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Preis für Betriebssommerfest im Zelt mit 350 Personen

  • f8274
  • 28. Juli 2003 um 13:52
  • f8274
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    • 28. Juli 2003 um 13:52
    • #1

    Spielzeit 15.00 bis openend, VA-Ort Mainz.

    Abfrage: Ein bisschen Musik/Mobile Disco, also Ton, Licht, DJ(s), etc. für 350 people open-air (Zelt).

    Keine Bühne zu stellen.

    Kunde sagt mir heute am Tel., dass ich Chancen hätte, wenn ich den Preis eines Mainzer Anbieters in Höhe von 350,- EUR (!!!!!!) unterbieten könnte. So blöd möchte ich mal sein!

    Habe geantwortet, dass ich für 350 Penunsen noch nicht mal eine 30-Personen Hochzeit machen würde....

    Mainz scheint sein Dumpinverhalten festigen zu wollen...die spinnen doch, oder was meint Ihr?

    Wo kommen wir hin, wenn wir für 350 Flöhe open-air-partys für 350 firmenkunden machen? Eben!

  • Zwigges
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    • 28. Juli 2003 um 15:07
    • #2

    Hi Oli,

    auch wenn ich bei Deinen Preisen, wenn Du sie ab und zu kundtust, mit den Ohren schlackern muss :o (liegt vielleicht auch am Preisgefüge in Deutschlands Finanzmetropole FaM), aber für die Kohle würde selbst ich nicht losziehen. Allerdings würde ich auch nie behaupten 350,- Mann mit meiner Anlage beschallen zu können. Open end, also locker so bis 2.00 also 11 Stunden Mucke incl. An- und Abfahrt, Auf- und Abbau evtl. noch Hands und ein zweiter DJ - vergiss es. Da will sich wohl einer in den Markt drängen, auf Teufel komm raus. Oder er reist mit nem Hifi-Verstärker, zwei 12/2 Böxchen und ´ner Obi-Lichtorgel an. (Dann wären allerdings 350,- auch zuviel :evil: )

    Allerdings ist es druchaus möglch ein 30 Personen-Hochzeit unter 350,- zu machen.... :D.

    Gruß
    Zwigges

  • Joachim Flottmeier
    Profi
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    889
    • 28. Juli 2003 um 19:06
    • #3

    Lass es doch einfach wenn es unter deinem niveau ist. ich an deiner stelle würde mich da einfach gar nicht weiter drum kümmern. es sei denn man braucht das geld....

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • f8274
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    • 29. Juli 2003 um 09:45
    • #4

    hi woschi, es geht auch gar nicht um diesen einen speziellen gig, zumal wir am 30.8. ohnehin schon einen anderen job haben, und dies nur ein zusätzl. gewesen wäre. wenn eine firma jedoch einen marktanbieter für 350 findet, so hat das auch auswirkungen auf den markt an sich, also generell. wird sich ja rumsprechen. das sorgt mich, gleichwohl habe ich die erwartung, dass der mainzer gig in die hose geht, wodurch sich das nächste jahr wohl deren budget erhöhen wird.


    Zwigges: habe gestern ohne licht 3,5 std. für 350,- mit kleiner pa aufgelegt, das geht schon :D (aufbau 30 min.!)

  • Zwigges
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    • 29. Juli 2003 um 09:52
    • #5

    :cry: Buhuhuhh,

    wennn´s hier im Köln/Bonner Raum auch so üppig wäre...

    Bei uns muss man für das Geld im Schnitt schon ´nen ganzen Abend Hochzeitsmucke machen zwar auch mit kleiner PA aber dafür mit Licht.

    vielleicht sollte ich nach Frankfurt ziehen und Dir die Preise kaputtmachen :D . Kleiner Spass..., aber es ist schon der Hammer wie groß die regionalen Unterschiede sind, selbst wenn man die Dumpingnasen mal rausläßt.

    Gruß
    Zwigges

  • f8274
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    • 29. Juli 2003 um 12:34
    • #6

    ich kann mich dazu nur wiederholen: als marktteilnehmer bestimmt ihr selbst das preisniveau in eurer region mit. und dass hier die preise in der regel i.o. sind (mehr könnts immer sein!), habe ich sicher auch ein ganzes stück mitbewirkt.

    einfach teurer als die mitbewerbis anbieten und verkaufen, man muss die preise nur erklären, das funktioniert natürlich nicht bei allen, aber in der regel schon, weil eben nicht nur der preis wichtig ist, sondern auch die leistung und da gehört die beratung dazu.

    ich habe einem neuen dj aus ffm auch 2mal erklären müssen, was in ein angebotspreis hineinzukalkulieren ist, bevor er seinen preis verdreifachte!
    dafür setze ich ihn manchmal ein, und er bekommt so mehr jobs zu realen preisen als noch zu zeiten seines dumpings. kommunikation und zusammenarbeit schadet nicht.

    man könnte auch einen schritt weiter gehen, und gute/billige djs per vertrag an sich binden und 3x so teuer verkaufen, dann stimmts auch wieder :wink:

    alles klar?
    tschüß!

  • Zwigges
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    • 29. Juli 2003 um 13:18
    • #7

    Hallo nochmals,

    naja dazu müssten aber alle mitziehen und Preisabsprachen sind in diesem unseren Lande ja nunmal verboten :wink: (ofiziell jedenfalls). Ok die Dumper kegeln sich in der Regel von selber raus und die "Normalpreisanbieter" bewegen sich halt innerhalb eines bestimmten Levels und die meisten sind auch ganz gut, auch was das Eqipment angeht, also hätte ich es verdammt schwer meine Preise zu erhöhen, selbst wenn ich mit oberamtlichem Material antanzen würde. Denn der "Ottonormalhöhrer" erkennt kaum den Unterschied zwischen d&b und Co. oder einer ebenfalls brauchbaren vernünftig eingestellten HK. Und es gibt bei uns (leider) recht viele Anbieter (ich meine jetzt die mehr oder weniger die semiprofessionellen "Hobbykistenschlepper") Also mit Deinen Preisen würdest Du hier kaum einen Hochzeits-Auftrag an Land ziehen, dazu ist einfach die Konkurrenz zu groß die für weniger das
    Gleiche oder zumindest ähnliches bieten, behaupte ich jetzt mal.

    Aber ich will mich auch gar nicht beschweren; ich halte meine Preis-Leistungsverhältnis für angemessen und ich denke meine Kundschaft auch. (klar, mehr könnt´s immer sein :D ) Und im Konzert der großen Verleiher kann und will ich ja gar nichtt mitspielen. Ok, mein Vorteil ist auch, dass ich davon nicht leben muss, wenn ich einen Auftrag nicht bekomme, weil ein anderer ein paar Euros billiger ist - na und? Da haben es die Hauptberuflichen schon schwieriger und gehen oft an oder auch unter die Schmerzgrenze. Aber ich denke, der Markt regelt es von selber: Die Dumper sind bald weg vom Fenster, ebenso wie die Wucherer (ich meine jetzt auf gar keinen Fall Dich!!!) und die soliden, verläßlichen und guten werden sich auf lange sich am Markt behaupten.

    Gruß
    Zwigges

  • ph-showtechnik
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    • 29. Juli 2003 um 14:51
    • #8

    das große Problem ist, aus der Tiefpreisschiene wieder herauszukommen.
    Klar gibt es Sonderpreise, aber trotzdem sollte die Kalkulation alle tatsächlichen Kosten beinhalten, sonst arbeitest du irgendwann umsonst.
    Equipment will angeschafft und repariert werden, der Fiskus will auch beteiligt werden.....
    Irgendwann merkt der Dumper das.
    Sieht nach Verdrängungswettbewerb aus, gibt es überall - unabhängig von den Regionalpreisen.

    rettet den ROCKPALAST

  • f8274
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    • 29. Juli 2003 um 18:07
    • #9

    diese verdrängungswettbewerbe laufen doch in die leere, da dieses segment selbst hobbykistenschlepper bedienen, und die i.d.r. nicht auf die gagen angewiesen sind. ergo wird sie auch niemand mit noch so niedrigen preisen aus dem business kicken können.

    wir arbeiten auch in erster linie für ein positives feedback, nebenberuflich, und könnten jeden preis mitgehen, wollen wir aber nicht. freizeit ist ja auch ein kostbares gut!

    wenn mir kunden von super-billigen-angeboten berichten, tue ich die erstmal ganz subtil verunsichern, und bisher habe ich eine ganz gute abschlussquote: da wo ich persönlich beraten habe, bekam ich in 7 jahren 1 absage, geht doch! (und die eine vor kurzem!!!!). vielleicht kommt mir da zugute, dass ich hauptberuflich im vertrieb arbeite :D

  • Zwigges
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    • 30. Juli 2003 um 07:36
    • #10

    Hmm sehe ich etwas anders. Ich kenne eigentlich keinen "Hobbykistenschlepper" der WIRKLICH 350 Personen beschallen kann und dazu das nötige Lichtgedöns hat. Und wer´s doch tut fällt meistens auf die Nase, wenn er mit maximal zwei 15/3ern oder ´ner LUCAS antanzt. Meine "große" Anlage (2 x 15" HK classic Pro Subs und dazugehörige Topteile) würde ich mal sagen reicht so bis 200 wenn nicht zu heftig sein soll 250 People, dann habe ich aber auch schon die Schmerzgrenze erreicht und mein Kombi ist bis unter´s Dach voll. Also ich denke so Veranstaltungen ab ca. 250 Leute ist nur was für die Profs. Die meisten Hobbyksitenschlepper sind auch nicht jedes Wochenende unterwegs, daher rechnet sich für sie auch eine sündhaft teure Anlage nicht.
    Ein Problem könnten höchsten VA´s sein die keine oder wenig Ahnung haben und die Murksanlagen völlig in Ordnung finden, denen ist kaum zu helfen, außer die Gäste beschweren sich über den üblen Sound.

    C U
    Zwigges

  • Stephan Graeske
    Profi
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    1.217
    • 9. August 2003 um 00:22
    • #11

    Du schriebst
    >>so ich denke so Veranstaltungen ab ca. 250 Leute ist nur was für die Profs.<<

    Ich bin in NRW tätig, vornehmlich Kölner Raum. Wir machen Veranstaltungen mit weit über 1000 Leute, auch aus der Industrie. Hier wünschte ich, daß Du recht hättest. Aber leider ist dies nicht so. Oft trifft man gerade bei Sachen um die 1000 Mann völlige Unprofis an. Haben vielleicht mal bei Papis Geburstag CDs aufgelegt und dann beim PA-Verleiher um die Ecke ein paar Boxen für die VAs gemietet. Oh man, das ärgert mich. Und genauso klingt es dann auch. Und dann meistens noch schwarz, d.h. ohne Mwst. Wenn solche Leute dann genommen werden hat man zum einen einen Auftrag weniger und zum anderen ist der Kunde unzufrieden. Gut, könnte man annehmen, daß man beim nächsten Mal den Auftrag bekommt. Aber nein, dann gibt es einen zweiten Unprofi, dann einen dritten, dann einen vierten und jeder einzelne hält sich für den absoluten Profi der Region. Und der Kunde ist auch selber Schuld. Wir bieten Meyer Sound und qualifiziertes Personal mit akzeptablen Preisen an und dann kommen Leute, die gerade mal die Miete des P.A.-Verleihers wiederhaben wollen. Mich ärgert so etwas maßlos und ich wünschte, Du hättest mit obigen Zitat Recht!!!

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Campfire
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    1.356
    • 9. August 2003 um 13:51
    • #12

    Zwigges schrieb: "Die meisten Hobbykistenschlepper sind auch nicht jedes Wochenende unterwegs, daher rechnet sich für sie auch eine sündhaft teure Anlage nicht. "
    Natürlich "rechnet" es sich nicht, aber jemand der das ganze als Hobby betrachtet steckt da ja ohne Probleme Geld ohne Ende rein.
    Statt Kino/Konzertbesuchen geht man dann halt beschallen/beleuchten und statt z.B. ein Motorad zu kaufen kauft man sich halt eine Anlage.

    Ich denke dass Leute die ihren Lebensunterhalt mit Beschallen/Beleuchten verdienen wollen in erster Linie dort eine Chance haben wo es ohne wirklich fundiertes Wissen nicht mehr geht (wirkliche Groß-Events z.B.) oder bei Veranstaltungen die "keinen Spass machen".

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • crush71
    Beiträge
    242
    • 15. August 2003 um 11:35
    • #13

    Hi Oli,

    :o :o :o 350 Mücken???? achja, wohl nur für die Technik, das Personal und die Steuer kommen dann noch drauf, oder??? naja, dann ließe sich das ja noch irgendwie rechnen :D

    Nein, im Ernst, bleib bei deinem Preis, mach evtl. nen kleinen Abschlag (kommt bei Firmen ja immer gut *g*), sonst machste Dich und Deine Preispolitik ja von Vornhinein ja unglaubwürdig!!!

    Und wenn die einen örtlichen haben, der für die Kohle ankommt, bitte....viel Spaß......... :wink:


    Betr. open-end:

    Wir hatten einmal den Fehler gemacht als Band einen open-end Vertrag zu unterschreiben.......

    ..... wenn das Lokal nicht um 3:00 schließen hätte müssen, würden wir wahrscheinlich heute noch spielen!! :x :x

    Also VORSICHT bei geschätzeten Zeitangaben von wegen 2:00 oder so. Ich kenne hier in München einige Firmen, da kann sowas auch durchaus mal bis 5 oder 6 Uhr früh gehen... :wink:


    Greetz

    Robert

    Grüße aus München

    Robert Preißer
    Music & More München
    Rocking Eagles

    ...so long and keep on rocking...

  • Partyambiente
    Beiträge
    89
    • 1. September 2003 um 22:28
    • #14

    @ Zwigges:

    Also 350 für eine Hochzeit in Köln ist preislich schon geschenkt. Ich bin auch im Raum Köln/Bonn tätig. Die Endkundenpreise in unserem "DJ-Pool" (um es nicht Kartell zu nennen...) liegen bei 425 für 5 Stunden zzgl 50 die Erweiterungsstunde (netto). Das geht auch ganz gut. Klar, man macht nicht auf jeder Abi-, Schul- oder Vereinfeier Musik, aber das ist bei uns auch nicht das Ziel. Wenn die Kunden in Schlössern, Burgen oder sonstiges Top-Location feiern, die Teilweise schon 1000 Euro Miete die Nacht kosten, fühle ich mich als DJ vollkommen unterbezahlt, wenn ich das für 400 Pauschal mache. Wer groß feiert kann auch angemessen zahlen. Technik: 2 Denon, Shure Funkmicro, Lucas 1000, Orginal-CD´s, Berufs-DJ, 2 Lichteffekte. Wer Funklautsprecher oder ordentlich Sound braucht zahlt natürlich mehr.
    Schick mir mal eine Mail. Vielleicht trifft man sich mal. Oder kennen wir uns schon ?

    Gruß, DJ Marc´us (http://www.partyambiente.de)

    Grüße,

    DJ Marc´US

    http://www.partyambiente.de

  • Zwigges
    Beiträge
    550
    • 2. September 2003 um 08:02
    • #15

    Partyambiente:

    also preislich liege ich etwas unter Eurem "Poolpreisen". Allerdings bin ich auch weniger in der City, als "auf dem Dorf" unterwegs, da liegen die Preise etwas drunter. Was ich allerdings nicht verstehe:
    Wieso meinst Du, der Kunde müsse mehr zahlen, wenn er in einer Top Location feiert? Die Arbeit ist doch exakt dieselbe, ob Du nun im Dorfkrug, oder im Vierjahreszeiten auflegst. Ein Handwerker hat doch auch keine unterschiedlichen Stundensätze, je nachdem ob er in einer kleinen Mietswohnung oder in einer Villa arbeitet. Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass "der kleine Mann" sogar eher noch ein Trinkgeld springen läßt, als der "reiche Schnösel".
    Ich finde die Preise mancher "Mitbewerber" etwas überzogen.
    Wenn ich ´nen Hobbykistenschlepper" mal mit einem Handwerker vergleiche ergibt sich etwa folgende Rechnung bei sagen wir rund 500,- € für 7 Stunden auflegen:
    eine Anlage wied die beschriebene steht in gut 30 Minuten. macht für auf und Abbau eine Stunde. Sagen wir mal noch etwa eine Halbe Stunde an und Abfahrt, wenn´s weiter ist, muss natürlich gezahlt werden :D :
    macht also Mit ein- und ausladen rund 10 Stunden Arbeit.
    Ein Brutto-Stundensatz liegt bei Handwerkern bei rund 35,- €. macht also 350,- € für den Hobbykistenschlepper und 150,- € für den "Rest" (Material, Abschreibung usw.)
    Ich finde das eigentlich mehr als angemessen, denn ich denke so unterm Schnitt gehen 300,- Euro netto in die Tasche. Da muss ein kleiner Handwerker oder Angesteller fasst eine Woche für arbeiten!!!! (ledig, Steuerklasse 1) Nur mal so als Anregung.

    Gruß
    Zwigges

  • Partyambiente
    Beiträge
    89
    • 2. September 2003 um 20:12
    • #16

    @ zwigges:

    Ich seh das ganze halt recht wirtschaftlich. Je mehr Kohle reinkommt umso besser. Dann kann ich irgendwann anstatt Fiat Marea Combi eventuell mal Benz fahren.

    Grüße, DJ Marcus

    Grüße,

    DJ Marc´US

    http://www.partyambiente.de

  • Jochen
    Profi
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    679
    • 3. September 2003 um 18:56
    • #17

    Hallo

    ich muss in gewissen Teilen Zwigges recht geben und zwar das man nicht 500 Euro wie es zB f8274 (bitte nicht böse nehmen Oli) macht pauschal nehmen. Gut es mag zwar Kunden geben die sich dies leisten können. Aber denken wir mal an eine Durchschnittsfamilie ( Einer geht arbeiten ; 2 Kinder). mit einem Durchschnittsgehalt. Wenn man nun wirklich von der Nettoeinnahe alle Kosten im Monat abrechnet ist es wirklich erschreckend wie wenig so ein Familie noch übrig hat.
    So und jetzt will sagen wir mal Vadder seinen 40sten feieren. Denken wir uns eine Durchschnittsfeier (70 Personen ; Essen ; Sallmiete) dies kostet alleine schon mal mindestens 700 bis 800 Euro.
    Glaubt ihr jetzt wirklich das der Va nun noch bereit ist 500 Euro für in seinen Augen "nur" Musik auszugeben ? Ich denke klar Nein.

    Deshalb mache ich meine Preisgestaltung immer variabel. Das siet so aus :
    Meist weiß man ja wer vor einem steht (so zumindest bei mir ; Viersen hat 70000 Einwohner da kennt man sich halt) und dadurch kennt man seine finanziele Situation und kann auch grob abschätzen was man verlangen kann.

    Zwigges : Partyambiente meinte damit wenn sich jemand schon alleine ne Saalmiete von 1000 Euro leisten kann wird er sich auch Musik für 400 Euro leisten können.

    da bin ich mal auf eure Antworten gespannt

    bis dahin beste Grüße

    Jochen

    Edit: Ups ich sehe gerade es ist etwas Offtopic.... Sorry

    Zum Ursprungsthema :

    Klar der Preis den die eine Mobil Disco ist bei weitem zu wenig. Intersant wäre es zu wissen was die denn da aufgefahren haben.

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

  • Zwigges
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    550
    • 4. September 2003 um 08:25
    • #18

    Jochen:

    Genau! In der heutigen wirtschaftlichen Lage wird halt gespart ohne Ende und bei einer Feier "darf" dann die Musik halt auch nicht soviel kosten. Meine Kunden sind in der Regel die die von Dir genannten Verheiratetzweikindernormalverdiener. Und denen versuche ich vernünftige Leistung zu vernünftigen Preisen anzuieten. Das dies nicht mit oberamtlichen Material möglich ist, ist auch klar. Natürlich muss die Anlage funktionieren und halbwegs klingen, aber wichtiger ist immer noch die "gute Musik" und das die Leute eine schöne Feier haben und zufrieden sind.
    Was Partyambient meint ist mir schon klar, aber wenn ich meine Preise bei exakt gleicher Leistung einfach verdoppel, nur weil der VA Kohle hat, nach dem Motto: "Trifft ja keinen Armen, der hat eh´genug", finde ich das einfach nicht in Ordnung. Denn ´ne Lukas und zwei Lichteffekte sind nun zwar nicht schlecht, aber auch nicht der Hammer.
    Klar bin ich auch etwas "flexibe"l bei der Preisgestaltung, aber das hält sich schon im Rahmen.

    Klar macht jeder die Preise, die er für richtig hält. Und wenn er die am Markt durchsetzt, ist es doch auch ok. Ob mann jetzt 350,- oder 500,- für einen Abend nimmt ist auch nicht sooo kriegsentscheidend, kommt ja wirklich auch auf´s Material und regionalen Gegebenheiten an. Problem sind halt die, die mit Hifiverstärker, Raveland & co. für 150 Taler ein open air beschallen wollen.

    Gruß
    Zwigges

  • f8274
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    4.858
    • 4. September 2003 um 11:27
    • #19
    Zitat von &quot;Jochen&quot;

    ich muss in gewissen Teilen Zwigges recht geben und zwar das man nicht 500 Euro wie es zB f8274 (bitte nicht böse nehmen Oli) macht pauschal nehmen.

    Deshalb mache ich meine Preisgestaltung immer variabel. Das siet so aus :
    Meist weiß man ja wer vor einem steht (so zumindest bei mir ; Viersen hat 70000 Einwohner da kennt man sich halt) und dadurch kennt man seine finanziele Situation und kann auch grob abschätzen was man verlangen kann.

    Jochen


    Jochen:

    1. billig oder teuer ist eben relativ, früher habe ich ab 1080,- dm genommen, heute nur noch 530,- eur (6 std.). wäre ich ein student mit unzähliger freizeit, könnte man eine strategie masse statt klasse verfolgen, so aber ist mir meine freizeit zu kostbar, als sie nicht anständig bezahlt zu bekommen. da ich mehr aufwand als likas und 2 effekte fahre, muss ich immer noch neben einem omaga-kombi einen größeren anhänger einkalkulieren, dazu noch einen hand. andererseits hebe ich mich damit ab von 0815-dj-schüler-ausbeute-agenturen mit scheiß-equipment (cd-porti, selbstbau-amp und 2 quäken ohne licht):wink:

    2. zu deiner "variablen preisgestaltung" sag ich nur: vorsicht, explosiv!
    schon mal was von einheitlichem marktauftritt und vertrauensaufbau gehört? mir sind schon die pa-verleiher ein greuel, die nasenpreise nehmen. nimm mal an, du machst eine hochzeit eines bankangestellten für 300,- eur. 14 tage später bittet dich dessen bank um ein angebot, nimmst du nun für etwas mehr technik das 10-fache? unglaubwürdig! bei mir zahlt die deutsche bank den selben grundpreis wie ein geburtstagskind, dazukommen eben die aufpreise für mehr technik, je nachdem was gefordert wird.

    3. wir sind doch kein sozialamt, wer feiern will, muss das bezahlen können. meistens werden vom va die prioritäten falsch gesetzt. wie kann es sein, dass die vorsuppe oder die blumendeko teurer ist als die mobildisco die maßgeblich den va-erfolg steuert? wenn sparen, dann bitte bei nebensächlichkeiten, zuallerletzt bei der musik!

    wer einnert sich denn später einmal noch an gutes essen? an die mucke bzw. tanzbeteiligung, ob es eine geile oder langweilige party war, weiss man noch viele jahre. gerade in unserer branche tummeln sich viele minimalisten, die nicht nur parties versauen, sondern unseren ruf negativ beeinflussen. weil das die meisten leute wissen, buchen sie eben kaum noch den billigsten.

    wer sich als künstler, moderator etc. auf die stufe eines klempners stellt, sollte doch mehr selbstbewusstsein entwickeln: handwerker gibt es wie sand am meer - gute mobildiscos sind schwer zu finden.

  • djhelgor
    Beiträge
    30
    • 6. September 2003 um 18:55
    • #20

    absolut rrichtig. Ein Preis ist ein Preis. Wir sind hier nicht auf dem Basar! Daher gibt es bei mir auch keine Abschläge. Obwohl... das stimmt nicht ganz. Vielbucher und gemeinnützige Oranisationen bekommen evtl Rabatt. Dem DRK hingegen würde ich keinen geben. So ausm Bauch heraus...


    Gruß

    Holger

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