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Fidek Endstufe

  • dj_evil_h
  • 30. Juni 2006 um 12:01
  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 30. Juni 2006 um 12:01
    • #1

    Hallo!
    Ich suche eine potente Endstufe im günstigen Preissektor, dabei bin ich auf die Fidek FPA-10 A gestossen. Kann mir jemand was zu Fidek sagen?? Im Allgemeinen und natürlich auch ins Besondere für diesen Typ. Ich brauche die Stufe um 15" Tops (Delta 15 Pro + Monacor MHD 152) zu befeuern. Bin auch für andere Vorschläge offen. Sie sollte so um die 400 Watt RMS an 8 Ohm liefern, da sie notfalls auch als Bassendstufe ranmuss.
    Ich bin gespannt.

    Gruss

  • viruzz
    Beiträge
    769
    • 30. Juni 2006 um 12:12
    • #2

    Mh!

    FPA-10 A 2 x 720 W 2 x 450 W 1350 W 8 - 49 000 Hz 483 x 102 x 446 mm 21 kg 249,00

    Interessanter Frequenzgang.
    Ich weiß nicht, was von den Fidekstufen zu halten ist. Ist das eigentlich ne Conradhausmarke?

    :) huhu :>

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 30. Juni 2006 um 12:17
    • #3

    Ich empfehle dir die Alto Mistral 2500.

    Gruß
    Thomas

  • thomas.b
    Beiträge
    460
    • 30. Juni 2006 um 12:26
    • #4

    ich würde für budget sachen nen tapco j1400 oder j2500 empfehlen oder nen gebrauchten marken amp :)

    mfg Thomas
    ------------------------------------------:)
    >>>> http://www.kst-lan.de <<<<
    >>>> http://www.200g.de <<<<

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 30. Juni 2006 um 12:36
    • #5

    Eine Tapco J2500 habe ich schon für den Bass und macht ihre Sache ganz ordentlich, allerdings hat sich der Power-Schalter verabschiedet, aber habe ja noch Garantie. Beim grossen T haben sie die Preiser für die Tapco aber ganz schön angehoben....
    Bis jetzt werkelt eine DAP 700 (ca. 2x220 Watt an 8 Ohm), die soll ersetzt werden...

    Bin grad noch auf eine Phonic-Endstufe gestossen:
    PHONIC MAX-2500 Endstufe 2x750W/4Ohm

    Aber die Tapco´s sind als einzige 2-Ohm-stabil, was eigentlich auf eine bessere Auslegung hin deutet.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 30. Juni 2006 um 13:17
    • #6

    Nein, 2Ohm Stabilität ist kein Kriterium auf gute NT-Auslegung!
    Es sagt nur, wie die Stufe ausgelegt ist, wo die Priorität liegt.

    Gruß
    Thomas

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 30. Juni 2006 um 13:52
    • #7

    Ob es die 2-Ohm Stabilität nur auf das Netzteil zurückzuführen ist kann ich nicht beurteilen. Aber bei Lasten an 2 Ohm müssen doch zwangsläufig höhere Ströme /Spannungen auftreten. Also müssten doch auch theoretisch die interne Verkabelung/Schaltung für höhere Belastbarkeit ausgelegt sein, oder nicht?!? Im Umkehrschluss würde dies doch bedeuten, dass eine 2Ohm stabile Endstufe bei 8 Ohm -Lasten eine bessere Reserve hinsichtlich thermischer Probleme gegenüber einer Endstufe die "nur" auf 4Ohm ausgelegt ist!?! Respektive würde eine 4 Ohm Endstufe eine 2Ohm Last wohl nicht lange überleben, folglich müssen die Bauteile auf diese höhere Belastung ausgelegt sein. Das ist alles nur eine Mutmaßung von mir. Ihr dürft mich gerne korrigieren.

    Wenn ich zwei Endstufen mit identischen Leistungsdaten habe, dann würde ich mich für die 2 Ohm-stabile Endstufe aus dem o.g. Gründen entscheiden...

    So, jetzt reichts aber! ;)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 30. Juni 2006 um 14:28
    • #8

    Nein.
    Guck dir bitte mal das Ohmsche Gesetz und die Formel P = U*I an.
    Und überleg dann nochmal, was du grade gesagt hast.

    Gruß
    Thomas

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 1. Juli 2006 um 12:35
    • #9

    Die Fidek Endstufen sind sackschwer und gehen über 3HE, das soltle beim Kauf bedacht werden.
    Die Tapco J2500 wiegt gut 25 Kilo aber die lässt sich noch mal eben unter den Arm klemmen.
    Die Fidek Stufen wiegen zwischen über 30 und über 40 Kilo, so war es jedenfalls immer schon in den Katalogen vom großen C angegeben.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • solaris09
    Beiträge
    105
    • 1. Juli 2006 um 14:32
    • #10

    DaftMedia

    Das ist doch blödsinn die FPA-10 wiegt weniger als die Tapco.

    An alle:

    Wer hatt diese Endstufe von euch :roll:
    Was hier für halbwahrheiten verbreitet werden meine Fresse :(

    schrecki

    Lese mal was der DJ_Evil_H geschrieben hatt dann sollte deine anspielung
    auf das Ohmsche Gesetz hinfällig sein :wink:

    dj_evil_h

    Und da ich die FPA-10 habe kann ich dir diese Endstufe empfehlen
    bestell sie doch einfach bei nicht gefallen zurück.

    Und da ja Bilder hier manchmal mehr sagen bitte:

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 1. Juli 2006 um 15:58
    • #11
    Zitat

    schrecki

    Lese mal was der DJ_Evil_H geschrieben hatt dann sollte deine anspielung
    auf das Ohmsche Gesetz hinfällig sein


    Ja, Quatsch hat er da geschrieben, der so nicht richtig ist. Er wird aber selber drauf kommen, wenn er sich mal die Formeln anschaut.

    Gruß
    Thomas

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 1. Juli 2006 um 21:30
    • #12

    schrecki
    P=U*I ist doch kein Widerspruch zu dem was ich geschrieben habe.

    Ausserdem ist das ohmsche Gesetzt U=R*I
    ;)

    @solaris
    Was befeuerst du denn mit der Fidek??? Kannst du mir nicht mal einen kleinen "Testbericht" schreiben? :)

    Einmal editiert, zuletzt von DJ_Evil_H (1. Juli 2006 um 21:46)

  • lok1414
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    287
    • 1. Juli 2006 um 21:44
    • #13
    Zitat von &quot;-Schrecki-&quot;


    Ja, Quatsch hat er da geschrieben, der so nicht richtig ist. Er wird aber selber drauf kommen, wenn er sich mal die Formeln anschaut.

    ... jetzt muß sich der alte Mann wieder bemühen:

    @ Schrecki: bitte noch einmal genau durchlesen, was DJ_Evil_H geschrieben hat. Denn er hat völlig Recht.
    Mit deiner zitierten Formel P = U*I kommst Du nämlich nicht weit, weil Du den angeschlossenen Lastwiderstand (Impedanz) nicht betrachtest. Ein E-Schweißgerät hat auch viele viele Watt, aber eine Waschmaschine, oder eine 230V-Lampe, kannst Du damit kaum betreiben :grin:

    Da ich aber nicht nur schimpfen möchte, hier zur Erleuchtung, was DJ_Evil_H mit anderen Worten völlig richtig umschrieben hat:
    P = U²/R

    Ein simpler Zusammenhang, bei halbem Lastwiderstand fließt der doppelte Strom -> doppelte Leistung, soweit das Netzteil liefern kann.
    Eine auf 2 Ohm-Betrieb ausgelegte Endstufe wird natürlich auf die hohen Ströme ausgelegt sein. Ob das Netzteil weich einknickt oder hart die Spannung liefert, ist bei dieser Betrachtung erst einmal nebensächlich.

    Solltest Du immer noch widersprechen wollen, rechne doch einmal folgende Aufgabe:
    1. Eine 100-Watt/230 V Lampe am Netz bei 230 Volt. Welcher Strom fließt?
    2. Eine 100-Watt/12 V Lampe im Auto bei 12 V = betrieben. Welcher Strom fließt?

    Gruß
    Lok1414

  • lok1414
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    287
    • 1. Juli 2006 um 21:54
    • #14

    Back to Topic:

    Was mir an der Endstufe auffällt, sind die Petinax-Platten. Im rauhen Tour-Betrieb weniger geeignet als die üblichen, wesentlich stabileren Epoxy-Platinen. Und wenn es einmal knallen sollte, werden Pertinax-Platinen meist sehr in Mitleidenschaft gezogen.
    Übrigens gab - oder gibt es noch - beim "C" einen Link zum Schaltplan. Ich denke einmal einen grob unterdimensionierten Eindruck macht diese Endstufe nicht.
    In welcher Richtung verläuft der Luftstrom - ich würde tippen "front to back", üblich ist andersherum. Dies stört aber nur, wenn andersherum pustende Endstufen im gleichen Rack sind.

    Gruß
    Lok1414

  • schrecki7289
    Beiträge
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    • 1. Juli 2006 um 22:31
    • #15
    Zitat

    @ Schrecki: bitte noch einmal genau durchlesen, was DJ_Evil_H geschrieben hat. Denn er hat völlig Recht.
    Mit deiner zitierten Formel P = U*I kommst Du nämlich nicht weit, weil Du den angeschlossenen


    Vielleicht solltest DU lieber nochmal genau lesen! Wozu hab ich denn das ohmsche Gesetz genannt? :evil:

    Zitat von &quot;-schrecki-&quot;

    Guck dir bitte mal das Ohmsche Gesetz und die Formel P = U*I an.

    Nichts anderes als was du mir grade mit deinen Physik 7.Klasse Beispielen erklären willst habe ich gemeint. :wink:

    So, nun meine Erklärung, ihr kommt ja eh nicht drauf:

    Zitat

    an 2 Ohm müssen doch zwangsläufig höhere Ströme /Spannungen auftreten.


    Ein Verstärker arbeitet als Konstantspannungsquelle, die Spannung bleibt bei jeder Impedanz gleich (Einbruch der Spannung ausgenommen).
    An niedriger Impedanz treten keine höheren Spannungen auf!

    Limitierend ist die Verlustleistung an den Transistoren, die schlicht und einfach von Spannung und Strom abhängt.
    Eine auf 4 Ohm ausgelegte Stufe arbeitet mit höherer Spannung, sodass an der höheren Impedanz genug Leistung abgegeben wird. Niedrige Impedanz geht logischerweise nicht, da der Strom sonst durch die hohe Spannung und die Impedanz zu groß würde und somit auch die Verlustleistung (Siehe hierzu ohmsches Gesetzt und P = U*I)
    Was mache ich nun, wenn ich die Stufe 2Ohm stabil machen möchte?
    Ich verringere einfach die Betriebsspannung.
    Rein theorethisch könnte ich jede 4Ohm Stufe auf 2 Ohm Betrieb einstellen indem ich schlicht und ergreifend die Betriebsspannung senke.
    Ist also 2Ohm Stabilität ein wirkliches Kriterium?
    Ich denke nein, weil es eine simple Auslegungssache ist. Und nichts anderes wollte ich sagen.

    Gruß
    Thomas

  • lok1414
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    287
    • 1. Juli 2006 um 23:10
    • #16

    @ Schrecki
    Ich habe mich jetzt extra wieder eingloggt - nur für Dich :wink:

    Noch einmal zu meinem Beispiel mit den Lämpchen, welche Ströme fließen :?:

    Nehmen wir jetzt einfachere Besipiele, z.B. Endstufen. Es ist ja nicht uninteressant zu beobachten, daß auch hier die "Lämpchen-Regel" gilt, und bei niedrigeren Impedanzen und gleichzeitig einer niedrigeren Betriebsspannung trotzdem höhere Ströme fließen. Nehmen wir weiterhin an, wir hätten die noch nicht auf dem Markt befindliche Endstufe mit "4 / 2 Ohm Betriebsspannungswahlschalter".

    Endstufe 100 W an 4 Ohm: 20 V, es fließt ein Strom von 5 A.
    Endstufe 100 W an 2 Ohm: 14,142usw. V, es fließen 7,07... A.

    Ich würde eine Endstufe schon unterschiedlich auslegen .....

    Nun logge ich mich wieder aus und wünsche einen schönen lauen Sommerabend
    Gruß
    Lok1414

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 1. Juli 2006 um 23:26
    • #17

    Ja logisch, ergibt sich aus dem quadratischem Verhältnis. Wie gesagt, die paar Grundlagen kenne ich....
    Ich habe auch von der (konstanten) Verlustleistung geredet, und nicht von konstanten Strömen bei verringerter Betriebsspannung.

    Zitat

    Ich würde eine Endstufe schon unterschiedlich auslegen .....


    Ich glaube du hast es begriffen. :D :wink:

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Juli 2006 um 23:27
    • #18
    Zitat von &quot;DJ_Evil_H&quot;

    Ob es die 2-Ohm Stabilität nur auf das Netzteil zurückzuführen ist kann ich nicht beurteilen. Aber bei Lasten an 2 Ohm müssen doch zwangsläufig höhere Ströme /Spannungen auftreten.

    höhere Ströme _> ja. Höhere Spannungen -> nein.

    Zitat von &quot;DJ_Evil_H&quot;

    Also müssten doch auch theoretisch die interne Verkabelung/Schaltung für höhere Belastbarkeit ausgelegt sein, oder nicht?!? Im Umkehrschluss würde dies doch bedeuten, dass eine 2Ohm stabile Endstufe bei 8 Ohm -Lasten eine bessere Reserve hinsichtlich thermischer Probleme gegenüber einer Endstufe die "nur" auf 4Ohm ausgelegt ist!?!


    Das ist richtig. 2-Ohm-feste Geräte sind für doppelthohe Stromstärken konzipiert, verglichen mit 4-Ohm-tauglichen.

    Zitat von &quot;DJ_Evil_H&quot;

    Respektive würde eine 4 Ohm Endstufe eine 2Ohm Last wohl nicht lange überleben,

    garnicht, sie wäre überlastet.

    Zitat von &quot;DJ_Evil_H&quot;

    Wenn ich zwei Endstufen mit identischen Leistungsdaten habe, dann würde ich mich für die 2 Ohm-stabile Endstufe aus dem o.g. Gründen entscheiden...

    so isses 8)

    So, jetzt reichts aber! ;)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 2. Juli 2006 um 12:41
    • #19

    manuela
    Danke!! :)

    Du hast völlig Recht, die Spannung bleibt die gleiche nur die Ströme erhöhen sich mit sinkendem Widerstand.

  • solaris09
    Beiträge
    105
    • 3. Juli 2006 um 02:40
    • #20

    So ich auch nochmal :D

    schrecki

    Ich wollte nur damit sagen das der DJ_Evil_H im Grundsatz recht hatt
    auf diese kleinigkeit mit der Spannung meine Güte ich denke mal du wußtest
    was er meint :wink:

    dj_evil_h

    Die Fidek nehme ich für Tops (Yamaha C115V) dafür ist sie zwar etwas mager in der Leistung aber für kleine Sachen
    alle male gut sie brummt nicht funktionieren tut sie gut für einen Spaß- bzw. Testkauf
    (ja manche bilden sich ihre eigene Meinung) kein schlechtes Ding.
    Und ich bin der Meinung für deine Zwecke ich drücke mich vorsichtig aus :wink: eine gute Option.
    Das einzige was ich beanstande ist diese interne Subweiche die ist von Arsch :grin:
    ob der Limiter funktioniert keine Ahnung brauch ich nicht sonst ist eigentlich nichts zu beanstanden.
    Mensch liebe Forenmitglieder das Teil
    kostet 249€ was erwartet ihr denn alle ich finde es immer nur lustig
    einer sagt hey Fidek ist scheiße und im gleichen satz kauf t-amp (da tritt ein Chinabomber gegen den anderen an).


    Und falls das jetzt bescheiden zu lesen ist ich hatte ein feucht frölliges WE
    und die zweite Woche Nachtschicht deswegen bin ich auch leicht gereizt naja ist ja bald Feierabend :grin:

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