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  4. Lichttechnik & Effekte

LED Pars im Standalone - Weiß

  • matthias meuser
  • 12. Februar 2008 um 18:17
  • matthias meuser
    Beiträge
    18
    • 12. Februar 2008 um 18:17
    • #1

    Hi

    Ich möchte meine Wohnung ein bischen aufpeppen und deshalb habe ich vor mir ein paar PAR56 oder 64 !LED! (LED = wegen des geringen Stromverbrauchs und der geringen Wärmeentwicklung) Scheinwerfer an die Decke hängen.
    Es gibt ja viele Modelle die man auch im Standalone Modus betreiben werden können. Aber die wechseln dann Ständig die Farbe. Ich möchte die Scheinwerfer allerdings als normale Zimmerbeleuchtung nutzen. Also brauche ich Weißes Licht.

    Ich suche also PAR LED scheinwerfer die im Standalonebetrieb auf eine Farbe also Weiß eingestellt werden können, denn ich möchte sie mit dem normalen Lichtschalter ein und ausschalten und da kann ich nicht meinen Controuler dazwischenhängen.

    ich hoffe sowas gib es!

    Danke schlon mal für die Antworten.

    mfG Matthias

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 12. Februar 2008 um 18:22
    • #2

    Gemischtes Weiß von RGB-Led Pars sieht nicht so dolle aus. Es gibt Par 56,
    die nur mit weißen LEDs bestückt sind. Dieses Licht wollte ich aber nicht
    unbedingt in der Wohnung haben. Die guten, und entsprechend teureren
    haben zusätzlich zu den weißen LEDS auch noch Amber-farbene, um das
    Weiß wärmer wirken zu lassen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • nils kristiansen
    Beiträge
    1.641
    • 12. Februar 2008 um 18:24
    • #3

    Das sollte bei fast allen mittels DIP-Schalter möglich sein. Die Eurolite 64er LED-Spots können das auf jeden Fall, gabs auch mal nen Thread zu, über die DIP-Konfigurationen bei LED-Pars...ansonsten einfach weiße LED-Scheinwerfer nehmen :!: :wink:

    Edit: DJH war schneller...

    Gruß,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • maccaldres
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    2
    • 12. Februar 2008 um 21:00
    • #4

    man kann doch auch einen farbfilter davor setzen der das lciht ein wenig "anwärmt"

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 12. Februar 2008 um 21:23
    • #5

    Es gibt von Varytec "warmweiß" LED Par 56 oder 64 ka, hat cheffe, machen ganz geiles Licht, richtig angenehm, und man kann sogar die "helligkeit" einstellen (also anzahl der aktiven LEDs), davor n Frostfilter (gegen die schattenwürfe...) und gut... obwohl mir da die euros zu schade wärn auszugeben... lieber 20 jhre n paar wat mehr....

  • LightFaden
    Profi
    Beiträge
    626
    • 12. Februar 2008 um 21:49
    • #6
    Zitat von "maccaldres"

    man kann doch auch einen farbfilter davor setzen der das lciht ein wenig "anwärmt"


    Nö. Farbfilter funktionieren subtraktiv.
    Daher können sie nicht die fehlenden Spektralbereiche hinzuzaubern, die den kaltweißen LEDs fehlen. Dementsprechend kannst Du noch so viel CTO davor kleben wie Du willst, Du wirst nicht wirklich ein angenehmes Warmweiß hinbekommen.
    Daher greifen ja auch viele LED-Systeme auf eine Weiß/Amber-System zurück, um über Amber die Gelb/Orange-Schwäche auszugleichen.

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 12. Februar 2008 um 22:14
    • #7

    Mir würden da dann noch Par 20 kannen mit GU10 sockel einfallen, dafür gibts auch warmweiße led leuchtmittel. Für das geld was du im vergleich zu 56ér kannen sparen würdest kannst lieber nen paar mehr aufhängen...

  • DaWo
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    588
    • 13. Februar 2008 um 06:54
    • #8

    PAR 20 haben E-27 Fassung, du meinst wahrscheinlich PAR 16 und da gibts auch 2 Versionen, also vorscicht beim kaufen und genau lesen

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 13. Februar 2008 um 12:37
    • #9

    Da hast du recht, hab wohl gestern abend zu schnell geschrieben... meine die par 16 mit GU10 sockel, also für 230V direkt.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 13. Februar 2008 um 12:45
    • #10
    Zitat von "LightFaden"

    Nö. Farbfilter funktionieren subtraktiv.
    Daher können sie nicht die fehlenden Spektralbereiche hinzuzaubern, die den kaltweißen LEDs fehlen.


    Ich hab mal meine Zweibrüder LED-Lampe und meine Maglite vor ein Spektrometer (kein gutes, aber für die Tendenz) gehalten und war seeehr erstaunt:
    Das Spektrum der LED-Lampe war deutlich besser, gleichmäßiger und vollständiger als das der konventionellen Lampe. Das "zu weiß" kann also daher nur von zu viel blau kommen und wenn man das weg filtert sollte das dann doch wärmer werden (Farbtemperatur senken).


    Und dann gibt es, wie von anderen hier schon geschrieben, auch PowerLEDs mit 3000K (CP-Halogenbrenner: 3200K)

    http://www.lumileds.com/products/line.cfm?lineId=18
    Da gibt's auch ein Datenblatt mit den Spektren drin. Natürlich lange nicht so gut wie wirklich gute Brenner. Man kann schön sehen was und wo das Spektrum anders ist bei versch. Farbtemperaturen.

  • LightFaden
    Profi
    Beiträge
    626
    • 13. Februar 2008 um 15:00
    • #11

    Ich habe ehrlich gesagt, die Spektren noch nicht vermessen (was auch nur bedingt funktioniert, da Messgeräte normal nach CIE kalibriert sind und damit einen Teil des LED-Spektrums gar nicht messbar ist - so sieht z.B. ein nach CIE kalibriertes Messgerät nichts von dem Royal Blue es GLP Impression, wenngleich sehr wohl ein Ouput zu sehen ist), allerdings sah das Ergebnis mit CTO-Filter erbärmlich aus und deckt sich mit den Aussagen meines Color Kinetics-Außendienstlers sowie Mats Karlsson. Es ist ja nicht so, dass keinerlei Gelb/Orange-Spektren vorhanden sind, aber deutlich weniger als im Blaubereich - und ich filtere ja auch kein Natriumdampflampen mit Blau (auch wenn das etwas übetrieben ist).
    Für mich macht das nachwievor die Hauptqualität eines Lichttechniker aus: Zu wissen, wann welche Technologie Sinn macht. Und für Warmweiß sind die klassischen weißen LEDs für sich alleine einfach die falsche Wahl.
    Übrigens untermalt das Datenblatt der LumiLEDs genau dies: Wenn man sich den Spektralbereich zwischen 600 und 700nm (also der Gelb-Rot-Bereich) ansieht und in Verhältnis zum Gesamtspektrum setzt, wird deutlich, dass man die weitaus besseren Ergebnisse nicht durch Befiltern sondern Addieren von Amber-LEDs erhält.

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

    Einmal editiert, zuletzt von LightFaden (13. Februar 2008 um 15:11)

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 13. Februar 2008 um 15:11
    • #12

    Im übrigen haben die LEDs einen weiteren nicht zu vernachlässigenden Nachteil gegenüber der klassischen Glühwendel:
    Die Glühwendel ist viel träger...
    Das birgt das gleiche Problem, wie bei Neonröhren: man sieht ein Flackern.
    Auch, wenn dies Flackern unter normalen Bedingungen nicht vom Auge wahrnehmbar ist, gibt es durch Interferenzen mit anderen Flackerlichtquellen (PC-Monitor o.ä) bzw. durch Veränderung des Einfallswinkels durch schnelle Kopfdrehung oder Augenbewegung einen spürbaren Einfluss.

    Solange solche Effekte nicht besser unterdrückt werden, halte ich LED-Technik für Wohnräume nicht für sinnvoll - genausowenig, wie Neon-Technik.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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