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Behringer Ultracurve DEQ 2496 -> Kompressor

  • Lutz Aring
  • 19. Januar 2009 um 11:43
  • Lutz Aring
    Beiträge
    18
    • 19. Januar 2009 um 11:43
    • #1

    Hallo,

    mein erster Post hier befasst sich mit dem DEQ von Behringer. Ich nutze dieses Gerät zum Einmessen meiner Anlage (RTA u. DEQ). Zum Einstellen der Kammfilter (PEQ) und als Schutz (Limiter!).

    Als weiteres bietet dies Gerät einen Kompressor! Dieser wird ja meistens zwischen Mikro und Mischpult geschaltet bei der Aufnahme!

    Da ich aber keine Aufnahme machen sondern meine Anlage als Party-Anlage benutze hab ich den DEQ zwischen Mixer und Endstufe eingeschleift!
    Kann man in dieser Konfig den Kompressor nutzen? Das sumensignal komprimieren?

    Ich habe jetzt schon häufiger was von Psychoakustik gehört. Auch meine ersten stümperhaften spielereien waren aufs erste Hören schon interessant.

    Gain +3dB
    Thershold -20dB
    Ratio: 1:3

    Aber attak und release kann ich nicht vernünftig einstellen!

    Kann mir jemand ein paar Einstellungstipps geben?
    Musik:

    Gruppe bestehend aus: Klavier, Kontrabass, Geigen, Bandoneon, ev. Gitarren - keine Balssinstrumente und keine Percussion!


    Und wie siehts bei anderen Musikrichtungen aus? HipHop, R'n'B, House, 70er-80er Disco, usw.

    Grüße Lutz


    P.S. wie man einzelne Instrumente richtig Komprimiert hab ich schon gefunden. Nur zum Summensignal finde ich nichts!

    LMT101 + 2x BR12
    T.Amp D4-500 + T.Racks DS 2/4

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 24. Februar 2009 um 16:56
    • #2
    Zitat von "Lutz Aring"

    ...
    Als weiteres bietet dies Gerät einen Kompressor! Dieser wird ja meistens zwischen Mikro und Mischpult gschaltet bei der Aufnahme!

    Da ich aber keine Aufnahme machen sondern meine Anlage als Party-Anlage benutze hab ich den DEQ zwischen Mixer und Endstufe eingeschleift!
    Kann man in dieser Konfig den Kompressor nutzen? Das sumensignal komprimieren?
    ...

    Aber attak und release kann ich nicht vernünftig einstellen!

    Kann mir jemand ein paar Einstellungstipps geben?
    Musik:

    Gruppe bestehend aus: Klavier, Kontrabass, Geigen, Bandoneon, ev. Gitarren - keine Balssinstrumente und keine Percussion!


    Und wie siehts bei anderen Musikrichtungen aus? HipHop, R'n'B, House, 70er-80er Disco, usw. *

    Grüße Lutz

    Alles anzeigen


    * Konservenmucke ist schon derart hoch komprimiert, das Du das nicht noch weiter komprimieren solltest.

    Bei Live Musik: Attack- und Release Werte würde ich auf null setzen - ist doch kein Limiter oder ?

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 28. Februar 2009 um 17:18
    • #3

    ich schließe mich UKW an

    bei solchen instrumenten ist die dynamik von grosser bedeutung daher finger weg von dem kompressor :D

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 8. März 2009 um 11:01
    • #4

    Ich sehe das ein wenig anders: Ja, bei diesen akustischen Instrumenten ist die Dynamik von großer Bedeutung. Das heisst aber nicht, dass man sie nach heutigen Hörgewohnheiten nicht dezent (!) komprimieren dürfte. Man muss die Parameter eben so einstellen, dass die Kompression nicht deutlich als solche empfunden wird. Und an dieser Stelle kommen die Parameter Attack und Release ins Spiel.

    Guckst Du hier: http://www.mix4munich.de/kompressoren.htm - ist zwar etwas lang, dafür hast Du es danach auch einigermassen gerafft.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Lutz Aring
    Beiträge
    18
    • 10. März 2009 um 14:16
    • #5

    Hi Jo,

    danke für den Link. Werde mir das in einer ruhigen Minute mal zu Gemüte führen.

    Vieleicht noch mal zu meinem Problem. Die Musik um die es hier geht ist Tango Argentino und zwar aus den Jahren 1915 bis 1955.

    ja ihr habt richtig gelesen. ich denke mal bei den Aufnahmen war wohl kein Kompressor am Werk!!!!

    So, da Tango mittlerweile sich wieder Stark verbreitet ist natürlich auch das Interesse an diesen alten "Schellack-Scheiben" gewachsen und die Studios wie RCA-Victor und anderen schmeißen mal eben schnell ein paar CDs auf den Markt.

    Leider ist die Quali oft so schlecht das man schon eine wirklich gute Anlage braucht, die viel verzeit! gerade im PA bereich.

    Ich hab ja "nur" das ULB-Pro Set von Jobsti und da ist es so, das die Höhen zum Teil sehr schrill werden und einem das Gehirn quickend aus dem Schädel pustet :( . Liegt zum einen an der billigen Box :roll: ABER

    mit dem Kompressor klingt das wesentlich gefälliger :o ! und das schrille ist um den entscheidenden Faktor reduziert! :wink:

    Früher wurden ja zum Teil schmutzige Tricks angewendet wie ich dreh die Scheibe bei der Aufnahme schneller damit hinterher beim normalen Abspielen die Tonhöhe wieder passt!
    Deshalb sind viele Stücke schneller als sie eigentlich in wirklichkeit waren!

    -> Also, mir geht es Hauptsächlich darum meine Ohren und die Hochtöner vor Überlast zu schützen!

    Grüße Lutz

    LMT101 + 2x BR12
    T.Amp D4-500 + T.Racks DS 2/4

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 10. März 2009 um 16:24
    • #6

    Das ist ja mal eine interessante Anwendung! Was Du nämlich machst, ist quasi ein Re-Mastering on the fly, also beim mal-eben-so-abspielen. Zieh Dir mal den Anhang meines Workshops rein, der zum Thomann-Online-Ratgeber zum Thema Mastering geht. Da wird z.B. auf der dritten Seite erwähnt, dass man für alte Aufnahmen (Platte vs. Cassette) durchaus unterschiedlich (pre-)mastern musste. Wenn die Plattenfirmen das beim CD-Release nicht beachtet haben oder das Material in so schlechter Form im Archiv hatten, dann knirscht und quietscht es natürlich beim Abspielen.

    Vielleicht würde Dir auch ein dynamischer EQ helfen, der die Höhen etwas bedämpft, wenn es lauter wird. Also ein digitaler Side-Chain für den Kompressor im DEQ. K.A., ob es das dort gibt.

    Gravierender Nachteil: Wahrscheilich hat jede CD einen anderen (einen anders schlechten) Sound und müsste genau genommen jeweils unterschiedlich behandelt werden. Entweder machst Du Dir diese Mühe (k.A., ob das lohnt), oder Du scherst sie eben doch alle über einen Kamm.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

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