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Pegel - Tinnitus - Zerr

  • Jobsti
  • 4. April 2008 um 16:00
  • Jobsti
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    • 4. April 2008 um 16:00
    • #1

    catalystman sagte (zusammengefasst):

    "Tinnitus kommt eher von Zerr.
    kleines konzert, schreckliche pa, geklirrt bis zum umfalln, war aber leise,
    also nicht sonderlich laut und am nächsten tag tinitus.
    Ich stelle mich 3h vor meine PA auf Anschlag und nix ist."


    Ich sage:
    "Dem Ohr ist es ganz egal ob was Klirrt oder net, Pegel ist Pegel,
    ob's dabei klingt oder net klingt ist deinem Ohr/Trommelfell recht egal."


    PS: Est ist doch aber so, dass es von der Frequenz abhängt, ab wann das Ohr (trommlfell) streikt... Siehe die "Kurve vom Ohr/Hörempfinden.
    Quasi, kann das Ohr etwas mehr Pegel im Tieffrequenten Bereich vertragen?

    Und nun?

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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    Einmal editiert, zuletzt von Jobsti (4. April 2008 um 20:48)

  • ralle14
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    • 4. April 2008 um 16:10
    • #2

    Das Gehör ist unempfindicher gegenüber tieffrequenten Tönen, deshalb heisst Loudness ja auch gehörrichitge Klangwiedergabe oder so.

  • N-Dee
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    • 4. April 2008 um 16:23
    • #3

    Das Gehör ist definitiv unempfindlicher im Tieftonbereich. Ob die Belastbarkeit aber auch der A-Bewertungskurve folgt weiss ich nicht. Tatsächlich machen >130dB SPL im Bassbereich kaum Probleme, eine zerrende Ravelandbox verursacht dagegen durchaus schon mal ein Pfeifen über einen längeren Zeitraum (hatte mal das 'Vergnügen' bei einer Studentenparty...). Von daher kann ich den Eindruck zumindest subjektiv bestätigen, dass eine zerrende, leise PA mehr Pfeif-Faktor aufweisen kann als eine sauber spielende, laute PA.

    Greets,
    Andy

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • Sebastian K
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    • 4. April 2008 um 16:26
    • #4

    deswegen pfeifst eigentlich nie vom bass.

  • Jobsti
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    • 4. April 2008 um 16:36
    • #5

    Beim Bass ist es aber auch so,
    dass wir immer recht kurze Impulse haben (*boom* boom* *bumms*),

    In den Höhengeht das eher in Richtung Dauersignal.

    Gehörschäden, oder Pfeifen hat ja net nur was mit der Lautstärke zu tun, sondern auch mit der Einwirkzeit!

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • erik
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    • 4. April 2008 um 19:07
    • #6

    Tinitus ist mit einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt gleichzusetzen, eine Durchblutungsstörung. Und diese beruht auf Stress. Einerseits entsteht diese durch zu laute/zu lange Wiedergabe bestimmter Frequenzen, andererseits aufgrund von Stress (psychischer und akustischer Art).

    Ich hatte mal einen Tinitus (~5kHz) obwohl ich einen Gehörschutz drin hatte (ja, die komplette Zeit). Der Bass war übertrieben und hat mich an dem Abend schon extrem gestört. -> akustischer Stress -> Tinitus, aber auf einer anderen Frequenz.
    Den letzten Punkt denke ich mir, weiß nicht, ob das so ist, da kann sich vielleicht noch jemand dazu äußern, der richtig Ahnung davon hat.

    Ich könnte mir vorstellen, dass durch erhöhten Klirrfaktor/unharmonische Verzerrungen auch der Stress und somit die Tinitus-gefahr erhöht wird, allerdings ist die Lautstärke sicher ausschlaggebender.

    Gruß

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 4. April 2008 um 20:31
    • #7

    Ungenügende Flüssigkeitsaufnahme begünstigt Tinnitus zusätzlich.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jobsti
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    • 4. April 2008 um 20:42
    • #8

    Ursachen von Tinnitus (ja mit 2n) u.a.:

    - Lärmereignisse wie
    Lärmtraumata (z. B. aufgrund von Diskothek-Besuchen)
    Knalltraumata (z. B. durch Feuerwerkskörper oder explodierende Granaten)

    Oder
    - Hörsturz, wie gesagt durch Stress etc...

    Man siehe Wikipedia.

    Zitat

    Die Hörschwelle (auch Ruhehörschwelle) ist derjenige Schalldruck beziehungsweise Schalldruckpegel, bei dem unser Gehör Töne oder Geräusche gerade noch wahrnimmt. Als Hörgrenze werden sowohl die untere und obere Grenzfrequenz des Hörbereichs als auch (seltener) die Hörschwelle bezeichnet.

    Hörfläche des Menschen mit eingezeichneter Hörschwelle (untere Kurve)

    Die Hörschwelle ist frequenzabhängig. Sie liegt bei der Frequenz von 2 kHz bei einem Schalldruckpegel von null Dezibel (dB). Sowohl bei tieferen Frequenzen als auch bei sehr hohen ist die Hörschwelle zu höheren Pegeln hin verschoben. So können sowohl ein tiefer Sinuston von 30 Hz als auch ein hoher von 15 kHz von Normalhörenden erst ab einem Schalldruckpegel von ungefähr 60 dB wahrgenommen werden. Am empfindlichsten ist das menschliche Gehör für Frequenzen zwischen 3500 und 4000 Hz, in diesem Frequenzbereich vermag es Schalldruckpegel von bis minus 5 dB zu registrieren, was einem Schalldruck von nur 1,125·10-5 Pascal (Pa) entspricht.
    Als Referenz für den absoluten (in Dezibel angegebenen) Schalldruckpegel wurde jedoch die Schwelle der Hörbarkeit für das menschliche Ohr bei 1000 Hz mit 2·10-5 Pascal (20 μPa) gemessen. Später stellte sich heraus, dass dieser Wert für 1000 Hz etwas zu niedrig angesetzt war, für 2 kHz jedoch ungefähr zutrifft, dennoch wurde am ursprünglichen Wert festgehalten.
    Die höchste Frequenz, die wahrgenommen werden kann, ist vom Alter und Gesundheitszustand abhängig. Mit zunehmendem Alter steigt die Hörschwelle vor allem bei höheren Frequenzen an (Presbyakusis).


    Zitat


    Mit Schmerzschwelle, auch Schmerzempfindungsschwelle oder Schmerzgrenze, bezeichnet man in der Akustik und in der Medizin die niedrigste Stärke eines Reizes, der vom Probanden als schmerzhaft empfunden wird. Auch die Bezeichnung „Fühlschwelle“ kommt vor.

    Die akustische Schmerzschwelle des Menschen ist nicht eindeutig als Schalldruckpegel festzulegen, denn eine Belastung von Versuchspersonen bis zur Schmerzgrenze ist sehr unangenehm und kann irreparable Hörschäden hervorrufen. In der Literatur werden als Schmerzschwelle Werte des Schalldruckpegels zwischen 120 dB und 140 dB angegeben. Sie ist individuell unterschiedlich.

    Zitat

    Die Schmerzschwelle hängt weniger als die Hörschwelle von der Frequenz ab und begrenzt die Hörfläche nach oben


    Also doch net Frequenzabhängig.... Dennoch gilt immernoch, dass der Bass net als "Dauerpegel" anzusehen ist, wie die Höheren Frequenzen. (bumm bumm booom)

    Zitat

    Gehörschäden bei langfristiger Einwirkung am Ohr ab 0,63 Pa, 90 dB (A)

    Zitat


    Lärmschwerhörigkeit ist in der gewerblichen Wirtschaft seit Jahren die „Nummer Eins“ unter den Berufskrankheiten. Besonders verhängnisvoll daran ist die Tatsache, dass diese Krankheit nicht mehr zu heilen ist. Wer sein Gehör einmal geschädigt hat, bleibt damit für den Rest seines Lebens gehandicapt *. Bei Lärmpegeln über 90 dB(A) können schon bei kurzen täglichen Belastungszeiten (2 bis 4 Stunden) Gehörschäden auftreten. Maßgebend für die Bewertung des Lärms ist der sogenannte Beurteilungspegel nach Unfallverhütungsvorschrift. Dieser Beurteilungspegel wird ortsbezogen oder personenbezogen ermittelt und ist einem achtstündigen konstanten Geräusch gleichzusetzen. Bei Beurteilungspegeln von unter 85 dB(A) sind lärmbedingte Gehörschäden nicht mehr zu erwarten.

    Pegel unter 85 dB(A) führen jedoch je nach Tätigkeit zu unerwünschten Beeinträchtigungen wie Blutdruckanstieg, Aggression, Konzentrationsverlust und damit zu einer erheblichen Minderung der Leistungsfähigkeit (extraaurale Lärmwirkung). Die Einhaltung der Geräuschpegel nach Arbeitsstättenverordnung daher schon aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten als oberste Lärmbelastung zu empfehlen.

    -Seit März 2007 gibt es eine neue Arbeitsstättenverordnung-

    *
    Und deswegen kann es extrem schlecht für eure Geldbörse (und Gewissen) sein, wenn da was passiert!
    Ist genauso, wie wenn ihr eure Kannen nicht saved und sie wem auf den Kopf knallt. Da kann jemand genauso für sein Leben lang gestraft sein, zB. mit einer Behinderung.

    Dann müsst ihr erstmal nachweisen können, dass ihr euch an die erlaubten Pegel gehalten habt.

    Ich habe jetzt schon recht oft (vorallem die Tage im ICQ GANZ viel) bemerkt, dass die Leute VIEL zu leichtsinnig mit diesem Thema umgehen! (was recht schade ist)
    "huihui, ich habe alles gesaved, alles nach Vorschrift... Der Pegel? Ach scheiß drauf, die wollen's doch so!"


    Denke damit hab ich mal grob das Wichtigste zusammengefasst.... fehlt was?

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • unknown_artist
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    • 5. April 2008 um 00:34
    • #9

    War letzens noch mal in Köln in einem Club auf 10*10 m Tanzfläche mit einer 4 Punkt Beschallung aus EAW Kf695, ich war da und obwohl es eindeutig nicht gezerrt hat, waren meine ohren danach eindeutig überfordert... Ich frage mich wieviel Leute hören, die dort jede Woche auftauchen....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • DJheini
    Moderator
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    • 5. April 2008 um 07:55
    • #10
    Zitat von "hell&dunkel"

    Ungenügende Flüssigkeitsaufnahme begünstigt Tinnitus zusätzlich.

    Nicht nur Tinnitus, sondern allgemein Gefäßprobleme, da das Blut durch
    ausreichende Flüssigkeitsaufnahme dünner wird (dünn bleibt).
    (Die Hintergründe sind allerdings noch etwas komplizierter
    (Diffusion usw.), das würde hier aber zu weit führen.)

    Im übrigen sind die Ursachen für Tinnitus noch nicht geklärt.
    wird aber durch Lärm und Stress begünstigt, bzw. das Risiko
    steigt, sowas zu bekommen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jobsti
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    • 5. April 2008 um 11:31
    • #11

    Ich hatte mal ne Mittelohrentzündung, hat absolut nicht weh getan,
    aber beide Ohren waren komplett zu (wie wenn beim Duschen Wasser rein kommt) und ein schreckliches Pfeifen.

    Hatte ich ne ganze Woche lang, unerträglich, vorallem beim Einschlafen.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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