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Welches Sperrholz?

  • chuleo
  • 9. Mai 2006 um 19:28
  • chuleo
    Beiträge
    76
    • 9. Mai 2006 um 19:28
    • #1

    Da ich nächstens neue Subs bauen will, stelle ich hier die Frage nach dem Holz.
    Es stehen zur Verfügung:
    -Birkensperrholz BB/BB 20€/qm
    -Seekiefersperrholz II/III 10€/qm
    -Pappelsperrholz I/II 13€/qm
    -Araucosperrholz B/C 12€/qm
    -Okumesperrholz B/BB 20€/qm

    Was sind die Vor- und Nachteile dieser Holzplatten?
    Die Subs sind nicht sehr oft auf Veranstaltungen, aber Span/MDF kommt zwecks Gewicht nicht in Frage.
    Gibt es grosse Unterschiede bei der Verarbeitung und beim Verarbeiten? (Qualitäten berücksichtigen!)
    Welches Holz würdet ihr nehmen? Birke ist zwar das stabilste aber auch noch das schwerste Holz, braucht man das wirklich? Die Subs sind ja nicht so oft Unterwegs.

    MfG Chuleo

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 9. Mai 2006 um 19:32
    • #2

    MPX = leicht, gut zu verarbeiten teuer

    mein favorit

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 9. Mai 2006 um 21:50
    • #3

    Hi Chuleo,

    Kann das sein, dass du bei Sperrag in Pratteln kaufen möchtest? Deren Programm stimmt so nett mit den von dir angefragten Sperrholzarten überein :wink:

    Wie so oft ist eine generelle Empfehlung nciht leicht, es kommt halt drauf an...

    Mit Birkensperrholz oder Birken-Multiplex kannst du nichts falsch machen - stabil, gut zu verarbeiten, Oberflächenqualität gut für spätere Behandlung jedweder Art, von Strukturlack über Beizen/Klarlack bis hin zu Wachsen etc.

    Seekiefer: gibt es in ebenfalls guter Oberflächenqualität, von der Stabilität her in jedem Fall ausreichend. Problem ist manchmal das Abspanen der Deckfurnierschicht bei der Kantenbearbeitung; am besten in 2 Schritten mit der Oberfräse großzügig abrunden, nicht auf einmal. Sieht gebeizt oft klasse aus wegen der stärkeren Maserung der Furniere.

    Pappel: sehr leicht, aber auch sehr weich; die Oberfläche wird sehr schnell Macken, Kratzer und Dellen haben. Der Lack wird an diesen Stellen einreißen etc., nicht unproblematisch! Stabilität aufgrund der Weichheit begrenzt, Schraubverbindungen haben eine sehr viel geringere Festigkeit als bei Birken-MPX z.B.. Nur zu empfehlen, wenn es auf jedes Gramm ankommt.

    Arauco sagte mir bisher nichts, schein aber dem Seekiefersperrholz sehr stark zu ähneln...

    Okumesperrholz: wenn, dann in Form von wasserfestem Garantiesperrholz für den Schiffsbau. Ist allerdings teurer; ich denke, dass die EIgenschaften des Materials im Boxenbau keinen nennenswerten Vorteil bringen...

    Wenn es "amtlich" und auf jeden Fall mit Strukturlack versehen werden soll, nimm Birken-MPX. Wenn auch andere Oberflächen in Frage kommen (Beize+Klarlack oder farbige Lasuren?), suche dir eine schön gemusterte Seekieferplatte raus.

    Gruß FF

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 9. Mai 2006 um 22:29
    • #4

    ...und wenn man´s richtig auf die spitze treiben möchte - buchenmultiplex.
    dagegen ist birke gradezu weich und empfindlich :) !

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • chuleo
    Beiträge
    76
    • 9. Mai 2006 um 23:17
    • #5
    Zitat

    Kann das sein, dass du bei Sperrag in Pratteln kaufen möchtest? Deren Programm stimmt so nett mit den von dir angefragten Sperrholzarten überein :wink:


    Ähm.. ja die Daten habe ich von Sperrag :oops:

    Also ich denke dann nehme ich Birken-Multiplex, da ich nur Birken-Multiplex mit einer guten Oberflächenqualität bekomme.. Die Platten hole ich aber nicht bei Sperrag ->zu weit weg. Es kommt sowieso ein Strukturlack drauf.

    Zitat

    ..und wenn man´s richtig auf die spitze treiben möchte - buchenmultiplex.
    dagegen ist birke gradezu weich und empfindlich ! :)


    ...wenn Buche nur nicht so teuer und schwer wäre :D

    Danke vielmals für die Hilfe!

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 10. Mai 2006 um 08:48
    • #6

    moin!

    sagt mal, was würdet ihr als günstigen preis für den m² birken-multiplex ansehen?
    der holzhändler in meiner region möchte knapp 23€ haben, der baumarkt meines vertrauens gerade mal 24€.... entweder ist der holzhandel zu teuer, oder der baumarkt einfach sau billig :?:

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 10. Mai 2006 um 09:08
    • #7

    Also ich bezahle hier im Baumarkt (Hagebau) 42.50 pro m², ist nichtmal reines Birken MPX, sondern so ein MIschzeugs, Birke-Fichte.
    Das halte ich für extrem Teuer, wisst ihr wo man in der Region Weser-Ems günstig an MPX rankommt (Großhändler und so)?

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 10. Mai 2006 um 10:37
    • #8

    Immer bedenken, dass es verschiedene Oberflächen-Qualitäten gibt - das macht sich im Preis schon deutlich bemerkbar, ob man z.B. B/BB oder C/CC anfragt. Einige Preisunterschiede werden darauf zurückzuführen sein.

    Ansonsten: gelbe Seiten raus und zum Telefon greifen und innerhlab von 30min hat man den günstigsten Anbieter in seiner Region gefunden :wink:

    Gruß FF

    Einmal editiert, zuletzt von FF (10. Mai 2006 um 11:46)

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 10. Mai 2006 um 10:41
    • #9

    kann mich vieleicht mal jemand über die verschiedenen oberflächenqualitäten aufklären?
    welche sollte man für eine behandlung mit strukturlack nehmen? die beste ist hierbei doch bestimmt nicht von nöten!?

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 10. Mai 2006 um 11:46
    • #10

    Zu den Oberflächen-Qualitäten

    A: geschlossen, astfrei
    B: geschlossen, wenige Ausbesserungen und kleine verwachsene Äste
    C: für Konstruktionszwecke

    Der Buchstabe vor dem "/" gibt die Vorderseite an, der Buchstabe nach dem "/" die Rückseite. Für die Rückseite werden manchmal auch einfach zwei Buchstaben gesetzt, also z.B. B/CC heißt dann: Oberseite Qualität B, Rückseite Qualität C.

    Die Römischen Ziffern I-III sind analog zu den Buchstaben zu sehen.

    Gruß FF

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