereich auch die Kombination AMP Box betrachtet. Was auch logisch ist, denn eine Box ist ja nun mal ein komplexes Z und niemals linear. Soll heißen braucht die Box untenrum mehr Elektrönchen oder nicht - wie sieht die Impedanz im HT Bereich aus usw. es gibt also viele wichtige Faktoren bei AMPS als NUR die Wattzahl.

    Gute N8
    DJ Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • ADMIN
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    • 16. August 2005 um 01:09
    • #42
    Zitat von "DJ Detto"

    @ALL wenn Ihr schon über wichtige Daten eines AMPS schreibt dann bedenkt bitte den Dämpfungsfaktor. Was nutzt einem die Leistung wenn die nicht zügig rausflutscht :P

    Das ist richtig, wenn auch nur ein Teil der Wahrheit.

    Insgesamt gilt, dass es bei Amps deutliche Klangunterschiede geben kann, da spielen so Sachen wie Dämpfungsfaktor, Slew Rate, Phasenverhalten und so weiter eine Rolle.


    Sobald größere Mengen Lautsprecherleitung dranhängen, verliert der Dämpfungsfaktor der Endstufe schnell an Relevanz: Von daher ist die Kürze der Leitung wichtiger als der Innenwiderstand der Endstufe.


    Jetzt mal nicht dahergelabert, sondern Zahlen auf den Tisch: Eine Endstufe hat bei 4Ohm Last einen Dämpfungsfaktor von sehr mäßigen 100, also ein Innenwiderstand von 0,04 Ohm.

    Jetzt hängen wir da 5m 2,5mm²-Leitung dran, die haben einen Widerstand von etwa 0,08 Ohm.

    Kommen wir auf einen Gesamtwiderstand von 0,12 Ohm, entspricht einem Dämpfungsfaktor von 33,3.

    Jetzt tauschen wir die Endstufe aus gegen ein Modell mit dem Dämpfungsfaktor von hervorragenden 1000, also ein Innenwiderstand von 0,004 Ohm, ergibt an der Leitung ein Gesamtwiderstand von 0,084Ohm, lentspricht einem Dämpfungsfaktor von 47,6.

    Statt der anderen Endstufe kürzen wir nun die Leitung von 5m auf 2m, somit ist der Leitungswiderstand 0,032 Ohm. Gesamtwiderstand 0,072, Dämpfungsfaktor 55,6.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 16. August 2005 um 08:05
    • #43

    Lösungsansatz:

    Verabschiedet euch von dem allseits gepriesenen 2-Ohm-Gewurstel und fahrt möglichst überall 4 oder noch besser 8- ohmig PA.
    Ampracks gehören an die Bühnenseiten, nicht ins FOH / zum DJ, und die Speakonkabel sollten bei nennenswerten Längen 4 quadrat sein, auch dann wenn die Leistung es nochnicht erfordert.
    Da Amps ja recht billig geworden sind kann sich jeder ernsthafte Beschaller diese Technik heute leisten. Sie bietet zudem eine gewisse Redundanz da man bei Ausfall eines Amps die 2 Ohm als Notbetrieb nutzen kann und die VA so ohne Ausfall fortsetzt.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 16. August 2005 um 11:39
    • #44

    ADMIN: Das ganze verhält sich aber nur so, wenn am Ende ein Breitbandlautsprecher dranhängt. Wenn da jetzt noch eine Frequenzweiche drin ist, hat man so gut wie nichts mehr vom Dämpfungsfaktor... Man bedenke die Spulen mit doch recht dünnem Draht, die haben meistens auch noch recht hohe Widerstände.

    Oft wird der DF auch bei 1 kHz gemessen (vor allem bei günstigen Endstufen), wenn man jetzt Bässe antreibt kann man nicht von dem angegebenen Wert ausgehen.

    manuela: Ich habe vor kurzem ein kleines Experiment mit einem Doppelschwingspulenbass gemacht. Beide Spulen habe ich einmal parallel zusammengelötet (eine Spule hat ca. 4 Ohm), d.h. 2 Ohm Gesamtimpedanz. An die Endstufe angeschlossen und gehört, (grob gesagt) ziemlich matschiger, unpräziser Bass, ohne Kick. Dann das gleiche, diemal in Reihe, d.h. 8 Ohm, sofort war der Sound klanglich zufriedenstellend. Ich hatte den Eindruck einen ganz anderen Woofer vor mir zu haben. :roll:

    Lag wahrscheinlich unter anderem am DF...

  • databass.ch
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    1.197
    • 16. August 2005 um 12:04
    • #45
    Zitat von "andirr"

    ADMIN: Das ganze verhält sich aber nur so, wenn am Ende ein Breitbandlautsprecher dranhängt. Wenn da jetzt noch eine Frequenzweiche drin ist, hat man so gut wie nichts mehr vom Dämpfungsfaktor... Man bedenke die Spulen mit doch recht dünnem Draht, die haben meistens auch noch recht hohe Widerstände.

    Der DF ist eigentlich eh nur bei Subwoofern von Bedeutung, da kleinere Lautsprecher durch ihre kleinere Masse nicht so eine grosse Gegeninduktion erzeugen. Und Subs sollten eigentlich aktiv getrennt werden.

    Zitat

    Oft wird der DF auch bei 1 kHz gemessen (vor allem bei günstigen Endstufen), wenn man jetzt Bässe antreibt kann man nicht von dem angegebenen Wert ausgehen.


    wobei meines wissens der DF normalerweise zu tiefen frequenzen hin ansteigt.
    Wenn wir schon mal dabei sind: Wie sieht es eigentlich bei der Brückung einer Endstufe aus? Meiner Überlegung nach müsste sich da der DF halbieren...

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. August 2005 um 12:12
    • #46
    Zitat

    Und Subs sollten eigentlich aktiv getrennt werden.


    Und bei fullrange Boxen? Da muss das Signal für den TT wohl oder übel durch eine Spule, ich glaube, das meinte andirr.

    Gruß
    Thomas

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 16. August 2005 um 12:19
    • #47

    Ja, das meinte ich. Bei meinen ax 15 wurde das ganz schlau ( :grin: ) gemacht. Da hat der TT gar keine Spule davor... :wink:

    Beim Brücken müsste der DF sich in der Tat halbieren, bin mir da aber nicht ganz sicher.

    Einmal editiert, zuletzt von andirr (16. August 2005 um 14:52)

  • DJ Detto
    Profi
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    2.178
    • 16. August 2005 um 14:40
    • #48

    Hallo zusammen,

    ADMIN
    Wie immer hast Du ja recht.
    Aber es ging mir darum, dass man sich nicht von der Wattzahl blenden lassen soll. Das ist so wie bei Digicams die Pixelzahl oder PCs die CPU Taktung. Bei dem einen muß das Licht noch durch eine Optik und bei dem anderen gibt es so Sachen wie Bustaktung, Speicher, HDD usw. Also WATT ist nicht alles.

    Ein Onkel wollte mal mit seiner damals „neuen“ Schneider Kompaktanlage angeben. „Die hat 1000 Watt“ – aja....
    Es waren 2 x 500 Watt max. Impulsspitzenleistung und am dann noch ein paar wirre Zaheln und am Ende stand 2 x 60 Watt SINUS. Aber er glaubte das mit den 1000 Watt bei 12 kg. Gesamtgewicht OHNE Schaltnetzteil........

    manuela
    Da wir hier im Party PA Forum sind, gehe ich mal davon aus, dass die meisten hier mehr in den DJ Bereich gehen, anstatt in den prof. PA Verleih Bereich. Du hast natürlich recht, das das Beste ist, die Amps neben den Boxen zu plazieren. Aber viele mob. DJ brauchen ja noch Tische um Ihre Anlage zu stellen. Da ist der EINE Verstärker meistens unter selbigen (eben an den Füßen des DJs).

    Selbst ich habe bei meinen Discotheken es so, das die Amps im Rollrack unter der DJ Konsole sind. Aber ich habe auch nur 5 bis 10 Meter Kabel (2,5) bei etwa 1500 Watt GESAMT Leistung.

    Wollte halt nur mal sagen, das es auch ganz ganz andere Kennzahlen gibt als WATT
    Bitte nicht blenden lassen. Ich verkaufe ja auch gerade gebrauchte Subs/tops – die haben auch nur so um die 300 Watt. Aber sind lauter und klingen besser als viele LB Sachen mit MEHR Watt.

    Sind halt FANE Pappen drin

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 16. August 2005 um 16:01
    • #49
    Zitat von "illuminati235"


    zum sinus und rms:


    rms ist der effektivwert, sinus der spitzenwert der welle.

    wenn sinus 100% sind sind rms etwa 70% davon.

    gruß
    noel

    Und genau das ist der Scheiß, den ich meinte. Wieso läßt sich dieser Unfug nicht ausrotten?
    :evil:
    Ich will gern noch glauben, daß der mit "RMS" betitelte Wert mit einem Rauschen gemessen wird (in der Hoffnung, daß dabei auch ein propagierter Klirr nicht überschritten wird).
    Aber diesen Müll von wegen Sinusleistung aus Spitzenwerten von Schwingungen könnt ihr wirklich langsam stecken lassen.
    Und wenn der "RMS"-Wert so vertrauenswürdig ist, wieso kochen dann die meisten Endstufen bei Sinusbelastung nach 10min?

    Mal weg von euren Hochleistungsverstärkern: Wie wird denn die Leistung eines Heizkissens angegeben? RMS, sinus, PMPO?

    MfG

    DirkB

  • databass.ch
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    1
    Beiträge
    1.197
    • 27. August 2005 um 10:52
    • #50

    Zu diesem Thema hab ich gerade entdeckt: http://party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=32023

    (Hab gerade bemerkt, dass ich noch nie hier ins Lexikon geschaut habe :oops: Schande, Schande... )

    Zitat von "DirkB"

    Mal weg von euren Hochleistungsverstärkern: Wie wird denn die Leistung eines Heizkissens angegeben? RMS, sinus, PMPO?

    RMS gemessen mit 50Hz Sinus. Würde ich mal sagen...

  • slash
    Beiträge
    98
    • 27. August 2005 um 13:44
    • #51

    Dirk: Ein Heizkissen ist auch ein rein resistiver Widerstand.....
    und ein Heizkissen hat auch keinen Klirrfaktor..meins zumindest net....
    Oh Mann, Ischias....

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

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