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Schlagzeugabnahme mit 2 Mikros

  • f-schmidt
  • 11. Juli 2006 um 14:00
  • f-schmidt
    Beiträge
    13
    • 11. Juli 2006 um 14:00
    • #1

    hallihalo

    Ich hab ne frage unzwar:
    Ist es möglich ein komplettes Schlagzeug nur über 2 Overhead oder elekret condensator mikrofone abzunehmen

    schon mal danke für eure antworten

    Gruß

    Flo

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 11. Juli 2006 um 14:11
    • #2

    Nein.
    Insbesondere bei der Basedrum wirst du kein zufriedenstellendes Ergebnis bekommen und auch die Snare kommt so nicht gut zur Geltung.
    Zumal auch die EQs nicht wirklich für die einzelnen Imstrumente ädaquat eingestellt werden können.

    Gruß
    Thomas

  • f-schmidt
    Beiträge
    13
    • 11. Juli 2006 um 14:13
    • #3

    ginge es denn wenn ich die Bassdrum und snare extra abnehmen würde

    Gruß

    Flo

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 11. Juli 2006 um 14:27
    • #4

    ... für Rock'n'Roll wird das schwierig, aber ein gepflegtes Jazz-Set kannst Du mit Basedrum und einem Overhead vernünftig abnehmen. Als nächste Eskalationsstufe käme dann ein Mic für die Snare...

    Gruß UWE

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. Juli 2006 um 14:46
    • #5

    theoretisch ginge das, aber nur für Studiozwecke. Eine solche Mikrofonierung würde schon bei niedrigen PA Pegeln pfeiffen

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 11. Juli 2006 um 15:29
    • #6
    Zitat

    Eine solche Mikrofonierung würde schon bei niedrigen PA Pegeln pfeiffen

    Ach ja, und kaum stellt man mehr Mikrofone hin, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Rückkoppelung ?

    Sorry, das ist leider komplett falsch.

    Die Ergebnisse sind je nach Anwendung nicht gerade berauschend, aber mit Rückkoppelung hat das wenig zu tun.

    Kleine Anmerkung aus der Praxis:
    Bei einem grossen österreichischen Act (der auch derzeit in D gut unterwegs ist) wird zwar das ganze Set angeklemmt, der Sound kommt aber hauptsächlich von BD-Mic und 2 OH und ein wenig SN-Mic, der Rest wird mitgeschnitten, kommt aber an der Front nicht in den Mix.

  • rbp-duo
    Beiträge
    247
    • 11. Juli 2006 um 16:16
    • #7

    Also, wenn überhaupt, 3 Mikros mindestens, 1 BD, 2 Oberhead, besser noch ein extra Snaremikro zwischen HiHat Unterseite und Snareoberseite, wenn dies dumpf klingt, Höhen leicht anheben und Tiefmitten und Bässe raus..
    Zur Rückkopplung:
    Da die Overheads ja in diesem Fall nicht nur die Becken abnehmen, müssen sie auch Mitten und Höhen bringen, damit kommt auf diese ein Übersprechen des Bühnenschalls.
    Wenn diese Mikrofone dann auch den Gesangsmonitor aufnehmen und ihn auf die Anlage schicken, kann eine Rückkopplung entstehen.
    Mehr Mikros heißt ja, dass diese näher an der Schallquelle sein können, das ist ja genau der Punkt.
    Ich kenne es ja, wenn in einem Raum jemand laut und deutlich spricht und das Mikro an den Mund hält, dann ist alles in Butter.
    Ist dann aber eine schüchterne Person, die leise redet und das Mikro überall hinhält, nur nicht an den Mund, könnte man verzweifeln.
    Versucht man, dies lauter zu machen, koppelt es nur.

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 11. Juli 2006 um 16:31
    • #8

    Wenn man vernünftige Overheads verwendet ist das alles gar kein Problem.
    Ich nehem immer zwei C1000 als Overheads und ein D112 für die Bassdrum.
    Für Jazz ist das absolut in Ordnung, schnell aufgebaut und einfach einzustellen.
    Über die Overheads habe ich mir noch nie eine Rückkopplung eingefangen.
    Mit voiller Mikrofonierung eines Schlagzeugs ist es gerade bei Jazz schwierig, den Klang nicht zu rockig werden zu lassen.
    Ein Jazz Drumset sollte eher leicht klingen, die Bassdrum sollte Bauch haben und einen nicht all zu stark warnehmabren Kick, also eher voluminös als drückend.
    Die Snare und vor allem die Toms sollten nicht einach nur trocken knallen, sondern auch den Nachhall des Kessels zur Geltung bringen.
    Das bekommt man mit zwei Overheads schnell hin als mit ganz vielen Mikros, da ist weniger einzustellen und auch weniger zuverpfuschen.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 11. Juli 2006 um 22:25
    • #9

    :? gebt ihr overheads auf die monitore :?: Also ich nicht...
    Im überigen finde ich, OH brauchts meistens nicht. Bei Konzerten bis 500Leute hat man meist auch so schon mehr als genug Becken. Das Vocal-Mix vor dem Drummer nimmt auch noch gut was auf. Bei Jazz ist's nat. was anderes, da wird auch nicht so auf die Becken gedroschen wie bei Rock.
    Eine sinnvolle minimal Mikrofonierung bestehn mMn aus Kick, Snare, Hihat. Hat sich gut bewährt.

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 11. Juli 2006 um 22:29
    • #10

    Das Drumset braucht in der Regel gar nicht auf die Monitore raufgemischt werden, Snare und Blech machen von sich aus genug Pegel.
    Die Bassdrum ist manchmal auf den Monitoren ganz angebracht, wenn die anderen Musiker die nicht ordentlich hören.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • databass.ch
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    1
    Beiträge
    1.197
    • 11. Juli 2006 um 22:39
    • #11

    Diese Aussage hat mich einfach etwas erstaunt:

    Zitat von "RBP-Duo"

    Wenn diese Mikrofone dann auch den Gesangsmonitor aufnehmen und ihn auf die Anlage schicken, kann eine Rückkopplung entstehen.

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 11. Juli 2006 um 22:59
    • #12

    dann entsteht aber keine Rückkopplung in dem Fall, die Mics nehmen einfach nur Geräusche auf, die da nicht mit ins Signal reingehören, sie nehmen aber nicht das auf, was sie selber auf die Boxen geben.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • rbp-duo
    Beiträge
    247
    • 12. Juli 2006 um 00:07
    • #13

    Also, ich habe erlebt, dass bei einem mikrofonierten Drumset, das nicht auf die Monitore ging, Rückkopplungsprobleme kamen, als ich versuchte, einen Gatereverb auf die Snare zu legen.

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 12. Juli 2006 um 08:45
    • #14

    Das ist ja noch wieder was anderes :wink:
    Die Snaredrum ist sehr laut und hat einen stark ausgeprägten Attack. Wenn man da jetzt einen Effekt auf den Kanal schaltet kann das durchaus zu einer Rückkopplung führen.
    Reverbs sind schließlich Halleffekte, heißt also der Klang verbleibt einfach länger im Raum, ergo mehr Zeit für das Mikro ein Feedback entstehen zu lassen. Im Normalfall entsteht kein Feedback weil es nach dem Schlag auf die Snare kaum weitere Klänge auf die Anlage gegeben werden. Setzt man nun ein Reverb auf den Kanal verleibt der Klang länger und ein kritisch eingestelltes Mikrofon schnappt das auf und schon hat man eine Rückkopplung.
    Wenn es bei den Drums koppelt ist es allerhöchste Zeit für Gates auf den entsprechenden Kanalzügen. (Sollte man eigentlich in jedem Fall auf die Drum Mics schalten)

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 12. Juli 2006 um 09:25
    • #15
    Zitat von "RBP-Duo"

    Also, wenn überhaupt, 3 Mikros mindestens, 1 BD, 2 Oberhead...

    ... sollte doch eine absolute Spar-Lösung werden -- da verzichte ich gerne auf Stereo-Overheads. Spart dem Thread-Starter ein Mic und einen Kanal. Wenn ich beides zur Verfügung hätte, wäre das dritte Mic an der Snare.

    Gruß UWE

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