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Monacor SP-30A/250PA und Eminence 2002l brauchbar?

  • Jan Heymann
  • 18. Februar 2010 um 21:32
  • Jan Heymann
    Beiträge
    10
    • 18. Februar 2010 um 21:32
    • #1

    Hallo liebe Forengemeinde,lange hab ich hier verschiedene Postigs angeschaut und durchgelesen.Jetzt ist es so weit das ich auch einmal eure Hilfe in anspruch nehemen möchte.
    Folgendes Material ist vorhanden:
    Hochton :2xEminence 2002l
    Tiefton:4x Monacor SP-30A/250PA
    Weichen:DN-1218 PAX

    Daten PA-Tieftöner:
    Impedanz (Z)
    8Ω
    Resonanzfrequenz (fs)
    52Hz
    Max. Frequenzbereich
    f3-4500Hz
    Empf. Trennfreq. (fmax.)
    1500Hz
    Nennbelastbarkeit (P)
    250WRMS
    Mittl. Schalldr. (1W/1m)
    100dB
    Bewegte Masse (Mms)
    60g
    Mech. Widerstand (Rms)
    3,5kg/s
    Mechanische Güte (Qms)
    5,55
    Elektrische Güte (Qes)
    0,25
    Gesamtgüte (Qts)
    0,24
    Äquivalentvolumen (Vas)
    62 l
    Gleichstromwiderst. (Re)
    5,4Ω
    Schwingspulenindukt. (Le)
    0,9mH
    Schwingspulendurchmesser
    76mm

    Lineare Auslenkung (XMAX)
    ±3,5mm
    Eff. Membranfläche (Sd)
    530cm2
    Verschiebevolumen (Vd)
    185,5cm3
    Kraftfaktor (BxL)
    20,3Tm
    Referenz-Wirkungsgrad (No)
    3,4%
    Magnetdurchmesser
    200mm
    Empf. Netto-Geh.-Volumen
    Geschlossen
    15 l
    Bassreflex
    ca. 35 l

    Ist es möglich ein gescheites PA-Top aus den vorhandenen Materialien zu entwicheln?Oder anders gefragt sind die Cassis brauchbar?
    Die Komponenten sind wohl so zusammen gelaufen aber sind die Komonenten überhaupt,,miteinander Kompatibel,,??
    MFG J.Heymann

    2 Mal editiert, zuletzt von Jan Heymann (19. Februar 2010 um 13:03)

  • sabbelbacke
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    • 18. Februar 2010 um 23:18
    • #2

    Wenn Du die Sachen da eh rumliegen hast, stecks mal alle zusammen und probiers aus :) Hol Dir nen Schwung Widerstände für die Spannungsteiler des Hochtons und passe damit den Hochtonpegel an, viel mehr Spielraum hast Du erst mal nicht. Die Trennfrequenzen und Filterflanken sind so ausgelegt, dass Du erst mal nichts kaputt machen kannst mit der Kombi.

    Wenns passt, kommt da ein recht lautes Top raus.

    Allerdings ist das eine Universalweiche, die nicht im geringsten auf genau diese Speaker angepasst ist - das Ergebnis kann also genau so unterirdisch schlecht ausfallen. Es steht auch noch nirgends, welches Horn Du einsetzen willst...

    Falls Die Sachen nicht schon da rumliegen, besorg Dir lieber einen fertig entwickelten Bausatz oder Bauvorschlag hier aus dem Forum, den diversen Zeitschriften oder online Magazinen, Strassacker, Jobsti, AW-Audio usw haben alle 12er Tops am Start, die man gut nachbauen kann.

    Zu den einzelnen Treibern:

    - Der Emi Hochton ist für den regulären Verkaufspreis klanglich nicht das feinste, was man bekommen kann. Bekommt man ihn recht günstig, ist er richtig angesteuert aber als robustes Arbeitstier gut geeignet. Und so unbrauchbar, wie er manchmal hier dargestellt wird, ist er auch wieder nicht, da gibts so manches hochgelobte Rock'n'Roll Besteck alter Schule, das weitaus schlechter bestückt ist und hier hoch gelobt wird.
    - Der Basstreiber... Meinst Du den SP-30A/250PA ? Das ist ein recht lauter 12er mit einer schön beschichteten Membran, den man gut bis rund 1,5kHz nutzen kann, je nach trickreicher Weichenschaltung auch nen Tick höher. Kein Weltwunder, aber durchaus zu gebrauchen (und mit 3,5mm xmax - konservativ angegeben - durchaus auch für ein bisschen Bass gut. Bass, nicht Subwoofer..)
    - Die Weiche ist - naja... Eine Fertigweiche eben... :) Eine der robusteren, wenn man die Bestückung anschaut - wobei ich dem Trafokern nicht mehr zu traue als einer kleineren Kernspule von Mundorf oder IT - die Verzerrungswerte der MonacorTrafos waren im Vergleich meist nicht besser, obwohl da mehr Kupfer und Eisen verballert wird... Wenn schon vorhanden - ok. Wenn nicht - Finger weg (bei allen (Universal)Fertigweichen - außer sie gehören zu eienm fertig abgestimmten System)

    hornresp

  • Jürgen Klingel
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    • 18. Februar 2010 um 23:45
    • #3

    Hi, der Monacor Basslautsprecher ist in Jobsti´s LBT-1121 vorhanden. Das dort verwendete Hochtonhorn liest sich in den Spezifikationen ähnlich dem Eminence-Treiber, den man aus den LDE 122 z. B. kennt (alte Bestückung, versteht sich).

    Die LBT-1121 sind bekanntermaßen ordentlich klingende und recht laute Konstrukte. Ob Du allerdings mit der Fertigweiche glücklich wirst, wage ich jetzt mal zu bezweifeln...
    Den 12"er würde ich wohl spätestens bei 2 kHz trennen, dem Emi könntest Du noch eine PTC oder Glühlampen-Protection verpassen.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 19. Februar 2010 um 07:27
    • #4

    Der Eminence Treiber ist klanglich leider sehr bescheiden und schwierig zu entzerren ist er auch.
    Ich würde den Treiber bei eBay entsorgen und versuchen mit den Tieftönern weiter zu arbeiten.

  • sabbelbacke
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    • 19. Februar 2010 um 11:01
    • #5
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Hi, der Monacor Basslautsprecher ist in Jobsti´s LBT-1121 vorhanden.


    Die Angabe oben und die aufgeführten TSP passen aber zum, SP-30A/250PA. Das ist ein anderer Treiber aus einer anderen Serie (Druckgusskorb, 3" Schwingspule, Imprägnierte Membran). Der ist teurer als der Bass in der LBT-1121.

    Zitat


    Das dort verwendete Hochtonhorn liest sich in den Spezifikationen ähnlich dem Eminence-Treiber, den man aus den LDE 122 z. B. kennt (alte Bestückung, versteht sich).


    Genau, der Treiber ist da auch drin an einem kleinen Horn. Die 2001/2002er unterscheiden sich nur minimal.

    Zitat von "Thomas"

    Der Eminence Treiber ist klanglich leider sehr bescheiden und schwierig zu entzerren ist er auch. Ich würde den Treiber bei eBay entsorgen und versuchen mit den Tieftönern weiter zu arbeiten.


    Genau das meine ich :) Nur weil es bessere Treiber gibt ist er nicht automatisch Schrott. Da muss man die Relationen mal klar bekommen - die LBT-1121 z.B. ist auch nicht mit dem Wundertreiber bestückt und keiner beschwert sich groß. Der Bass hat sogar ausdrücklich KEINE guten Parameter für den BR-Betrieb (übrigens die LDE 122 Abstimmung auch nicht wirklich), aber das fällt keinem auf... Ich kenne unzählige Leute, die mit EMD 2002/2001 Konstrukten unterwegs sind und damit absolut klar kommen. Bei altem Material, wo teilweise mindestens genau so "schlechte" Treiber von JBL und Co verbaut sind, kriegen alte Hasen hier feuchte Augen, aber der Emi ist "Mist"...

    Man führe sich den (realen Markt)Preis vor Augen und vergleiche das Konstrukt mit ähnlich teuren... Dann ist der Emi nicht der Feingeist vor dem Herrn, aber mit einer der robustesten, was die Belastung angeht. Klar klingt der kleine BMS feiner, aber dafür hält er auch weniger aus.

    Vergleich man aber den billigen Emi hier am laufenden Band mit Treibern, die doppelt bis dreifach so teuer sind, etc, verliert er natürlich immer - klar... Ein Polo ist aber auch kein "unnützes Auto, das man sofort entsorgen sollte", nur weil ein 5er BMW ein besseres Auto ist.

    In der Hobby Hifi gabs mal einen sehr ausführlichen Testbericht über dieverse PA-Treiber, der ist lesenswert in dem Zusammenhang. Da kommt auch ganz klar raus, dass ein BMS 4552 weniger Verzerrungen nominal liefert und auch sauberer Ausschwingt, blubb.... Kostet dann aber auch weitaus mehr.
    Schaut man mal ne Seite weiter, steht dann da ein Visaton Treiber, der seit fast schon Generationen über den grünen Klee gelobt wird - man darf sich nur nicht die Messwerte genauer ansehen. Den Maßstäben nach, mit denen der Emi hier in Grund und Boden geredet wird, dürfte der 350 Euro teure Visaton nur noch Altmetall sein....

    Also: Wenn der Emi schon da ist oder günstig zu bekommen ist, lässt sich mit dem natürlich eine Box bauen, die man benutzen kann - wenn der Weichenentwickler was kann, baut er mit diesem Treiber eine besser klingende Box zusammen als jemand, der nix kann und einen 300 Euro 18Sound/Beyma/JBL/Evoice/BMS/etc da hinklatscht.

    hornresp

  • audio-pip
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    • 19. Februar 2010 um 12:36
    • #6

    Hi,

    wo solls den überhaupt hin gehen? Ein 112 MuFu oder eine 212 als Rock´N´Roll Top?
    Das Monacor Chassis ist ein "hochpreisiges" von P.Audio was beim normalem Vertrieb gut 50€ günstiger zu bekommen ist. (Randinfo)

    Anzumerken wäre noch das der Emi für eine 212er lösung "impotent" ist. Da muss was mit mehr dampf her was sich tiefer ankoppeln lässt.
    Aber "irgendwie" geht so ziemlich alles, ist immer eine Frage wie hoch die Erwartungen sind.

    Sebastian

  • sabbelbacke
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    • 19. Februar 2010 um 12:53
    • #7
    Zitat von "audio-pip"

    Das Monacor Chassis ist ein "hochpreisiges" von P.Audio was beim normalem Vertrieb gut 50€ günstiger zu bekommen ist. (Randinfo)


    Richtig ist: Manche Chassis aus dem Monacor Programm fallen bei P.Audio vom Band und manche sind in der Tat baugleich.
    In dem konkreten Fall: Welches Chassis soll denn aber der exakte Gegenpart sein? Zumindest IT führt keines, das exakt passt. Der C12-300MB ist verwandt, aber nicht identisch (TSP abweichend, keine Beschichtung).
    Der Marktpreis zwischen diesen beiden ist grob gleich...

    Zitat


    Aber "irgendwie" geht so ziemlich alles, ist immer eine Frage wie hoch die Erwartungen sind.


    :) Wie Recht Du hast :)

    hornresp

  • Jan Heymann
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    • 19. Februar 2010 um 13:11
    • #8

    Es ist noch 2x Monacor DSP1 Speaker Protection vorhanden und die sogenannten Arschbacken-Tröten.Die Treiber sind alle fuktionsfähig und lliefen bis vor kurzem in einem 2x12+1Zoll Kombination.Ich hab das Konstrukt 2x getestet.Es war laut !!Der Klang: na ja //

    Meine jetzige Anlage besteht aus Dynacord Corusline 12/2 und Dynacord Corusline 12/1 und für größere Sachen zwei 18Zoll Bässe vom großenT.(ECo Line oder so)
    Leider hab ich kein Messequitment jedenfalls nichts was uns hier weiter bringt:(Multimeter,Oszilloskop und nen Antennenmessgerät)

    Wenn es möglich ist wäre es schön wenn aus dem Vorhandenen Material eine 12/1er Kombination entstehen könnte.
    Besteht die Möglichkeit aus den Monacor Bässen oppel 12 zoll Subs zu bauen?


    Klanglich wäre ein ,,weicher Sound ,, wünschenswert.

    Einmal editiert, zuletzt von Jan Heymann (19. Februar 2010 um 13:22)

  • sabbelbacke
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    • 19. Februar 2010 um 13:20
    • #9

    Lief das alles so komplett in einer fertigen Box? Warum dann umbauen?

    hornresp

  • Jan Heymann
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    • 19. Februar 2010 um 13:26
    • #10

    Es lief alles in einer Kombi.

    Es ist jetz die Frage so lassen oder doch eine 12/1er Kombi (oder nen doppel 12 Zoll Sub) aus dem Material entstehen zu lassen.

    Oder doch alles bei Ebay rein und verkaufen?

  • sabbelbacke
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    • 19. Februar 2010 um 13:44
    • #11
    Zitat von "Jan Heymann"

    Es lief alles in einer Kombi.

    Es ist jetz die Frage so lassen


    Das kann Dir aus der Ferne ja keiner beantworten - wenn Du zufrieden damit bist und eine Box dieser Größenordnung für Dich Sinn macht - dann lass es doch.

    Zitat

    oder doch eine 12/1er Kombi


    Dazu müsstest Du die Weiche umändern.. Die Frage ist, obs jetzt gut passt oder nicht. Wenn Du Dir das selber nicht zutraust einzuschätzen, brauchst Du jemanden vor Ort mit Ahnung , der sich das Ding mal anhört. Ich würde aber dem persönlichen Urteil durchaus immer was zutrauen :)

    Zitat

    (oder nen doppel 12 Zoll Sub) aus dem Material entstehen zu lassen.


    Die Teiber sind keine ausgewiesenen Subwoofer Treiber. Wenn Du mit rund 60 Hz Grenzfrequenz oder moderaten Pegeln zufrieden bist, könnte man was machen, aber richtig Tiefbass und gleichzeitig Pegel bekomst Du nicht wirklich raus, dafür haben sie zu wenig Auslenkung (3,5 geometrisch gerechnet, andere Hersteller rechnen da nach Faustformel zwischen 4 und 6mm Hub raus..) "Optimal" sind die Treiber eigentlich als Basstreiber mit grob 100Hz +- 20Hz, je nach Abstimmung. Klar kann man aus allem irgendwie einen Doppel-Bass kaufen.... Ein einzelner 130 Euro 15" Subwoofer Treiber kann aber mehr..

    Zitat


    Oder doch alles bei Ebay rein und verkaufen?


    Das ist ne reine Kosten Nutzungsrechnung und lässt sich nicht wirklich objektivieren. Wenn die Kiste so wie sie jetz ist funktioniert und Du was mit anfangen kannst - behalt sie doch. Der Wiederverkaufswert der einzelnen Komponenten ist nicht all zu hoch, 150-300 Euro schätze ich mal aus dem Handgelenk bei geschickterm Verkaufen. Für das Geld bekommst Du neu auf jeden Fall keine Bauteile, die Pegelmässig dann da mitkommen.

    hornresp

  • audio-pip
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    • 19. Februar 2010 um 14:02
    • #12
    Zitat von "Jan Heymann"

    Oder doch alles bei Ebay rein und verkaufen?

    :roll: .oO( basteln des bastelns wegen oder wird hier wirklich was gebraucht, weil es mit dem vorhanden Material nicht geht) ich habe mal laut gedacht

  • Jan Heymann
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    • 19. Februar 2010 um 14:13
    • #13

    Also das Ding an der Weiche ist ,das die beiden Bässe parallel angeschlossen waren und das die Weiche für 8 Ohm ausgelegt war.Ich kommen dann Mit den Bässen auf 4 Ohm.Das heist die Weiche ist garnicht für 2 Bässe oder für den 3 Wege betrieb ausgelegt .Der Vorgänger der Box hat also Gepfuscht??
    So könnten ein Eminence und ein Monacor mit der Weiche in einem Gehäuse schon ein PA-Topteil ergeben das z.B ab 100 HZ getrennt wird mit einer Aktiven Frequenzweiche?
    Welche Art von Gehäuse für das PA-Top und wie das ganze abstimmen?? Gibt es ein Bauvorschlag mit den Monacor SP-30A/250PA?Ich hab dazu nix gefunden?

  • sabbelbacke
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    • 19. Februar 2010 um 14:36
    • #14

    Der 12"er einzeln kommt schon in recht kompakten Gehäuse unter 20 Litern gut klar, reicht dann grob bis 100 Hz (s.o.). Bevor man da aber jetzt ins Detail geht:

    Ganz grundsätzlich, das scheint Dir ncoh nicht klar zu sein:

    Eine fertige Standardweiche ist ein pauschales Ding und ist NIE auf zwei Treiber konkret abgestimmt... Der Irrglaube, dass man einfach ein paar Treiber kaufen kann und dann eine Weiche mit Trennfrequenzen nach Faustformel, scheint noch weit verbreitet. Kein auch nur halbwegs semiprofessioneller Boxen"entwickler" würde so eine Box "entwickeln"....

    Beispiel: (Achting an alle "Wissenden.. Das ist KEIN reales, ausgereiftes Boxenprojekt - Unkenrufe sparen)

    Hier mal ein 12"er mit einem Hochtonhorn. Rechts siehst Du, wie die Weiche arbeiten sollte, damit links oben ein halbwegs gerader Freuqnezngang entsteht.

    Jetzt tauschen wir die "entwickelte" Frequenzweiche mal gegen eine "pauschale" Fertigweiche...

    You see - Kraut und Rüben kommt da auf einmal raus.

    Warum das so ist, darauf will ich jetzt nicht im Detail eingehen, es wurde oben schon einiges davon angedeutet.

    Kurzum: Es ist Zufall, wenn Deine jetzige Weiche halbwegs passt... Dass die auf 8 Ohm ausgelegt ist - die Überlegung ist prinzipiell richtig mit den 2 Bässen = 4 Ohm.... Aber da da eh ncihts angepasst ist, kann es sein, dass die Fehlanpassung gerade wieder "richtig" ist.. "Pfusch" hat der Vorbesitzer also in sofern begangen, als dass hier überhaupt nichts entwickelt wurde, bzw. angepasst.

    Nein, für diese Kombi gibt es keinen Bauvorschlag.

    Ohne erweiterte Kenntnisse, wie man eine Weiche entwickelt, bzw. ein Gehäuse konzipiert, kann der Umbau hier also nur ein Lernprojekt werden. Aus der Ferne kann Dir da keiner sagen: "machs genau so, dann passts", denn dazu müsste jemand in Deinem Gehäuse die Lautsprecher komplett ausmessen und eine komplette Neuentwicklung der Weiche machen. Mal abgesehen davon, dass das hier nur zwei Handvoll Leute richtig behreschen, ist das ein Aufwand, denn keiner machen kann und will, zumal man ja auch erst mal vor Ort sein müsste.

    Du kannst also entweder ein Lernprojekt draus machen und Dich selber mal dran setzen - ganz am Anfang anfangen mit Basics, mal ein Buch kaufen, hier nachfragen, usw... Stell Dich aber darauf ein, dass Du eine ganze Menge Geld in Frequenzweichenbauteile, Testgehäuse, Messgeräte usw.. investieren wirst... Das Vorhaben muss also dann lauten "Bauen um was zu lernen"....und dauert Jahre :)

    Oder Du kannst das oft (wenig zielführende) Try&Error Prinzip anwenden und irgendwie irgendwas tauschen (nichts anderes hat der Vorbesitzer auch gemacht, indem er einfach eine pauschale Weiche da reingesteckt hat) und schauen, was passiert.

    Oder Du lässt es einfach so, wenn es Dir gut gefällt.

    Oder Du haust alles bei ebay raus, legst ein paar Euro drauf und baust was "fertiges".


    Hinter allem steht die frage: Warum, wieso, was wo willst Du hin, was stört Dich jetzt, wieviel geld hast Du, wie viel zeit willst Du investieren usw..... Was ist Deine Motiovation dahinter?

    hornresp

  • Jan Heymann
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    • 19. Februar 2010 um 15:00
    • #15

    Na ich habe die Boxen zusammen mit doppel 18er Bässen in meiner ,,Anfangszeit ,, auf nem Musikerflohmarkt gekauft.Die komplette Kombi war groß sah nach was aus und Ich hab sehr wehnig dafür bezahlt. Ich hab damit 2 oder 3 mal Mukke gemacht und dann hab ich gemerkt ----> Na die Bässe könnten mehr ,,drücken,, Mal die Boxen aufgeschraubt reineguckt und gesehen OoooH Gemini Bässe mit nem Magneten der war so klein konnte ja nix rauskommen.Irgendwann sind die Bässe getauscht worden.Die Tops hab ich dannn auch in den Kleller gestellt . Kurz darauf hab ich Mir n paar Gebrauchte Dynacord Klamptten gekauft die meinen Ansprüchen genügen.

    Die Topteile hab ich nach 4 Jahren jetzt wieder rausgekramt und laut Bestückung scheint das ja sagen wir mal kein Sondermüll zu sein.
    Die Boxen klingen ok.Kein Partybesucher hat sich jemals beschwert .Die tops sind nur sehr schwer und unhandlich.Auf Hochständer kann man die Dinger kaum stellen da Sie unpraktisch und hoch sind.

    Die ganze Weichenentwicklungsgeschichte hab ich schon bei anderen Postern gelesen.Ohne Fleiß keine gescheiten Ergebnisse! Ich werd auch nicht noch 1000 Fragen zu dem Thema stellen denn Begriffen hab ich das schon.
    Die Bässe sind fast unbenutzt und haben auch noch nicht viele Spielstunden hinter sich.schade wärs wen die ungenutzt verkauft würden und man doch was gescheites damit machen könnte.

  • fks
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    354
    • 19. Februar 2010 um 21:08
    • #16

    Mal abgesehen davon, daß eine Standardweiche wie DN-1218 PAX völlig ungeeignet ist (derartige Fertig-Weichen haben eigentlich gar keine Daseins-Berechtigung) -
    der Eminence-Treiber 2002 hat schon einen ziemlich "abenteuerlichen" Frequenzgang (vergleichsweise zum aktuellen Niveau) - siehe Link

    http://www.prodance.cz/protokoly/eminence_psd_2002_8ohm.pdf

    Dann besser den preiswerten BMS-Treiber 4524 (kostet ca. 45 Euro) - ab 2 kHz einsetzbar mit sehr gutem Frequenzgang - die geringere Belastbarkeit wird kompensiert durch den sehr hohen Schalldruck (1W/1m) - durch die notwendige Drosselung auf das Pegelniveau des 12" letztlich mind. so betriebssicher wie der deutlich wirkungsgard-schwächere Eminence-Treiber - und zudem mit extrem besserer Klangqualität (mit entsprechend angepasster Frequenzweichen-Konstruktion)

    http://www.prodance.cz/protokoly/BMS_4524+A7570.pdf

  • Jan Heymann
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    • 21. Februar 2010 um 13:42
    • #17

    So nochmal zu meinen Komponenten. Ich bin jetzt am überlegen ob evtl. eine Weichenentwicklung infrage kommt.Was würden für Kosten entstehen wenn 2 Weichen etwickelt würden bzw wenn man das machen lassen würde.Übersteigen dann die Kosten den Nutzen für die kompletten Komponenten?

    4xMonacor SP-30A/250 PA =670 Euro
    2x Eminence 2002l = 90 Euro
    2x Monacor Hornaufsätze = 60 Euro?
    2xMonacor Speaker Protection = 60 Euro
    Ergibt einen Neupreis von über 800 Euro ohne die Weichen die vorher verbaut waren.

    Wenn ich eine fertige 12/1er Kombination kaufe sind je nach Preis bestimmt keine so wertigen Komponenten verbaut.

  • Mechwerkandi
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    • 21. Februar 2010 um 15:50
    • #18

    Fertigweiche hin oder her.

    Das Problem besteht m.E. nach primär darin, das die Auswahl der Komponenten von vorneherein nicht schlüssig war/ist.
    Der Emmi Driver ist durchaus brauchbar, wenn man ihn da einsetzt, wo ein 1" Driver hingehört, nämlich als Hochtöner > ~ 4Khz.
    Der Monacor hat bei etwa 5 Khz einen recht definierten roll-off, in dem Bereich kann man auch problemlos mit einer Einfach-Weiche arbeiten, obendrein wenn es um Party-PA geht.
    So eine Weiche hat zwei Spulen, zwei Kondensatoren und ist in fünf Minuten gebaut.
    Das geht dann aber einen komplett anderen Weg als angedacht, es könnte sein, das die Box plötzlich Mitten abstrahlt. Nicht erschrecken.

    Einen 1" Driver in dem Umfeld vom Emmi 2002 sinnvoll ab 1,6 kHz (Herstellerangabe) ziehen zu wollen, halte ich für ausgemachtes Wunschdenken. Die vorhersehbare Überlastung des Systems bringt dann in der Folge die beschriebenen Unzulänglichkeiten mit sich.

  • sabbelbacke
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    • 24. Februar 2010 um 09:35
    • #19
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Der Monacor hat bei etwa 5 Khz einen recht definierten roll-off, in dem Bereich kann man auch problemlos mit einer Einfach-Weiche arbeiten, obendrein wenn es um Party-PA geht.
    So eine Weiche hat zwei Spulen, zwei Kondensatoren und ist in fünf Minuten gebaut.


    6dB LP im Bass geht wunderbar, das stimmt. Aber bei einem Kondensator parallel dazu addiert (12dB) zerhaut es einem ohne Impedanzanpassung (R-C reicht da) den Übergangsbereich gehörig, egal ob 2 oder 5 kHz Trennung.

    hornresp

    Einmal editiert, zuletzt von Sabbelbacke (24. Februar 2010 um 12:11)

  • Mechwerkandi
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    • 24. Februar 2010 um 11:17
    • #20
    Zitat von "Sabbelbacke"


    6dB LP im Bass geht wunderbar, das stimmt. Aber bei einem Kondensator parallel dazu addiert (12dB) zerhaut es einem ohne Impedanzanpassung (R-C reicht da) den Übergangsbereich gehörig, egal ob 2 oder 5 kHz Trennung.


    Nicht egal.
    Bei 5 kHz hörts keiner mehr... :grin:
    Ist aber ohnehin wurscht, solange es bei der Ausführung um vorgefasste Ansichten geht...

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