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Aufnahme: PC-Interface und/oder Standalone-Recorder?

  • ewok
  • 25. Juni 2009 um 16:30
  • ewok
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    • 25. Juni 2009 um 16:30
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich möchte die Möglichkeit haben, hier und da einmal einen Mitschnitt anzufertigen. Bisher habe ich meistens ein geliehenes Tascam US-122 benutzt, jetzt soll mal was Eigenes her. Es gibt auf dem Markt Dutzende Audio-Interfaces, aber auch Standalone-Aufnahmegeräte mit eingebauten Mikros und Aufnahme auf SD-Karte.

    Ich suche eine einfache und bezahlbare Lösung. Meine Idealvorstellung wäre ein Recorder mit eingebauten Mics, 2x XLR für externe Mics und der Möglichkeit, das Teil als USB-Soundkarte zu nutzen... dann wäre ich für alle denkbaren Anwendungsfälle gerüstet :)

    Ein Interface wie das Tascam-122 bekommt man für um die 140,-. Die Recorder fangen bei 200,- an... aber allein die Modellvielfalt erschlägt einen da - zumal man im Netz von einigen keine guten Kritiken liest :(

    Hat jemand Erfahrungen mit bestimmten Produkten/Meinungen/Tipps ?

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • ometa
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    • 25. Juni 2009 um 20:17
    • #2

    In der Ausgabe 4/09 von "music&PC" werden SDHC-Karten-Recorder mit XLR-Eingängen getestet (Marantz PMD661, Tascam DR-100 und Zoom H4).
    Vielleicht hilft dir das ein bisschen weiter.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • ewok
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    • 25. Juni 2009 um 22:40
    • #3

    Ich glaube, ich werde dem Zoom H4 mal eine Chance geben. Hier und da hört man im Netz auch kritische Stimmen; im Tontechniker-Forum hatte ich vor Monaten mal was von Störgeräuschen gelesen, das Forum gibt es aber leider ja nicht mehr.

    Bemängelt wird meiste die fummelige Bedienung und das Plastikgehäuse.... aber bei 2-3 Einsätzen im Jahr kann ich darüber hinwegsehen. (Außerdem ist er der billigste, der diese Ausstattung bietet, da kann man nicht noch ein teflonbeschichtetes Titan-Magnesiumgehäuse erwarten :) )

    Die größten Vorteile sind in meinen Augen die XLR-Eingänge und die Möglichkeit das Gerät als Audio-Interface zu nutzen, das steht ja auch auf meiner Wunschliste...

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • ewok
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    2.541
    • 8. Juli 2009 um 14:54
    • #4

    So, der H-4 ist da und wurde einem ersten Praxistest unterzogen.

    Mein Fazit: NEIN!


    - Laufzeit mit 2 AA-Batterien: 28 Minuten!
    Hey, soll das ein "mobiles" Gerät sein, wenn ich doch immer ein Netzteil brauche?!? Wo stecken die die Energie hin? Das Gerät und die Batterien werden heiß!
    Mein Panasonic Camcorder zeichnet mit einem Mini-Akku (kleiner als 2 AA) 4 oder 5 Stunden Video in HD-AUflösung auf eine SD-Karte auf und versorgt dabei noch 3 CCD-Chips, die Mechanik der Optik und ein Farbdisplay!
    Ein Abschalten auf Grund von "Saftmangel" während der Aufnahme beschädigt übrigens die aktuelle Datei... Den Batteriewechsel habe ich dann natürlich nicht geschafft, bevor das nächste Lied angefangen hat...

    Gottseidank verkauft Aldi AA-Batterien neuerdings im 8er-Pack statt wie früher im 4er-Pack! Ich hab für 2 Stunden Konzert alle 8 Batterien leergesaugt - banges Hoffen ("Reicht die Ladung bis zum Ende des Liedes??!") im Preis inbegriffen...


    - Bedienung
    Wer denkt sich sowas aus? Es stehen zur Bedienung ein Steuerkreuz oben und dieses Jogdial an der Seite zur Verfügung. Welches der beiden Bedienteile zu verwenden ist, wurde nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Intuitive Bedienung sieht anders aus...
    Zudem stehen am Steuerkreuz oben/unten/rechts/links/mitte zur Verfügung. Welches dieser Kommandos man auslöst ist auch mehr oder weniger Zufällig, weil das Plastikteil lustlos in der Gegend rum wackelt. Ein Druck in die Mitte führt in eine Menu, in dem mit der Wippe weiternavigiert wird, ein Druck auf "unten" und man ist in einem Menu, das mit dem Jogdial gesteuert wird... vorausgesetzt, man schafft es auch ein "unten" einzugeben, statt die "Mitte" zu erwischen. :(


    - Klang

    Da kann man echt mal nicht meckern. Wenn man die Quelle direkt vor die Mikros setzt, kommt auch mit den eingebauten was rüber. Bei meinem Versuchskaninchen, einem Kirchenchor kommt man ohne externe Kondensator-Mikros aber nicht weiter, da fehlt es der Aufnahme mit den eingebauten Mics einfach einfach an Fülle und "obenrum" kommt gar nichts mehr.


    - Features

    Da hat man eigentlich alles, was man braucht: 2 Combo-Eingänge, das Teil taugt als USB-Interface oder als Kartenleser für das kopieren der Aufnahme.
    Die weiteren Features (Phantompower, Mic-Simulation, Limiter, Comp, Effekte,...) verstecken sich in verschiedenen Menus und die fummelige Bedienung macht es nicht einfacher die zu finden und zu nutzen :( Das Display ist zudem echt winzig und nicht sehr gut abzulesen, weil es sich zum Batteriesparen nach 15 Sekunden (einstellbar) abschaltet. Tolles Feature, scheint echt was zu bringen... :?


    Return to sender...


    Tom

    http://www.partyontour.de

  • nasehase
    Verifiziert
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    143
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    • 9. Juli 2009 um 17:31
    • #5

    Ich hatte letztens auch mal einen Zoom H2 in Händen. Ähnliches Phänomen, bei mir waren die Batterien nach knapp 4h leer. Das reicht aber auch nicht für einen DJ-Abend, und von der Qualität des Gehäuses, der Bedienelemente, dem Mikrodisplay und dem Handling gar nicht zu sprechen... Keine Empfehlung von meiner Seite.
    Ich nehme seit zwei Jahren mit einem SONY HiMD Recorder auf, da passen kanppe 8h auf ein Medium, die Discs sind erträglich teuer (EUR 7,--) und ich kann die Aufnahmen auch digital auf den PC einspielen. Trackmarks kann man komfortabel am MD setzen.
    Via PC und Interface finde ich grundsätzlich nachteilig: Platzbedarf und Absturzgefahr haben mich bisher immer davon abgehalten.

    greets
    Martin

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