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  4. Lichttechnik & Effekte

Lichtorgelfunktion mit DMX-Pulten

  • cfortner
  • 3. Oktober 2009 um 16:00
  • cfortner
    Beiträge
    14
    • 3. Oktober 2009 um 16:00
    • #1

    Hallo,

    ich bin von den normalen Leuchten auf 2x4 64er LED-Pars umgestiegen (36x1W, schön hell) und kämpfe mit der Ansteuerung.

    Wie man Szenes programmiert, habe ich verstanden, das funktioniert.

    Für kleine Gigs würde ich gerne eine normale Lichtorgelfunktion haben, so wie früher im Partykeller. Z.B. sollen Bässe Rot, Mitten Gelb und Höhen Blau pegelabhängig angesteuert werden, in den Pausen soll Weiß mit einer bestimmten gedimmten Helligkeit erscheinen. Eigentlich recht einfach, ein Nachbau einer normalen analogen Lichtorgel.

    So wie ich es verstanden habe, schaltet die Sound-to-light-Funktion der meisten DMX-Pulte nur musikabhängig von einer Szene zur anderen, lässt die einzelnen Pars aber nicht in der Helligkeit abgestuft zur Musik flackern.

    Kann man das programmieren oder gibt es Pulte, die die oben beschriebene Lichtorgelfunktionalität aufweisen?

    Danke für Eure Antworten,

    MFG

    Christian Fortner

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 3. Oktober 2009 um 20:18
    • #2

    Wie wäre es, wenn Du die Farbe via DMX einstellst, aber die Stromzufuhr der LED-PARs via einer Lichtorgel steuerst ?

    Weißes Licht in den "Pausen" = wenn kein Pegel ist. Vielleicht könnte man dafür einen Level-Meter zweckentfremden ?
    Kein Level, oder einstellbare Grenze unterschritten = kein Pegel = Lampen "EIN"

    Ich hab sowas noch nicht ausprobiert - ist nur eine spontane und theoretische Idee von mir.
    Ich hab mir kürzlich eine gebrauchte, "olle" Lichtorgel in 19"-Gehäuse mit max. 4 x 1000 Watt Lichtleistung und Audio-IN gekauft.
    hm - alternativ dort mal LED-PARs anhängen ? :wink: :roll:

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • skyworker
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    • 3. Oktober 2009 um 22:16
    • #3

    N´ Abend - mein Bauchgefühl sagt mir, dass damit

    Zitat

    Wie wäre es, wenn Du die Farbe via DMX einstellst, aber die Stromzufuhr der LED-PARs via einer Lichtorgel steuerst ?

    in sehr kurzer Zeit an irgendeiner Stelle Elektronik rauchen wird...

    Programmieren lässt sich das bestimmt - ich steh aber auch auf dem Schlauch im Moment...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Bernd Masu
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    1.022
    • 3. Oktober 2009 um 22:48
    • #4
    Zitat von "skyworker"

    N´ Abend - mein Bauchgefühl sagt mir, dass damit

    in sehr kurzer Zeit an irgendeiner Stelle Elektronik rauchen wird...

    *grübel* - wie denn ? Zumal die LED-PARs ja weit weniger Leistungsaufnahme haben.

    Zitat

    Programmieren lässt sich das bestimmt - ich steh aber auch auf dem Schlauch im Moment...

    Ich auch.

    Wie wäre es damit ? Aus dem Audio-Signal MIDI-Daten generieren. Und diese MIDI-Daten in DMX-Befehle konvertieren ?
    Midi-to-DMX-Converter / -interface, gibt es ja bereits.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • treibsand
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    • 4. Oktober 2009 um 10:20
    • #5
    Zitat von "skyworker"

    Programmieren lässt sich das bestimmt - ich steh aber auch auf dem Schlauch im Moment...


    Ist doch total einfach - du brauchst nur das richtige Pult dafür... :twisted: :twisted: :twisted:
    Der MA LC 12/2 z.B. hat Sound2Light, wo sich 3 programmierbare Memories in Bass-Mitten-Höhen aufteilen.

    Ansonsten geht es tatsächlich nur mit relativ viel Bastelarbeit, weil du das Audiosignal ja zuerst in mehrere Frequenzbereiche umwandeln musst und dann selektiv in DMX umwandeln. Ich finde da die Idee mit der alten Lichtorgel nicht schlecht, zumal du ja eigentlich eh nicht alle Kannen gleichzeitig in allen Frequenzbereichen nutzen kannst - sonst mischt sich Lo/Mid/Hi zu einem satten weiss...
    Allerdings müsst die Lichtorgel so modifiziert werden, dass sie die PARs nicht mit einem gedimmten Signal versorgt, sonst könnte der Kollege Skyworker recht haben und das Vorhaben sprichwörtlich in "Rauch" aufgehen. :?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 4. Oktober 2009 um 13:04
    • #6

    Hallo Bernd - eine LED-Par ist keine ohmsche Last, damit werden Blindströme beim Schalten über Triac oder Thyristor schnell ein Thema. Die Leistung ist da tatsächlich egal, die paar Watt gehen schon. Zudem möchte ich nicht den Beta-Test für einen Lampenhersteller machen, nach wievielen Spannungszyklen das Netzteil in der LED-Kanne schlapp macht oder der Eprom gast. Ganz abgesehen noch von den üblichen Parasitäreffekten, wenn man versucht, Elektronik zu kaskadieren (einer meiner ersten versuche vor etwa 25 Jahren war, einen handelsüblichen Dimmer in die Lampenzuleitung meiner Bürklin 3+1-Kanal Lichtorgel einzubauen. Sagen wir mal so: es hat gedimmt... aber...).

    In die Statt der Dominosteine - der Lightcommander kann das auch nicht so einfach, der gibt ja auch nur dieses Geflacker auf drei oder vier Kanälen raus, man müsste also LED-Pars haben, bei denen man die Einzelfarben auf konkrete DMX-Werte patchen kann. Sollte aber gehen - zumal der Lightcommander ja auch Softpatch kann, oder irre ich mich da?

    Erleuchtende Grüße

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • treibsand
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    • 5. Oktober 2009 um 07:14
    • #7
    Zitat von "skyworker"

    In die Statt der Dominosteine - der Lightcommander kann das auch nicht so einfach, der gibt ja auch nur dieses Geflacker auf drei oder vier Kanälen raus, man müsste also LED-Pars haben, bei denen man die Einzelfarben auf konkrete DMX-Werte patchen kann. Sollte aber gehen - zumal der Lightcommander ja auch Softpatch kann, oder irre ich mich da?

    Zitat von "treibsand"

    Der MA LC 12/2 z.B. hat Sound2Light, wo sich 3 programmierbare Memories in Bass-Mitten-Höhen aufteilen.


    Nenn es von mir aus Scenes oder Lichtsteps oder, oder, oder... :wink:
    Du kannst sogar diverse (unterschiedlich adressierte) Geräte ansteuern und im Widemodus 24+2 DMX Kanäle adressieren.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 5. Oktober 2009 um 15:15
    • #8

    Is ja schon gut ^^

    Kein Applaus für Scheiße!

  • chief
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    356
    • 5. Oktober 2009 um 18:18
    • #9

    Das Behringer Eurolight LC2412 unterstützt diese Funktion auch.
    Wenn es nur für den Partykeller ist, kauf dir den Behringer, ansonsten den MA. Von der Bedienung her sind beide stark ähnlich, da Behringer bekanntlich alles bei MA abgeschaut hat. Qualitätsmäßig liegen aber Welten dazwischen.

    Gruß
    Dirk

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