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Tripath-Amp: Sinn von Ferritringen an den Speaker-Outs?

  • FF
  • 11. März 2007 um 16:43
  • FF
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    • 11. März 2007 um 16:43
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hätte eine Frage, bei der mir die Elektroniker hier sicher weiterhelfen können.

    Es geht um folgendes Verstärkerchen: einen Sonic T-amp auf Basis des Tripath Chips, der ein oder andere kennt das Kistchen vielleicht. Nicht teuer und eine kleine Platine, gut geeignet, um z.B. PC-Lautsprecherchen zu aktivieren.

    Orientiert habe ich mich dabei an der Website von Michael Mardis, der ein paar kleine Veränderungen der Eingangsvorstufe vorschlägt, keine große Sache - mit einem Verstärker hat das bereits zu vollster Zufriedenheit geklappt. Realisiert habe ich Version 3 (siehe unter "Input Mods"), da war am wenigsten SMD-Gefummel zu leisten. Lautstärke reicht für normales Zimmer locker, Klang ist auch fein.

    Jetzt habe ich mir einen weiteren Verstärker bestellt und siehe da, ein neues Platinen-Layout :( Die entsprechenden Bauteile sind trotz teilweiser Umbenennung leicht zu lokalisieren, der Umbau der Eingangsstufe ist also kein Thema.

    Zwei Dinge machen mich allerdings stutzig, und da wollte ich nachfragen, bevor ich den Lötkolben schwinge:

    1. an den Lautsprecherausgängen (bzw. an den Kabeln von Platine zu Klemmbuchsen) ist diesmal pro Kanal ein Ferritring verbaut, um den das LS-Kabel mit beiden Adern mit 4 Wicklungen geschlungen ist. Bei dem Vorgängermodell waren keine Ferritringe eingebaut. Welchen Sinn machen die Ferritringe? Irgendwelche Störungen, die die Kabel einfangen, sollten den Lautsprechern ja ziemlich egal sein, da sie nicht Energie intensiv genug sind. Oder soll damit irgend eine Störung verhindert werden, die vom Kabel zurück in den Amp kommen kann?

    Die Ferritringe haben 20mm Aussendurchmesser, 10mm Innendurchmesser und 10mm Höhe. Wieder mit einbauen oder weglassen weil unnötig?

    2. Frage Natürlich habe ich das neue Layout zu Herrn Mardis nach Hawaii gemailt. Er schrieb mir, dass im neuen Layout eine Ferritperle fehlen würde als Verbindung von digitaler und analoger Masse. Komischerweise kann ich das Bauteil in meiner "alten Version" auch nirgends entdecken. Im Moment gehe ich einfach davon aus, dass mich das nicht weiter zu kümmern hat, da ich ja nur an der Eingangsstufe eine Kleinigkeit ändere. Oder kann das irgendwie im Zusammenhang mit den o.g. Ferritkernen stehen?

    Leider habe ich Mr. Mardis seither nicht mehr erreicht, naja, jetzt frage ich halt mal hier :D

    Gruß FF

  • manuela
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    • 11. März 2007 um 19:07
    • #2

    Die Ferritspule ist ein Tiefpassfilter zur Unterdrückung der PWM auf den Ausgängen. Das ist nichtnur sinnvoll sondern entspricht auch den Vorschriften, keine hochfrequenten Störstrahlungen zu verbreiten (wofür er sonst die Boxenkabel als Antenne nutzen würde. Da der Amp gebrückt läuft benötigt das 2 Wicklungen :grin: )

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
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    549
    • 11. März 2007 um 22:25
    • #3
    Zitat

    ...um den das LS-Kabel mit beiden Adern mit 4 Wicklungen geschlungen ist

    Der ist zur Gleichtaktunterdrückung, PWM wird damit nicht geglättet. Etwas verwunderlich, dass so ein dicker Brocken zur Gleichtaktunterdrückung verbaut ist, sonst sind Klappferrite etc. beliebt und ausreichend.

    Es muss aber auf jeden Fall jede Halbbrücke auf der Platine mit einer eigenen Drossel + RC-Kombi als TP für die PWM versehen sein. Also 2 pro LS, 4 pro Stereogerät

  • FF
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    • 11. März 2007 um 23:12
    • #4

    Hej,

    danke für die Antworten schonmal. Hier mal die 2 Seiten des Verstärkerchens:


    Die weiße Sockelleiste schließt Schalter und Lautstärkeregler an. Die dünnere rot-schwarze Ader auf dem oberen Bild ist die Stromversorgung, die 2 dickeren Doppeladern sind die LS-Anschlüsse.

    Dann werde ich die Ferritringe schön brav mit einbauen. Am sinnvollsten 4 Windungen wie im Original, oder?

    Ja, 4 Drosseln sind auf der Platine mit drauf (L3-L6).

    Gruß FF

  • tthorsten
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    • 12. März 2007 um 11:06
    • #5

    Was ksotet denn das Dingelchen ?

    und wo kann man das seriös kaufen ?

    MFG tt

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • FF
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    • 12. März 2007 um 20:39
    • #6

    Hi tthorsten,

    je nach Vertrieb kostet das Teilchen zwischen 30-40 EUR. Bei Ebay tauchen mal mehr, mal weniger Angebote dazu auf, natürlcih als Neuware. Direktimport aus USA dürfte sich erst bei größeren Stückzahlen lohnen. Von welchem Ebayer ich den ersten Amp her hatte, weiss ich nicht mehr, der letzte war von Art-of-Sound in Saarbrücken - das ist der Laden von Günter Damde, der auch die ganzen Hornbausätze von Fostex, Klippsch & Co vertreibt; aber den kennst du ja garantiert...

    Einen 4-Kanal-Amp mit eingebauter Sub-Sat-Weiche, der ebenfalls auf diesem Tripath-Baustein aufbaut, findest du auch bei blue-planet-acoustic von omnes audio

    Gruß FF

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 12. März 2007 um 21:11
    • #7

    des bei omnes schein nur zwei kanäle zu haben und einen subwoofer ausgang.


    iss mir dafür zu teuer.


    hier mal bei http://www.reckhorn.de gucken gibts auch gute sachen

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • FF
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    1.868
    • 13. März 2007 um 13:46
    • #8

    Hi tthorsten,

    der omnes-audio-amp hat schon 4 Kanäle, 2 für die Sats und 2x mono für Subs. Reckhorn ist preislich auch interessant; die Messungen in HH zeigten aber noch deutliche Abweichungen der real vorhandenen Filterfunktionen zu den vom Hersteller angegebenen, da sollte also noch nachgebessert werden.

    Gruß FF

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