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Alto Cle 2.0 Kompressor brauchbar?

  • thomas kistler
  • 18. April 2007 um 10:50
  • thomas kistler
    Beiträge
    133
    • 18. April 2007 um 10:50
    • #1

    Hallo!!

    Ich mache privat viel mit Reden, Moderationen und Co und nun muss endlich ein Kompressor her.
    Mein Budget ist gering, deshalb suche ich ein möglichst günstiges Gerät. Auf Ricardo (Das Ebay der Schweiz) bin ich auf ein Gerät meiner Preisvorstellung gestossen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dieses zu gebrauchen ist.
    -->ALTO CLE 2.0 Kompressor, Expander, Limiter und Gate, 2 Ch; 100€ (gebraucht)

    Vom Preis her sehr attraktiv. Allerdings nützt mir das Teil ja wenig, wenn das OutSignal von so schlechter Qualität ist, dass das ganze ohne Kompressor besser klingt ;) Und wenns nach 2x aus dem Rack bauen auseinanderfällt nützt es mir noch weniger.

    Hat jemand Erfahrung damit? Es sollte einfach seinen Zweck erfüllen, ein brauchbares OutSignal liefern, aber braucht auch kein absolutes Top Material sein.

    Falls das Müll sein sollte, was könnt ihr mir empfehlen in dieser Preisklasse?

    Und noch ne kleine Frage: normalerweise schliess ich solche Geräte ja über Inserts an. Kann ich aber auch vom Mic direkt in den Kompressor und dann in den normalen Input vom Mixer? Sollte das gleiche Resultat erzielen, oder? So bräuchte ich mir keine teueren Insertkabel zu kaufen.

    Und noch eine: Was für Einstellungen nehme ich für Sprache? Ist das immer individuell, oder gibts da Richtlinien? Mit PC-Postproduction habe ich damit relativ gute Erfahrungen gemacht:
    Thr -20
    Rat 4
    Att 1ms
    Rel 100ms

    Passt das?

    Viele Grüsse

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 25. April 2007 um 14:23
    • #2

    vom mic direkt in den kompressor geht nicht, da dieser nur mit line signalen arbeitet.. bei der insert lösung wird der kompressor direkt hinter dem mic pre gesteckt.

    bedenke das ein kompressor auch die feedback gefahr erhöht, wenn die boxen in richtung mikrofon ausgerichtet sind !

    maßgeblich für die klangqualität eines kompressor ist dessen handhabung, sprich man kann auch mit teuren geräten den sound versauen. am besten du suchst dir ein gerät aus, dass sowohl manuel als auch automatisch eingestellt werden kann. mein vorschlag wär, mal eine manuelle einstellung auszuprobieren mit maximalem attack und release um die 1-2sek... die ratio dabei um 2:1 und dann mittels treshold den kompressionsgrad so einstellen das an lauten passagen um ca. 6-10db komprimiet wird(hier nach gehör einstellen)

    was man auch gut wieder verkaufen kann ist ein dbx 166xl

    http://www.ae-rental.de

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 25. April 2007 um 15:09
    • #3

    In der Preisklasse um EUR 100,- kannst Du auch mal einen Behringer probieren - kein High End, aber er tut, was er soll. Und das schöne bei den Behringer-Compressor-Limitern: Wenn Du alle Regler auf 12 Uhr stellst, ist das schonmel ein akzeptabler Grundsound, der auch die Feedback-Gefahr nicht erhöht (da Gain bei 0dB, also keine Verstärkung - und allein diese ist für Erhöhung der FB-Gefahr verantwortlich)

    ODER - falls Du Dir mit den Einstellungen nicht sicher bist - ziehst Du Dir den Behringer 800 Minicom (für lächerliche 45,- EUR beim großen "t" gesehen), der ist stereo und bietet Dir Presets, u.a. eins für Stimme. Und dann sind preislich auch zwei Insertkabel drin, denn die brauchst Du. Mikro in Compressor is' nich'.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • thomas kistler
    Beiträge
    133
    • 4. Mai 2007 um 19:16
    • #4

    Kann das sein, dass ich bei dem Alto doch direkt mit dem Mic rein kann? Der Comp hat bal. xlr inputs und es läuft auch tip top. Das Signal ist so zwar nicht vorverstärkt, aber durch anpassen der Einstellungen funktioniert das soweit gut...

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