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  4. Verstärker

Endstufe geht in Protect

  • racer3
  • 2. Januar 2009 um 20:31
  • racer3
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    49
    • 2. Januar 2009 um 20:31
    • #1

    Hallo, ich habe eine Fidek Endstufe mit 2x 750W an 4Ohm, Habe davon 3 im Einsatz, ich würde sie gleichwertig mit nem Günstigen T-Amp einschätzen,
    jetzt habe ich ein Problem, ich habe 4Ohm Bass Kisten in die seit neustem eine Passive Frequenzweiche eingebaut habe die bei 100 Hz trennt mit 12dB/Okt, und seit dem geht das Amp schon bei kleinster Leistung in den Protect (Schutz) Modus kurzzeitig und schaltet den Kanal immer kurzzeitig ab, weis jemand woran das liegen könnte, zu hohe Blindleistung ? davor war die Box bei 500Hz nur mit Spule getrennt da hat es nie Probleme gegeben, und auch die Höhere Trennung an den Tops mit 12dB/okt macht dem Verstärker keine Probleme ?

    danke schonmal für antworten

  • Jürgen Klingel
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    • 2. Januar 2009 um 21:42
    • #2

    Hallo,
    hast Du möglicherweise die Passivweiche verkehrt angeschlossen, das würde einen quasi-Kurzschluss erklären?
    Falls nicht, funktioniert ein anderer Deiner Verstärker an dem Konstrukt? Systematische Fehlersuche wird zumindest die Quelle der Probleme entlarven: Weiche, Kabel oder Amp...
    Poste mal bitte, wie die Weiche verschaltet ist/aussieht.
    Was Anderes: Bei dieser Leistung sind 12 dB/Okt. - Hochpässe bei 100 Hz für 4 Ohm Basslautsprecher schon ne ziemliche Materialschlacht. Wenn Du doch 3 Endstufen hast, wäre da nicht sinnvoller in ne Aktivweiche investiert?
    :wink: Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • racer3
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    49
    • 2. Januar 2009 um 22:34
    • #3

    die 3 amps sind verteilt, wollt damit nur sagen das ich sonst keine Probleme habe, die Verstärker gehen einwandfrei,

    damit die Materialschlacht kleiner wird hab ich eine ferrobar spule genommen und ein Rauen Elko 100V, angeschlossen sollten sie richtig sein, hab sie gerade nicht da, aber die spule in reihe und den Kondensator parallel zu den Lautsprechern,

    wollte eher wissen ob es ein Fehler sein muss oder ob grundsätzlich diese Schaltung Probleme macht

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Januar 2009 um 00:31
    • #4
    Zitat von "racer3"

    die 3 amps sind verteilt, wollt damit nur sagen das ich sonst keine Probleme habe, die Verstärker gehen einwandfrei,

    damit die Materialschlacht kleiner wird hab ich eine ferrobar spule genommen und ein Rauen Elko 100V, angeschlossen sollten sie richtig sein, hab sie gerade nicht da, aber die spule in reihe und den Kondensator parallel zu den Lautsprechern,

    wollte eher wissen ob es ein Fehler sein muss oder ob grundsätzlich diese Schaltung Probleme macht

    Vorausgesetzt, du hast nen bipolaren (Tonfrequenz)-Elko genommen - der nicht defekt ist - und das so verdrahtet, gibt es keine Probleme:
    http://www.elektroniktutor.de/analog/lsprfilt.html
    siehe "Passives Netzwerk 2. Ordnung"...

    Wenn Du ein Ohm-Messinstrument hast, dann messe doch mal in die Anschlussterminals der Box hinein, da muss ein Widerstand im Bereich des Gleichstromwiderstands vom Bass-Chassis rauskommen, ists weniger, ist was faul.

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • racer3
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    49
    • 3. Januar 2009 um 10:54
    • #5

    Seltsam,
    ja habe natürlich Tonfrequenzelkos genommen,
    nachgemessen hab ich zur ersten Fehleranalyse gemacht und habe den Gleichstromwiederstand der Lautsprecher und den der Spule die ja noch in Reihe hängt Feststellen können, und beim umpolen hat man gesehen das die Spule erst nach sehr kurzer zeit niederohmig wird, so wie es sein soll,
    danke für eure antworten,
    ich komm aber noch nicht dahinter warum es nicht funktioniert wie es soll

  • Campfire
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    1.356
    • 3. Januar 2009 um 11:33
    • #6

    gleiches Verhalten hatte ich schonmal bei nem defekten Speakon-Kabel, würde ne schlechte Isolierung irgendwo vermuten, sobald genug Leistung anliegt kommts dann zum Kurzschluss

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • ljbigfish
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    1.080
    • 3. Januar 2009 um 12:56
    • #7

    Moin,

    ist das ein Bipolarer Elko?

    Wär auch gut, wenn du uns mit einem Schaltplan beglückst. ;)


    Gruß Simon

  • racer3
    Beiträge
    49
    • 5. Januar 2009 um 12:20
    • #8

    Danke für eure antworten

    die Schaltung kann ja nur diese hier sein :wink:

    Ja ist natürlich ein Kondensator ohne Polung,
    dann werde ich bei zeit mal nach dem Fehler sehen, kann ja nur noch ein Verkabelungsfehler meinerseits sein

    Gruß Steffen

  • Jürgen Klingel
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    • 5. Januar 2009 um 12:51
    • #9
    Zitat von "racer3"

    Danke für eure antworten

    die Schaltung kann ja nur diese hier sein :wink:

    Ja ist natürlich ein Kondensator ohne Polung,
    dann werde ich bei zeit mal nach dem Fehler sehen, kann ja nur noch ein Verkabelungsfehler meinerseits sein

    Gruß Steffen

    Treffer, versenkt :grin:
    Dann wolln wir mal hoffen, dass Du dem Problem auf die Schliche kommst.

    Äh, noch was...hast Du in den Bass auch noch eine Auskoppelung für Hoch/Mitteltonboxen gebaut? Könnte da nen Bug drinstecken?
    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 5. Januar 2009 um 16:46
    • #10
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Treffer, versenkt :grin:


    Nein,
    es ist weder ein Verdrahtungs-, noch sonst ein Fehler. Wenn man eine Lehrbuchweiche auf ein Impedanzmaximum abstimmt, bekommt man zwar irgendetwas ähnliches wie das von dir gezeigte Filter, gleichzeitig aber auch eine SPL-Erhöhung um einige dB und eine Impedanzabsenkung bis auf unter 1Ohm. Man kann solche Filter nicht bauen, ohne vorher die Impedanz zu linearisieren.
    Du hast aus deiner 4Ohm Basskiste durch die Frequenzweiche ganz einfach eine 1Ohm Box gemacht

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Jürgen Klingel
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    • 5. Januar 2009 um 17:29
    • #11

    jogi:
    Da ist was dran, hab meine grauen Zellen noch garnicht in diese Richtung angestrengt.

    Haben die Fidek-Amps so eine empfindliche Überwachung, dass die wegen einer doch recht schmalbandigen Impedanzminima und bei kleinem Pegel gleich in "Protect" schalten?

    Greetz, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • racer3
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    49
    • 9. Januar 2009 um 16:08
    • #12

    Vielen dank jogi, das ist eine Antwort wie ich sie gesucht habe, die Box hat 4 x 4ohm Chassis zu 4ohm verdrahtelt, damit hat es aber denke ich weniger zu tun da ja immer noch das verhalten jedes Chassis gleich bleibt.

    wenn du schon da bist ;) bin über jede fachliche Erklärung sehr froh, wie ich es jetzt verstanden hab kommt zum tragen das in meinem Fall die Schwungspule mehr als Induktivität und weniger als widerstand agiert,

    was für eine Schaltung wäre in diesem Fall zur impedanzlinearisierung möglich ?

    Gruß Steffen

  • Thomas S
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    228
    • 9. Januar 2009 um 17:21
    • #13

    racer3 schieb, dass er Bipolare Elkos in seiner Weiche verwendet, deren Spannungsfestigkeit je nach Qualität limitiert ist.
    Bei 700 W an 4 Ohm haben wir fast 50 V Spannung anliegen, da könnte der Elko "durchschlagen", und das Ganze wirk sich im Paralellzweig ähnlich einem Kurzschluß, und somit ansprechen des Protect's aus.

    LG
    TOM

  • racer3
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    49
    • 9. Januar 2009 um 17:39
    • #14

    Das wäre auch eine möglichkeit, habe keine mit mehr als 100V gefunden

  • Jürgen Klingel
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    • 9. Januar 2009 um 19:25
    • #15
    Zitat von "racer3"

    Das wäre auch eine möglichkeit, habe keine mit mehr als 100V gefunden


    :shock: für solche Leistungen nimmt man auch keine Elkos, tz..tz..tz
    Deren Tangens-Delta ist mies und Spannungsfestigkeit ist nen problematisches Thema.
    Aber wenn die noch nicht überlastet wurden und mit kleiner Leistung schon nen Kurzen fabrizieren sollen...kann ich mir nicht vorstellen.

    Mach mal bitte nen Foto von Deinem Konstrukt und der Verdrahtung, dann können wir auch vltl. mal die Kristallkugel beiseite legen :wink:
    Das mit den Impedanzminima wäre natürlich auch eine einleuchtende These.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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