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Berechnung von Limitern

  • tamaris-pa / mts
  • 23. Oktober 2005 um 19:56
  • tamaris-pa / mts
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    • 23. Oktober 2005 um 19:56
    • #1

    Habe mir diesen Tread mal angekuckt, aber werde nicht wirklich schlau draus.
    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=23451

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Der Limiter sollte so eingestellt sein, dass er eine Überlast des Lautsprechers verhindert. Er muss also auf den für den Lautsprecher maximal verträglichen Spannungswert eingestellt werden. Dazu gehtst du wie folgt vor:


    1. Spannungsverstärkung (Voltage Gain) des Verstärkers ermitteln (siehe Datenblatt)

    z.B.: 32 dB (bzw. 40-fach)

    2. maximal zulässige Ausgangsspannung des Verstärkers für den entsprechenden Lautsprecher berechnen (Prms oder Ppeak des Lautsprechers!)

    U = SQR ( P * Z )

    z.B.: SQR ( 500 W * 8 Ohm ) = 63,2 V

    3. umrechnen in dBu

    x = 20 log ( U / 0,775 V )

    z.B.: 20 log ( 63,2 V / 0,775 V ) = 38,2 dBu

    4. Differenz aus der maximalen Ausgangsspannung in dBu und der Spannungsverstärkung in dB ist als Threshold des Limiters einzustellen

    z.B.: 38,2 dBu - 32 dB = 6,2 dBu

    Alles anzeigen

    Fängt schon bei der 2. Rechnung an.
    U = SQR ( P * Z )

    z.B.: SQR ( 500 W * 8 Ohm ) = 63,2 V

    Aber was ist das SQR?


    Vielleicht kann mir das ganze ja jemand erklären....


    Am besten an einem Beispiel: LDPA1000 4ohm Stereo an 2 Oberton 10H300 (jeweils 300W RMS). Wie berechnet man jetzt wie man den Limiter im DCX einstellen muss?

  • dagobert
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    • 23. Oktober 2005 um 20:48
    • #2

    sqr ist die Wurzelfkt.

    P = U * I | I ^= Strom , U^= Spannung

    wie man leicht erkennt kann man auch schreiben:

    P = U² / R R

    Wenn man jetzt nach U auflösen will kommt man auf die Formel aus dem Zitat:

    U = Wurzel(P* R)

    In deiner Formel steht Z drin als Widerstand, was auch richtiger ist, da dieses der komplexe Wechselstromwiderstand der Spule ist, welcher natürlich auch frequenzabhängig ist! Nur bei w = 0 (f=0) also Gleichstrom bleibt der Reelle Teil R übring (die 8 Ohm im Beispiel). Was auch für ne überschlagsrechnung reichen müsste.

    Aber ich stell den Limiter immer nach Gehör ein, so lange nichts Zerrt ist alles im grünen Bereich, und der Lautsprecher wird auch ned überlastet!

  • aleister
    Beiträge
    1.657
    • 24. Oktober 2005 um 00:12
    • #3

    sqr = square root = quadratwurzel.

  • manuela
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    • 24. Oktober 2005 um 07:28
    • #4

    Frage dazu:
    Wenn ich einen Amp einsetze der mittels seiner DYN-Funktion den komplexen Widerstand der Spule (der ganzen Box) bei Zunahme gegenregelt, wie siehts dann aus mit den Werten? Regelbereich etwa 4dB hoch und runter.

    Und bei DC bleiben etwas unter 6 Ohm übrig an einem 8 Ohm Chassis. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • dagobert
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    809
    • 24. Oktober 2005 um 07:42
    • #5

    Du meinst sicherlich der Innenwiderstand des amps ist konjungiert komplex zu dem des Lautsprechers.

    Dann würdest du die Blindleistung nicht durch die Transistoren schicken müssen, was diese natürlich entlastet. -> Mehr Nutzlast.

  • manuela
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    • 24. Oktober 2005 um 08:39
    • #6

    das stimmt leider nicht, Blindleistung fällt immer an. DYN regelt entgegengesetzt zum RL die Amplitude des Vorwärtssignals nach, wenn dieser ansteigt nimmt auch die Ausgangsspannung zu, und umgekehrt. Blindleistung wird in allen Amps durch gegenpolige Arbeit niedergemacht und somit, da Stromkollision, als Verlustwärme weggekühlt. 8)
    Du kannst sie somit als Bestandteil des Lastwiderstandes sehen. Der Eigenwiderstand der Endstufe ist konstant extrem niedrig.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • dagobert
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    809
    • 24. Oktober 2005 um 08:45
    • #7

    Dann wird das einfach ein Regler sein, der die Spannung einprägt bzw. den Strom je nach Schaltung, in dem Fall ist der Blindanteil natürlich noch da.

  • manuela
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    • 24. Oktober 2005 um 10:16
    • #8

    genau. DYN führt die Ausgangsspannung und den Strom einem komplizierten analogen Komparatorsystem zu das sich den realen RL daraus ermittelt und eine direkte (auch frequenzabhängig verschiedene) Mit/Gegenkopplung auf die Endstufe ausführt. Als Referenz benutzt es das Eingangssignal und versucht dieses stets genau, aber am realen Lastwiderstand abzubilden. Das Verfahren hantiert mit 3 Eingängen (Ua, Ia, Ie,) und 2 Ausgängen (Kopplung, Dampingstufe)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Volker Holtmeyer
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    • 24. Oktober 2005 um 11:20
    • #9

    Tamaris hat mich gebeten, hier was zu schreiben - nun denn.

    Vielleicht auch besser, hier mal einzuschreiten - sind hier schließlich nicht im Profi-Board! :lol:

    Zitat von "dagobert"


    Aber ich stell den Limiter immer nach Gehör ein, so lange nichts Zerrt ist alles im grünen Bereich, und der Lautsprecher wird auch ned überlastet!


    Das ist leider nicht so. Einem Hochtöner hört man es leider nicht immer an, wenn sich die Schwingspule etwas zu stark erhitzt und sich der Kleber verflüchtigt ... :? (Einen reinen Peak-Limiter könnte man zur Not nach Gehör einstellen.)

    Gibt's denn irgendwo Specs von dem Amp? Ich hab im Netz so auf die Schnelle nichts gefunden. Ohne den Amp-Gain hat die Rechnerei natürlich keinen Sinn.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tamaris-pa / mts
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    • 24. Oktober 2005 um 11:28
    • #10

    Danke Volker....

    http://www.adamhall.de/pdf-files/211/…f?id=1130146043

  • Sound-Klinik
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    • 24. Oktober 2005 um 15:12
    • #11

    ... bei den Lautsprechern sollte man auch genau wissen, wieviel die "im Mittel" so im Laufe mehrerer Stunden überstehen können ... es reicht nicht, nur den Verstärker nicht zu überfahren ... :wink:

    Am besten wäre wohl ein Limiter, der einmal Clipping (Peak) verhindert ... und die zulässige Leistungsabgabe ("im Mittel" bzw. RMS) an die LS begrenzt - ggf. auch noch selektiv für mehrere F-Bereiche ... :)

  • manuela
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    • 24. Oktober 2005 um 16:16
    • #12
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Am besten wäre wohl ein Limiter, der einmal Clipping (Peak) verhindert ... und die zulässige Leistungsabgabe ("im Mittel" bzw. RMS) an die LS begrenzt - ggf. auch noch selektiv für mehrere F-Bereiche ... :)

    Das funzt nur als fester Bestandteil der Endstufe weil man sonst nicht ausreichend gute Kontrolle über das System bekommt. Zudem kann man dann gleich in W/RMS einstellen :grin:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ERICH
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    • 24. Oktober 2005 um 18:20
    • #13

    OT:

    Nen Limitter vor den LD Amp? Haben deine keinen?
    400W auf nen 300W Speaker ist eher zu wenig.

    MfG


    ERICH

  • tamaris-pa / mts
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    • 24. Oktober 2005 um 18:21
    • #14

    bei den tops eher nicht das problem, aber bei den bässen. 2,2kw auf 2 hds, da schlägt die spule an, bevor die amp clippt. bei den hts ist es auch heikel, 500w auf einen 1,4er.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. Oktober 2005 um 09:28
    • #15
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    bei den tops eher nicht das problem, aber bei den bässen. 2,2kw auf 2 hds, da schlägt die spule an, bevor die amp clippt.


    Mal andere ( geeignete) Stufe ausprobieren. Könnte sein, dass es an 4 Ohm Brücke bei LD liegt.

  • manuela
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    • 25. Oktober 2005 um 09:38
    • #16
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    bei den tops eher nicht das problem, aber bei den bässen. 2,2kw auf 2 hds, da schlägt die spule an, bevor die amp clippt. bei den hts ist es auch heikel, 500w auf einen 1,4er.

    Das würd ich mal etwas komprimieren und low cut 10% erhöhen dann geht noch was extra :grin:

    Auf Dauer aber nicht grade gut für die Boxen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • hell&dunkel
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    • 25. Oktober 2005 um 09:55
    • #17
    Zitat

    ...bevor die amp clippt.


    Richtige Artikel:
    DER Amp
    DER Verstärker
    DIE Endstufe

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. Oktober 2005 um 12:37
    • #18
    Zitat von "hell&dunkel"


    Richtige Artikel:
    DER Amp
    DER Verstärker
    DIE Endstufe


    Sind wir hier im Rechtschreibforum? Es wird ständig auf Tipp- bzw. Rechtschreibfehler aufmerksam gemacht, Hauptsache ein Post abzugeben. :wink:

    @Tamaris-PA
    bist du dir sicher, dass dein Amp 2,2kW liefert wenn der nicht gerade clippt? Denn Led fängt schon bei -5dB an zu blinken und da bist du von 2,2 kW noch weit. Ich glaube die Stufe hat an 4 Ohm Brücke sich oder Chassis nicht im Griff.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 25. Oktober 2005 um 12:50
    • #19

    noch mal ein Tip zum Suchen - irgendwer hat die Ld mal an 4ohm brücke an einem Oszi mit sinussignalen gestestet...das was raus kam soll nicht immer so sinusförmig gewesen sein....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    Termine
    13
    • 25. Oktober 2005 um 16:36
    • #20

    @ Tamaris
    In den Specs wird der Amp-Gain leider nicht angegeben.
    Spricht nicht gerade für die Kompetenz des Herstellers ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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