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DMX-Kabel für Tonübertragung (Mikro)?

  • Martin Krenn
  • 18. September 2008 um 11:31
  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 18. September 2008 um 11:31
    • #1

    Hallo!

    Diese Frage gabs schon öfter - nur immer umgekehrt, ob man Mikrokabel für DMX verwenden kann... jaja, kann man wenn die Strecken nicht zu lang sind - ich weiß *gg*

    Ich habe allerdings weitaus mehr DMX-Kabel wie sonst was daheim - jetzt stellt sich mir die Frage ob man diese auch zB als Mikrokabel oder als Patchkabel zwischen Mischpult und Controller/EQ/... verwenden kann ohne irgendwelche Schäden an Geräten befürchten zu müssen.

    lG
    Mörti

  • wiethaler wolfgang
    Beiträge
    417
    • 18. September 2008 um 14:10
    • #2
    Zitat von "Mörti Krenni"

    als Mikrokabel oder als Patchkabel zwischen Mischpult und Controller/EQ/... verwenden kann ohne irgendwelche Schäden an Geräten befürchten zu müssen.

    Warum sollten dort Schäden entstehen, wie kommst du drauf?

    Ich nehm überall das gleiche Kabel, find ich auch viel einfacher. Geht Problemlos. (Stage 22)

    Gruß

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 18. September 2008 um 17:59
    • #3

    Manch ein Tontechniker mit gutem Gehör sagt er bemerkt sofort wenn ein AES/EBU Kabel drinne is... ich tus nich.....

    Vom aufbau sind ja 3 Pol DMX und NF identisch.... 1 schirm 2 hot (DMX +) 3 Cold (DMX -) da ist kein unterschied....

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 18. September 2008 um 18:08
    • #4
    Zitat von "fladdi"

    Vom aufbau sind ja 3 Pol DMX und NF identisch.... 1 schirm 2 hot (DMX +) 3 Cold (DMX -) da ist kein unterschied....

    Ist es nicht bei DMX umgekehrt? DMX - an Pin 2 und DMX + an Pin 3 ?

    Ist klar, von der Funktion her ist das egal.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 18. September 2008 um 18:33
    • #5

    Hm mag sein ich komm grad außa bbs ;) bin noch geschädigt.... (soviel zeit zum rauchen hab ich nich mal im lager :-D)

  • JuKom
    Beiträge
    454
    • 18. September 2008 um 18:59
    • #6
    Zitat

    Ich nehm überall das gleiche Kabel, find ich auch viel einfacher. Geht Problemlos. (Stage 22)

    genau so handhabe ich das auch, etliche 100m meter Stage22

    Grüße
    Julius

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 18. September 2008 um 19:02
    • #7

    Danke für eure Antworten!

    Das heißt also, dass ich die DMX-Kabel zur Not auch mal als Mikrokabel etc. verwenden kann.

    Wie ich auf das mit den Geräteschäden komme: Dachte halt nur, dass das 110/120 Ohm Kabel den Audiogeräten evtl. nicht schmecken könnte...

    lG
    Mörti

  • fladdi
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    4.029
    • 18. September 2008 um 19:38
    • #8

    Das 110Ohm beziieht sich nur auf den Wellenleiterwiderstand ;) das is also nich der Widerstand des Kabels.... und wie gesagt einige Tonis sagen der Klang verändert sich.

  • maccaldres
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    2
    • 18. September 2008 um 20:12
    • #9

    pin 2 oder 3 hot ist ja egal solange es beiden steckern so (kein phaseplug)

    bei dmx kabel ist halt der aufbau des kabels anders, wegen der 110 ohm

    deswegen könnt man eher DMX für NF nehmen als umgekehrt aber normal passiert da nichts außer du hast LAAAAANGE strecken oder viele störeinflüsse zwischendurch

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Jürgen Klingel
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    4.861
    • 20. September 2008 um 22:35
    • #10
    Zitat von "Mörti Krenni"

    Danke für eure Antworten!

    Das heißt also, dass ich die DMX-Kabel zur Not auch mal als Mikrokabel etc. verwenden kann.

    Wie ich auf das mit den Geräteschäden komme: Dachte halt nur, dass das 110/120 Ohm Kabel den Audiogeräten evtl. nicht schmecken könnte...

    lG
    Mörti

    Nu, theoretisch betrachtet wäre eine Leitung mit einem "definierten" Wellenwiderstand für die Übertragung von Tonfrequenz besser als welche, wo Z = unbekannt ist.
    Trotzdem, jedes Kabel HAT einen Wellenwiderstand, dessen Konstanz über die Länge wird nur nicht "garantiert".

    Streng genommen, wären optimale Ergebnisse bei Verwendung von Leitungen mit zum Beispiel 110 Ohm dann zu erreichen, wenn sämtliche signalführenden Aus- und Eingänge ebenfalls einen Z = 110 Ohm aufwiesen.
    Da wir uns aber auf niederfrequentem Pflaster bewegen - 20 kHz sind für nen HF-Mensch definitiv Gleichstrom :grin: - ist das relativ wurscht, auf Leistungsanpassung kommts nur bei nicht phantomgespeisten Mikrofonen an, wo nicht viel Power rüberkommt (Anwendung: Die bekannten 600 Ohm Impedanz...beispielsweise).
    Reflektionen an fehlangepassten Steckverbindungen sind bei der elend großen Wellenlänge im normalen Anwendungsbereich nicht zu erwarten - Lambda wäre bei 20 kHz auf Leitungen etwa 10 km - naja, wer da noch Mikrofonpegel überträgt... :wink:

    Greetz, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • florian steixner
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    • 21. September 2008 um 20:27
    • #11
    Zitat von "fladdi"

    einige Tonis sagen der Klang verändert sich.

    genau die leute, die das gras wachsen hören :roll:

  • treibsand
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    • 22. September 2008 um 06:17
    • #12

    Nee.
    Gras musst du nicht wachsen hören, um den Unterschied zwischen einem Billiglabel und Qualitätsware zu hören.
    Ob das aber entscheidend ist, wo man haufenweise andere Fehler (Aufstellung der Anlage, Microfonierung etc. pp) machen kann, wage ich zu bezweifeln.
    Aber die Basics lassen sich auch einfachst physikalisch erklären: Widerstände des Kabels, Kapazitäten und Induktivitäten haben da einfluss auf das Signal - genauso, wie die Qualität der Steckverbindung.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • florian steixner
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    682
    • 23. September 2008 um 19:37
    • #13

    aber ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass sich der klang verändert, wenn man für ein mikro kabel ein dmx oder ein xlr kabel hernimmt!!
    das mit den boxenkabeln und den steckverbindungen stimmt ja, aber hier ist nicht die rede von einem kabel, das zwischen boxen und endstufe gespannt wird, sondern zw. mikro und mixer!

    das könnte man ja auch ganz einfach ausprobieren mit einem dmx und xlr kabel!

  • treibsand
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    • 23. September 2008 um 22:12
    • #14

    Dann probier's doch aus. :grin:
    Nochmal ausführlich:
    Bei einem LS-Kabel sind die Ströme, Leitunslängen und somit und Dämpfungsfaktoren wichtig.
    Ähnlich sieht es aber auch bei NF-Leitungen aus. Das Ersatzschaltbild eines Kabels findest du hier
    Bei grossen Unterschieden in der Kabelqualität hörst du die Cs, Rs und Ls im Kabel.
    Wie gesagt: im Normalfall haben die anderen Komponenten deutlich grössere Einflüsse - aber wenn man die anderen Einflüsse ausschliesst, hört man nur die NF Leitung.

    Bitte nicht verwechseln: ich rede vom Unterschied zwischen qualitativ anderen Leitungen, nicht vom Unterschied DMX zu NF.
    Nur ist i.d.R. ein DMX-Kabel das höherwertige. Wenn man (annähernd) gleichwertige Kabel benutzt, kann man sich die gesonderte DMX-Leitung auch schenken...
    Optimal sind natürlich beide Kabel in höchstwertiger Ausführung...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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