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LAN Kabel direkt neben 32A Kabel verlegen

  • lappen
  • 22. März 2010 um 02:05
  • lappen
    Verifiziert
    Beiträge
    100
    • 22. März 2010 um 02:05
    • #1

    Hallo,

    ich habe eine Frage und zwar müsste ich für ein ca. Sechsmonatiges Provisorium ein LAN Kabel direkt neben zwei 32A Kabel (relativ ausgelastet) verlegen. Der Gesamte Kabelweg ist ca. 35m davon 12m direkt nebeneinander (Kabelbrücke über einer Durchfahrt) 10m mit ca. 10 cm Abstand und der Rest mit mind. 1m Abstand.
    Als LAN Kabel ist ein geschirmtes 50m Cat5e Patchkabel vorgesehen.

    Habt ihr Erfahrungen ob es dabei zu Problemen kommen kann?
    WLAN fällt leider bedingt durch zwei gemauerte Außenwände und 3-4 Raumcontainer Wände aus.

  • ewok
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    2.541
    • 22. März 2010 um 09:41
    • #2

    Aus deiner Beschreibung lese ich so zwischen den Zeilen heraus, dass du ein LAN zwischen 2 Gebäuden legen willst. Dann ist das größere Problem der erforderliche Potentialausgleich! Üblicherweise verwendet man zwischen Gebäuden LWL-Kabel, das erspart prinzipbedingt eine Erdung und man hat auch keine Probleme mehr mit Blitzschutz, Einstreuungen, Kabellängen,...

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 22. März 2010 um 13:55
    • #3

    Hallo,

    das direkte verlegen von Lan-Kabeln neben Strom-Kabeln ist kein Problem. Wird eigentlich in so ziemlich jedem Kabelkanal so praktiziert. Die Übertragungsfrequenzen sind so verschieden, dass die Einstreuungen normalerweise nicht zu Problemen führen. Und wenn doch, ist wohl irgendwas nicht EMV konform ;)

    Wie das mit Potentialausgleich aussieht, kann ich nicht beantworten. Aber eigentlich sind in den Netzwerkkarten Übertrager eingebaut, die Stromschleifen vermeiden. Und wenn die Erdung zwischen beiden Containern ausreichend niederohmig ist, sollte es eigentlich keine Probleme geben.
    Glasfaserkabel werden glaube wegen Blitzschutz verwendet.


    Du solltest aber wegen der Betriebssicherheit lieber 2 Netzwerkkabel ziehen.


    Gruß Simon

  • test
    Profi
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    990
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    10.218
    Marktplatz Einträge
    4
    • 22. März 2010 um 14:18
    • #4

    außerdem ist das streufeld eines gleichmäßig belasteten kabels nicht so hoch.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 22. März 2010 um 16:57
    • #5

    Ein Problem heißt TN-C-S Stromnetz! Mitunter kanns passieren, dass über den LAN-Kabelschirm ein Ausgleichsstrom zwischen den Gebäuden zum Fließen kommt. Stichwort "verPENnte Installation"
    Eine einfache Lösung wäre, es mit UTP zu versuchen, da gibts keinen Schirm, es fließt kein Ausgleichsstrom drüber und funktionieren tuts meistens trotzdem mit der Übertragung.

    Kann Euch da Stories erzählen, was der 4-Leiter-Mist in unserer DV-Zentrale angerichtet hat...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 22. März 2010 um 17:43
    • #6

    Hab notgedrungen meine Steigleitung im Versorgungsschacht neben den Lankabeln liegen - keine Probleme bis heute. Um die Erdung "aufzutrennen" gibt es auch passive Boxen mit 2x Cat 5 und ext. Erdaufnahme.

    Am Anfang war das Licht

  • lappen
    Verifiziert
    Beiträge
    100
    • 22. März 2010 um 23:01
    • #7

    Also das ganze sieht wie folgt aus:

    Das Hauptgebäude ist abgebrannt es steht nur noch eine Garage (Lagerraum).
    Darin wurde eine neue Hauptstromverteilung aufgebaut. Diese dient derzeit als Bau und Container Stromversorgung. Zwei 32A CEE Abgänge für die Container drei einzeln abgesicherte Schuko Steckdosen für Router, Ela Anlage Licht usw. in der Garage und ein 63A Abgang für einen mobilen Baustromverteiler.

    Also es hängt alles an einer Zuleitung da dürfte es ja eigentlich keine Probleme mit unterschiedlichem Potential geben?

    Oder soll ich das LAN Kabel abisolieren und den Schirm auf Erde legen.
    Oder doch lieber ein ungeschirmtes LAN Kabel ordern?
    Oder den Schirm auf einer (beiden) Seite einfach auftrennen ist ja dann wie ungeschirmt?

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 23. März 2010 um 11:51
    • #8

    Hallo,

    Ein Schirm ist besser als kein Schirm. Und bei deinen Anwendungen auf Potentialausgleich zu verzichten ist fahrlässig. Die Geräte haben aber dan Schutzleiter eigentlish schon die selbe null. Es kann also nur passieren, dass bei einem Masseschluss noch bisschen Strom über das Lankabel fließt.


    Gruß Simon

  • jan zipper
    Beiträge
    340
    • 25. März 2010 um 19:49
    • #9

    Hallo,

    Ich glaube, dass es nicht gänzlich ungefährlich für die Netzwerkhardware ist.
    Nun könnte es sein, dass Netzwerkhardwarehersteller wie Cisco oder HP aus Spaß, Vodoo oder was auch immer, extra Geräte verkaufen die nochmal zwischen lange Strecken und zum Beispiel Switches oder Router, zum Auffangen induzierter Spannung, geschaltet werden. Aber ich denke der Grund ist eher die Hardware zu schützen. Ich weiß ja nicht wie stark das Magnetfeld um das Starkstromkabel ist aber es wird sicherlich eine Spannung im Netzwerkkabel induzieren. Ich habe auch schon irgendwo gelesen, dass Ports an Switchen durch induzierte Spannung ausgefallen sind.
    Also wenn es nicht auf Jahre ist wird es bestimmt gut gehn. Vielleicht kann man ja auch noch ein bischen Abstand zwischen die Kabel bringen.

    Liebe Grüße,
    Jan

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