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Ausgangsleistung Endstufe vs. Siebung

  • jakob gebel
  • 20. Januar 2008 um 01:50
  • jakob gebel
    Beiträge
    62
    • 20. Januar 2008 um 01:50
    • #1

    Hi,

    habe grade mal meine Pläne zum Bau einer kleinen Endstufe heraus gekramt (erster Versuch, siehe TDA7293 geht in Flammen auf). Nun möchte ich einen neuen Versuch starten, diesmal als Class-D Design mit fertigen Modulen von 41Hz. Bin im Moment dabei das Netzteil zu konzipieren und stelle mir dabei die Frage, wie es sich eigentlich mit der Kapazität der Siebelkos aussieht.

    Ich hab da im Internet bisher zwar die ein oder andere Angabe gefunden, aber ich wollte lieber nochmal hier nachfragen ;).

    Also wie sieht es aus, welche Kapazität sollte man minimal haben (z.B. pro Watt Ausgangsleistung) und welche Kapazität wird empfohlen?

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.860
    • 20. Januar 2008 um 03:32
    • #2

    Du meinst zur Glättung der Gleichrichter-Ausgangsspannung? Aus dem Bauch heraus rechnet der Elektroniker mit ca. 1000µF pro Ampère Laststrom.

    Im Audio Bereich wird aber gerne mehr genommen, wegen Brumm und wegen Impulsleistung.

    :D Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • jakob gebel
    Beiträge
    62
    • 20. Januar 2008 um 22:43
    • #3

    Hmm, ok. dann hab ich auch schonmal einen weiteren Anhaltspunkt.

    Ich frage mich im Moment nur noch, wie das eigentlich mit dem ESR der Elkos ist. Muss ich low-ESR Typen verwenden, oder reichen Standardelkos? Die Elkos würden ja mit 100Hz geladen, allerdings mit 600kHz entladen, bin mir da nicht so sicher, ob das so gesund für normale Elkos ist.

  • Jürgen Klingel
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    Beiträge
    4.860
    • 20. Januar 2008 um 23:23
    • #4
    Zitat von "jaygee"

    Hmm, ok. dann hab ich auch schonmal einen weiteren Anhaltspunkt.

    Ich frage mich im Moment nur noch, wie das eigentlich mit dem ESR der Elkos ist. Muss ich low-ESR Typen verwenden, oder reichen Standardelkos? Die Elkos würden ja mit 100Hz geladen, allerdings mit 600kHz entladen, bin mir da nicht so sicher, ob das so gesund für normale Elkos ist.

    Viele kleine Elkos parallel-schalten verringert die Induktivität der Anschlussleitungen und die ser. Widerstandswerte der Kondensatoren.
    Low-ESR hin oder her.

    Also z.B. statt einmal 10mF, 10x1mF nehmen, hat sich bei Schaltnetzern bewährt (Zumindest bei denen, die ich schon auf dem In-Circuit Messplatz in der Firma hatte)
    Auch würde ich, gerade wegen der hohen Frequenz, noch einige trockene Folienkondensatoren den Elkos parallel schalten, diese können besser Impulsströme liefern.

    Disclaimer :grin: :
    Meine Kenntnisse ziehe ich nicht aus praktischer Erfahrung mit dem Selbstbau von SNT/PWM-Amps, nur aus Überlegungen basierend auf dem Wissensstand meiner Aus/Weiterbildung.

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • jakob gebel
    Beiträge
    62
    • 22. Januar 2008 um 22:58
    • #5

    So, Trafo ist heute eingetroffen, also nächste Frage:

    Welche Dosen sind empfehlenswert (Hersteller)? Epcos? Uns wo kann ich die am günstigsten beziehen?

    Danke für eure (deine) Hilfe!

  • Peter Jungblut
    Beiträge
    19
    • 14. März 2008 um 03:05
    • #6

    EPCOS is gut und teuer. Welcher 41Hz Amps isses denn?
    Amp4 wohl nicht, der hat die PSU onboard. Selber hab ich AMP4 und Truepath, beide sehr gut für den Preis.

    Es gibt bei Pollin ein paar gute Elkos - z.B. die 1500µF/35V - sind dann EPCOS B41858, oder auch die 2700µ/35V sind Panasonic FC.
    Ansonst kenn ich nur bei uns in AT Neuhold-Elektronik, der hat 2200µF/50V Panasonic FC.
    Kosten ca. 1/3 des Normalpreises.

    Pollin hatte mal schweinegünstige EPCOS Sikorel, mit die besten und teuersten Elkos überhaupt, hilft dir aber leider nimmermehr.

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