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  4. Mischpulte & Signalquellen

Problem mit der Aussteuerung des Amps

  • Dennis13
  • 6. September 2006 um 17:15
  • Dennis13
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    4.834
    • 6. September 2006 um 17:15
    • #1

    Ich hab nen Problem, undzwar folgendes:

    Mixer ist Sirus DJ Solution, Amp American Audio VLP-1500. Der Mixer hat nur Cinch Ausgänge, also alles unsymmetrisch. Ich kann den Mixer voll aussteuern auf 0db und beim Amp glimmt da erstmal die 1. Level Anzeige (-15db). Die Eingangsempfindlichkeit kann ich beim Amp verstellen, habe normal erst 0,775V gehabt, da war das Problem, dann habe ich auf 1V gemacht und das Problem bleibt immernoch. :cry:
    Ich weiß nicht an was das liegen soll, darum würd ich mich über eine Antwort freuen die mir helfen könnte. :wink:

  • bossjan
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    • 7. September 2006 um 08:44
    • #2

    Hi,

    bin zwar nicht gerade ein Experte auf diesem Gebiet, aber ich vermute mal, dass das Pult nicht genug Ausgangssignal herausschickt.

    Der Amp hat eine variable Eingangsempfindlichkeit. Wenn du die höher setzt, spricht der Amp nicht gleich an, sondern dementsprechend später -> in deinem Fall müsste der Amp also noch weniger anzeigen als vorher.

    Ich schätze mal, dass die Pult-Ausgangsspannung weit unter 0,775V liegt. Du reißt das Mischpult auf, aber am Amp kommt kaum etwas an. Versuch doch mal zu messen, wieviel V das Pult letztendlich zum Amp schickt.

    Lieben Gruß
    Jan (der hoffentlich richtig liegt bzw. es richtig wieder gegeben hat)

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  • PeeKay
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    487
    • 7. September 2006 um 09:06
    • #3

    Vom Mixer unsymmetrisch raus, Input Amp ist aber (wahrscheinlich) symmetrisch? Wie haste das beschaltet?

    Servus! Peter.

  • Dennis13
    Verifiziert
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    • 7. September 2006 um 11:40
    • #4

    Hmm also als ich auf 1 Volt umgeschaltet hab war es eigentlich immernoch gleich hab da so gut wie garkein Unterschied gesehen/gehört.

    Ja unsymmetrisch vom Pult raus (Cinch) und beim Amp ist natürlich der Input symmetrisch. Also von Cinch auf XLR.

    Ich glaub ich probier das später mal mit der Volt zahl messen.....

    Danke für die Antworten. :)

  • rene classen
    Beiträge
    897
    • 7. September 2006 um 12:29
    • #5

    Wie beschaötet meinte wahrscheinlich eher, wie ist dann der xlr verlötet!

  • Dennis13
    Verifiziert
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    Beiträge
    4.834
    • 7. September 2006 um 13:00
    • #6

    na ganz normal 1 ist Abschirmung, 2 +, 3 -

    Und beim Cinch ist halt Schirmung und - zusammen kurzgeschlossen so wie man es machen soll.

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 7. September 2006 um 13:40
    • #7

    http://www.sirus-audio.com/00000096ba0d75…tion/index.html
    Sollte eigentlich bei 0 dBV bei 0dB am Ausgang rauswerfen -> da unsymmetrisch, ist der Amp bei 1V Eingangsempfindlichkeit erst bei +3dB ausgesteuert. Laut Herstellerangabe schafft das Pult 20V Peak to Peak am Ausgang, was etwa +17dB an der Anzeige entsprechen sollte. Du kannst also versuchen, den Pegel etwas zu erhöhen.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • cn
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    24
    Beiträge
    44
    • 7. September 2006 um 14:22
    • #8

    Die technischen Daten des Mischers sind nicht eindeutig angegeben und scheinen wenig vertrauenswürdig. 20V max. Output entsprechen 14V rms und wären 25dBu. Damit könnte man jede analoge Sendeleitung zum Glühen bringen...
    Angenommen das Pult hätte normalen Consumerpegel würde das Aufleuchten der -15dB Anzeige schon passen.

    Kleines dB Einmaleins:
    dB ist eine relative Angabe, die ohne Angabe eines Referenzwertes nur ein Verhältnis wiedergibt (halb, doppelt, ein Zehntel etc.), aber keinen absoluten Wert. Der Referenzwert wird durch Indizes gekennzeichnet und erst damit kann man auf z.B. eine Spannung umrechnen.
    0,775V entsprechen 0dBu. Der Pegel bei Consumergeräten wird jedoch in dBV angegeben, mit der Referenzspannung 1V für 0dB. Der Nennpegel bei Consumergeräten beträgt aber nur -10dBV, entsprechend 0,32V für 0dB oder -7,8dBu.
    In der Studiotechnik liegt der Nennpegel bei +4dBu (1,23V) bzw. +6dBu (1,55V) in der Broadcasttechnik.
    Dadurch, daß Du den symmetrische Eingang des Amps unsymmetrisch betreibst, halbierst Du die Eingangsempfindlichkeit, weil eine Signalhälfte fehlt bzw. auf Masse liegt. Das entspricht -6dB.

    -6dB + -8dB = -14dB

    Es würde also hinkommen, wenn der Nennpegel am Ausgang -10dBV entspricht.

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 7. September 2006 um 20:43
    • #9

    Was passiert eigentlich pegelmäßig wenn beim XLR + und - vertrauscht sind?

    Thema: US-Norm vs. EU-Norm
    siehe auch:
    http://www.rockprojekt.de/Projekte/Texte/Stecker.pdf

    Servus! Peter.

  • DaftMedia
    Beiträge
    1.169
    • 7. September 2006 um 21:16
    • #10

    Gar nichts.

    Probleme gibts nur wenn nicht bei beiden Anschlusskabeln, sondern nur bei einem Kabel die Phase vertauscht ist. Das gibt Auslöschungen.
    Ansonsten ist das absolut egal, wie rum man die Phasen liegen hat.
    Da XLR Kabel 1:1 belegt sind, ist es auch egal woher das Kabel kommt.
    Kabel mit Phasendreher sind gesondert gekennzeichnet.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 7. September 2006 um 22:13
    • #11

    Ups, stimmt ja, bei Spannung ist ja 20*Log die Basis... wären dann also +6dB. Ob das Pult das nun bringt oder nicht sei mal dahingestellt - ich bezog mich nur auf die Herstellerangaben.

    Zitat

    20V max. Output entsprechen 14V rms und wären 25dBu.


    Der Hersteller sagt: 20 V max Peak to Peak -> 16,99 dBV / 19,21 dBu / 7,07 V RMS.

    Zitat

    Damit könnte man jede analoge Sendeleitung zum Glühen bringen...


    ? Wie soll ich das verstehen? Der Hersteller gibt die maximale Ausgansspannung an 400 Ohm an - Nach der Formel P = U²/R ergibt sich bei 7,07 V RMS 0,125 W, die über die Leitung gehen. Selbst bei 14 V RMS wärens nur 0,49 W. Meinst du, das sei problematisch oder hab ich irgendwo einen (Denk-)Fehler?

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • cn
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    24
    Beiträge
    44
    • 7. September 2006 um 22:53
    • #12
    Zitat von "N-Dee"


    Der Hersteller sagt: 20 V max Peak to Peak -> 16,99 dBV / 19,21 dBu / 7,07 V RMS.


    Hast Du mit 10V gerechnet?
    20V Spitze/Spitze * 0,707 = 14,14V RMS
    20 * Log (14,14) = 23dBV oder 20 * Log (14,14V/0,775V) = 25dBu

    Zitat von "N-Dee"


    ? Wie soll ich das verstehen? Der Hersteller gibt die maximale Ausgansspannung an 400 Ohm an - Nach der Formel P = U²/R ergibt sich bei 7,07 V RMS 0,125 W, die über die Leitung gehen. Selbst bei 14 V RMS wärens nur 0,49 W. Meinst du, das sei problematisch oder hab ich irgendwo einen (Denk-)Fehler?


    Das war eher bildlich gemeint. Die Leistung ist natürlich kein Problem für die Leitung, aber den Pegel um 10dB zu überfahren, würde das das Peakmeter zum "Glühen" bringen (alle roten Lampen an).
    Der Pegel auf analogen Sendeleitungen beträgt +15dBu.

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