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Das Subbchen Projekt

  • Mechwerkandi
  • 15. April 2008 um 17:14
  • Mechwerkandi
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    • 15. April 2008 um 17:14
    • #1

    Ausgehend der Ideensammlung http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=56937 hat sich inzwischen eine Lösung materialisiert.
    Zum Einsatz kamen:
    >> AH Subwoofer LDSUB88
    >> 150W/4 Ohm Aktivmodul Conrad Best.Nr. 300518

    Der passive AH Sub ist, wie beschrieben, ein Bandpass mit 2x8" Chassis in push-pull Anordnung. Das Ding ist aus MDF, schwarz sprenkel-lackiert und für den Tarif sicherlich nicht selbst zu bauen.
    Was mir zunächst völlig unzureichend erschien, war die serienmässige Bedämpfung der Rückkammer mit lediglich "einer Handvoll" Polyesterwatte.
    Modifiziert wurde das dahingehend, das die Rückkammer komplett ausgekleidet und locker gefüllt sowie die Vorkammer ausgekleidet wurde mit 30er Polyesterwatte. Die eingebaute Winz-Weiche flog 'raus.
    Ein Bild dazu:

    Etwas Messtechnik konnte den Erfolg der Massnahme unterstreichen:

    Die "klassische" Abstimmung bleibt, aber die Impedanzspitzen werden erheblich bedämpft und die Resonanzfrequenz sinkt auch noch etwas. Damit ist auch die Diskussion, ob nun ein derartiger Sub bedämpft werden muss oder nicht, per dato obsolet.

    Das Aktivmodul blieb im Wesentlichen unverändert, lediglich die rückseitige Plaste-Abdeckung bekam via Lochkreissäge ein paar "Luftlöcher". Das verschafft der gepeinigten Elektronik etwas Luft zum Atmen und verringert den Einfluss der Abdeckung als Verdrängungskörper im Gehäuse.
    Hierzu gibt es ein paar neue Erkenntnisse. Bitte zuerst unten weiterlesen.

    Das Modul an sich ist recht solide gemacht, alles ordendlich verschraubt und gesichert.

    Die verschraubte rückseitige Platte vom Sub wird lediglich um 180° verdreht weiterbenutzt.

    Funktionieren tut das Ganze erwartungsgemäss recht ordentlich, im Zusammenhang mit zwei Schnullerbabys reicht das für die Kneipen-VA oder den Partykeller dicke. Das Aktiv-Modul hat auch noch einen Hochpegel-Eingang, wer es also irgendwo mit Festinstallationen ohne line out zu tun hat, kann das Subbchen auch da problemlos integrieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Mechwerkandi (19. April 2008 um 18:41)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. April 2008 um 17:23
    • #2

    Kann es sein, dass nur durch die Volumenverringerung die Impedanz anderst aussieht (Aktivmodul hauptsächlich und mehr an Bedämpfungsmaterial)???

  • Mechwerkandi
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    • 15. April 2008 um 17:25
    • #3

    Danke für den Hinweis. :wink:

    Die Messung ist VOR dem Einbau des Moduls erfolgt, zeigt also nur die Wirksamkeit der Modifikation "Bedämpfung".

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. April 2008 um 18:15
    • #4

    Na dann messe jetzt mal mit Aktivmodul. Sollte sich noch "bedämpfer" zeigen.
    Was kannst du über Klang/Output berichten? Brauchbar für sehr kleine Sachen?

  • Mechwerkandi
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    • 15. April 2008 um 18:33
    • #5
    Zitat von "Jonnytrance"


    Brauchbar für sehr kleine Sachen?

    Yo.
    Einsetzbar überall da, wo neben der Sprachübertragung dann doch mal etwas Hintergrundmusik laufen soll, obwohl das Ding, analog zum Schnullerbaby. für die Grösse einen erstaunlichen Lärm produziert.

    Das Ganze ist ja kaum grösser wie ein altes PC Tower Gehäuse und preis-wert im ureigensten Sinne.

    Noch mal messen?
    Da müsst ich den ganzen Kram ja wieder auseinanderfummeln..
    Du hast sicher recht, allerdings wird die "Luftverdrängung" vom Trafo und der kleinen Platine über alles nicht viel tun, immerhin fehlt dafür ja auch noch ein Stück Brett in der Bilanz... :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. April 2008 um 21:19
    • #6

    Hört sich interessant an.
    Werde demnächst eins holen, evtl. auch mit Aktivmodul. Werde aber zusätzlich ein Lowcut reinlöten. Gedacht ist als Bassunterstützug zu JBL Control.

  • sabbelbacke
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    • 15. April 2008 um 22:39
    • #7

    Na das ist ja mal kurz und knackig geworden, runde Sache.

    hornresp

  • Mechwerkandi
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    • 16. April 2008 um 08:34
    • #8
    Zitat von "Jonnytrance"


    Gedacht ist als Bassunterstützug zu JBL Control.


    Mit Sicherheit völlig ausreichend.

    Die eher kleine Rückkammer wirkt als brauchbare Notbremse bei zu grossem Pegel, aber dann war auch schon alles im Lagerkeller am dröhnen und scheppern, was nicht drei Zentner wog und/oder festgeschraubt war... :wink:


    Zitat von "Sabbelbacke"


    Na das ist ja mal kurz und knackig geworden, runde Sache.


    IMHO spart es einiges an Bastelei, macht man sich vorher ein paar Gedanken um die Zusammenhänge.
    Gegenüber originären home entertainment subs ist die AH Lösung schlicht den entscheidenden Tick kommerzieller.
    Noch einen Griff dran, fertig.

  • DJheini
    Moderator
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    • 16. April 2008 um 08:42
    • #9

    Habe den Ideensammler-Thread zugemacht, mit einem Verweis nach hierhin.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Mechwerkandi
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    • 19. April 2008 um 18:50
    • #10

    Zu der Modifikation an der Plaste-Abdeckung des Aktiv-Moduls gibt es neue Erkenntnisse:

    Mit den Löchern drin erzeugt der Sub ab einem bestimmten, schon recht hohem, Pegel an den Bohrungen der Chinchbuchsen und den Öffnungen der beiden Schiebeschalter deutlich hörbare Strömungsgeräusche.

    Weil aussderdem durch die zusätzlich eingebrachte Gehäuse-Dämpfung ohnehin der geplante Luftaustausch erheblich eingeschränkt wurde, hab' ich die Löcher einfach wieder zugeklebt.

    Als Trennfrequenz zum Schnullerbaby sind ca. 100 Hz (etwa Mittelstellung) als brauchbar befunden, wobei man dran denken sollte, das es sich nicht um eine aktive Weiche im üblichen Sinne handelt, sondern eher um eine Art Pegel-Ergänzung nach unten hin.

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