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Yorkville AP3000 schaltet ab.

  • Malte Jenett
  • 3. Februar 2010 um 19:35
  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 3. Februar 2010 um 19:35
    • #1

    Meine Yorkville Ap3000 schaltet sich bei geschätzten 75% gain in den Protectmodus und das Signal wir dann alle 0,5sekunden an und abgeschaltet.
    Nach Anleitung schaltet nur die Strombegrenzug so. Allerdings hängen bei mir 2xPS12 bzw beim Test auch 2xArls an der Stufe d.h. sie wird nur im 8Ohm Modus gefahren, wo doch kein Stromproblem auftauchen sollte, da die Stufe 2Ohm tauglich ist.
    Im Vergleich zur Camco La-801 haben die Bässe weniger Leistung-->subjektiv aber bei 75Watt Ausgangsleistungsunterschied zu Gunsten der Yorville relevant.
    Ich hoffe ihr könnt mir sagen ob das "normal" ist oder zumindestens ein bekanntes Problem.

    Stufe ist identisch zur HK VC2400.

    mfg
    malte

  • studi
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    776
    • 4. Februar 2010 um 11:13
    • #2

    Mhm, also baugleich zur HK VC 2400 ist die nicht, da sie 2 Ohm kann, was die VC nicht wirklich packt. Läuft denn der Lüfter und wird die Stufe extrem warm? Dann könnte ein Kurzer drin sein. Lautsprecher sind alle in Ordnung? Versehentlich Brückenmodus aktiviert und Lautsprecher normal angeschlossen? Tritt das Problem auch auf, wenn nur ein Kanal genutzt wird?
    Sonst würde ich sie mal zum User Rockline schicken, der sollte das wieder hinbiegen können.

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 4. Februar 2010 um 15:30
    • #3

    Danke für die Antwort.
    Den Lüfter habe ich selber ausgetauscht. Stufe wird handwarm wenn sie an den PS12 längere Zeit läuft schaltet sich aber auch ab wenn sie noch kalt ist.
    Ich hab leider keinen Account im Pa-forum, wenn ihr mir ne Mailadresse von ihm geben könntet wäre das super.

    mfg Malte

  • rockline
    Profi
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    • 4. Februar 2010 um 19:56
    • #4

    Ola - da bin ich!
    Die AP 3000 unterscheidet sich schon wesentlich von der späteren 40xx Version, die mit den entsprechenden HK Audio Modellen baugleich sein sollte.
    Soweit erst mal das Grundsätzliche.

    Jetzt müssen wir das ganze mal ein wenig differenzieren. Du hast einen 8 Ohm Bass, und ein 8 Ohm Top parallel (also 4 Ohm) an jeden Kanal angeschlossen? Das muss spielen, da darf sich auch nichts abschalten.
    Sofern in dieser Ausgangslage die Endstufe abschaltet liegt ein Fehler vor. Mach mal folgendes: gib nur auf die Bässe Gas, und schaue was passiert. Dann nur auf die Tops Gas, und wieder schauen was passiert?
    Geht jetzt alles normal? Oder schaltet die Endstufe wieder ab? Teste das ganze auch mal nur an einem Kanal, man kann bei den Yorkville nicht erkennen in welchem Kanal die Schutzschaltung aktiv geworden ist.
    Ich glaube nicht das ein Fehler im Gerät vorliegt. Bei Yorkville gibt es ein paar ganz spezielle Macken, aber der von Dir beschriebene Fall ist mir so nicht geläufig. Sofern der Fehler dennoch von der Endstufe kommen sollte kannst Du das Gerät gerne einschicken. Ich hänge die dann an den Teststand, und spätestens dann kann man sagen ob der Endstufe was fehlt.
    Gruss, Stefan

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 4. Februar 2010 um 20:14
    • #5

    Also im "normalen" Betrieb hängen nur die Tops an der Endstufe ->8Ohm
    Ich habe, um diese als Fehlerquelle auszuschließen, auch einen Bass rangehängt ->8Ohm

    => beide male exakt das gleiche Problem!

    Leider habe ich an einen Test beider Ausgänge nicht gedacht und habe nur den rechten getestet....
    Das werde ich Samstag nochmal mit dem linken Kanal wiederholen!

    Ich hab mir die Anleitung genau durchgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass NUR die Strombegrenzug der Endstufe diese Abschaltcharakteristik aufweist.
    Deshalb werde ich gleich nochma in den Keller gehn und gucken ob Anschlussseitig kein Kurzschluss vorliegt.
    Endstufe wird im Stereomodus betrieben und ist auch so eingestellt!

    rockline
    falls du einen Schaltplan hast würde ich mich sehr freuen wenn du ihnmir zuschicken könntest.

    Edit:
    Kurzschluss am Ausgang liegt definitiv nicht vor. Gerade nochmal gemessen.
    Allerdings klackt anscheinend nur eine Seite(wohl Einschaltstrombegrenzung) und es blinkt auch nur die rechte Signalleuchte beim einschalten.
    Dir Ironie ist, dass ich gerade den rechten getestet hab :P

    mfg Malte

  • rockline
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    • 4. Februar 2010 um 22:38
    • #6

    So wie es scheint ist die Endstufe durch irgendwas überlastet.
    Das klicken beim Einschalten ist das Relais vom Netzteil, und das dabei nur eine der beiden Signal LED's kurz leuchtet habe ich auch schon mehrfach beobachtet.
    Ausgangsseitig hat die Yorkville keine Relais, bei Überlastung schaltet die den Eingang weg.
    Dafür gibt es im Gerät eine Schutzschaltung die beide Kanäle beobachtet, und dementsprechend auch beide Kanäle abschaltet.
    Was hast Du denn mit dem Schaltplan vor? Die Yorkville Geräte sind durch die Bank weg nicht immer einfach zu reparieren. Sofern hier überhaupt ein Fehler im Gerät vorliegen sollte, würde ich die doch eher einschicken.

  • Jürgen Klingel
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    • 4. Februar 2010 um 22:53
    • #7
    Zitat von "rockline"

    Was hast Du denn mit dem Schaltplan vor? Die Yorkville Geräte sind durch die Bank weg nicht immer einfach zu reparieren. Sofern hier überhaupt ein Fehler im Gerät vorliegen sollte, würde ich die doch eher einschicken.

    malte:
    Hör mal lieber auf den Mann - der hat nämlich Ahnung :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • studi
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    776
    • 11. Februar 2010 um 14:36
    • #8

    schon was rausbekommen, warum sie kränkelt?

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 12. Februar 2010 um 14:45
    • #9

    Sie liegt grad beim örtlichen Verleih und wird da durchgecheckt.
    Hoffe demnächst auf eine Antwort.

    mfg
    Malte

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 23. Februar 2010 um 22:35
    • #10

    So der Techniker vom Verleih bekam den Schaltplan nicht :roll:
    Hab ihn dann selbst im Internet gefunden. Relais und Controlschaltung auch schon gefunden.
    Werde mich am Wochenende ma hinsetzen und nachmessen, wenn wer Interesse an dem Fehler hat kann er sich gerne bei mir melden(wenn ich ihn denn finde :-P)

    PS: Falls einer noch ne Idee hat wodran es noch liegen könnte außer an einer kaputten Kontrollschaltung und den üblichen wie Kurzschluss und kaputte Transen wäre ich über jeden Tipp dankbar!

    mfg
    Malte

  • rockline
    Profi
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    4.440
    • 24. Februar 2010 um 23:32
    • #11

    Mich interessiert's :wink:
    Hast'e das Ding schon mal aufgeschraubt und von innen gesehen? Ich meine nur wegen messen und so.... :roll:
    Bin ja mal gespannt!

    Zitat von "Malte Jenett"


    PS: Falls einer noch ne Idee hat wodran es noch liegen könnte außer an einer kaputten Kontrollschaltung und den üblichen wie Kurzschluss und kaputte Transen wäre ich über jeden Tipp dankbar!
    mfg
    Malte

    Was sind denn Transen?
    Sind das so Tussis, die ausschauen wie eine Frau, aber im Schritt dann doch etwas speziell sind :grin: ?

  • Telly
    Beiträge
    511
    • 24. Februar 2010 um 23:47
    • #12
    Zitat von "rockline"

    Was sind denn Transen?
    Sind das so Tussis, die ausschauen wie eine Frau, aber im Schritt dann doch etwas speziell sind :grin: ?

    Jawoll. Und die gibt es in der AP3000 auch noch im Sandwich :grin:

    Aber mal im Ernst - mich interssiert auch, wo der Fehler liegt. Seit ich mal nach einem Nullleiterabriss im tiefsten Frankreich versucht habe zwei AP3000er wieder zusammenzuflicken, fühle ich mich mit diesen Endstufen tief verbunden :twisted:

  • Malte Jenett
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    102
    • 28. März 2010 um 21:02
    • #13

    nabend,

    ich habs nun endlich geschafft mich an die Stufe zu setzen. Ich habe zuerst den Auslöser der Schutzschaltung gesucht und geguckt ob dieser einen Fehler aufweist. Leider ist mir die Funktionsweise des "Schalters" ein Rätsel :?
    Ich habe nen paar Bilder geschossen damit ihr euch das besser vorstellen könnt:

    (Die Kupferspule oben rechts)


    PS: Es ist nen Wärmeempfindlicher Widerstand der bei größerem Strom warm wird und dadurch den Widerstand ändert und somit die Strombegrenzung auslöst.

    Hatte einer von euch diesen Fehler schonmal? oder muss ich jetzt alles durchchecken? :?

    Edit:
    Nach nochmaligen durchchecken der Endstufe ist mir aufgefallen, dass die Endstufe über 2 Schutzschaltungen verfügt eine auf der Primärseite und eine vor den Transen auf der Sekundärseite. Den Ruhestrom der Gegentaktstufe kann man pro Kanal einstellen. Nach dem Manual soll da zwischen den Kontrollpunkten 0,003V - 0,005V anliegen. ich hatte nur 0,002V. Hab dieses per Poti pro Kanal auf 0,004V eingestellt und werd sobald die Mittagspause vorbei die Stufe auf der Terasse testen :)

    Das Manual mit den Schaltplänen findet ihr hier: http://www.yorkville.com/downloads/other/omap3000.pdf

    mfg Malte

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 29. März 2010 um 16:55
    • #14

    Sooo
    Nach dem Test ist vor dem Test :(
    Beide Kanäle gehen bei gleicher Gainstellung aus. Die bedeutet, dass der Shunt in jedem Kanal gleich flasch misst und das ist unwahrscheinlich.
    Subjektiv kommt aus der auch deutlich weniger raus als aus meiner Camco (Bassfähigkeit einberechnet :-P)
    Ich hab jetzt keine Idee mehr.

    rockline:
    Falls du dich erbarmen kannst mir zu schreiben welche Schutzschaltungen genau wo verbaut sind wäre das nett.
    Die Schaltpläne mit den makierten Schutzschaltungen stell ich hier gleich rein..

    mfg Malte

    Edit:
    Schaltpläne:


    So das wars. Werde nachher das Relais nochma angucken. Allerdings liegt das unter der Platine mit der Spule -.-
    Wenn ihr was findet meldet euch. Auch gerne per Mail!
    malte.jenett@gmx.de

  • rockline
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    4.440
    • 29. März 2010 um 20:35
    • #15

    Habe das erst jetzt wieder entdeckt.
    Die im Foto eingekreiste Spule mit dem Widerstand ist ein Überstromschutz für den Trafoprimärstrom. Bei mehr als 12A wird diese Schaltung wach.
    Grundsätzlich muss man da erst mal den Grund der Abschaltung erkennen?
    Ist es denn überhaupt die Primärabsicherung, oder schaltet einer der Kanäle ab? Ich würde jetzt so vorgehen: messen der aufgenommenen Leistung bzw. Strom (Netz), Ausgangsleistungen links/rechts messen und DC Offset prüfen, Temperatur der Endtransistoren bei Last prüfen.
    Ist nicht einfach aus der Ferne eine zielsichere Diagnose zu stellen, aber mit dem Plan bist Du doch schon ein ganzes Stück näher am Fehler.

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 30. März 2010 um 11:53
    • #16

    Hi Rockline,

    Diesen Primärschutz habe ich mittlerweile ausgeschlossen, da er zu träge is und auch beide Kanäle bei gleichzeitiger Belastung die gleiche Leistung abgeben als wenn nur ein Kanal belastet wird. Ich denke Schalten tut die Schaltung auf dem 3. Bild, da nur die so schnell ein und ausschalten kann.(1/2 Skeunde an/aus) Weiterhin ist es dann aber unwahrscheinlich, dass diese Schaltungen auf beiden Endstufenkanälen exakt den gleichen Fehler aufweisen. Deshalb hab ich mich jetzt erstmal auf die Schaltung vor dem Relais gekümmert.(2.Bild unten rechts) Hier werden Rclin und Lclin verbunden und die Schaltung danach schaltet dann das Relais.

    mfg

  • rockline
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    Beiträge
    4.440
    • 30. März 2010 um 23:12
    • #17

    In Bild 3 ist ja der Kurzschlussschutz. Hier wird der Strom in den Emiterwiderständen überwacht. Alle Schutzschaltungen (Netz, Temp, Kurzschluss) gehen auf das Eingangsmuterelais. Ohne genaue Kontrolle der auslösenden Ursache kommen wir da nicht weiter.

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 30. März 2010 um 23:26
    • #18

    Ich hab was gefunden. Und zwar ist auf beiden Endstufenkanälen eine falsche zenerdiode verbaut! (ZD7) Im alten Bauplan steht 16V im neuen 20V, da die NEdstufe von 93 ist und somit das erste Platinenlayout aufweist würde das perfekt passen, da diese 4V Differenz die zu frühe Abschaltung erklären würde. Allerdings weiß ich nicht wie die Dioden da reinkommen... Morgen werden Die Dioden getauscht und es wird getestet. Hoffe das ist es :)

    Eingegrenzt hab ich die Abschaltung auf die Strombegrenzung, da nur hier die Endstufe direkt wieder anschaltet und die Clipleuchten im Basstakt pulsieren.

    mfg

  • Malte Jenett
    Beiträge
    102
    • 31. März 2010 um 17:46
    • #19

    Heute wurde wieder getestet und voilà es wurde besser :)
    Spürbar mehr Output :)
    Allerdings konnte ich sie mit einem Alrs nicht ins Clipping bewegen ohne das sie kurz vorher abgeschaltet hätte.
    Es fehlten ca. 2-3db Eingangsleistung. Bloß was kann es dann noch sein?

    mfg

  • Andreas H.
    Verifiziert
    Beiträge
    443
    • 31. März 2010 um 18:38
    • #20

    Hast du den Ruhestrom nochmal nachgemessen und ggf. nachjustiert?

    Lg

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