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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Frequenzweichen und ihre Berechnung

  • andirr
  • 17. Dezember 2005 um 21:37
  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 17. Dezember 2005 um 21:37
    • #1

    Ich suche ein zuverlässiges Programm um näherungsweise Frequenzweichen für 2 Wege Boxen berechnen zu können. Was nimmt man da am besten ? :roll: Die Trennfrequenz sollte dann auch da liegen, wie es in der Simulation zu sehen ist.

    Was mich auch noch interessiert: Durch die Magneten der Chassis besteht doch die Gefahr, dass sich Werte der Spulen ändern... Wie kann man herausfinden, ob und wie weit sich die Trennfrequenz da verschiebt ?

    Wie können Auslöschungen durch eine unpassende Phasenlage vermieden werden ?

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 17. Dezember 2005 um 22:16
    • #2

    zunächst brauchst du deinem anspruch entsprechende messmittel (ich schreib das jetzt mal so da ich selbst auch nur mit ultracurve, minilyser und ein paar tricks passivweichen "entwickle"). ansonsten nutze ich lasip um erstmal eine entwicklungsgrundlage zu haben.

    Fakt ist, das eine passivweiche aus der simulation nicht das optimum darstellt. ein mindestmaß an praxistests und etwas knowhow ist immer notwendig!

    Tobias

    Edit:

    Zitat

    Wie können Auslöschungen durch eine unpassende Phasenlage vermieden werden ?

    ...Phasenlage ändern ;)

    ...ein Beck's bitte...

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 17. Dezember 2005 um 22:28
    • #3
    Zitat

    ...Phasenlage ändern

    Ja... :grin: Und wie wird das dann in der Praxis gemacht ?

    Kann ich schon mit Hilfe von einem solchen Programm und meinem Gehör eine Weiche entwickeln ? Schrecki hat zum Beispiel das ULB auf diese Weise entwickelt und was ich so davon höre ist fast nur positiv.

    Die Weiche soll auch wirklich nur den Hochtonpegel anpassen und die Frequenzen trennen, Sperr und Saugkreise will ich ja auch garnicht einbauen. Diese wären zu aufwändig, da kann ich mit dem EQ glattbügeln. :grin: Wenn man gute Chassis auswählt ist das auch nicht mehr nötig, oder ?

    lg andi (der unbedingt seine eigenen Mini Tops entwickeln will)

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 17. Dezember 2005 um 23:01
    • #4
    Zitat

    Ja... Und wie wird das dann in der Praxis gemacht ?

    verschiedene filter haben nicht nur in der flankensteilhet sondern auch in ihrer eigenschaft als "phasendreher" unterschiedliche charackteristika.
    hast du in der schule eventuell schon was über den wechselstromkreis gehört? da geht es u.a. um die grundlegenden eigenschaften des kondensators und der spule, ohne deren kentniss ist das entwickeln einer passivweiche aussichtslos.

    ...ein Beck's bitte...

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 17. Dezember 2005 um 23:03
    • #5

    Haben wir leider (noch ?) nicht gemacht... :? Aber wenn ich mich für etwas interessiere mach ich mich einfach ein bisschen schlau darüber.

  • Sironketchup
    Beiträge
    220
    • 17. Dezember 2005 um 23:05
    • #6

    Strichwort Wikipedia :grin: :grin: :grin:

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 18. Dezember 2005 um 12:46
    • #7

    6dB Filter: 90° Phasendrehung
    12dB Filter: 180° Phasendrehung
    18dB Filter: 270° Phasendrehung
    24dB Filter: 360° = 0°

    Also muss z.B. bei einer 12dB Weiche der HT verpolt angeschlossen werden.
    Allerdings drehen die Chassis selber auch kräftig an der Phase, weshalb man einfach durch versuchen herausfinden sollte, welche Polung besser klappt. Wenn dann z.B. mit 12dB kein vernünftiges Ergebnis hinzubekommen ist, sollte man auf 18dB umsteigen, und umgekehrt.

    Ich hab hier son Lehrbuch vom Berufskolleg:
    "Grundkentnisse der Elektrotechnik" vom Handwerk und Technik Verlag Hamburg
    Da steht das eigentlich recht gut beschrieben drin.

    Gruß
    Thomas

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 18. Dezember 2005 um 15:53
    • #8

    Das hilft auf jeden Fall schonmal weiter. Danke ! :)

  • tthorstenpa
    Beiträge
    108
    • 18. Dezember 2005 um 18:05
    • #9

    Hören beim entwicklen einer passiv weiche ist schwachsinn.

    solides obgektives messen alles ander iss unsinnig und zeit raubend.

    http://www.tb-audio.de OEM Entwicklungen günstigst

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 18. Dezember 2005 um 18:34
    • #10

    Gut gemessen ist doch aber noch lange nicht gut klingend! Also ich kenne nun einige Lautsprecherhersteller und entwickler aber diese Aussage habe ich schon mehr als einmal anderst gehört!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 18. Dezember 2005 um 19:30
    • #11
    Zitat von "tthorstenpa"

    solides obgektives messen alles ander iss unsinnig und zeit raubend.


    sehe ich auch so - messungen sind wichtiger als der höreindruck.
    das "hören" ist von vielen variablen, wie stimmung, gehörbelastung, geschmack, musikmaterial etc. abhängig.
    es gibt ja so einige gehörabgestimmte kisten auf dem markt... namen brauch man nicht nennen :lol: !

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 18. Dezember 2005 um 20:01
    • #12

    Und es gibt genauso viele rein nach Messungen abgestimmt Kisten, die infach nur grottig klingen...

    Zitat

    messungen sind wichtiger als der höreindruck.


    :?::?::?:
    Ist klar. :roll: Dir ist also wichtiger, dass die Box dem Messgerät gefällt und nicht deinen eigenen Ohren?
    Du bist zufrieden, wenn der Messchrieb grade ist, die Box aber trotzdem in deinen Ohren scheiße klingt? Sorry, aber das kann ich dir nicht glauben.

    Man kann auch nicht an einem Tag ne komplette Weiche nach Gehör abstimmen, man hört immer wieder, lässt andere hören.
    Letztendlich bekommt man dann auch eine Box hin, die überzeugt.

    Gruß
    Thomas

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 18. Dezember 2005 um 20:10
    • #13

    Um den groben gewünschten Frequenzverlauf (meist linear) einer Box hinzubekommen würde ich auf jeden Fall Messungen machen. Weil ich bin mir nicht sicher, ob man schmalbandige Einbrüche sofort raushört. So verschenkt man einiges an Potenzial...

    Am Ende ist es aber wichtig, dass einem der Klang gefällt.

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 18. Dezember 2005 um 20:34
    • #14

    och komm schrecki, lass gut sein.
    "wichtiger" heißt nicht "unwichtig".... aber normalerweise muss man sowas nicht erklären.

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 19. Dezember 2005 um 15:01
    • #15

    Ich bekomme Mitte Januar das ATB PC Messsystem, dann kann ich auch Messungen anstellen, damit ihr auch zufrieden seit! :grin:

    Gruß
    Thomas

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 19. Dezember 2005 um 20:24
    • #16

    nicht nur WIR sollen zufrieden sein; man lernt immer für sich SELBST.
    dazu meint götz schwamkrug (hier mal unter missachtung sämtlicher urheberrechte :wink:):

    kein weiterer kommentar!

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 19. Dezember 2005 um 21:19
    • #17

    Ich sag zwar immer: Wer misst, misst Mist.

    Aber Messungen können net schaden.

    Gruß
    Thomas

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 19. Dezember 2005 um 21:33
    • #18
    Zitat von "-Schrecki-"

    Ich sag zwar immer: Wer misst, misst Mist.

    Aber Messungen können net schaden.

    Wo wir bei weisen Sprüchen sind, das heißt bei uns : Wer viel misst, misst Mist.
    Ähnlich zu verstehen wie: Fehlendes Verständnis der Mathematik zeigt sich durch das rechnen mit vielen Nachkommastellen.
    Oder: Der Experte unterscheidet sich vom Laien durch quantitatives Denken....# :wink: *rofl*

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 19. Dezember 2005 um 21:34
    • #19

    Ja, hast recht, hab das "viel" vergessen... :grin:
    Aber wenig messen ist demnach doch Okay! 8)

    Gruß
    Thomas

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 19. Dezember 2005 um 23:06
    • #20

    Sicher steht das Messen bei jeder Entwicklung an erster Stelle aber es steht nie ganz alleine, ich jedenfalls kenne keinen Entwickler der nur gemessen hat und nie gehört.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    78598 Königsheim

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