ich hab momentan einen B&C 12Ph32 in ca. 43L CB verbaut (Gehäuse war mal für ein anderes Chassis gedacht), welches eine Abstimmung von ca. 0,580 hat... nun fällt der Pegel ab ca. 200Hz stark ab. Frage geht nun dahin, ob man mehr Grundton bekommt (bzw. subjektiv mehr Bass) wenn man das Tuning in richtung 0,707, durch Verkleinerung des Gehäuses, verändert. Andersweitig habe ich noch im Hinterkopf, dass es für Tiefbasswiedergabe Volumen benötigt, somit würde man mit einer Verkleinerung eher kontraproduktiv arbeiten ? Simulationen sind leider nicht besonders aussagekräftig :?
Erfahrungswerte für CB Design
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Hallo,
Ich hab ja CB mit einem noch heikleren Chassis, wenn man auf Basswiedergabe aus ist (12NDL76 in 13l CB).
Die Frage ist, wo du hinwillst. Solls weit runtergehen, dann finde ich die Q Werte <0,7 ganz OK. Soll der Grundtonbereich lauter werden, dann tut er das natuerlich mit einer Erhöhung von Qts. Faellt dann aber dafuer staerker ab. Subjektiv wirkt das "dicker". Ich hab aber ehrlich gesagt das Problem, dass die CB eh schon zu grundtonlastig ist. Da ist der Bereich 200-400Hz im Gegensatz zur BR Version fast ueberbetont.
Der Eindruck den ich habe ist, dass der baffle step bei CB staerker auffaellt. Bei BR Gehäusen ist es ja wirklich eine "Stufe" und dann geht es darunter halt um runde 6db leiser, halbwegs gerade weiter. Bei CB stuertzt das ganze ziemlich ins Bodenlose.
Um ehrlich zu sein, mich retten hier hauptsaechlich die leichten 18" Pappen, die bis 140Hz brav laufen, denn sonst haett ich da ein Problem.Wirklich "Bass" kriegst aber mit dem Chassis aus einer CB nur schwerlich.
Ist eher was fuer ein flottes Top. Fuer CB wuerde ich fast nach anderen Chassis Ausschau halten, einen Spezialisten diesbezueglich haben wir auch an Bord
Ich denke der Bernd meldet sich sicher noch...cu
martincu
martin -
nachtrag: Mach mal eine Nahfeldmessung am 12er. Das läuft bei mir recht schoen bis in den Bereich der Einbaureso und faellt dann kontinuierlich ab.
2m vor der Box sieht das ganz anders aus. Ab 180 gehts abwaerts, bei 140 is es grad ideal zu trennen und dann muesst ich eigentlich schon fast keinen highpass mehr setzen

cu
martin -
das boxendesign ist eigentlich eher auf einen reinen monitor ausgelegt, kann aber natürlich auch als top verwendet werde... bissl was an bass bekomm ich ja durch die bodenaufstellung dazu, aber damits pegeltechnisch zum mittel-hochtonbereich (zumindest bis knapp über 100hz) passt, muss ich fast 7db um 130Hz am controller puschen. ich hab den tmt im oberen bereich schon durch den filter der weiche stark abgesenkt, aber immer noch diesen unterschied :? so laut kann das chassis oben rum gar nich sein
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Hallo,
Hab grad nachgesehen - -6db bei 140 Hz hab ich mit meinen Chassis. In 2m Abstand, etwa 1,2m uebern Boden. Sagt aber bei dem Fenster eigentlich nix aus

Die Messung war eigentlich fuer uns nur im bereich 1k4 interessant.Aber es zeigt sich schon ein ziemlicher Abfall ab etwa 180Hz, bei 100Hz bin ich schon auf -10db.
Das wird sich mit solchen eher "low Q" Chassis prinzipbedingt nicht verhindern lassen.cu
martin -
ich hatte vor Zeiten mal mit Bernd gesprochen, da war seiner Aussage zu entnehmen, dass 0,707 ein passenden Abstimmung, gerade im Beschallungssektor ist. Dies kann ich in sofern nachvollziehen, dass unter 100Hz so wenig output ist, das auch ein flacherer Abfall hier nicht mehr viel bewirken kann. Ich denke ich mache die tage mal eine Vergleichsmessung, mit dem jetzigen Gehäuse und einem, dass ich mittels Styropor auf 0,707 bringe. Ich bezweifel fast, dass der Unterschied groß sein wird....
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Also ob ich 26, 13 oder 8l Volumen gebe, macht bei mir eigentlich nur einen Unterschied bei der Steilheit unter 140Hz.
Ich hab trotzdem die 13l (etwa 0,505), weil ich sonst kaum das kleine Volumen realisieren kann. 8l gingen nur mit Bernds Variante (GFK Halbkugel) und da war uns der Aufwand fuer die Prototypen dann zu gross.cu
martin -
Soweit ich es weiß, sind güten viel kleiner 0,5 auch nicht zu empfehlen da unterdämpft.
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äh, spricht man bei den kleinen güten nicht eher von "überdämpft" ? 0,5 hat angeblich ein perfektes impulsverhalten, soll aber "dünn" klingen
das kann ich mit meinem jetzigen konstrukt wohl bestätigen, die auflösung ist grandios :wink: aber 0 bass.....
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Hallo,
Ich hab ja knappe 0,5, klingt wunderbar, kann halt keinen bass.
Den kanns aber in Wirklichkeit auch nicht bei 0,7. Dann gewinne ich zwar Pegel rund um 200Hz, aber darunter faellt es umso steiler ab.
Die Qtc Werte zwischen 0,7 und 1 die gern empfohlen werden kommen ja aus der Hifi Ecke, wo mit high Q Chassis im Bereich 0,4-0,6 der Pegelgewinn sich dann in einem viel tieferen bereich abspielt.
Wobei, bei einem Qtc von 1 kann ich gleich ein Loch in die Box machen...Der bernd hat diesbezueglich weniger Probleme, weil der von Haus aus ein geeignetes Chassis ausgesucht hat. Wir haben das Chassis bereits, das is weniger geeignet und versuchen eine CB drumrum zu bauen. Schlechter Ansatz eigentlich, funktioniert aber, wenn man mit dem fehlenden Bass leben kann. Wie gesagt, haett ich schwerere 18er Membranen und weniger Antrieb, ich muesste wohl mit einer Lücke ueber eine halbe Oktave leben.
In unserem Fall (hardcore BR Chassis in CB vergewaltigt) plädiere ich fuer niedrigere Qtc Werte im bereich 0,5. So komm ich auf eine Einbaureso von etwa 130Hz und das klappt als reines Top. Fuer nen Monitor ohne Bassbox drunter wuerd ich glaub ich, ganz ungeniert auf 70Hz BR tunen

cu
martin -
Natürlich "über-". Sowas passiert bei Beiträgen am frühen Morgen

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ne, br will ich auf grund des akustischen nachteils nicht haben... da pusche ich lieber mitem controller

alternative wär noch einen vorwiderstand zu setzen, oder gleich eine hochohmige spule zu verwenden....
welches Chassis hatte der Bernd verwendet ?
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Ich weiss grad nicht was der Bernd verwendet hat. Ich gehe mal von einem BMS aus

Bei 18sound haett ich glaub ich mal ein interessantes Chassis fuer CB gesehen, is aber schon wieder ein halbes Jahr her...Vorwiderstand hab ich schon hier, aber noch nicht probiert. Find ich einen interessanten Ansatz.
Das reindrehen am Controler ist halt so ne Sache, ich hab das bei den Bässen gemacht und da hat der Amp nun schon deutlich mehr zu tun.
Bei Volllast haette ich das Problem, dass bei der Frequenz sicher der Limiter greift. Somit haette ich bei Volllast nix gewonnen.cu
martin -
Zitat von "Peerless"
ne, br will ich auf grund des akustischen nachteils nicht haben... da pusche ich lieber mitem controller

alternative wär noch einen vorwiderstand zu setzen, oder gleich eine hochohmige spule zu verwenden....
welches Chassis hatte der Bernd verwendet ?
Hi, ich ziehe ebenfalls Änderung am Controller vor, aber nur Pegel, kein EQ+, des Q-Faktors wegen, gab nen thread dazu.
Viel interessanter wäre allerdings eine Endstufe, die mittels Stromspiegel die Dämpfung verändert. Hatte Kalla Kuntze von FÖÖN nicht sowas mal im Programm ? Jörg Panzer errechnete sowas in seinem Basslautsprecher-Büchlein, Ansch aus dem pa-forum kennt sich mit sowas aus. Spart Leistung, im Vergleich zu einem statischen Widerstand.
Mike Severloh.
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aber sonne amp lösung ist 1. teuer 2. unflexibel...
eine simulation mit vorwiderstand und einer passiven weiche davor, sieht nur nach pegelreduzierung im gesamten tmt aus.
natürlich ändert sich die abstimmung unter leistungszufuhr, aber da ich passiv trenne, kann ich lediglich mittels eq+ in dem bereich arbeiten, oder einfach den restlichen bereich mit einem shelving absenken, auch noch ne idee :grin: -
Zitat
Spart Leistung, im Vergleich zu einem statischen Widerstand.
.....nö, denn die Widerstandsüberhöhung des Chassis bleibt ja erhalten und wird durch höhere Eingangsspannung über die Strom-Gegenkopplung kompensiert --> der Verstärker hat praktisch eine eingebaute Kompensation, aber LIEFERN muß er die Spannung dennoch. Will heißen er kommt an genau derselben stelle an seine Leistungsgrenze wie bei einer Anhebung mittels EQ. Beim Vorwiderstand wird bei höheren Frequenzen die entsprechende Leistung verbraten, aber nur ganz wenig bei der Reso des Chassis (-->Spannungsteiler).
Gruß SRAM
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Moin,
nur weil ich das Thema tatsächlich übersehen habe, mein Senf dazu, obwohl die Wurst gegessen ist.
Alle Schrauben an denen man drehen kann wurden genannt:
Q-Faktor, bis 0,7 finde ich das auch akustisch akzeptabel, vor allem wenn die Resonanzstörung am unteren Ende des Übertragungsbandes liegt, und ohnehin nicht den mittleren Amplitudenpegel erreicht. Bei der Entzerrung sollte man gut hinhören, es gibt einen subjektiven Zuschlag durch Nachschwingen. Überhaupt ist die wohldesignte, kunstvolle Entzerrung das I-Tüpfelchen, das gute Boxen verdient haben.
Lage der CB-Reso, natürlich sollte man sich die Reso nutzbar machen, ein Top für eine 120Hz Trennung bei 80Hz resonieren zu lassen ist Verschwendung. Bei aktiver Entzerrung entstehen Kräfte, die den Klang nicht verbessern, perfektes Impulsverhalten ist nicht alles.
Variation des Dämpfungsfaktors (und damit ALLER weiteren Chasiseigenschaften) durch externe Beschaltung, hierüber habe ich viel geschrieben, und ja, ich setze das ein, mit 18S ;-). BMS baut nur meinen Lieblings-1". Passive Beschaltung ist ein reiches Experimentierfeld probierts aus ;-).
@ Martin: Deine Tops hätte ich sicher auf meinen Clubtouren (Noise/Hardrock) der Mehrzahl den "Haus-" Anlagen vorgezogen. Die wirklich endgültige Allergie gegen Blechdeckel habe ich mir erst in Kongresszentren geholt, mit Sprache... Tagelang quälend blechige Zischlaute aus über einem Duzend B&Cs, und nichts hilft, De-esser nicht, und Highcut ist auch nicht toll. Da ist die Arbeit über den 4552 wie Urlaub, Ferien und Weihnachten zusammen. Auch mit vollem Rock-Brett gehts gut, nur das übervolle "Gastmischer-" Brett... wird vom Limiter abgesägt :grin:
Daß ich beim besten Willen keinen Sinn in einer Bassreflexabstimmung bei einem Top erkennen kann habe ich oft geschrieben, und freue mich sehr nun von einigen Projekten ohne Loch zu lesen. Eine sinnvoll ausgelegte geschlossene Box ist einer Bassreflexbox am unteren Betriebsbandende eher überlegen. Falls man mal Fullrange fahren muß boostet man eben ein wenig unter der Reso. Das klingt immer noch eindrucksvoller als ein Resonator. "Übliche" 60/70Hz Abstimmungen assoziiert auch der subjektive Laie mit "billig". Wertig klingende und gleichzeitig laute 2-Wege Fullrange- Boxen sind eben nicht machbar. Selbst ein kleiner ultraprimitiver passiv angekoppelter 15" BR-Bass klingt immer besser im Bass als eine Pseudofullrange 12"... ...und gibt einen stabilen Stativfuß.
Monitor... wer von einem 1*12" Monitor bühnenrelevante Basswiedergabe erwartet macht was falsch. Die rückwärtige Abstrahlung der PA-Bässe, und sonstige Schallerzeuger werden immer übertönen was ein 12" bei 60Hz an Bass liefern kann. Wichtiger finde ich hier eine kraftvolle Wiedergabe der Stimme, und einen flachen Abfall unten. Mit vielen Chassis lässt sich eine Reso um 70 Hz mit Güte deutlich unter 0,7 realisieren.
@ Peerless: Die beste Wahl der CB-Reso... Das ist natürlich eine extrem subjektive Angelegenheit dessen, der über den Monitor seinen Gesang kontrollieren will. Selbst wenn man "nur" den Bereich 200-3000Hz zur Verfügung stellen kann (welche MuFu kann das wirklich
) gewinnt man immer gegenüber Monitorsounds die vor 70Hz Gedröhne überquellen und ein HiFi-Schönklang Mittenloch haben. Die US-Amerikaner im PSW-Forum haben Monitore getestet, dort kann man lesen was ein ernstzunehmender Monitor können muß (:shock: unfassbar aber sehr realistisch, was die mit den Monitoren getrieben haben). Die "MUFU" ist als Monitor peinlich unbrauchbar. Als reines Top ausgelegte Boxen sind brauchbarer. Die besten Monitore die ich kenne waren von Ralf Limmer, mit einer B&C-Leichtpappe drin, saubere Rasur fürs Sangespersonal, ich durfte den Gesang leiser machen 
Martin hat hier die "Königslösung", Mehr Gesangsmonitor fürs Geld gibts nicht, aber für viel mehr Geld weniger Gesangsmonitoring, das gibts auf vielen Bühnen. Die subjektive Lautstärke vor Feedback dürfte fürs "Gesangspersonal" eher hoch sein... Leichtpappe mit Kegel rulez.
Gruß
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Na wunderbar, das war ausführlich

Den externen Widerstand faende ich noch interessant, hab mit verschiedenen Werten simuliert, bin aber total unsicher welche Leistung er aushalten muss. Ich weiss es gab dazu mal einen Thread, aber finden konnte ich ihn nicht.
Hast du da eventuell den Link zur Hand?
Derzeit liegt hier ein 2 Ohm 50W Widerstand zum testen mit einem 12er.Ansonsten war der CB Tipp gut! Bin hochzufrieden. Nur im Bass...
Da muss es bezahlbar bleiben. Hier bleib ich bei den Löchern
Kurz zum Titanzischeln - ja, das ist unueberhoerbar da wenn man CD's abspielt. Live ueberwiegen fuer mich aber auf jeden Fall die Vorteile.Ja, was macht der peerless nun eigentlich? Schon was gebastelt?
cu
martin -
Moin,
2ohm 50 Watt, das reicht unter optimalen Einbaubedingungen auch bei 4ohm, aber Überdimensionierung kostet wenig, und beruhigt.
Gruß
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der Peerless hat heute die Gitter an die frisch montierten Boxen geschraubt

fehlt aber noch die Farbe auf den Gittern und der Schaumstoff, das gibts dann nächste Woche und ein leckeres Foto für die Gemeinde.
Diese Boxenversion hat keinen Vorwiderstand bekommen, sprich es bleibt bei der 0,5irgendwas abstimmung (bei dem schwachen Antrieb halte ich das auch nich für sinnvoll), aaaaabbeerr es gab eine passive Kühlung in Form einer eingefrästen Aluplatte, die mittels perforiertem Alurohr an die Pohlkernbohrung des 12er geflansch ist :grin:
@ Martin
die Kühlung der Jungs ist wohl eher der Knackpunkt

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