Minidisk nimmt datenreduziert auf, ähnlich wie mp3.
Live Aufnahme
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wie hubert bereits erwähnte, wird bei mp3 und MD die datenrate durch weglassen von audioinformationen deutlich verringert, was natürlich viel speicherplatz erspart.
bei mp3 kann man sogar auswählen, welche qualität man am ende noch haben möchte.das basiert auf kenntnissen der gehörforschung und nutzt sogenannte "maskierungseffekte" unseres ohres aus.
kleines beispiel:
zwei töne, einer bei 1kHz, der zweite etwas nebendran.
der 1kHz ton ist ein bisschen lauter.
wenn man jetzt den zweiten ton ab- und anschaltet, nimmt das unser gehör nicht wahr.die datenreduktionsverfahren werden den zweiten ton dann einfach nicht speichern ...
die sache ist sehr kompliziert und die ersten reduktionsverfahren waren auch noch deutlich hörbar. mittlerweile ist das zeug aber erstaunlich gut geworden.
aber mit dem original hat es eben weniger zu tun als die aufnahme über DAT oder direkt in den CD-Recorder.
wenn du mit MD aufnimmst, dann wird erstmal von analog in digital gewandelt, was ja auch schon den ersten verlust darstellt.
dann wird das signal datenreduziert und auf das medium gespeichert. dabei geht sehr viel originalinformation unwiderbringlich verloren...
wenn man nun digital aus dem MD raus will, muss das datenreduzierte signal wieder in einen SP/DIF bitstrom verwandelt werden, das bedeutet es müssen daten hinzugefügt werden, die original nicht vorhanden waren. also ein weiterer verlust!so sieht das aus.
trotzdem kann man mit MD ausreichend gute ergebnisse erzielen, die vom normalhörer sogar als gut klingend empfunden werden.
wer allerdings auf detailtreue und geringste verluste wert legt, sollte die finger davon lassen.
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Aufnahme und Wiedergabe auf MD sind kein Thema.
Probleme sind zu erwarten wenn man eine Minidiskaufnahme klanglich nachbearbeiten will oder ein mp3 davon macht.
Die Kaskadierung unterschiedlicher Datenreduktionsverfahren ist sehr problematisch da bei jedem Verfahren andere Teile verloren gehen, da kann es dann schnell hörbare Artefakte geben. -
zu worra noch dabei:
genau und wenn das ganze dann optisch übertragen wird hab ich auch noch ne wandlung von elrk. zu optisch drin.
ich hab mal nen test gemacht, mit meinem pioneer audio cd brenner und meiner soundkarte EWX 24/96, ein stück immer hin und her kopiert (optisch).
meine fresse da soll nochmal einer sagen digitale kopien seien nicht verlustbehaftet

bei consumergeräten offensichtlich schon! is wohl auch so gewollt die kopie fürs autoradio muß ja auch nicht so gut sein is ja nur n autoradio! :roll:
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wie mach ich das mit dem cd? einfach einen brenner an einen ausgang binden? kann es irgend einen (external nehm ich an...) brenner sein?
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ja.
die meisten kleineren mischpulte haben einen record-out, bei den größeren kann man über eine matrix den summenmix aufnehmen.
also am besten standalone-CD-brenner anschliessen, einpegeln und fertig.
allerdings hat man danach keinen einfluss mehr auf die aufnahme, wenn z.b. in kleinen räumen viel bass von der bühne kommt ist dieser logischerweise auf der aufnahme sehr leise bis überhaupt nicht vorhanden... solche summen-mitschnitte funktionieren nur bei größeren anlässen zufriedenstellend... oder bei ganz leisen bands :wink:
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jeff: Ähnliche erfahrung musste ich leider auch machen mit ner terratec karte (dmx), die sieht es wohl mit der sync nich so eng und da entstehen offensichtlich fehlabtastungen. bei meiner rme treten da keine probleme auf, da is auch kein unterschied zwischen original und kopie, auch nicht nach mehrfachem hin-und-her. aber das is halt der qualitätsunterschied zwischen consumer- und "ordentlicher" audiotechnik, denk ich. Schade eigendlich, denn die Terratec-Karten sind/waren zum teil ganz nett. Aber eine digitale kopie sollte eigendlich nicht verlustbehaftet sein (datenreduktion bei atrac/mp3/ac3... mal ausgenommen), und die umwandlung von elektrisch auf optisch und zurück hat gar keine auswirkungen auf das signal (sofern sie ordentlich umgesetzt ist, natürlich...) Deshalb versucht man ja oft bei modernen produktionen möglichst früh in der signalkette in die digitale domäne zu wechseln und dort zu bleiben, gerade wenn noch viel bearbeitet werden soll... Auch wenn das manchem Analogfan nicht mundet, z.T. auch zu recht...
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ich hoffe ja auch das das nicht an der terratec karte liegt sondern an dem brenner. das kann ich aber jetze erstmal nicht rausfinden.
bei der wandlung von elektrisch zu optisch kommt es schon zu beinträchtigungen. durch die laserdiode (die is zwar fix aber eben nich so fix)
auch bei der übertragung der optischen signale entstehen fehler dadurch das es laufzeitunterschiede im licht gibt zu einer abflachung. das rot der laserdiode setzt sich auch aus verschiedenen rots zusammen die unterschiedlich schnell sind. der FX ist vergleichbar mit dem was passiert wenn man versucht einen SMPTE analog zu kopieren es kommt halt zu einer abflachung der amplitude und daher zu fehlern.(bitte für den vergleich nicht schlachten das ist nur ein vergleich) also immer möglichst kurze opische leiter verwenden.
mal ganz davon abgesehen das ich die karte nicht extern syncen kann. das läst sich zwar softwaremäsig einstellen aber das knaxen spricht bände. :x
trotzden für das kleine geld klingt sie für den hausgebrauch ganz gut. -
nur mal kurz zum lichtwellenleiter:
ich habe in meiner elektronikerlehre gelernt (und das haben wir auch experimentell ermittelt), das die verluste fast überwiegend an den schnittstellen passieren, nicht im LWL-kabel selbst.
na ja, irgendwas war da mit monomode fasern, weiss ich nicht mehr so genau...
aber die größte dämpfung war immer an den steckverbindungen zu ermitteln, also wenn es geht so wenig wie möglich übergänge benutzen.na ja, war wohl mal wieder etwas off topic...
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Ich muss auch noch mal kurz OffTopic antworten...
Dass jeder bandbreitenbegrenzte Kanal (also jeder kanal :-)) signale "aufweicht", sprich kanten glättet, is klar, der punkt ist nur der, dass das in einem digitalen system vollkommen egal ist, solange noch eine eindeutige abtastung gewährleistet ist. Sofern die Taktrückgewinnung im empfänger noch zuverlässig funktioniert, muss also nur im abtastzeitpunkt (nicht zu verwechseln mit AD-Wandlung, es wird ja im empfänger ein digitales signal abgetastet) das signal eindeutig als Hi oder Lo identifiziert werden können. Und um das zu verhindern, langen weder ein paar meter LWL noch zwei stecker (im normalfall sind zwischen zwei geräten auch nur zei stecker). Das signal wird ja von jedem gerät in der kette wieder rekostruiert (sofern obige bedingungen erfüllt sind) und hat dann wieder ordentliche kanten!!! Deshalb sitzen ja auch auf transatlantik-kabeln (optisch und elektrisch) alle paar km repeater, die genau das machen. Signal Rekonstruieren, verstärken, weiterschicken. -
wider was gelernt danke!

aber da sehen wir mal wieder das das billich eben billich is weil es billich is und teuer eben teuer is weil es nich billich is.
und wen der mensch mit dem billigen nicht mehr zufrieden is kauft er sich was gutes.zu bedenken is eh immer... "ich hab nicht genug geld um mir was billiges zu kaufen" das gilt nicht nur für schuhe

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Zitat von "noiseshaper"
Ich muss auch noch mal kurz OffTopic antworten...
Dass jeder bandbreitenbegrenzte Kanal (also jeder kanal :-)) signale "aufweicht", sprich kanten glättet, is klar, der punkt ist nur der, dass das in einem digitalen system vollkommen egal ist, solange noch eine eindeutige abtastung gewährleistet ist. Sofern die Taktrückgewinnung im empfänger noch zuverlässig funktioniert, muss also nur im abtastzeitpunkt (nicht zu verwechseln mit AD-Wandlung, es wird ja im empfänger ein digitales signal abgetastet) das signal eindeutig als Hi oder Lo identifiziert werden können. Und um das zu verhindern, langen weder ein paar meter LWL noch zwei stecker (im normalfall sind zwischen zwei geräten auch nur zei stecker). Das signal wird ja von jedem gerät in der kette wieder rekostruiert (sofern obige bedingungen erfüllt sind) und hat dann wieder ordentliche kanten!!! Deshalb sitzen ja auch auf transatlantik-kabeln (optisch und elektrisch) alle paar km repeater, die genau das machen. Signal Rekonstruieren, verstärken, weiterschicken.wenn zwei geräte direkt miteinander verbunden werden, ist das richtig.
das empfangende gerät hat (normalerweise) eine schmitt-trigger schaltung im eingang und stellt die ursprüngliche kurvenform wieder her.
wenn das signal aber über patchfelder läuft, sieht es etwas anders aus.
so meinte ich das, war wohl etwas zu schwammig ausgedrückt... -
Zitat von "wora"
allerdings hat man danach keinen einfluss mehr auf die aufnahme, wenn z.b. in kleinen räumen viel bass von der bühne kommt ist dieser logischerweise auf der aufnahme sehr leise bis überhaupt nicht vorhanden... solche summen-mitschnitte funktionieren nur bei größeren anlässen zufriedenstellend... oder bei ganz leisen bands :wink:ein EQ dazwischen hilft schon, oder?
gibt es geschwindigkeitsbegrenzungen bei dem brenner (z.b, muss mind. 40x haben oder so)?
p.s- gibt es überhaupt so was wie "leise bands"?

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selbst wenn da ein patchfeld dazwischen is, dürfte das auf den klang keinen auswirkung haben. kann man einfach ausprobieren: daheim das optische kabel vom cdplayer am verstärker rausziehen, aber noch "in die buchse zielen". das geht meistens noch. wenn du jetzt langsam immer weiter weg gehst, gibts ab ner gewissen entfernung plötzlich aussetzer etc, ohne das es vorher merklich schlechter wurde. man hat halt bei digitalen (ordentlich codierten) signalen oberhalb eines gewissen rauschabstands eine fast konstant geringe fehlerwahrscheinlichkeit, die unterhalb dieser grenze sprunghaft schlechter wird. deshalb isses auch totaler schwachsinn, wenn selbsternannte "experten" von grossen av-dealern einem irgendein optisches superkabel anschwätzen wollen, bei 1,5m länge für 100 € oder sowas. das "klingt" genauso wie das 7€-kabel vom grossen elektronik-versand, selbst wenn es etwas bessere dämpfungseigenschaften hätte. bei koax-kabeln für s/pdif sollte man natürlich schon auf halbwegs ordentliche anpassung achten, wegen reflektionen etc, da tuts dann halt nicht mehr jedes plastikkabel. (aber videokabel :-))
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Zitat von "Killtiano"
ein EQ dazwischen hilft schon, oder?
nein, denn mit nem EQ hebst du ja das gesamtsignal im bass an, dann klingen z.b. stimmen oder akustikgitarren etwas zu fett :wink:
einen einfluss auf das im mix "fehlende" bass-signal hat man da nicht mehr, höchstens man mischt es später als overdub dazu...Zitat von "Killtiano"
gibt es geschwindigkeitsbegrenzungen bei dem brenner (z.b, muss mind. 40x haben oder so)?...ähem... also wenn die band die stücke nicht allzu schnell spielt, sollte ein 1x brenner ausreichen...


mal ohne witz, das ist doch dann keine datenüberspielung sondern eine 1 zu 1 aufnahme. da tut es ein einfacher recorder.
Zitat von "Killtiano"
p.s- gibt es überhaupt so was wie "leise bands"?
ja!
kommt halt ein bisschen auf die musik an.
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Warum den nur Stereo ??
Für 500€ kriegt man schon diverse 8spur maschienen gebraucht.
und wenn schon stereo
is meine reihenfolge diese
Bandmaschiene mit 38cm/s
DAT mit 48khz
DAT mit 44,1khz
cd
gutes Tape mit einmessmöglichkeit und dolby C
MD
MP3
diktiertgerätzum Thema VCR ein guter stereo VCR ist voll Okay
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kleiner einspruch!
selbst ein nakamichi tapedeck klingt nicht so gut wie ein vernünftiger MD recorder...
man darf nicht vergessen, das die kassette ja eigentlich nur als diktiertape gedacht war, erst später brachten ein paar findige ingenieure es fertig, überhaupt einigermaßen vernünftig musik darauf aufzunehmen.
also in meinen ohren rangiert ein tapedeck noch hinter mp3 (zumindest ab 160kb aufwärts)
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Für knapp 400€ kriegt man die Hoontech DSP2000 C-Port.
Wenn du schon einen vernünftigen PC hast (muß kein Notebook sein; ca. 1,5gHz, 384MB, min. 40G freie Platte) und der in anständigem!!! Zustand ist (also nicht tausend Spiele und CorelDraw mit 397 Schriftarten 'drauf *gg*), dann ist das meiner Meinung nach für Einsteiger der beste Weg.
Du hast 8 Spuren mit max. 24bit/96kHz und kannst hinterher gut nachbearbeiten. Allerdings mußt du bedenken, eine 8-Spur-Aufnahme in CD-Qualität braucht ca. 100MB/Minute !!
Ein erfahrener Toningenieur mag mit einer Stereosumme auskommen, aber ein Anfänger braucht DRINGEND mehrere Spuren, weil sonst 90% der Instrumente/Vocals die falsche Lautstärke bzw. EQing haben. Allerdings KANN man in der Nachbearbeitung auch mehr falsch als richtig machen, also vorsicht.
Die Signale kannst du dann in einer Software deiner Wahl mischen (CuBase, LogicAudio, Samplitude, CoolEdit...) und auf CD brennen.Hab ich erst gestern wieder gemacht und es geht immer wieder sehr gut.
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vielleicht kannst du dir ein 4-spur md ausleihen. dann pultsumme aufmahmen und 2 raummikros geschickt platzieren. kannst AB oder XY machen, die stelle ist wichtig. guter punkt ist da, wo du raumklang und PA(+Bühne) sound etwa gleich laut hörst. (hallradius)
dann einfach in den rechner (4 eingänge nötig!!), mischen, (pultsumme verzögern!), fertig. -
100MB/min???? das gibt... äähhh... max. 2 lieder? nicht etwas unpraktisch?
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