Zitat von "Habicht"JF
wie sieht der Verlauf mit AJ-Horn aus?
Hab' das Horn nicht simuliert und momentan auch keine Zeit dafür, sorry.
Vielleicht erbarmt sich ja wer ![]()
mfg
JF
Zitat von "Habicht"JF
wie sieht der Verlauf mit AJ-Horn aus?
Hab' das Horn nicht simuliert und momentan auch keine Zeit dafür, sorry.
Vielleicht erbarmt sich ja wer ![]()
mfg
JF
Hallo,
das BEC Bassteil ist meines Wissens ein hyperbolisch gefaltetes Horn, das von vorn wie ein university classic (50er Jahre) ausschaut. Mundfläche sind ca. 0,8 m².
BEC hat Kugelwellenhörner nur im Mittel-/Hochtobereich angeboten.
Im Bassbereich gibt es für PA auch keine Traktrix hörner, da der Strahlungswiderstand nahe Grenzfrequenz zu niedrig ist. Gab´s nur früher für Kinobeschallung.
Ich habe alte BEC Unterlagen und kenne Herrn Beck auch. Er weiss, was er sagt.
Grüsse
Franz ![]()
... dann scheint sich ja alles aufzuklären.
Also doch nicht etwas "völlig-neues-das-alles-bisher-dagewesene-in-den-Schatten-stellt" ...
karlsonite: was meinst Du denn mit Grenzfrequenz (Tractrix-Hörner haben keine Trichterkonstante wie z.B. konische, exponentielle und hyperbolische Hörner und wachsen daher immer nach der gleichen Funktion ...) ?
Viele Grüsse sendet
"... auf die Messung der geraden Linie ab 60 Hz bin ich schon jetzt gespannt."
Mir ist schon bewusst das es in der Praxis anderst aussieht, ich wollte mir das BEC -Horn nur mal ansehen wie es sich bei der Berechnung zu anderen bekannteren Hörnern verhält. Aber es scheint mir nach wie vor ein guter Kompromiss zu sein, zwischen Größe und Tiefgang.
karlsonite
BEC 15" Baßhorn nach dem Tractrixprinzip
Bei Bezeichnung des Hornes "Baßhorn nach dem Tractrixprinzip (Stacking)" ist also so gesehen kein Hornverlauf nach einer Tractrixfunktion gemeint sondern nur das es gestackt werden muß.
m.f.g
Habicht
Zitat von "Habicht""... auf die Messung der geraden Linie ab 60 Hz bin ich schon jetzt gespannt."
Mir ist schon bewusst das es in der Praxis anderst aussieht, ich wollte mir das BEC -Horn nur mal ansehen wie es sich bei der Berechnung zu anderen bekannteren Hörnern verhält. Aber es scheint mir nach wie vor ein guter Kompromiss zu sein, zwischen Größe und Tiefgang.
... ich wollte nur mal ein wenig über Simulationen (einiger verbreiteter und "amtlicher" Programme ...) lästern, weil ich (als Besitzer eines MLSSA) gelegentlich Messungen für diese Boxenkonstrukteure mache und mir dann manchmal die dummen Gesichter ansehen muß ("... in der Simu mit ... sah das aber anders aus").
Gerade bei Hörnern (Faltung, Halsanpassung) geht sowas manchmal "ins Auge".
Äh ... daß Tractrix eine neue Stacking-Methode ist, war mir irgendwie neu (muß ich wohl in der Fachliteratur überlesen haben) ...
Viele Grüsse sendet
Zitat von "Sound-Klinik
.....weil ich (als Besitzer eines MLSSA) gelegentlich Messungen für diese Boxenkonstrukteure mache und mir dann manchmal die dummen Gesichter ansehen muß ("... in der Simu mit ... sah das aber anders aus").
Gerade bei Hörnern (Faltung, Halsanpassung) geht sowas manchmal "ins Auge".
das kann man nicht deutlich genug sagen!!!!
vollkommen korrekt v.a. derhornhals hat ungemeine Bedeutung - ein paar mm entscheiden über erfolg und misserfolg genauso die Halsgeometrie[/b]
Hallo nochmal,
Traktrix hat mit stacking garnichts zu tun , sondern sagt nur, das die Expansion nach der Traktrixfunktion berechnet ist, die übrigens vom Hornmund her berechnet wird (!)
Die Grenzfrequenz hängt auch bzw. hier von der Mundfläche ab, die dann für gegebene Halsfläche auch die Hornlänge bestimmt.
In erster Linie beeinflusst diese Form nach der Literatur die Wellenformfront ab ca. Mitte des Hornes und führt zu deutlich weniger Reflexionen am Hornmund gegenüber endlichen Expo Hörnern. Eine gezielte Steuerung der Richtcharakteristik wie bei CD- oder sonstigen Exemplaren ist damit aber kaum möglich, da das Horn für perfekte Funktion rund sein muss!!!
Zu dem Thema gibt es haufenweise infos im Netz, aber Vorsicht nur 50 % davon stimmt bzw. ist nicht von ahnungslosen Nachplapperern.
Fazit: Im Bassbereich kommt es auf Effizienz und damit Strahlungswiderstand an, wodurch die Traktrix etwas benachteiligt ist. Im Mittenbereich klingen diese Typen aber nach Meinung vieler Leute aber natürlicher als übliche Tröten.
IMHO sollten alle, die sich mit Hornbau beschäftigen mal lesen was es schon gibt/gab, dann wären viele Fragen unnötig. Trotzdem ist es schön, dass es heute (seit 3 Jahren) Simulationsmöglichkeiten gibt, womit auch Leute ohne Hintergrundwissen vielleicht was brauchbares zu stande bringen können. Aber schaden kanns nix!
Grüsse
Franz
"Bei Bezeichnung des Hornes "Baßhorn nach dem Tractrixprinzip (Stacking)" ist also so gesehen kein Hornverlauf nach einer Tractrixfunktion gemeint sondern nur das es gestackt werden muß. "
Diese Aussage war auch etwas ironisch gemeint.
Was mich dabei etwas verwirrt ist die Feststellung:
"das BEC Bassteil ist meines Wissens ein hyperbolisch gefaltetes Horn"
warum steht dann auf der Bec - Homepage was von einem Tractrixprinzip bei diesem Horn.
Aber zurück zu meiner Anfangsfrage:
Hat das schon jemand gebaut und damit Erfahrung gesammelt oder gehört.
Danke.
m.f.g
Habicht