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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

4 ohm und 8 ohm chassis passiv trennen

  • inode
  • 17. November 2006 um 19:28
  • inode
    Beiträge
    136
    • 17. November 2006 um 19:28
    • #1

    ich habe einen 8 ohm hochtöner und einen 4 ohm tiefmitteltöner aus denen ich ein passives top basteln will.
    wenn ich die jetzt parallel schalte, krieg ich eine gesammtimpedanz von 3 ohm ( 1/Rges = 1/R1 + 1/R2 ). wenn ich dann noch eine impedanzkorrektur mache, soll die gesammtimpedanz dann auch noch etwas tiefer sein.
    gibt es eine möglichkeit, mit dieser kombination auf mindestens 4 ohm zu kommen? oder bin ich da auf theoretischen irrwegen...

    gruss
    inode

  • t-brox
    Beiträge
    6
    • 18. November 2006 um 13:21
    • #2

    Du willst Hochtöner und TMT doch wohl nicht ohne Frequenzweiche verschalten, oder? Da wird dann recht schnell Treibersterben eintreten, vermutlich der Hochtöner. Durch die passend berechnete Frequenzweiche wirst du dieses Problem dann umgehen können. Ich weiß jetzt nicht was das für ein Hochtöner ist und welchen Wirkungsgrad der hat, aber ein 8Ohm Widerstand parallel zum HT würde die Impedanz schon auf 4 Ohm ändern und die Lautstärke um 3dB senken; außerdem umschiffst du damit das Problem für die unterschiedlichen Zweige unterschiedliche Impedanzen verrechnen zu müssen.
    Verrat mal am besten etwas mehr über die Treiber die du verwenden willst.
    Grüße

  • inode
    Beiträge
    136
    • 18. November 2006 um 15:00
    • #3

    nein, ich will schon eine frequenzweiche machen.

    Zitat

    aber ein 8Ohm Widerstand parallel zum HT würde die Impedanz schon auf 4 Ohm ändern


    dann hätte der hochton mit wiederstand 4 ohm und der tieftöner auch, was auf 2 ohm gesammt rausläuft?

    mir ist nicht klar, wie und wo ich diese korrekturen mache und ob die filter der weiche selbst auch noch die impedanz verändern?

    hochtöner mit horn ist ein visaton hth 8-18 (50w, 100db/1w/1m)
    tiefmitteltöner ist ein precision device pd61s (100w, 93db/1w/1m)

    gruss
    inode

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 18. November 2006 um 16:16
    • #4

    Bitte schau dir doch mal die Lautsprecherimpedanz (die Impedanz ist ein frequenzabhängiger verlauf, kein konstanter Wert!) MIT Frequenzweiche an, und du wirst zum Schluss kommen, das wohl eine Nennimpedanz von 4Ohm rauskommt.
    Und da es hier wohl schon an den grundlagen scheitert, habe ich wenig Hoffnung, dass aus diesem Projekt was wird.

    Gruß
    Thomas

  • t-brox
    Beiträge
    6
    • 18. November 2006 um 17:31
    • #5

    Anscheinend ist dir die Funktion einer Frequenzweiche schon prinzipiell nicht so ganz bewusst. Vielleicht solltest du dich erst grundsätzlich darüber informieren wie und warum man so was macht ... Ich könnte dir wohl grundsätzlich so eine Weiche berechnen, nur wird das deinem Verständnis nicht unbedingt weiterhelfen, und es bleibt auch die Frage ob die dann ohne wirkliches Nachmessen so funktionieren und klingen wird wie gewünscht.

  • inode
    Beiträge
    136
    • 19. November 2006 um 16:02
    • #6
    Zitat

    Bitte schau dir doch mal die Lautsprecherimpedanz (die Impedanz ist ein frequenzabhängiger verlauf, kein konstanter Wert!) MIT Frequenzweiche an, und du wirst zum Schluss kommen, das wohl eine Nennimpedanz von 4Ohm rauskommt.


    ok. nennimpedanz 4 ohm heisst minimaler wert ist 4 ohm mit 20% toleranz.

    die vom verstärker gesehene impedanz ist dann grapisch gesehen eine kurve, die im tiefen bereich der des tieftöners und im hohen der bereich der des hochtöners entspricht?
    dann lässt z.b. ein tiefpass die impedanz von der trennfrequenz her :edit: ansteigen ? dann kommt man auch mit der parallelschaltung im ganzen frequenzbereich auch den wert des jeweiligen chassis.

    die funktion einer frequenzweiche denke ich einigermassen verstanden zu haben. einzig wie sich die impedanz nach der trennfrequenz verhält, war mir nicht klar. wie ich die chassis messe und die werte für die weiche bestimme weiss ich schon, das nötige equipment ist auch vorhanden. gibts ja genug texte dazu. ich will es einfach im vornherein ganz verstanden haben, bevor ich damit anfange.

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 19. November 2006 um 17:25
    • #7
    Zitat von "inode"


    ok. nennimpedanz 4 ohm heisst minimaler wert ist 4 ohm mit 20% toleranz.

    Wo bitte hast Du denn das her?

    EDIT:
    Schau Dir mal die Bildchen an:
    http://images.google.de/images?hl=de&q=impedanzverlauf&btnG=Google-Suche&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sa=N&tab=wi

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • inode
    Beiträge
    136
    • 20. November 2006 um 00:29
    • #8

    hierher
    http://www.nubert.de/downloads/ts_38-39_impedanz.pdf

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 20. November 2006 um 09:09
    • #9
    Zitat von "PDF"

    Das ist wohl der Grund dafür, dass einige Lautsprecher-Hersteller
    dazu übergegangen sind, die immer noch sinnvolle Angabe der
    Nenn-Impedanz durch Angaben zu ersetzen, die nach den geltenden
    IEC- und DIN-Normen entweder sehr missverständlich
    formuliert – oder gar nicht zulässig sind.

    Ist wohl eher die Regel, die Nennimpedanz um 30 oder 40 Prozent zu unterschreiten.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 20. November 2006 um 11:37
    • #10

    Der Impedanzverlauf mit Weiche sieht vereinfacht so aus:

    Gruß
    Thomas

  • inode
    Beiträge
    136
    • 20. November 2006 um 15:11
    • #11

    danke, genau sowas hat mir gefehlt :)

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