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ELA Boxen an Hifi-amp

  • die socke
  • 21. November 2006 um 14:35
  • die socke
    Beiträge
    60
    • 21. November 2006 um 14:35
    • #1

    Was passiert wenn ich ELA Boxen an nen Hifi-Amp anschließe?

    a) gar nichts - kommt das raus was soll :D
    b) amp geht kaputt
    c) Boxen gehen kaput

    hatte irgendwo mal was gelesen, das man aus nem "normalen" Verstärker,
    in diesem Fall halt ein normaler Hifi-amp, nen ELA-Verstärker machen kann.
    Trafo zwischen Ausgang Amp und LS-Zuleitung.
    Muss ich mir den Trafo ausrechnen? oder was benutz ich da?
    Reicht vielleicht auch ein sogenannter Überträger wie im Conrad-Link ( Seite 2 auch mit 50 W )?
    Oder ist dies sogar der Trafo bzw das Gerät welches mir fehlt?

    [ Link entfernt ]

    vielen dank

    gruß die socke

    Einmal editiert, zuletzt von die socke (24. November 2006 um 00:26)

  • vb-scripter
    Beiträge
    485
    • 21. November 2006 um 16:08
    • #2

    Ind er ela technik wird mit 100V gearbeitet das heißt du kannst an deinen amp einen 100V übertragen anschließen musst aber bevor du mit dem signal in normale LS gehst das singnal wieder heruntertransformierer.
    korrigiert mich wenn ich falsch liege.

  • ww
    Verifiziert
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    185
    • 21. November 2006 um 16:26
    • #3

    Hallo Socke,

    und warum willst Du sowas eigentlich "verbrechen"?

    Übrigens, wenn Du ELA-Lautsprecher (ich vermute, Du meinst Lautsprecher mit 100V-Trafo...ELA ist nicht nur dies) an den HiFi-Verstärker anschließt, wirst Du nur sehr wenig hören. Ein ELA-Lautsprecher (mit Trafo) stellt eine hochohmige Last dar...ein 10W-Lautsprecher hat z.B. eine Impedanz von 1000 Ohm, Dein Verstärker gibt seine Nennleistung jedoch bei Leistungsanpassung (meist 4 oder 8 Ohm) ab.
    Willst Du ELA-Lautsprecher (mit Trafo) am HiFi-Verstärker betreiben, müsstest Du das Ausgangssignal hochtransformieren, bräuchtest also zwei hochwertige Leistungstrafos (HiFi = Stereo) mit der Verstärkerleistung und der beabsichtigten Lautsprecherlast angepasster Größe.
    Solltest Du diese Trafos jetzt an Deinen HiFi-Verstärker anschließen.....macht der vermutlich den Abgang....die Trafos sind nämlich keine ohmsche Last sonder ein komplexer Widerstand; das kann nicht jede Endstufe.

    Fazit:
    Lass solchen Unsinn!

    Gruß Wolfgang

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 21. November 2006 um 16:45
    • #4
    Zitat

    Dein Verstärker gibt seine Nennleistung jedoch bei Leistungsanpassung (meist 4 oder 8 Ohm) ab.


    FALSCH!
    Das immer noch (leider auch in Fachbüchern) so ein Unsinn verzapft werden muss... :roll:

    Bei der Anpasssung Endstufe --> Lautsprecher handelt es sich um Spannungsanpassung, der Innenwiderstand der Endstufe ist im vergleich zum Lautsprecher sehr niedrig.
    Das hat mehrere Gründe:

    1. Leistungsanpassung wäre unwirtschaftlich
    2. Der vom Lautsprecher induzierte Rückstrom muss kurzgeschlossen werden (Dämpfungsfaktor)
    3. Ein Lautsprecher hat keinen konstanten Widerstand, sondern eine frequenzabhängige Impedanz. Um nun Unlinearitäten zu vermeiden und eine konstante Spannung zu erreichen ist Spannungsanpassung nötig.

    Gruß
    Thomas

  • rak
    Verifiziert
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    260
    • 21. November 2006 um 16:58
    • #5

    Viel einfacher: Übertrager im Lautsprecher überbrücken/abstöpseln/ausbauen und den so übrig geblieben Lautsprecher direkt an den Amp anschließen- im Idealfall ist der Signalweg in der Box Trafo-Frequenzweiche-Chassis, also wie herkömmliche Boxen, nur mit vorgeschaltetem Trafo. Also Trafo raus, Anschluss direkt an die Frequenzweiche, färtsch.
    Es sei denn du möchtest ewig lange Strecken per Kabel überbrücken- denn nur dann würde eine 100V- Anlage Sinn machen...

    Ceci n'est pas une signature

  • ww
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    185
    • 21. November 2006 um 17:17
    • #6

    rak:
    Das ist doch nun wirklich zu pragmatisch ;-)))

    @Schreki:
    FALSCH! = JEIN!
    Die Wahrheit liegt irgendwo anders (wollte mit meinem Beitrag aber eigentlich nur klar machen, was passiert, wenn ELA-LS an Endstufenausgang liegt)....übrigens eine Endstufe mit konstanter, lastunabhängiger Ausgangsspannung (=Innenwiderstand 0) wäre schon prima...

    Will aber keine elektrotechnische Grundsatzdiskussion anfachen....habe mich in 8 Semestern Nachrichtechnik genug damit geplagt;-)

    Viele Grüße

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 21. November 2006 um 17:24
    • #7

    Eben Nachrichtentechnik. Genau da wird sowas erzählt.
    Wenn du eine Antenne anpassen willst mag das richtig sein, nicht aber bei Lautsprechern und Endstufen.
    Klar, ein gewisser Innenwiderstand (meistens <0.01Ohm) wird immer bleiben. Im Grundsatz ist das aber Spannungsanpassung.

    Gruß
    Thomas

  • rak
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    • 21. November 2006 um 17:37
    • #8

    ot:
    Auch eine Antenne hat leider eine frequenzabhängige Impedanz... Glaubt mir: ich weiss, wovon ich spreche ;)
    /ot

    ww: Genau das sind meist die besten Lösungen :)

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  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 21. November 2006 um 17:42
    • #9

    Du sendest dort aber i.d.R. auf einer einzigen Frequenz, bzw. auf einem schmalem Band.

    Gruß
    Thomas

  • rak
    Verifiziert
    Beiträge
    260
    • 21. November 2006 um 17:53
    • #10

    Auch auf die Gefahr hin dass ich haue wegen OT bekomme: leider falsch. Es wird, ganz im Gegenteil, je nach Anwendungsbereich mit recht hohen Bandbreiten gesendet (Stichwort UWB / ultra wideband).

    Das ist ja grad der Grund, warum sich hier die Smithcharts so durchgesetzt haben: weil man da genau die Impedanztransformationen durchführen kann, die man braucht, um seine gewünschte Bandbreite bestmöglich auf die (meist 50 Ohm bertagende) Impedanz des Speisenetzwerks anzupassen.

    So, nu aber zurück zum Thema. Sorry wegen der Abschweifung...

    Ceci n'est pas une signature

  • ww
    Verifiziert
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    11
    Beiträge
    185
    • 21. November 2006 um 17:57
    • #11

    schrecki:

    wie gesagt, wollte keine Grundsatzdiskussion.....sorry. Ich weiß was Leistungs- und Spannungsanpassung ist....trotz "Nachrichtentechnik".
    Zu "meiner Zeit" war Nachrichtentechnik gleichzusetzen mit "Elektronik" als Gegenstück zur Energietechnik.

    Das mit der Antenne ist so auch zu allgemein...Du hast z.B. eine TV-Empfangsantenne im UHF-Bereich von Kanal 21 bis 60 ......oder Logper-Antennen mit sehr großer Bandbreite....ich durfte selbst mal eine Breitbandantenne von 15MHz bis 2 GHz mitentwickeln...auch nichts anderes wie eine Mehrwegebox..;-)

    Ich mach zu dem Thema aber nun Schluss...tschüss!

    PS: hatte gestern erst eine professionelle PHILIPS-Endstufe in der Werkstatt...von wegen Innenwiderstand <0,01Ohm...allein Entkopplungswiderstände in den Emitterkreisen von 0,1 Ohm.

  • die socke
    Beiträge
    60
    • 21. November 2006 um 22:11
    • #12

    soo..

    also die LS sind bereits vorhanden. die passende endstufe ist dem schrothändler/sperrmüll oder sonst wem übergeben worden .

    da es mit dem hifi teil nicht funktionieren wird, werde ich wohl nen neuen 100v verstärker kaufen.

    kann man folgenden Amp empfehlen?

    http://www.conrad.de/script/ela_mischverstarker_mup.sap

  • ww
    Verifiziert
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    185
    • 21. November 2006 um 22:51
    • #13

    Hallo Socke,

    bitte noch einige zusätzliche Info's.
    Was willst Du denn genau machen? Welche Lautsprecher (Leistung, Anzahl) sind denn vorhanden?

    Der dB-TECHNOLOGIES-Vertstärker ist okay....ich bin nur etwas erstaunt, dachte den gibts nicht mehr...zumindest

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 22. November 2006 um 09:39
    • #14
    Zitat von &quot;die socke&quot;


    also die LS sind bereits vorhanden. die passende endstufe ist dem schrothändler/sperrmüll oder sonst wem übergeben worden .

    da es mit dem hifi teil nicht funktionieren wird, werde ich wohl nen neuen 100v verstärker kaufen.

    kann man folgenden Amp empfehlen?

    http://www.conrad.de/script/ela_mischverstarker_mup.sap

    Du kannst nicht einfach irgendeinen Ela-Verstärker nehmen und die Lautsprecher da ran tüdeln. Zuerst muß mal klar sein, wieviel Leistung die Lautsprecher haben.
    Dann erst hat es Sinn, sich über den Verstärker Gedanken zu machen; weil er eine Nennleistung von exakt der Summe der Nennleistungen der Lautsprecher (oder mehr) haben muß.
    50W-Verstärker an einer 100W-Box geht also nicht, ein 5W-Lautsprecher an einer 100W-Endstufe sehr wohl, und zwar ohne kaputtzugehen.

    Davon abgesehen würde ich, wenn es denn was Solides werden soll, nicht unbedingt so ein verlinktes Ding kaufen. Da würde ich eher nach gebrauchten MEG V941 oder V735 schauen. Aber wie schon gesagt, erstmal die Leistung der Lautsprecher hier reinschreiben.

    MfG

    DirkB

  • die socke
    Beiträge
    60
    • 23. November 2006 um 23:49
    • #15

    also mal ein bild dazu.

    sind 4 stück vorhanden, daher komm ich mit den 120W wohl hin.

    geht um ne beschallung einer reithalle 25mx60m.

    die boxen sollen einfach en bissel gedudel in die halle werfen, (radio ab und an mal ne cd )

    Turnierbeschallung wird darüber nicht laufen.

    für die aufgabe denk ich wird der amp reichen, es sei denn mir bietet einer einen gebrauchten höherwertigen für ca. den selben preis an.

    gruß socke

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 24. November 2006 um 00:12
    • #16

    Du, der Link im Startpost funzt einerseits nicht, anderseits zerhaut er die ganze Formatierung hier. Mach den doch bitte mal weg! :D

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 24. November 2006 um 08:54
    • #17
    Zitat von &quot;die socke&quot;


    für die aufgabe denk ich wird der amp reichen, es sei denn mir bietet einer einen gebrauchten höherwertigen für ca. den selben preis an.

    Aus so einer Brotbüchse sollen brauchbare 120W kommen? Naja, also, da würde ich in der Bucht eher was von MEG oder Dynacord schießen und notfalls reparieren.

    MfG

    DirkB

  • die socke
    Beiträge
    60
    • 24. November 2006 um 09:49
    • #18

    joah mir reicht in diesem fall, bei max 80W Anschlusswert, dieser amp.
    man könnte ihn ja auch bei 40W Anschlusswert laufen lassen.

    MV506 wäre auch ne möglichkeit [ 40W Anschlusswert] allerdings halt 3 mal so teuer.

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