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Software mit möglichst viel Automation/ kein Vinyl

  • Hansi54
  • 2. Dezember 2009 um 03:30
  • Hansi54
    Beiträge
    92
    • 2. Dezember 2009 um 03:30
    • #1

    Hy,

    in ergänzung oder änderung zu meinem vorherigen Thread, möchte ich doch gerne ein bißchen Geld ausgeben um gute Ergebnisse zu erziehlen.

    Allerdings habe ich nach wie vor keine großen Ansprüche auf letzte Raffinesse. Möchte zu Hause fast alles vormixen. Vor Ort aber auch noch anpassen können. Aber kein Scratchen, keine Turntables usw.

    Reicht da Traktor Duo (99,-) oder hat Traktor Pro (189,--) noch verbesserte Qualität? Oder gibt es ein oder zwei Funktionen die ich daraus dringend brauche und an die ich als Anfänger nicht denke? Ich werde aber nie viel mehr machen als erwähnt, da ich als "hauptberuflicher" Musiker und Komponist dermaßen viel zu tun habe und praktisch alles (auch die technische Seite von verschiedenen Instrumenten, Verstärker usw.) allein machen muß!

    Da ich nicht scratche, brauche ich da einen Controller, wie z.B. Herkules Steel? Oder hat er neben einigem Komfort auch noch optisch e bisserl was zu bieten? Ich denke das ist nicht unwesentlich wenn man auch professionell "aussehen" will!?

    Laptop, audiokarte und Mixer ist vorhanden!

    Wie sieht es mit V-DJ aus? Die Version 5, die mit einem Herkules Controller (falls ich einen kaufe!), ist o.k.? Oder sollte man eine Vollversion kaufen?

    Wie gesagt, am wichtigsten ist Übersichtlichkeit - Einfachheit - aber gute Sound-Qualität

    Ich hoffe nochmal auf ein paar Anregungen!

    Vielen Dank

    Frankfotter Bub

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 2. Dezember 2009 um 06:04
    • #2
    Zitat

    Möchte zu Hause fast alles vormixen.

    Wie kannst du das Publikum und dessen Reaktionen auf verschiedene Stücke vorraussehen?

  • skyworker
    Profi
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    2
    • 2. Dezember 2009 um 11:02
    • #3

    Darf ich als das personifizierte Forumsböse auch meinen Senf dazugeben? Oder will ich dann wieder nur großkotzig provozieren?

    Sagen wirs mal so - bei jedem anderen Thread mit der Frage "Was soll ich kaufen" platz laut Mechwerkandi und der merkantilen Grundausrichtung dieses Forums sofort das Postfach des Threadstarters. Nur bei der Frage nach DJ-Alleskönner-Software geht ein Aufschrei durch die Plattenlegergemeinde und jeder hier fühlt sich berufen, den Threadstarter mit kübelweiser Häme und Spott zu überschütten (Werter Michael Beyer - das geht jetzt nicht mal so originär gegen dich, du hast halt als erster was gesagt...).

    Warum ist das so?

    Danke für die Antwort, man verzeihe mir meine großspurige Art und back to topic. Bestimmt gibts das, was der Threadstarter sucht. Ich hab nur keine Ahnung davon, ich hab aufgehört zu mixen, als die CD in Mode kam ;O)

    Um Gnade heischend und "auf den Anderen" wartend - SKY

    Vorsicht - dieser Text könnte Spüren von Ironie und Sarkasmus enthalten! If you can#t stand the heat - stay out of the kitchen

    Kein Applaus für Scheiße!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 2. Dezember 2009 um 13:19
    • #4
    Zitat

    Warum ist das so?

    Beantwortet wurde diese Frage in anderen Threads in letzter Zeit ausführlich. BTT

  • Hansi54
    Beiträge
    92
    • 2. Dezember 2009 um 15:02
    • #5

    Da freu ich mich über 2 Anworten :roll:

    2 in Worten ZWEI Antworten aber doch KEINE Antwort. Ich versteh das nicht! Seit wenigen Tagen beschäftige ich mich mit dem Thema DJing. Hab sehr wohl, sehr viel gelesen, sonßt könnte ich gar nicht so dedizierte Fragen stellen. Hat vorher 0 Ahnung! Und so in etwa weiß ich Bescheid. ALLGEMEIN - Aber eben nicht auf meine Situation abgestimmt. So lese ich in dem einen Thread das mit Traktor 3.2. fast alles von alleine läuft, und der Kommentator sah das negativ und hat sich darüber "beklagt": Was soll ich dann eigentlich 5 Stunden vor dem Publikum tun. Aber genau das ist mir sympatisch. Vor allem wenn es sich auf die Einfachheit bei der Beaterkennung und Anpassung der Geschwindigkeit; auf Übergänge schneiden beim Aneinanderreihen der Songs bezieht. Mein Schwerpunkt ist eben die Einfachheit (was ich sonßt noch an Arbeit auf dem Buckel habe, weiß ja niemand her!) Bei mir geht es NICHT um de Anpassung von analogen LP´s, nicht um scratchen (obwohl das vielleicht auch verkockend ist) Aber ich sollte mich lieber beschränken auf das Notwendigste!! Eigendisziplin!

    So - jetzt gibt es aber Traktor 3.2 nicht mehr - sondern Traktor Duo und Traktor Pro. Das war EINE meiner Fragen. ODER: Passt VDJ besser zu mir? Reicht V-DJ 5 (mtgeliefert bei Hercules, oder in Ebay für 9,99 Euro!!! oder die V-DJ pro??
    Oder: brauche ich ´ne Console !?? Besser als ein Mischpult? (könnt ich dann zu Hause lassen). Wisst Ihr, hier steht so viel geschrieben, aber als Neuling versteht man auch nicht alles. Manche Begriffe sind neu, weil ich in dieser Welt bisher noch nicht war!!

    "wie auf Publikum reagieren?"

    1. möchte ich nur bestimmte, vorher festgelegte Richtungen bedienen und genau so werde ich auch "werben".
    2. will ich nicht 3 Stunden EIN Mix fahren, sondern will "nur" Blöcke von bs zu 20 Minuten vorbereiten! Dann kann ich live auf das Publikum reagieren und in den nächsten Block überblenden!

    Krieg ich jetzt Hilfe?? :( :?

    Frankfotter Bub

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 2. Dezember 2009 um 16:07
    • #6

    Hatte vorher nicht viel Zeit, daher dieser kurze Hinweis.

    Zitat

    und der Kommentator sah das negativ und hat sich darüber "beklagt": Was soll ich dann eigentlich 5 Stunden vor dem Publikum tun. Aber genau das ist mir sympatisch.

    Dann gehe ich mal fest davon aus, dass es sich nicht um öffentliche Veranstaltungen handelt.

    Natürlich werben die Firmen damit, dass ihre Software selbst mixen kann, aber hierbei handelt es sich eigentlich nur darum, dass die Software bei einem Großteil von Musik, die keine rhythmischen Raffinessen oder Breaks enthält, die Geschwindigkeit anpassen kann. Sodann wird - zum Teil enstellbar - innerhalb von X Sekunden einfach auf das nächste Lied übergeblendet. Rücksicht auf Gesang, Instrumentensoli etc wird dabei aber nicht genommen und so würgt es eben Sänger auch mal mitten im Refrain einfach ab wo die Menschen gerade mitsingen. Die Funktion der Beatsynchronität kann man als Richtwert nutzen und wenn ein gerader Rhythmus vorliegt passen die Programme auch recht gut die Geschwindigkeit an.

    Mit ein bisschen Übung, was zeitlich wohl ähnlich viel Aufwand bedeutet wie Mixes vorfertigen, kannst du auch ohne Probleme mit den Hilfsmitteln der Softwaren Beat in Beat mixen und als Musiker sicher besser entscheiden wann du Überblendest und bist viel flexibler in der Steuerung des Publikums.

  • fox
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    Beiträge
    525
    • 2. Dezember 2009 um 17:10
    • #7

    was genau meint der threadersteller mit "vormixen"? das erschließt sich mir nicht ganz.
    a) du kannst mit ungefähr jeder software listen erstellen oder titel mit tags versehen, nach denen dann gesucht werden kann. das kenne ich aus der praxis, ich find das gut. man kann sich ein set vorab zusammenstellen, aber es ist keine feste reihenfolge vorgegeben.
    b) man kann sicherlich mit jeder software auch stundenlange sets live aufnehmen und dann vor ort abspielen. das erscheint mir aber etwas unrealistisch.

    vielleicht klären wir also erstmal, was "zuhause vormixen, aber vor ort anpassen" heisst.


    EDIT: okay, zweiten post des threaderstellers übersehen.

    du willst also 20-30 minütige blocks vormixen (auch beatgenau oder eher rockig oder klassik oder was eigentlich?) und die dann so variieren wies gerade passt, wenn ich dich richtig verstehe? in dem fall sollte traktor oder eine ähnliche software um die 100 euro auf jeden fall reichen. von traktor weiß ich, dass man, falls man sich vermixt hat, sogar zurückspringen kann um dann nochmal neu anzugreifen ab der kritischen stelle.

    EDIT 2: wenn du eh nur vorgefertigte blocks abspielst, brauchst du eigentlich gar kein mischpult mehr, außer zum etwas besseren vormixen eben.

  • Hansi54
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    • 2. Dezember 2009 um 17:32
    • #8

    Vielen Dank

    - höre ich gern, das es live mit etwas Übung auch machbar ist. Ist es da ´ne Hilfe wenn man vorher die bpm ermittelt und so schon Ordner anlegen kann, von Musik die zusammenpasst!? Oder reicht es grob vom Hören her in "schnell - mittel - langsam" vor zu sortieren?

    Brauche ich die teuren Versionen von Consolen und Software, wenn ich keine analogen Platten anschließen will, und auch so "nur" ne gute Auswahl an Songs anbiete, mit guten Überleitungen und fertig! ?

    Bin Musiker und will die Liveauftritte etwas kürzen und dafür ab 24 Uhr auch vom Genre her mit auflegen etwas Gas geben. Für´s Publikum wird´s abwechslungsreicher und für mich e bisserl einfacher!

    Ich denke z.B. Traktor Duo für 99 Euro tut es da!

    zur Soundkarte/Interface: ich habe extern von Behringer das UCA 202 mit 1x Stereo-Ausgang und KopfhörerAnschluß. Bin am überlegen ob ich eine (fürs RECORDING von eigener Musik) bessere Karte holen soll Tascam US 144 für 160 Euro. Ist halt für´s recording und hat glaube ich auch nur 1x Stereo!?
    Da von mir ja ausschließlich im Rechner von zwei virtuellen Deck´s gemixt wird, reicht doch ein Stereoausgang!? Am Mischpult hab ich noch für den Notfall einen CD-Player hängen und externe MP3-Player!

    Frankfotter Bub

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 2. Dezember 2009 um 18:32
    • #9
    Zitat

    Vielen Dank

    - höre ich gern, das es live mit etwas Übung auch machbar ist. Ist es da ´ne Hilfe wenn man vorher die bpm ermittelt und so schon Ordner anlegen kann, von Musik die zusammenpasst!? Oder reicht es grob vom Hören her in "schnell - mittel - langsam" vor zu sortieren?

    Jeder hat da sicher seine eigene Variante wie er den Plattenkoffer oder eben hier die Lieder sortiert. Eine Variante für DJs, die gemischte Musik auflegen ist eben die Single CDs nach BPM zu sortieren und die LP CDs nach Genre mit ein paar Aufklebern drauf was die BPMs von einigen Tracks angeht. So findet man schnell was zum MIxen und kann sich auch im Genre bewegen.

    Wenn du dies auf die neuen Möglichkeiten übertragen möchtest, solltest du von Anfang an die Tags für Titel, Interpret, Musik-Genre, BPM einbeziehen.

    Zitat

    Brauche ich die teuren Versionen von Consolen und Software, wenn ich keine analogen Platten anschließen will, und auch so "nur" ne gute Auswahl an Songs anbiete, mit guten Überleitungen und fertig! ?

    Eine wirklich gute Überleitung entsteht halt zum großen Teil erst von Hand. Da kann man per EQ auch Bässe des einen Liedes rausdrehen und die des neuen laufen lassen etc. Auch die teuerste Version kann diese Handarbeit nicht ersetzen :(
    Meinst du mit Console = Controller?

    Zitat

    Bin Musiker und will die Liveauftritte etwas kürzen und dafür ab 24 Uhr auch vom Genre her mit auflegen etwas Gas geben. Für´s Publikum wird´s abwechslungsreicher und für mich e bisserl einfacher!


    Warum schreibst das erst jetzt, nun wird das Ziel und dein Vorhaben ja klarer. :wink:

    Zitat

    Ich denke z.B. Traktor Duo für 99 Euro tut es da!

    Denke für deine Zwecke dürfte es voll auf genügen.

  • Hansi54
    Beiträge
    92
    • 3. Dezember 2009 um 00:46
    • #10

    Danke

    mit Console meine ich z.B.

    Hercules DJ Console Steel 189,-

    Ist das Arbeiten (zuHause und LIVE) damit leichter oder schneller ? Wenn ich überhaupt so ne Console brauche: Die Herkules für 199,- hat ne einfache Version (5) von Virtual-DJ mit dabei - wäre dann günstiger als mit Traktor! Geldersparnis kommt bei mir aber hinter Qualität!

    wie sieht es mit der Soundkarte aus? Ich habe ne Behringer UB 202. Wurde mir als ausreichend geschildert. Ich könnte auch ne gegrauchte Tascam US 144 - hat einen Stereo analog Ausgang und einen digitalen Stereo SPDIF oder AES Ausgang.
    Oder sollte es ein aud DJing spezialisierte sein wie "NI Audio 2 DJ "

    Wäre super wenn ich hierzu noch ´ne Info bekäme! :)

    Frankfotter Bub

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 3. Dezember 2009 um 05:49
    • #11

    Leider habe ich mich nur mit der Software und den Controllern auseinandergesetzt und da schon entschieden, dass es an Controllern wohl nichts passendes gibt. Somit habe ich mich mit den Soundkarten gar nicht mehr auseinander gesetzt. Aber ich habe auch einen ganz anderen Einsatzzweck.

    Ich würde aber dann den Threadtitel mal ändern in.... welchen DJ-Controller und welche Soundkarte kann man empfehlen o.ä.

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 3. Dezember 2009 um 10:50
    • #12

    Ich arbeite noch mit der alten Traktor-DJ-Studio Version 2.6x aber die neueren TDS-Versionen sind in den folgenden Punkten sicher identisch, bzw. sogar verbessert...

    Mixes vorproduzieren:
    Du kannst in aller Ruhe zuhause Mixes erstellen, abspeichern und live vor Ort auf "Klick" abrufen. Ändern kannst du den Mix dann Live immer noch. Allerdings musst du das erst in Ruhe ausprobieren und üben, da das nicht so locker vom Hocker geht. Gleiches gilt fürs Mixen generell... Live muss das sitzen, da kannst Dir kaum grobe Schnitzer leisten...

    Mixt Du zuhause "vor". brauchst Du nicht unbedingt einen Controller (sprich: externes Bedienteil). TDS lässt sich auch ausreichend gut per Mouse und Tastatur bedienen... zudem hast Du ja dann alle Zeit der Welt um einen "verklickten" Übergang auszubessern. Zum einfachen "Live-Editieren" der Mixe reicht m.E. auch Mouse und Tastatur. (so wie ich Deinen Einsatzzweck einschätze) Mein Tipp also: Probiers mal ohne Controller aus, nachkaufen kannst den ja immer noch.

    Tracks sortieren:
    TDS macht beim Import in die Track-Collection (also TDS-interne Song-Datenbank) automatisch eine BPM-Analyse. Du siehst die BPM dann neben den anderen Tag-Infos im Display und kannst Dir beliebig deine Sammlung zusammen stellen, oder die Tracks danach sortieren lassen. TDS bietet auch die Möglichkeit sog. Cases zu erstellen worin du beliebig die Tracks nach Genre, BPM, Interpret undwasweißich ablegen kannst.

    Soundkarte:
    Wenn Du mit dem internen Mixer von TDS arebeitest brauchst du unbedingt eine Soundkarte die Dir Vorhören (Cue) ermöglicht. Also mind. 2 Stereokanäle einer davon sollte speziell ein Kopfhöreroutput sein (ggf. mit kleinem Vorverstärker). Auch wenn Du einen externen Mixer nimmst brauchst Du (logisch) mind. 2xStereo weil dann ja die Decks einzeln nach aussen gehen. Beid er TDS-Pro gehts ja bis 4 Decks, aber die wirst Du für deine Anwendung kaum brauchen...
    Ob diese externe Soundkarte nun per USB, FireWire oder PCMCIA zum Einsatz kommt, musst Du selbst entscheiden (kommt auch drauf an was dein Norebook bietet)
    Ich habe z.B. die ECHO-Indigo-DJ (PCMCiA-Version)

    P.S.:
    Dein Anliegen kenne ich nur zu gut, habe ähnliches selbst jahrelang gemacht, nur anders rum:
    Normal per Konserve den DJ, und zb. bei Schunkelrunden, "Gröhl- und Saufliedern" live per Keyboard geklimmpert... und das im fliegenden Wechsel... Kommt bei der entsprechenden Gesellschaft oder Event supergut an!
    Find ich echt Klasse das es (noch) solche Mutlitalente gibt!

    Servus! Peter.

  • Hansi54
    Beiträge
    92
    • 3. Dezember 2009 um 17:08
    • #13

    Danke schon mal

    Audiokarte:

    Ich bin halt auch Homerecording-Anfänger und brauche hierfür auch ´ne Audiokarte/Interface für mein Notebook. Die Tascam Us 144 ist da gute Mttelklasse - ich habe aber zu wenig Ahung um zu wissen, ob man die auch für Live-DJing benutzen kann? (mit Kopfhörer vorhören) Normal ist beim Recorden aber auch vorgesehen das man unterschiedliche Mixe auf stereo-out und Kopfhrer legen kann. Eine Karte hat zusätzlich noch einen stereo Digital Ausgang SPDIF AES/AU.
    Was ich nicht verstehe ist warum man zwei StereoOuts (plus Kopfhrer!?) braucht. Ich habe hier ein Freeware-DJ-software und da sind zwei Decks abgebildet, aber man mixt doch im PC - macht Übergänge und das eine Deck wird leiser, das andere Lauter und dies wird über meine eingebaute Soundkarte 1xStereo-Out wunderbar ausgegeben! da reicht doch ein Stereo-Out ! ?

    Das mit der Console ist interessant, es geht also komfortabel auch so, direkt am Notebook! Kann ich aber auch später entscheiden da hast Du Recht.

    Jetzt habe ich gelesen Traktor hat keine Datenbank für die MP3´s ? ? Virtual-Dj und bpm-Studio haben das und sollen auch übersichtlicher und leichter sein!?? (Vom Leistungsumfang garantier auch ausrechend für mich)

    DJ und LiveMusik:
    Klar kann ich auch den Schwerpunkt anders legen und es so wie Du machen. Oder Mitternacht eine Showeinlage geben, oder LiveKONZERT 2Stunden und danach Disco, oder sogar, wenn gewünscht "nur" Disco" anbieten.

    Frankfotter Bub

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 3. Dezember 2009 um 18:33
    • #14

    Zur "Datenbank" von Traktor:
    Aber sicher hat TDS das... nennt sich Collection

    Bedienung ohne Controller:
    Gehört etwas Übung dazu und eine "intellente" Vergabe von Short-Cuts. Dann reicht Tastatur und Mouse für Deine Anwendung sicher. Jedenfalls anfangs...

    Soundkarten-Kanäle:
    Du hast grundsätzlich zwei Möglichkeiten.
    1. mit externem Mischpult arbeiten, dann gehen alle Decks quasi einzeln aus dem Notebook raus zum Mischpult.
    Heißt: Du brauchst mind. 2 Stereokanäle, Vorhören passiert dann am Mischpult

    2. mit internen Traktor-Mixer arbeiten, dann geht "nur" der Masterkanal aus dem Notebook raus zum Mischpult. aber:
    Zum Vorhören oder Mixen über den Kopfhörer brauchst Du trotzdem einen extra Output. Und wenn es nur zum reinhören in den nächsten Track ist, um z.B. eine bestimmte Stelle zu finden. Oder Du willst das was du grade vorhörst auch im Master hören... :wink:
    Heißt: Auch hier... 2 Stereokanäle (einer davon evtl. mit "genug Power" für den Kopfhörer)

    3. Ergänzung zu 1. :arbeitest Du mit mehr Decks, bauchst Du entsprechend mehr Outputs

    spezieller Kopfhöreroutput:
    Probier mal aus ob der normale Outputpegel Deiner Soundkarte reicht um genügend Lautstärke im Kopfhörer zu erreichen. Wenn Dir das reicht, dann tuts evtl. auch ein "normaler" Output.

    Tipp: Downloade doch mal eine Demo von Traktor und spiele damit ein wenig...

    Servus! Peter.

  • DJ_Uwe
    Beiträge
    791
    • 4. Dezember 2009 um 12:17
    • #15

    Hallo!

    Hardware:
    Ich würde dir einen richtigen controler und ne gute soundkarte empfehlen. Onboard Sound ist absoluter müll und klingt auch zu späterer stunde einfach nur grausam... mal abgesehen davon das onboard soundkarten sehr wenig eingangspegel liefern und du deine vorversträker im mischpult sehr stark in die rauschzone bringst. persönlich bin ich vom denon 4500 begeistert weil: 19" einbaufähig, gute soundkarte integriert und sehr viele knöpfchen zum belegen von diversen funktionen.

    Software:
    An und für sich würde die duo vom traktor reichen. Sie hat nur einen sehr entscheidenen nachtteil. du kannst das keyboard mapping nicht verändern. das heißt das du aus versehen durch drücken einer taste die musik unterbrechen kannst. und das geht im eifer des gefechts unter umständen sehr schnell wenn du mal durch zufall nicht in der suchfunktion bist.
    Einige andere Funktionen die Pro bietet sind auch nicht schlecht und wirst sie auch mit sicherheit auf dauer nutzen wenn du sie hast.

    Mixing:
    beim traktor kann man cue punkte für den automatischen mix setzen so kann es rein theoretisch funktionieren das du alle lieder die du in einen mix machen willst einfach in eine playlist ziehst und sie einfach im Cruise-Modus (Automix) ablaufen lässt. Dafür musst du allerdings sämtliche lieder vorher genau bearbeiten damit traktor das hinbekommt. Sinnvoller ist es allerdings sich die cues zu setzen und das ganze live zu mixen. So sehen die leute das du als dj was machst und 2. kannst du jede woche den mix etwas verändern wenn neue traxs dazu kommen oder alte rausfallen.

    Viel Spaß bei der Lösungsfindung. Die möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

    Discjockey Hochzeit
    Dj Hochzeit
    Dj Hochzeit
    Fotobox-mieten

  • Hansi54
    Beiträge
    92
    • 4. Dezember 2009 um 17:26
    • #16

    Danke für die viele Hilfe

    Soundkarte: ne, ist klar daß ich eine zusätzliche benutze, hab wie gesagt die Behringer und auch die Tascam hat Kopfhörerausgang. Aber ich werde wahrscheinlich morgen die Fast Trak pro ersteigern , also Thema beendet.

    wo ich noch Hilfe brauche:
    ist also ein Controller/Console ala Herkules Steel (ohne Audiointerface) DOCH um einiges komfortabler? dann werd ich sofort kaufen. Vorteil beim mixen zuHause auch, oder hauptsächlich live????
    Was "dumm" ist: bei dem Controller ist Virtual-DJ (V-DJ 5) mit dabei!!! Reicht das aus??? Man hat auch schon geschrieben das V-DJ etwas übersichtlicher und intuitiver zu lernen ist! Von den Funktionen bestimmt ausreichend!?? Aber von der Audio Qualität?? Und vom bpm- Berechnen'? und vom "automatischen" anpassen und zusammenschneiden??
    Wie gesagt: viele Funktionen: NEIN,werde nie die Zeit haben das auszuschöpfen. Aber VerarbeitungsQualität, Präzises Arbeiten, Sound - dafür bezahle ich gerne mehr!

    Kann jemand was zu bpm-Studio sagen? Bezüglich meiner Schwerpunkte! Da gibt es halt auch viele unterschiedliche Versionen, wobei 350,-- schon recht viel ist, da müßte DEUTLICH viel mehr Leistung sein.

    Bitte entschuldigt meine vielen Fragen. Vor wenigen Tagen hab ich von all dem nix, aber auch gar nix gewußt!

    Gruß
    Hansi

    P.S. Morgen wird auch die Hercules Steel versteigert. Würd ich dann auch zuschlagen, wenn ein Controller sowieso ansteht!!

    Frankfotter Bub

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 14. März 2010 um 05:49
    • #17

    de fred-ersteller sucht keine DJ software (denn was er vor hat, hat mit dem handwerk eines DJs nichts zu tun), sondern eine automitisierte jukebox-sofware!

    wen ich dinge höre wie "zuhause vormixen" oder "seit kurzen damit beschäftigt", blutet mir das herz und der kopf zugleich!!!

    wenn man anfangen will musik zu machen (DJing nenn ich das jetzt mal nicht), sollte man:

    1: viele VAs besuchen und dem DJ bei der arbeit zusehen (nicht nur, was er an den geräten macht, sondern auch, wie er die publikumsituation beobachtet und auf diese reagiert)
    2: zuhause im stillen kämmerchen üben, üben, üben ... was hier ja egal ist, weil eigentlich bis auf das ausgegebe geld und die irgendwann mal zusammengestellte playlist keinerlei aufwandt von besitzer zu ersehen ist
    3: sich nicht solange DJ nennen, bis all das erledigt ist

    wegen leuten, die ich in punkt 3 an den pranger stelle, ist die zunft der DJs so in den verruf gekommen.

    jeder klotzkopf (womit ich sicher nicht den fredersteller kenne, da ich ihn nie gehört / gesehen / kennen gelernt habe) meint doch, dass er nach dem kauf einer Vestax VCI Konsole mit beiliegendem Itch DJ sein könnte .. fehlanzeige!!!! und zwar ganz große!!!!

    das größte problem heutiger DJs ist, dass sie nicht in der lage sind, aufs volk einzugehen ... woher auch, die meisten kommen ja kinderzimmer irgendwie über vitamin B in nen club..

    naja, back to toppic:
    wie gesagt, gesucht wird eine vollautomatische juke-box-software, keine DJ software!!!
    davon hab ich leider keine ahnung.

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 14. März 2010 um 09:41
    • #18
    Zitat

    das größte problem heutiger DJs ist, dass sie nicht in der lage sind, aufs volk einzugehen ... woher auch, die meisten kommen ja vom kinderzimmer irgendwie über vitamin B in nen club..

    Falsch, die wollen gar nicht auf die Leute eingehen, denn ihre Entscheidungen fällen sie selbst und zelebrieren den ganzen Abend sich und ihre tolle Musik. Es gibt schlicht einen Teil des DJing, den man wohl nicht wirklich lernen kann: Die Antizipation der Reaktion des Publikums auf Musik. Aber man kann auch mit dem kleinsten Hirn begreifen, dass es eine Dienstleistung ist - wenn man es denn begreifen will :wink:

    ABER: Pauschal kann man dies nicht sagen. Es gibt sowohl Software-Junkies, die saubere Arbeit abliefern als auch Mädels und Jungs, die 1000er oder 1210er malträtieren.

    P.S.: Hat dir ein Bedroom-DJ nen Job weggeschnappt?

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 14. März 2010 um 19:55
    • #19

    ich hatte gestern abend nen wirklichen trottel von 0 bis 2 vor mir gehabt in nem club vor mir, weshalb der laden zu höchstens 60% voll war. er is gebooked worden auf eine uplifting - trance party, weil er die mucke ja nach eigener saussage geilfindet und sie selber spielt, -> und hat statt dessen minimal gespielt, weil er da "bock drauf hatte" ... ich hab nur von 2 - 4uhr gezockt, weshalb ich erst um 1.20uhr den dreh da war. mir wurde gesagt, dass der laden immer voller wurde bis kurz nach zwölf, dann sind die ersten gegangen und mehrere haben sich an der kasse über die unpassende musik beschwerd.

    der typ war 19jahre alt, hatte eben jene vci300 (die ist echt cool, nutze ich für hochzeiten usw auch) und hat bis auf start/pause, sync und tracksearch keinerlei funktionen genutzt an dem ding! immerhin muss er sich per midi-mapping die sync funktion von seinem (glaube) traktor auf die konsole geholt haben, da die meine ich keinen ausgewiesenen sync-knopf hat.

    hab den besitzer mal gefragt, wieso er sich so ne nulpe reinholt, antwort: er is billig .... no comment :grin:

    nen job weggeschnappt aslo nicht, aber versaut, könnte man sagen ;)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 14. März 2010 um 20:42
    • #20

    Na versaut ist ja noch schlimmer! Sprich du hattest den Scherbenhaufen.

    Stell mir gerade nur die Frage, wieso du solch einen DJ-Slot überhaupt annimmst, da würde ich doch lieber zuhause auf dem Sofa bleiben. Deinen Aussagen nach bist du doch zigfach besser und erfahrener, der Slot nach 2Uhr ist eigentlich der Slot für die Liga "egal, da gehen die eh und der Hauptumsatz ist gemacht". Da stecken alle Veranstalter die ich kenne die Newbies hin.

    Zumal 40min vor dem eigentlichen Slot für mich ein No-Go ist wenn man wieder einmal einen Job haben möchte, denn ich würde stets Kumpels etc bescheid geben und mich mit ihnen dort treffen. Einmal ne Runde schmeißen und man hat seine Fangemeinde, die bei deinem Slot mal Gas gibt und überzeugend wirkt.

    Wenn der Besitzer von dir überzeugt ist, dann wird er dich wieder buchen. Wenn du aber andere DJs als Nulpe bezeichnest und er häufig mehrer am Abend bucht, bist du schnell aus dem Rennen. Denn der hat sicher keine Lust Kindergärtner bei DJ-Streitigkeiten zu spielen.

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