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Multiband-Limiter??

  • slash
  • 2. August 2005 um 09:55
  • slash
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    98
    • 2. August 2005 um 09:55
    • #1

    Hallo Leute!

    Habe ein Problem mit meiner PA.
    Da ich sie ab und zu auch an unsere Verbandsgemeinde verleihe
    und sie in diesen Fällen von nur spärlich unterwiesenen Leuten bedient wird, möchte ich einen sinnvollen Schutz für meine Speaker haben.

    Und nun meine Frage:

    Gibt es Limiter die das Audiosignal in drei verschiedene, von mir einstellbare Frequenzbänder (also i.d.R. Bass / Tief + Mittelton / Mittel + Hochton) aufteilen können? So das dann pro Frequenzband ein eigener Threshhold eingestellt werden kann?
    Die Idee dahinter ist, einfach die Pegel genau an die Lautsprecherleistungen anpassen zu können.

    Denn was nützt mir ein Limiter der z.B. bei (für den Bassbereich angemessenen) + 3 dB zu arbeiten beginnt, wenn meine Hochtöner schon bei - 12 dB überlastet sind? Oder muss ich mir dazu für jedes Frequenzband nach der Weiche einen eigenen Limiter kaufen?

    Danke für Antworten!

    slash

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • der onk
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    • 2. August 2005 um 13:31
    • #2

    Am sinnvollsten wäre es, die Frequenzweiche durch einen günstigen Controller zu ersetzen (z.B. Behringer DCX2496).

    der onk

  • slash
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    98
    • 2. August 2005 um 19:42
    • #3

    Daran habe ich auch schon gedacht. Ich würde mir aber gerne ein Aktiv 2 Weg-System aufbauen, wobei der Sub von den restlichen Bändern getrennt wird, damit ich mir nicht für Hoch- und Mittelton 2 separate Endstufen kaufen muss. Ist es möglich, die HT- und MT- Ausgänge des Ultradrive für die linke Seite bzw. für die rechte Seite zu brücken?
    D.h. mit einem XLR Y-Kabel den HT und den MT, von denen ja jetzt jeder über einen eigenen Limiter im Ultradrive läuft wieder zusammenzuführen?

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • Marcel
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    • 2. August 2005 um 20:25
    • #4

    Die Lösung mit dem Multibandcompressor (-limiter) nutzen auch einige Leute, z.b. vom TBF weiss ich es. Er nimmt dazu einen TC Triple C. Feines Gerät, wird aber leider nicht mehr gebaut, also nur noch gebraucht zu bekommen. Allerdings wär ein Controller mit eingebautem funktionierendem Limiter imho auch erstmal die bessere Wahl.

  • slash
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    • 2. August 2005 um 21:51
    • #5

    Ja, genau soetwas bräuchte ich. Das ist ja eigentlich nix anders wie eine Frequenzweiche mit Compressor / Limiter pro Frequenzband, oder?
    Nur das diese Frequenzen dann wieder auf ein Frequenzspektrum zusammengeführt werden. Diese ganze Eigenschaften hätte das Ultradrive auch bis auf die Zusammenführung am Ende.
    Aber das könnte ich ja einfach machen, indem ich die Ausgänge für die Höhen und Mitten auf je ein Kabel lege.

    Funktioniert das, oder bracuhe ich dazu eine "Anti-Frequenzweiche"? :D:D:D
    Ich mein, nen Anti-Hall für Kirchenbeschallung hab ich auch schon im Rack :grin:

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • der onk
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    • 2. August 2005 um 22:50
    • #6
    Zitat von "slash"

    Ja, genau soetwas bräuchte ich. Das ist ja eigentlich nix anders wie eine Frequenzweiche mit Compressor / Limiter pro Frequenzband, oder?
    Nur das diese Frequenzen dann wieder auf ein Frequenzspektrum zusammengeführt werden. Diese ganze Eigenschaften hätte das Ultradrive auch bis auf die Zusammenführung am Ende.
    Aber das könnte ich ja einfach machen, indem ich die Ausgänge für die Höhen und Mitten auf je ein Kabel lege.

    Sorry, aber ich verstehe nicht ganz, was Du eigentlich willst...

    Zweiweg aktiv fahren und einen separaten Limiter für den Hochtonweg haben? Ist es das?

    Praxisgerechte EQ-Einstellung vorausgesetzt, fahren bei einer ordentlichen Box die Hochtöner nicht vor den Mitteltönern gegen die Wand. Und eben diese Mitteltöner hängen ja mit den Hochtönern an einem Weg (und somit einem Limiter) des Controllers. Wenn Du die Anlage also wirklich relativ idiotenfest machen willst, drehst Du die Endstufen voll auf, machst ein 08/15-EQing am Controller, stellst die Limiter entsprechend ein und sperrst den Controller per Codewort vor jeglichem Zugriff. Dann kann keiner mehr an der Anlageneinstellung etwas manipulieren.

    Einen TripleC Multiband Compressor habe ich auch im Einsatz. Allerdings zu dem Zweck, einen Livemix etwas der Dynamik zu berauben. Für Konservenmusik würde ich ihn nicht empfehlen, da das Material schon genügend komprimiert ist. Alr reiner Schutz für die Anlage ist der Controller wesentlich besser geeignet. Den TripleC müsstest Du wieder wegsperren, damit kein Idiot probiert, was passiert, wenn man den Output-Regler ganz aufdreht... ;)


    der onk

  • slash
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    • 3. August 2005 um 09:15
    • #7

    Die Idee wäre:

    - mit dem Controller das Signal in 3-Wege aufzuteilen
    - jeden Weg einzeln limit geben
    - Subbassweg links zur Endstufe 1 (Monobridge) weiterleiten
    - Subbassweg rechts zur Endstufe 2 (Monobridge) weiterleiten
    - MT links und HT links auf ein Kabel legen und zu Endstufe 3 (Kanal A)
    - MT rechts und HT rechts auf ein Kabel legen und zu Endstufe 3 (Kanal B)

    D.h. HT und MT trennen, einzeln Limitieren, wieder zusammenführen und zur Endstufe. Frage mich ob das mit einem Y-Kabel so ohne weiteres geht, oder ob es da irgendwelche Probs geben könnte.

    CU, slash

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • der onk
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    • 3. August 2005 um 10:49
    • #8

    Es müsste funktionieren, aber ich würde es nicht machen.

    Es fallen mir jetzt keine expliziten Probleme ein, aber es ist ein Unterschied, ob die MT- und HT-Signale noch auf digitaler Ebene zusammengeführt werden, oder auf analoger per Y-Kabel.
    Trennen müsstest Du mit den Parametern der Passivweiche in den Tops und da diese ja eine gewisse Steilheit besitzt, wird immer ein Teil des limitierten Midbandes von HT gespielt und umgekehrt.
    Ich denke es wird sicher ausreichen, die Speaker der Topteilt gemeinsam zu limitieren oder gleich dreiweg-aktiv zu fahren.


    der onk

  • slash
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    • 3. August 2005 um 14:55
    • #9

    @Onk: Danke für deine Hilfe!

    Trennen würde ich Mittel- und Hochton mit 48 dB Flankensteilheit und
    Linkwitz-Riley-Charakteristik.
    Mein Hochtöner dürfte + 26 dBU abkriegen und
    mein Mitteltöner + 32 dBU,
    also habe ich 6 dB unterschied zwischen den beiden Threshhold-Werten.
    Sollte jetzt jemand den EQ bei exakt der Grenzfrequenz von 1800 Hz
    aufreissen, dann würde zumindest bei + 29 dB für den Hochtöner Schluss sein und der noch einigermaßen Schutz kriegen.
    Hat jemand schon Erfahrungen mit solchen Aktionen gemacht?
    Frequenzbänder einfach mit Y-Kabel zu brücken?

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • ERICH
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    • 3. August 2005 um 15:50
    • #10

    Probleme hast du.

    an zu viel Leistung ist mir noch kein Speaker verreckt!

    Das einzige, was einen HT shcrottet ist nen Amp im Clipping und das verhindert der Limitter.

    So ein Quark, da bastelt extra einer ne Passivweiche in die Box und dann fährt man mit nem Digicontroler drauf,... :lol: ..

    5-, setzen.

    MfG


    ERICH

  • slash
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    • 3. August 2005 um 17:00
    • #11

    Zitat ERICH: "An zuviel Leistung ist mir noch kein Speaker verreckt!"

    --> Mir schon, deswegen bin ich ja so vorsichtig! :?
    (100 Watt Hochton-Horn an 400 Watt Endstufe verbrannt; KEIN clipping) --> EQ wurde (nicht von mir!!) im Bereich 8,5 kHz auf + 12 dB
    gestellt. Horn ist richtig abgeschmiert. :evil:
    Deshalb brauch ich nen Hochtonschutz.
    Hab auch jetzt was neues gefunden.
    Den Behringer Ultramizer. Ist ein 2-Band-Compressor / Limiter, den ich einfach in den Hochton / Mitteltonweg der von der 2-wege Frequenze weggeht reinhänge.

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • sörn
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    • 3. August 2005 um 17:14
    • #12

    Wie wärs mit nem PTC? Hilft zwar nicht bei kurzen Peaks aber für so ne Sache wie den beschriebenen EQ-Fehler sollte das doch gut funzen?

  • ERICH
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    • 3. August 2005 um 18:00
    • #13

    Hmmm,

    bei 8,5k sollte das aber nicht passieren.

    MfG


    ERICH

  • slash
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    • 3. August 2005 um 18:15
    • #14

    Der Treiber links ist abgeraucht und der rechts hörte sich "kratzig" bzw. "knisternd" an. Deshalb habe ich beide ausgetauscht. Das ist mir aber dann nicht mehr passiert. Obwohl ich dieselben Treiber an der selben Stufe wieder Vollgas betrieben habe, nur diesmal blieb der EQ unten (hab einfach das Rack zugemacht) und ein Tarnnetz drüber
    (war soeine Disco nach einem Biwak-Fest des örtlichen Bataillons)
    Deshalb geht bei mir jetzt Speakerschutz absolut vor.

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • slash
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    • 4. August 2005 um 20:22
    • #15

    Gibts noch andere Meinungen zu meinem Vorhaben, die Hi und die Mids nach der Trennung und dem Einzellimiting wieder zu brücken?

    PA heisst schon Power-Anlage, oder??

  • manuela
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    • 5. August 2005 um 08:47
    • #16

    mach dem Hochtöner eine Sofitte rein, das helft. Siehe Dynacord Forum Line. Ersatzbirnchen in die Gaffakiste. Im übrigen den Controler gut einrichten und einen Deckel vorn drauf mit Vorhängeschloß, der größte Mist passiert immer dann wenn Großvati meint er müsse am DriveRack lautermachen... Und das Hochpass nicht zu tief ansetzen wenn an Amateure verliehen wird. Das dürfte es dann sein

    8)

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