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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Gehäuse falsch ausgelegt? Kappa Pro 15 LF

  • Jan Walter
  • 27. August 2007 um 21:37
  • Jan Walter
    Beiträge
    4
    • 27. August 2007 um 21:37
    • #1

    Hallo,
    ich habe nun schon seit lägnerer Zeit einen Kappa Pro 15 LF, der in einem 120l Gehäuse werkelt, welches auf 46hz abgestimmt ist. Angetrieben wurde er seit jeher von einer STA-162 Endstufe, getrennt wird (leider noch) von einem DD-Receiver bei 90 Hz. Diese Grundvorraussetzungen sind mehr als suboptimal, aber derzeit reicht es eigentlich. Eingesetzt wird er gelegentlich halt für Musik auf Feiern, ansonsten als Subwoofer im Wohnzimmer. Im Groben bin ich derzeit recht zufrieden, bin aber dabei, das eine oder andere Manko abzustellen :D

    Den Maximalpegel (sollte er denn überhaupt mal erreicht werden, so laut wird er eigentlich nur sehr selten gefahren) für den Lautsprecher regel ich meist nach der Clipping-Anzeige an der Endstufe. Ich denke zumindest, dass es passt, denn nach Angaben soll die Endstufe gebrückt 400W leisten und das Chassi 600W vertragen können.

    Nun ist mir bei den letzten beiden Feiern aber aufgefallen, dass der Lautsprecher schon deutlich vor der Clipping Anzeige anfängt, Knall- oder Schlaggeräusche zu machen. Ist allerdings nur bei wenigen Liedern.

    Nun frage ich mich, woher das kommen kann. Ist das Gehäuse falsch dimensioniert, so dass es zu großer mechanischer Belastung kommt? Oder ist das ein Grund, warum man einen Low Cut einbauen sollte?

    PS.:
    Habe mich die letzten 3 Tage hier durchs Forum gelesen, interessiere mich für das Thema schon seit ein paar Jahren, bin aber zeitlich und vor allem finanziell nicht dazugekommen, den Lautsprecherbau als Hobby zu betreiben.

    PSS.:
    Habe hier immer viel von dem Kappa 15LF gelesen, allerdings nur extrem wenig von der Pro Variante, hat das besondere Gründe außer dem Preisunterschied?

  • Jobsti
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    • 27. August 2007 um 22:19
    • #2

    Knallgeräusche, der Speaker ist einfach am Ende, vorallem wirst du keinen LowCut gesetzt haben, welche bei ca 40Hz liegen sollte.

    120 Liter is schon ok für den Speaker, in mehr Litern spielt er ertwas tiefer, aber lenkt zudem noch mehr aus.
    Obwohl 43Hz Tuning besser gewesen wäre ;)

    Die Endstufe könnte es aber auch sein, manche Clippen schon bevor die LEDs leuchten.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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    2 Mal editiert, zuletzt von Jobsti (27. August 2007 um 22:20)

  • pm-acustics
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    • 27. August 2007 um 22:19
    • #3

    Moin,

    a.) Ein passend gesetzter Low Cut hat bei einem BR Woofer selten geschadet!

    b.) Das Gehäuse scheint für das Chassie im groben zu passen. Bleibt noch zu klären ob Du die Variante MK1 oder MK2 von dem Chassie besitzt

    c.) Zum Beschrieben "Problem":

    Leih Dir mal eine ordentliche Endstufen welche im Stereobetrieb so 600-800 W an 8Ohm leistet und teste das dann an den Woofer.
    Mich würde es wundern wenn diese Störgeräusche immernoch auftreten.

    Diese kommen sehr wahrscheinlich von der bereits unsanft greifenden Strombegrenzung im Amp. Das kann sehr wohl weit vor den Clip LEDs passieren.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Jobsti
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    • 27. August 2007 um 22:20
    • #4

    Haha war schneller :P8)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • pm-acustics
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    • 27. August 2007 um 22:21
    • #5
    Zitat von "Jobsti84"

    Haha war schneller :P8)

    ---> Ich habe auch gerade Urlaub....da darf man etwas langsamer sein..;-)

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Jobsti
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    • 27. August 2007 um 22:27
    • #6

    Soll ich euch alle ma ärgern?
    Hab quasi bis 3.12.07 Ulraub *froi*

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • pm-acustics
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    3.542
    • 27. August 2007 um 22:49
    • #7
    Zitat von "Jobsti84"

    Soll ich euch alle ma ärgern?
    Hab quasi bis 3.12.07 Ulraub *froi*


    .........und was schreibste in deinen Lebeslauf ?

    Grüßle

    Sven

    ......und jetzt wieder back to topic

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Jan Walter
    Beiträge
    4
    • 27. August 2007 um 23:15
    • #8

    Hui, das ging ja schnell. Danke :)

    Tja, dann werde ich mal schauen, ob ich irgendwo ne kräftigere Endstufe bekommen kann. Hoffen wir mal, dass diese das Chassis nicht zerreisst :)

  • CityDuke
    Beiträge
    1.148
    • 28. August 2007 um 09:17
    • #9

    Ja kann gut möglich sein das die Endstufe schon vor der clipping anzeige am Ende ist, war bei meinem Tamp 150 genauso mit nem dicken Amp kein Problem mehr.

    Tu immer das Richtige - Das belohnt einige und erstaunt den Rest!

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 28. August 2007 um 16:14
    • #10

    das ist die soa protection des (eher schwach dimensionierten) amps

    nen anderen amp (mit lowcut, das schadet nie) hin und fertig

    mach nicht den fehler wie wir vor ein paar jahren und bau dreimal das gehäuse um, um dann festzustellen, daß es der amp ist...


    p.s.: war bei uns damals eine sta-302 endstufe vom selben hersteller ;)

    mfg

    andreas

  • Jan Walter
    Beiträge
    4
    • 28. August 2007 um 17:15
    • #11

    Hehe, ne, ich habe mir gleich etwas gesucht, wo ich bei klugen Leuten nachfragen kann :)

  • Jan Walter
    Beiträge
    4
    • 25. September 2007 um 00:37
    • #12

    Hallo,
    ich melde mich hier nochmal. Habe vorhin mal mit ein paar Freeware-Programmen versucht mein Gehäuse eventuell zu verbessern.
    Wie ich früher shconmal schrieb, habe ich das Gehäuse mit nem 46Hz Tuning versehen, was meinen damaligen Berechnungen zufolge knapp über 8cm ergeben hat, sowohl nach dem "Lautsprecher-Buch" und einer nicht mehr bekannten Software. Nun habe ich aber gesehen, dass "Speaker Workshop" etwas mit 11cm ausgespukt hat.

    Es handelt sich immernoch um ein 120l Gehäuse mit 2x 10cm Reflexöffnungen (Durchmesser).

    Welches ist denn richtig, bis da gerade etwas verwirrt, da es je nach Programm ein Unterschied von 5 Hz Unterschied im Tunig macht...

    Gruß
    Jan

  • Jobsti
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    7.942
    • 25. September 2007 um 02:06
    • #13

    http://www.lightspeed-audio.eu/Entwicklungen/…BR_120lbyLA.jpg

    Wenn BR Rohre rein kommen, wirds Tuning etwas anders ausgelegt.
    Rohre sollten 20cm lang sein.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • sabbelbacke
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    5.171
    • 25. September 2007 um 08:51
    • #14
    Zitat von "Jan Walter"


    PSS.:
    Habe hier immer viel von dem Kappa 15LF gelesen, allerdings nur extrem wenig von der Pro Variante, hat das besondere Gründe außer dem Preisunterschied?


    Solche Effekte entstehen manchmal dadurch, dass es für den einen Speaker einen erfolgreichen Bauvorschlag gibt, für den anderen nicht (ARLS und Co für den "normalen" LF). Die Diskussion um Kappa LF normal Bausätze ist einfach schon länger am Start als die um den Kappa Pro LF. Der Pro ist für wenig Geld sehr gut für kleinere Gehäuse mit ordentlich Tiefgang und bietet in der Preisklasse eine gute Verarbeitung.
    Der Kappa Pro 15 LF-2 passt wunderbar ins PS-Bass Gehäuse, wenn man will kann man den Port leicht anpassen. DJ_Chaos hat eine schöne CAD-Zeichnnugn dafür gemacht, wirf mal die Suche an.
    WIchtig ist - wurde oben schon angesprochen - ob Du vom Kappa Pro LF die -2 oder die -1 Variante hast. Gutes Unterschiedungskriterium ist der Gleichstromwiderstand, der liegt afaik beim 2er bei 6,4 Ohm, beim alten um 5,6..
    Ob Du jetzt 42 oder 46 Hz machst kann letztendlich auch Geschmackssache sein. Ausserdem wird die Tuningfrequenz auch noch von der Art und der Lage des BR-Kanals beeinflusst. Rundest Du die Ports noch ab, ändert es sich wiederum ein bischen. Dazu gibts ne ganze Menge Threads. Am besten den Port erst mal variabel halten, Simu zur Hand nehmen und dann Probehören und mit dem Sinusgenerator Portreso überprüfen. Je nach dem was Du für Musik hörst, wird Dir persönlich die etwas höhere oder tiefere Abstimmung gefallen. Eine "absolut richtige" Portfrequenz gibt es nicht (was nicht heisst, dass es nicht völlig unsinnige Abstimmungen gibt wie z.B. 10 Hz), aber in einem gewissen Rahmen ist es DEINE ENTSCHEIDUNG.

    Zur Portfläche: Je geringer diese ist, desto mehr VErluste hast Du im Port., was zu Pegelverlust beseonders bei hohen Lautstärken führt und, wenns ganz dumm läuft, zu extremen Strömungsgeräuchen (wobei der Zusammenhang leider nicht lineaer ist, auch schön bei Klippel nachlesbar, aber das führt an dieser Stelle zu weit). Der PS-Bass weisst einen guten Kompromiss auf.

    Den Hochpass haben andere schon angesprochen. Solange man nicht absolut genau weiss, wie der Hochpass im Signalweg genau aussieht, sind Angaben wie: "Hochpass bei 42 Hz, nicht bei 44" akademisch überzogen, denn schon ein Unterschied einer Ordnung (18 gegenüber 24dB) oder in der Filtercharakteristik (Butterworth?) machen einein riesen Unterschied aus. Ich würde so vorgehen (da man diese genauen Angaben über den Filter eben selten hat und man es entsprechend auch nicht 100% durch Simu vorhersagen kann):

    Bass erst mal gehörstechnisch abstimmen bei moderateren Pegeln. (s.o.)

    Dann basslastiges Material mit fiesen Tiefbässen nehmen. Langsam Pegel hochdrehen, bis es "kritisch" wird. Dann Hochpass langsam hochdrehen, bis AUslenkung sichtbar reduziert wird, sich im Klangbild aber nur wenig untenrum verändert (ein bischen "dünner" wirds in jedem Fall, je nach Qualität und auslegung des Filter mal mehr mal weniger).
    Dann Einstellung grob mit der Simu vergleichen - wenns unefähr passt - ok. Eine gute Ausgangsbasis in der Simu sind ungefähr gleichhohe Maximalwerte neben dem Auslenkungsminimum. Filter nicht aus Sicherhiet "zu hoch" drehen, damit nimmst Du dem Treiber die nötige Auslenkung, um sich selbst zu kühlen.

    Über Dinge Wie Schwingspulenerwärmung etc. könnte man an dieser Stelle auch sinnieren. Sicherlich interessant, aber schwer praktisch umzusetzen, wenn man nicht entsprechendes Messequipment und Erfahrung hat.
    Daher mein Vorschlag: Bei den nächsten VAs/Einsätzen immer ein "Ohr" auf den Bass richten und das Verhalten überprüfen. Gegebenenfalls Filter dann ein bischen nachregeln.

    Generell: Wenn man selbst nach ausgiebigem Tuning/Fummeln nicht auf mehr Pegel/Reserve kommt und ständig an Grenzen stöst: Aufrüsten :) Der Kappa Pro LF ist ein feiner Speaker fürs Geld, aber alles hat seine Grenzen.

    hornresp

  • burkhard sapandowski
    Beiträge
    311
    • 25. September 2007 um 12:15
    • #15

    Ich habe lange auch mit Doppel 15" Kappa pro LF-1 gearbeitet. Allerdings habe ich da eine Potente Endstufe für genommen, Zeckt PT 9. Bei mir haben sie immer recht ordentlich gearbeitet.

    http://www.party-dj-magdeburg.de

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 25. September 2007 um 19:40
    • #16

    Die Treiber waren ja auch nicht schlecht, nur haben sie eben andere TSP und bevorzugen daher eine andere Abstimmung :)

    hornresp

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