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QSC MX2000A defekt!

  • Stefan Graschi
  • 1. März 2008 um 18:44
  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 1. März 2008 um 18:44
    • #1

    Hi Leute!

    Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner elektronischen frage helfen!

    Habe eine QSC2000A überbraucht gekauft.
    Zuhause wollte ich sie testen, hab sie auch ganz normal angeschlossen.
    Von der weiche zum amp weiter zu den 2 JBL 2241HPL bässe.
    Hat auch super gespielt leider nur 3 min.

    Dann hats ordendlichst gekanllt und geraucht, hab den AMP auseinander genommen und hab einen geplatztn ELKO gefunden, 1200µf, 65V hab den heute getauscht. Alles wieder verbaut und angststeckt nur am netz hat auch kein aktiv signal bekommen. Puff wieder der gleiche elko ist geflogen nach ca 5 sek. die anderen elkos sid kalt gewesen der neue brenn heiss.

    Jetzt meine frage ich weiss ferndiagnosen sind in der elektronik schwer zu erstelln, trotzdem

    jemand ne IDEE?


    danke schon mal

    mfg.
    stef

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 1. März 2008 um 20:18
    • #2

    Tach,

    da hast du dir ein schönes Gerät rausgesucht. Die Elektronik ist garantiert nicht mit den Vorstellungen an eine Normale Endstufe zu erklären.

    Und wer nach dem Motto handelt: einfach ausprobieren, obs dann wieder läuft und einschalten lebt, handelt bei dieser Endstufe wirklich grob Fahrlässig.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten.

    1. Tonne / Ebay / mir Schenken ( :grin: )

    2. Wenn du selber wirklich viel Ahnung von Elektronik hast und logisch denken Kannst. Besorge dir einen Schaltplan/Service-Anleitung und ermittle den Grund für den Fehler. Wenn du alles gefunden hast, kannst du ja mal im Forum fragen, ob du noch was vergessen haben könntest.
    Und denk dran: Gut Ding will weile haben.

    3. Wende dich an jemanden, der die Elektronik dieser Endstufe kennt und reparieren kann.

    4. Lebe damit, dass ein Kanal nicht geht.


    Viele Grüße
    Simon

  • manuel steins
    Beiträge
    78
    • 1. März 2008 um 20:43
    • #3

    Bild wäre vielleicht sinnvoll.

    Ist das ein Elko der für die Primäre Glättung zuständig ist?
    Falls ja, eventuell mal den Trafo abklemmen und durchmessen.
    Andernfalls wird man aus der Ferne ohne Schaltplan wenig sagen können.

    Betreibe die Endstufe auf keinen Fall ohne diesen Kondensator, denn dadurch könnten weitere Bauteile Schaden nehmen.

    Da wir aber eine 2 Stufen Class H Endstufe haben wirds schon schwieriger.

  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 1. März 2008 um 21:17
    • #4

    Hi!

    Was ist bei dieser endstufe anders wie bei "normalen"?

    Ich stell mall schnell ein bild rein!

    Der blaue elko ist neu, heute getauscht!

    http://home.arcor.de/chrisjbl01/amp1.JPG
    http://home.arcor.de/chrisjbl01/amp2.JPG
    http://home.arcor.de/chrisjbl01/amp3.JPG


    danke mfg.
    stef

  • manuel steins
    Beiträge
    78
    • 1. März 2008 um 22:09
    • #5

    Es sind immer 2 Kondensatoren Parallel geschalten daher verstehe ich es nicht das nur eine hoch geht und die anderen Kalt bleiben.
    Läuft die Endstufe ohne diesen Kondensator? Bitte mal die Spannung anstelle messen. Diese müsste etwa 58V DC betragen.
    Die Endstufe wird mit +-58V betrieben un wird bei höherem Leistungsbedarf auf +-110V geschalten.
    Falls möglich bitte mal die Bezeichnung für diesen Elko, welcher auf der Platine steht schreiben. C903 oder 904,905,906,911,912,913,914

    Achtung: Kühlkörper kann unter Spannung stehen :!:

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 1. März 2008 um 22:25
    • #6
    Zitat von "Stefan Graschi"

    Der blaue elko ist neu, heute getauscht!


    Woran erkennst du bei dem blauen Elko die Polung?
    Hast du den richtig herum eingebaut?

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 1. März 2008 um 22:26
    • #7

    Auf der platine bei den elkos:

    die vier links Elkos links c903, c094, c905, c 906

    die vier recgts con c911 bis c 914


    der c906 ist immer hoch gegangen. beim ersten mal ist er komplett geplatzt der neue nicht, der hat oben nur ne bäule.


    hier sind noch 2 bilder von dem bauteil was ich nicht kenne, rot eingezeichnet vorder und rückseitig.

    http://home.arcor.de/chrisjbl01/amp4.JPG
    http://home.arcor.de/chrisjbl01/amp5.JPG

    wenn ich den amp einschalte dann raucht es gleich und der elko wird extrem heiss.
    Deswegen ist es schlecht mit spannung messn!


    der elko ist rückseitig gekennzeichnet kann man am bild nicht erkennen.

    danke mfg.
    stef

  • manuel steins
    Beiträge
    78
    • 1. März 2008 um 22:45
    • #8

    Das markierte Bauteil ist ein Brückengleichrichter für die +-110V. Wird dieser auch heiß? Falls Multimeter vorhanden lässt sich das Bauteil mit dem Dioden test einfach überprüfen.
    Desweiteren bitte die Leistungsdiode D904 testen und das Mosfet Q906 wo das rechte Beinchen unten auch sehr seltsam auf amp4.jpg aus sieht.
    Diese beiden Bauteile sind unter anderem für die Umschaltung von 58 auf 110V zuständig. Bei den Messungen bitte darauf achten, dass die Elkos entladen sind. Womöglich müssen die genannten Bauteile für eine fehlerfreie Messung ausgebaut werden.
    Auf dem letzten Bild das ist die Ansicht unterm Gleichrichter oder? Ob da noch alles Kontakt an der richtigen Stelle hat?

  • HaDe
    Reaktionen
    15
    Beiträge
    237
    Marktplatz Einträge
    1
    • 1. März 2008 um 22:49
    • #9

    Hi, das ist ein ganz normaler Brückengleichrichter. Den Stromlaufplan kannste kostenlos bei QSC herunterladen.

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 1. März 2008 um 23:14
    • #10
    Zitat von "Stefan Graschi"

    wenn ich den amp einschalte dann raucht es gleich und der elko wird extrem heiss.
    Deswegen ist es schlecht mit spannung messn!


    Wie ist der Elko gekennzeichnet?
    Meiner Meinung hast du den verpolt angeschlossen.
    Wenn der Amp ein anderes Problem hätte, hätte es den Elko daneben auch gehimmelt. Die sind parallel angeschlossen.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 1. März 2008 um 23:16
    • #11

    ob der gleichrichter heiß war weis ich nicht!

    Multimeter ist vorhanden. Wie kann ich dass messen?


    der q906 hat kontakt zu allen 3 beinen, sowie auch der D904 der hat auch kontakt die restlichen vier nicht!

    auf alle fälle haben alle 4 elkos von der kaputten seite plus und minus unter einander kontakt sowie auch mit Q609 und D904 bei allen beinen aber auch wo die verbrannte stelle vomgleichrichter ist!

    danke
    mfg.
    steff

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 2. März 2008 um 00:12
    • #12

    Abend,

    Warum sollen denn immer 2 Kondensatoren Parallel geschaltet seien??? Für 2Stufige Class H Braucht man schließlich 4 Spannungen und also auch 4 einzelne Kondensatoren.
    Der Kühlkörper dürrfte auch nicht unter Spannung stehen. dafür der Rest. Auch die Schaltungsmasse gegenüber dem Gehäuse.

    Stefan Graschi:
    Wenn du nichteinmal weißt, wie mann einen Brückengleichrichter durchmisst. Dann solltest du wirklich die Finger von einer solchen Reparatur lassen. Du machst nur mehr kaputt als ganz. Du kannst auch schon mal etwa 20€ pro Endstufentransistor rechnen, wenn die dir durchfliegen. (Was bei einem falsch repariertem Gleichrichterdefekt nicht unwarscheinlich ist). Von gesundheitlichen Schäden mal abgesehen.

    Du kannst ruhig an ner kleinen Stufe rumbasteln, die nicht so eine hohe Explosionskraft aufweist. Und mit humanen Spannungen arbeitet.


    Finger weg gillt übrigends auch für alle anderen, die nicht in der Materie Leben!!!!


    Gruß Simon

  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 2. März 2008 um 00:34
    • #13

    hallo!

    ja ist mir schon klar hab auch nur den ELKO getauscht mehr auch nicht!

    Ich bin in ein elektronikhändler hin hab ihm dann das ding gezeit und er meine normal ist nur der elko defekt deswegen hab ich ihn getauscht.

    Mal ne andere frage: WIE KONNTE ES ÜBERHAUPT ZU DEM DEFEKT KOMMEN???


    ja es sind immer 2 und 2 parallel geschalten.

    was meinst du mit explosionskraft? wenn ein elko hoch geht?

    lg.
    stef

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 2. März 2008 um 00:42
    • #14
    Zitat von "LJbigFISH"

    Warum sollen denn immer 2 Kondensatoren Parallel geschaltet seien???


    Sie sind es einfach
    [/img]
    Übrigens den ganzen Schaltplan gibt es hier
    http://qscaudio.com/support/librar…ies/MX2000a.pdf

    Zitat von "Stefan Graschi"

    WIE KONNTE ES ÜBERHAUPT ZU DEM DEFEKT KOMMEN???


    Das kann bei 20 Jahre alten Elkos schon mal passieren.

    Ich bin mir immer noch sicher, daß du den Elko falsch angeschlossen hast.
    Und wenn du den Elko falsch angeschlossen hattest, ist er hinüber, d.h. du brauchst einen neuen.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 2. März 2008 um 00:58
    • #15

    ich hab den amp vor mir liegen bzw. die ausgebaute platine!

    nein mit 100%er sicherheit richtig eingebaut!

    den brauch ich sowieso es ist aber sicher mehr defekt wie nur der elko!

    ich weiß gar nicht wie alt der amp ist!

    lg. stef

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan Graschi (2. März 2008 um 01:01)

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 2. März 2008 um 01:01
    • #16

    Abend,

    Ja, den Schaltplan hab ich mir auch schon angesehen. Ist eigentlich genauso aufgebaut, wie alle QSC Endstufen. Klar, im Plan sind immer 2 Elkos parallelgeschaltet. Nur ist das auf der Platine auch so???
    Da QSC Endstufen ja die Kollektoren von den Endtransistoren unisoliert auf dem Kühlkörper haben, werden beide Seiten verbunden. Daher muss die Schaltungsmasse getrennt seien(sonst kurzschluss). Und das heißt zwangsläufig auch, dass mann 2 Netzteile benötigt. Also theoretisch auch 4 Kondensatoren pro Seite (etwa -120V, -60v, 60v, 120v)

    Mit Explosionskraft meine ich die Kraft, die Auftritt, wenn irgendwas durchraucht. Das müssen nicht nur Elkos seien.

    Gruß Simon

  • Stefan Graschi
    Beiträge
    42
    • 2. März 2008 um 01:04
    • #17

    ja auch auf der platine!

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 2. März 2008 um 08:58
    • #18

    Servus!

    Auf der Platine ist gekennzeichnet, wo das minus des Elkos ist. Schau nochmal bitte nach, ob der Elko wirklich richtig eingesetzt ist, man kann nicht wirklich erkennen, ob + oder - an dem Kondensator gekennzeichnet ist.

    Weiterhin solltest du dringend den Gleichrichter prüfen. So wie es aussieht ist der Elko beim explodieren leitend durchgeschlagen, der hohe Kurzschlussstrom hat den Gleichrichter erhitzt und die Brandflecken verursacht. Hat der Gleichrichter nun einen an der Erbse, so schießt er dadurch wieder Elkos.

    Gruß
    Thomas

  • manuel steins
    Beiträge
    78
    • 2. März 2008 um 09:07
    • #19

    Da die beiden Kondensatoren parallel geschalten sind ist es in der Tat seltsam, dass nur der neue heiß wird. Entweder verpolt eingebaut (Pin1+ Pin5-), oder der andere Elko ist auch defekt, bzw hat keinen Kontakt zur Leiterplatte.
    Wenn nur einer dieser Elkos defekt ist und auch sonst alles in Ordnung, muss die Endstufe trotzdem weiter funktionieren.
    Wie gesagt messe den Gleichrichter und die genannte Diode mal durch, ansonsten besser zur Reparatur übergeben.

    So ist der Gleichrichter aufgebaut, zum Messen bitte auslöten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diode
    http://mechatronics.mech.northwestern.edu/design_ref/tools/multimeter.html

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 2. März 2008 um 10:09
    • #20

    Bist du dir sicher, dass dein neuer (blauer) Elko auch wirklich das verträgt was draufsteht?

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