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Frage zu HK PR:O Serie und Impedanzen

  • kailer
  • 11. Januar 2009 um 16:56
  • kailer
    Gast
    • 11. Januar 2009 um 16:56
    • #1

    Hallo Kollegen,

    es ist mir schon fast peinlich, meine folgende Frage hier zu stellen, aber ich frage leiber nach, bevor ich was falsch bzw. kaput mache:

    ICh habe 4 HK PRO18S Subwoofer und 4 PRO15 Tops. Das ergibt mit je einer TA1400 zwei schöne Anlagen für kleine VAs. Wenn ich eine entsprechend gute Endstufe kaufe, die 2 Ohm stabil ist, könnte ich ja durchaus die 4 Subwoofer an den einen Amp anschließen...das müsste soweit richtig sein.
    Da die Subs eingebaute Frequenzweichen haben, über die ich die PRO15 anschließen kann, könnte ich ja durch 2 der 4 Subs noch die Tops einschleifen. Ich weiss, dass ist ganz und gar nicht die feine englische Art und viele von euch würden mich am liebsten steinigen. Aber mir geht es grundsätzlich erstmal um die Machbarkeit des Ganzen, nicht um die sofortige Anwendung ;)

    Ich freue mich auf viele konstrukive Antworten und wenig Diskussion über HK PRO ;)

    Gruß Kailer

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 11. Januar 2009 um 17:11
    • #2

    Das heisst:

    Amp -> Sub1 -> Sub2 -> Top, pro Kanal

    Da der HK Sub 4 Ohm hat, kommt Du unter 2 Ohm, wenn Du das so aufbaust.

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • heelium
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.089
    • 11. Januar 2009 um 17:21
    • #3

    Hallo,

    nicht unbedingt, er hängt die 2 Bässe parallel und fährt ja dann über die Weiche!

    Ich zittiere aus dem Manual von der HK-Premium-Pro:

    "Die Nennimpedanz der Systeme PR:O 18 S in
    Kombination mit PR:O 8, PR:O 10 X, PR:O 12,
    PR:O 15 oder PR:O 15 X ist 4 Ohm."

    Aber machen würde ich es trotzdem nicht!


    Falls doch, darfst schon ne Endstufe aufbauen, die einiges mehr an Power hat als dies T-Amp Kümmerdinger!

    Wenn Du eh schon einen zweiten Amp da hättest, warum dann nicht die Bässe an die eine und die Tops an die andere Endstufe?


    Gruß,

    Markus

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 11. Januar 2009 um 17:33
    • #4

    heelium:

    Gebe Dir recht! Unter diesen Umständen sind 2 Ohm durchaus denkbar.
    Würde aber auch vorher messen.

    Die bessere Alternative wäre halt noch ein 2. Amp für die Tops :)

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • heelium
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.089
    • 11. Januar 2009 um 17:56
    • #5

    Ja,

    ist aber eben immer so ne Sache.

    Ich habe lieber immer zwei Amps dabei.

    Wenn einer mal blöd tut, kann man zur Not, dann mit dem anderen weitermachen.


    Also wie Du siehst Kailer, die noblere Variante.

    Dicker Amp für die Bässe.

    Und halt von mir aus die Ta-1400 oben an die Tops.

    Wenn dann mal ganz nobel arbeiten willst, hängst vor die Amps ne aktive Weiche oder gleich einen Controller, sind einfach wichtiger aus, wenn es ordentlich zuckt und blinkt!


    Gruß,

    Markus

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • kailer
    Gast
    • 12. Januar 2009 um 07:28
    • #6

    Danke für die schnellen Antworten. Zweiter Amp und DCX als Controller sind ja vorhanden, ging mir grundsätzlich erstmal ums prinzip.

    Als dickere Endstufe ziehe ich eine DB TEchnologies HPA3100 in Betracht, da ich DB-Händler bin und somit auch preislich da gut hinkomme.

    Gruß Kailer

  • Tobuias Schnitzler
    Beiträge
    5
    • 2. Februar 2009 um 18:21
    • #7

    Hallo Kailer ich weiß es kommt was spät aber auch für alle die sen Thread noch lesen,
    um dir die richtigen Impedanzen auszurechnen kann du folgende Formel schnell und unkompliziert mit jedem Taschenrechner benutzen (oder auch im Kopf rechnen :) )
    Vorrausgesetzt das es sich um paralell geschaltete Lautsprecher handelt (in 98% der Fälle ->ja)

    Rges = Gesamt Widerstand der an der Amp anliegt (in Ohm angegeben)
    R = Widerstand des Lautsprechers (in Ohm angegeben)

    1/Rges = 1/R1 + 1/R2 + 1/R3 + 1/R4


    Dies kann man beliebig oft erweitern. :)

  • J3004
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    2.145
    • 2. Februar 2009 um 18:30
    • #8

    Was ne neue Erkenntnis :shock:

    Das ist dem Threadersteller sicherlich klar und nicht die Problemstellung.

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • kailer
    Gast
    • 2. Februar 2009 um 22:43
    • #9

    Als gelernter Informationselektroniker für Geräte und Systemtechnik (kurz: Fernsehschrauber) ist mir das sicherlich bewusst. Es ging mir eher um das Prinzip dieser verschaltung von Lautsprechern und Amps. Trotzdem danke ;)

  • heelium
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    Beiträge
    1.089
    • 4. Februar 2009 um 15:25
    • #10

    Hallöchen,

    um das Thema kurz nochmal aufzugreifen.

    Einfach mal schnell 1/R und gut ists?

    Das sind keine normalen Widerstände Leute, sondern Impedanzen ok?

    Die Spielt die Frequenz halt auch noch mit rein..

    Warum baut man wohl Hoch- bzw. Tiefpässe in Subwoofer und bleibt Trotz angeschlossenem Top bei 4 oder 8 Ohm?

    Weil der Tiefpass halt ab einer bestimmten Frequenz beginnt zu zu machen und der Hochpass auf. Das Zeug hängt also nicht "einfach parallel". Sonst würden ja als Gesamtipedanz bei der HK hier was unter 4 Ohm rauskommen.....


    Gruß,

    Markus

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 4. Februar 2009 um 16:30
    • #11

    Du hast doch jetze nur das wiedergegeben, was ich vor dem Servercrush gestern schrub, oder?!? :D:D

    Also in Kürze:
    Die eingebauten Weichen verändern natürlich die Impedanzen über/unter den Trennfrequenzen. Demzufolge ist die Verschaltung eines Tops und eines Subs nicht mehr eine reine Parallelschaltung, sondern man müsste den Impedanzverlauf schon messen, um genaue Aussagen zu treffen. Auch eine einzelne box hat nie die angegebene nennimpedanz, sondern eine wirre Kurve mit Spitzen deutlich über und unter der Nennimpedanz.

    Wenn man also die Grenzbereiche eines Amps ausloten will (der eben auch ähnlich mit Impedanzen umgeht - nicht alle Impedanzminima lösen die Protect-schaltungen aus), sollte man das nicht im Grenzbereich solcher Boxenaneinanderreihungen machen.
    zumindest nicht, wenn man gerade darauf angewiesen ist, dass der Amp auch ggf. Vollast unterbrechungsfrei liefern kann.
    Mal so zum Test im Lager geht das sicherlich.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Schrumpeln
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    908
    • 4. Februar 2009 um 16:38
    • #12

    +1 für Treibsand

    Impedanz ist ja auch was anderes wie Gleichstromwiderstand. Da sie Frequenzabhängig ist. Also ist zu jeder Frequenz ein spezifischer Widerstand zugeordnet. Wenn jetzt eine Frequenzweiche einfluss auf die Wiedergabe von Frequenzen hat, dann hat sie auch Einfluß auf die Impedanz.

    Also kann man das Rechnen mit Gleichstromwiderständen eben genau nicht auf frequenzabhängige Winderstande (Impedanzen) übertragen. Also 8Ω + 8Ω = 4Ω trifft halt nur auf zwei gleich Boxen zu. Wenn die Boxen wie Sub und Top aber durch eine Frequenzweiche getrennt werden kann man ohne die genauen Impedanzverläufe der einzlnen Komponenten gar nicht viel sagen, aber meist wird es heissen 8Ω + 8Ω > 4Ω.

  • mckrise
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    945
    • 7. Februar 2009 um 13:27
    • #13

    ihr habt meiner Meinung nach noch einen Fehler überlesen:

    Zitat

    könnte ich ja durch 2 der 4 Subs noch die Tops einschleifen


    damit meinst du aber nur 2 Tops, oder ?
    sonst: Durch die 4 Subs die 4 Tops durchschleifen, denn wenn Du parallel geschaltete Tops an einen Bass hängst verschiebst Du die Trennfrequenz zum Bass und das willst Du wahrscheinlich nicht .


    Euer Problem mit den Impedanzen verstehe ich nicht so richtig...
    Frequenzbereiche überschneiden sich nicht = Nominalimpedanz bleibt gleich
    Frequenzbereiche überschneiden sich = im Notfall nachrechnen
    Frequenzbereiche sind gleich: Parallelschaltung == schlimmster anzunehmender Fall , die Frequenzweichen in den Boxen sind bereits in der Impedanzangabe enthalten 8 Ohm, wenn der Widerstand niemanls unter 7,2 Ohm fällt ist die Defionition (meiner Meinung nach)

    Ausserdem: Es gibt keinen Grund, wieso ein 4 Ohm stabiler Verstärker bei viertellast an 2 Ohm seinen Dienst verweigern sollte... und wenns da nun nen fieses Impedanzminima in einem Frequenzbereich gibt wo eh kaum Leistung drin abfällt... dann juckt das den Verstärker nicht
    (Ausnahme Class D, oder ? )

  • Thomas S
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    228
    • 8. Februar 2009 um 10:37
    • #14

    Hallo Kailer,

    die Idee mit der potenten 2Ohm stabilen Endstufe ist recht gut, jedoch könntes du bei dieser Gelegenheit einen Controler (DCX 2496) dazukaufen, die passiven Weichen aus den Sub's ausbauen, und das ganzen dann Aktiv betreiben. Die 1400er für je 2 Tops.

    Ich habe mal bei einem PRO 18 Sub die Weiche ausgebaut, anschließend war die leichte Überhöhung (bisserl dröhnen so um die 100 Hz weg), der Sub hat tiefer gespielt, hatte das damals auch gemessen, leider habe ich die Daten nicht mehr.

    Am Ende hast du dann einen deutlichen Klangzugewinn, und vermutlich auch eine etwas höhere Systemendlautstärke.
    (wg. Limiter im DCX 2496 + dem setzbaren Lowcut)

    Als Bassamp wenn es billig sein soll T.Amp Proline 3000 (die habe ich selbst) oder eventuell Solution welche ich aber leider nicht kenne.

    Grüße
    Thomas

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. Februar 2009 um 17:40
    • #15
    Zitat von "TomTom"

    Als Bassamp wenn es billig sein soll T.Amp Proline 3000


    power maXX Pro4000 von MS ist baugleich mit Proline3000, dafür aber noch günstiger :wink:
    Auch 3 Jahre Garantie und auch kostenlose Lieferung.

  • kailer
    Gast
    • 12. Februar 2009 um 16:38
    • #16

    Also n DCX2496 habe ich, als passende Endstufe kommt für mich nur DB Technologies in Frage, da ich als Händler dort direkt einkaufen kann.

    Und ja, es sollen nur 2 Tops dran.

    Vielen Dank

    Gruß Kai

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