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externer Lautstärkeregler

  • kiki
  • 17. Dezember 2009 um 11:48
  • kiki
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    • 17. Dezember 2009 um 11:48
    • #1

    Vorgeschichte/momentaner Stand:

    Ein kleiner Club besitzt eine fest montierte DJ-Anlage und möchte von der Bar aus (15-20 m Kabelweg) einen Masterlautstärkeregler haben, um (vor allen bei Einmietungen) den DJ leiser drehen zu können. (bitte keine Diskussion über arme bevormundete benachteiligte DJs) Kosten darf das alles natürlich nichts, Billiges Kleinmischpult scheidet aus Platzgründen auch aus.

    Mein Vorschlag:
    Stereopoti in eine "Aufputzsteckdose mit Blindblende" (ich hoffe, ihr wisst was gemeint ist) und dieses einfach zwischen Mischpult und Amp klemmen. Allerdings wirds damit unsymetrisch, ist jedoch die billigste Variante.

    Kann 40 m Signalübertragung in unsymetrischen kabeln funktionieren ?

    Alternativen:
    ne Lösung mit 4 fach OPV, sodass nur Klingeldraht zur Bar gehen muss?
    was völlig anderes?
    evtl ein billiges gerätchen mit Fernbedienung?

    Tobt euch mal aus

  • Mechwerkandi
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    • 17. Dezember 2009 um 12:17
    • #2
    Zitat von "KiKi"


    Kann 40 m Signalübertragung in unsymetrischen kabeln funktionieren ?


    Natürlich. Die Kabellänge hat per se erstmal nichts mit der Signalführung zu tun.
    Irgendwann werden die Verluste natürlich immer grösser, aber bei dem Krach merkt das eh' keiner.

    Ein Limiter wäre natürlich eleganter...

  • Kracky
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    • 17. Dezember 2009 um 13:02
    • #3

    Was heißt, es darf nichts kosten? Wie wäre es mit einem motorisierten Audiopotentiometer wie z.B. ALPS RK27112MC? irgendwo bei den Endstufen, natürlich versteckt das man es nicht sieht und wieder daran dreht, also am besten im geschlossenen Gehäuse? dann brauchst du nur einen Up/down Schalter der entsprechend Strom auf den Motor liefert, also Klingeldraht vom Schalter bis zum Motor des Potis mit 5V/150mA.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • maccaldres
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    • 18. Dezember 2009 um 14:43
    • #4

    wie wärs denn mit einem compressor mit externel sidechain

    nun baust du als fernsteuerung einen signal generator mit regelbarem ausgangspegel und kannst damit den sidechain des compressors ansteuern

    aber vorsicht: je lauter der generator des desto mehr macht dann der compressor leiser und umgekehrt ;)

    Meister für Veranstaltungstechnik

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  • Kracky
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    • 18. Dezember 2009 um 16:43
    • #5
    Zitat von "maccaldres"

    wie wärs denn mit einem compressor mit externel sidechain

    nun baust du als fernsteuerung einen signal generator mit regelbarem ausgangspegel und kannst damit den sidechain des compressors ansteuern

    aber vorsicht: je lauter der generator des desto mehr macht dann der compressor leiser und umgekehrt ;)

    Wärst du böse wenn ich jetzt sagen würde, warum einfach wenns auch kompliziert geht? Deine Lösung ist ja interessant, aber ist auf jeden Fall nicht ganz günstig und einfach zu realisieren.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • kiki
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    • 18. Dezember 2009 um 17:17
    • #6

    wollte ich auch gerade schreiben...

    die idee mit dem motorfader finde ich sugar richtig gängig, allerdings wurde fader/poti zum verstellen verlangt, mal schauen, wie sie auf 2 taster reagieren.
    (und mit ICs bzw irgendwelcher "rampen-vergleichs-elektronik" wollte ich bei dieser kleinen nebenbeisache eigentlich die finger lassen.

    kompressor fällt aus platzgründen aus, die jungens haben ein wirklich schönes DJ-Rack festinstalliert, nur leider ist da sonst kein platz mehr.

  • maccaldres
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    • 18. Dezember 2009 um 17:53
    • #7

    nimmste nen billigst comp gibts doch schon für nen appel und ei, hier kommt es ja net darauf an das er besonders sauber auf dynamische signale reagiert

    und ein billiger signalgenerator tuts hier ja auch, muss ja nur nen sinus erzeugen können

    zB einer von diesen hier:
    http://sound.westhost.com/project22.htm


    motorpoti kostet auch nicht wenig kohle dazu gehäuse&co da kommste bestimmt genauso teuer

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  • kiki
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    • 18. Dezember 2009 um 18:20
    • #8

    gehäuse? mal im ernst, ich hatte vor, falls es der ALP wird, ihn mit gaffa oder ähnlich proffessionellen :wink: lösungen an die unterseite des mischpultes zu packen.

  • maccaldres
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    • 18. Dezember 2009 um 18:29
    • #9

    tja dann mach es doch wie du meinst, ich wollte dir eine halbwegs professionelle kosntengünstige alternative nennen

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  • michael beyer
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    • 19. Dezember 2009 um 08:40
    • #10
    Zitat

    Kosten darf das alles natürlich nichts

    Da war doch eigentlich schon klar, dass es nicht um professionelle Lösungen geht. Wenn es nichts kosten darf bleibt nur noch den DJ mit Altglas zu bewerfen. Das kostet nix und hat sicher eine einschlagende Wirkung.

    Darf man fragen wieso man DJs einmietet, die sich (die Lautstärke) nicht im Griff haben? Oder darf der DJ auch nichts kosten. Das würde einiges erklären. :lol:

  • maccaldres
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    • 19. Dezember 2009 um 10:54
    • #11

    also

    ein motorpoti braucht eine versorgungsspannung auch wenn dies nur 6VDC sind, kannst das mit einfach "offen" unters pult kleben mal richtig schnell vergessen

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  • Kracky
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    • 19. Dezember 2009 um 11:48
    • #12
    Zitat von "maccaldres"

    also

    ein motorpoti braucht eine versorgungsspannung auch wenn dies nur 6VDC sind, kannst das mit einfach "offen" unters pult kleben mal richtig schnell vergessen

    Warum? Weil wir alle unsere Niedervoltseilsysteme an der Zimmerdecke in Zukunft isolieren müssen? Es handelt sich wie gesagt um 4-6VDC/150mA, das kann man problemlos berühren.
    Da ich davon ausgehe das nicht permanent die Lautstärke geändert werden muß ist auch nicht davon aus zu gehen das sich extrem Wärme entwickelt. Gut, Gaffa muß ja nicht sein.

    Das Poti Kostet 25 Euro, ein 6VDC Steckernetzteil knapp 20 Euro, ein Doppeldrucktaster liegt bei 15 Euro, 20m Doppellitze 2x0,5 kosten 50 Cent den Meter also auch 10 Euro und ein Wandgehäuse was ich empfehlen würde auch nochmal 10 Euro

    Wären ca. 80 Euro Materialaufwand und jetzt bin ich gespannt welchen Kompressor und regelbarem Signalgenerator samt Verkabelung du findest der hier günstiger kommt, und dann ist das Ergebniss immernoch nicht 100% weil wir ja auch das evtl. pumpen des Kompressors beachten müssen wenn er extrem genutzt wird. Wenn ich mal den Billigsten bei Thomann suche das ist es um 84 Euro der Behringer Shark und ich weiß nicht mal ob der geeignet wäre.

    Michael, was hast du den gedacht, möchtegern DJs für Geburtstagspartys die man ferngesteuert im Zaum halten muss. und weil es nichts kosten darf eben der menschliche Limiter mit Fernbedienung.

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  • kiki
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    • 19. Dezember 2009 um 23:20
    • #13

    kracky redet mir grad aus der seele, genau das war beim durchlesen auch mein gedankengang.

    prinzippiell gefällt mir der ALPS richtig gut, bei der gaffaidee war evtl zu wenig ironie im spiel ;) -> will heißen, da man ihn weder sehen soll noch muss kommt der irgendwie "hübsch"(von miraus auch per gaffa) verpackt hinters pult, auf dass ihn nie wieder irgendjemand hervorkramt... Rationalisieren könnte man das noch weiter indem man statt dem netzteil einfach batterien nimmt (9 V block mit 7805 alternativ auch einfach 4,5 oder 6 V als Mignonzelle, oder ganz exotisch mit diesen 4,5 V zellen).

    das gute stück soll im normalfall ja unangetastet bleiben.

    und bei einmietungen mietet der veranstalter halt raum samt "technik" (uralt 15/1 zoll der edelmarke Ross, klingt aber vernünftig), ist somit auf für den DJ verantwortlich.

    ach ja, bevor weitere diskussionen auftauchen, es geht um einen Studentenclub mit grob 70 qm

  • siedfleisch
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    • 20. Dezember 2009 um 02:16
    • #14
    Zitat von "KiKi"

    evtl ein billiges gerätchen mit Fernbedienung?


    Ein paar Freds nebenan wurde was ähnliches gesucht, (Duckingmodul) und bei der dort genannten Firma gibts eine fertige Lösung, siehe http://www.rdlnet.com/product.php?page=523
    Allerdings weiß ich weder was das kostet, noch wo man es kaufen kann. Monacor hat was vergleichbares in 19".

  • kiki
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    • 20. Dezember 2009 um 04:01
    • #15

    auch ein schicker ansatz, leider ist das gerät mono, man bräuchte also 2... damit sollte es aber schon wieder erschreckend viel teurer werden als der ALPS.

    ich werde wohl mal interessehalber mal ein normales poti (mono) aus der restekiste an die entsprechende kabellänge hängen und mal schauen, ob und wie schlimm die einstörungen sind.

    sollte man irgendeinen unterschied hören, wirds der ALPS werden...
    ich mach mal fotos.

  • michael beyer
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    • 20. Dezember 2009 um 06:27
    • #16

    Kenn ja selbst solche Lokationen noch aus Studizeiten, aber da wirkte ein Chef mit der richtigen Ausstrahlung und einer netten Begrüßung à la Hellsangels Wunder - egal ob beim DJ oder bei anderen Dingen. Wenn der Möchtegern-DJ ein wenig Respekt vor dem Wirt und den möglichen Konsequenzen hat, ist der dann schon braaaaaav wie nen Schaaaaaaaaf und es kostet nix. Man muss eben dafür sorgen, dass der Lautstärkeregler nicht ohne schlechtes Gewissen und Blick zum Wirt angefummelt wird.

    Wer mal wissen möchte wie man als Wirt sogar Abends einfach nach Hause gehen kann, die Kasse stehen lässt und diese am nächsten Morgen dann auch noch stimmt, muss nur mal auf die Krunkelbachhütte gehen. Wenn man ihn ein wenig kennt, wird man bei einem Anruf für eine Reservation gleich mit "Was willst denn du Arschloch unterm Sternenzelt? - nerv mich nicht, weißt du eigentlich was hier los ist..." belohnt. :grin:

  • Jürgen Klingel
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    • 20. Dezember 2009 um 12:28
    • #17

    Hallo,
    noch eine Idee: Mal den ELV-Bausatz Nr.: 68-614-95 angucken, der müsste zweimal gebaut werden und mit einem Inkrementalgeber ließe sich Stereo mit einer dreiadrigen Leitung aus der Ferne die Sache störungsfrei regulieren.
    Kosten an Elektronikmaterial überschlagen: ca. 25 Euro - zuviel?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • fever fever
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    • 20. Dezember 2009 um 12:55
    • #18
    Zitat von "Kracky"

    Das Poti Kostet 25 Euro, ein 6VDC Steckernetzteil knapp 20 Euro, ein Doppeldrucktaster liegt bei 15 Euro, 20m Doppellitze 2x0,5 kosten 50 Cent den Meter also auch 10 Euro und ein Wandgehäuse was ich empfehlen würde auch nochmal 10 Euro

    Wären ca. 80 Euro Materialaufwand und jetzt bin ich gespannt welchen Kompressor und regelbarem Signalgenerator samt Verkabelung du findest der hier günstiger kommt


    nur so aus neugier wo hast du denn deine preise her, ist ja wahnsinn was da einige bauteile kosten.

    übrigens wegen so ne kompressor mit sidechain bekommst du bei ebay schon verdammt günstig.

    gruss Andre´

  • Kracky
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    • 20. Dezember 2009 um 16:28
    • #19

    Das Motorpoti von eBay, der Rest Conrad, ok 10 Euro Versand sollte man noch mit rechnen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • maccaldres
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    • 20. Dezember 2009 um 20:35
    • #20
    Zitat


    Ein paar Freds nebenan wurde was ähnliches gesucht, (Duckingmodul) und bei der dort genannten Firma gibts eine fertige Lösung, siehe http://www.rdlnet.com/product.php?page=523
    Allerdings weiß ich weder was das kostet, noch wo man es kaufen kann. Monacor hat was vergleichbares in 19".


    tschuldigung? das ist doch nichts anderes als ein kompressor!

    nen gebrauchter billigst compressor mit externsidechain 40-50euro
    DIY signalgenerator 20-30euro

    wie man sieht auch nicht teurer :wink:

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