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Industriestaubsauger

  • ewok
  • 8. April 2010 um 10:32
  • ewok
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    • 8. April 2010 um 10:32
    • #1

    Ok, das hier ist wirklich sehr OT, aber sicher hat der ein oder andere im Lager so ein Staubmonster stehen und mag mir seine Erfahrungen mitteilen.

    Wir haben ein Haus gekauft - endlich richtig Platz für die PA! :) Doch jetzt stehen erst einmal einige Renovierungsarbeiten an und der Dreck muss weg!
    Später soll der Sauger dann im Lager und beim Basteln dienlich sein. Was nimmt man da? Was könnt ihr empfehlen? Welches Filtersystem taugt was und ist nicht nach 5 Minuten Baustaubaufsaugen zu? Bei welchem System sind die Filter bezahlbar?!?

    Das Netz ist bei diesem Thema nicht besonders ergiebig; bei Amazon findet man mit etwas Glück ein paar Rezensionen. Eins hab ich zumindest da schon mal raus gelesen: Kärcher wird wohl dem Markennamen nicht mehr gerecht: kippelige Geräte, die gerne umfallen in Kombination mit billigem Plastik sorgen wohl schnell für abgebrochene Teile.

    Hat wer Tipps auf Lager?

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Fritz Führmann
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    • 8. April 2010 um 10:53
    • #2

    Da fallen mir ganz spontan die Produkte von "Nilfisk" ein, musste mal ein wenig gugeln.
    Sind allerdings nicht ganz billig.

    DRÜCKEN muss das!

  • tufkamar
    Gast
    • 8. April 2010 um 11:00
    • #3

    oder Festool

  • Kracky
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    • 8. April 2010 um 11:03
    • #4

    Das ist bei Kärcher wie bei Bosch oder ähnlichem, auf dem freien Markt wirst du eben Produkten begegnen die für diesen Markt geschaffen wurden, die richtig guten Geräte all dieser Marken bekommst du dann im wirklichen Werkzeugfachhandel zum entsprechendem Preis. Ansonsten eben die bekannten Marken wie Nilfisk, Ruwac, Esta, Ronda oder auch Alto, ja man höre und staune, aber ich denk da wird der Geldbeutel gleich sehr eng. Also ich selbst habe im Geschäft mit drei Typen zu tun einem Kärcher mit Staubbeutel den wir an einer Kappsäge habe bzw. hatten weil er durchgebrannt ist nach nun gut 6 Jahren. Einen uralten Nilfisk der zwar eigentlich toll saugt mit seinen zwei Antrieben aber ein riesen Problem hat, der Dreck wird direkt im Gehäuse draunter aufgefangen und diesen dann in einen Müllbeutel zur Entsorgung zu bekommen ist so gut wie unmöglich zumal das Gehäuse zweigeteilt ist, in der Mitte. Wenn du also auf machst fällt dir die hälfte schonmal entgegen. Und dann haben wir Kränzle Ventos die ganz brauchbar sind, auch mit größeren Filtertüten. Leider verlieren die schnell an Saugkraft sobald die Tütten etwas voller werden. Zudem habe die den gleichen Charm wie die Kärcher, ist halt nur noch Kunststoff aber die sind anscheinend billig, sonst hätten wir die nicht bekommen.
    Man sollte erstmal klären um welche Klasse und welches Budget wir hier reden.

    Trocken oder Nass/Trockensauger?
    Beutel oder Auffanggehäuse?
    Budget?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ewok
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    • 8. April 2010 um 11:12
    • #5

    >Trocken oder Nass/Trockensauger?
    Ich hab nix dagegen, wenn der auch nass kann; man macht ja immer mal irgenwo Sauerei

    >Beutel oder Auffanggehäuse?
    hm, das versuche ich ja herauszufinden... ich war ein wenig überrascht, dass so viele Modelle mit Filtertüten arbeiten; bisher dachte ich immer, dass die allesamt mit einem Dauerfilter funktionieren und der Dreck einfach in der Tonne landet.

    >Budget
    Naja, 500,- für einen Profisauger mag ich nicht ausgeben. Dafür werde ich ihn definitiv zu selten nutzen. Einfachste Geräte bekommt man für 50,- Wenn ich da noch was drauflege und statt Schrott was brauchbares bekomme, tun mir 100-150,- auch nicht weh (Das Haus war teuer genug, da werd ich nicht beim Staubsaugerpreis Pipi in die Augen bekommen :-)). Wenn es denn umbedingt sein muss, um wenigstens ein benutzbares Gerät zu bekommen, dürfen es auch 200,- sein.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Kracky
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    • 8. April 2010 um 11:25
    • #6

    Ok, wenn Nass/Trocken schließen sich Modelle mit Staubbeutel aus. Aber um nicht lange weiter zu reden dein Budget gibt nicht mal den kleinsten Kärcher Pro, den NT 14/1 Eco her, den bekommst du bei Ebay so ab 230.- Euro

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • ewok
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    2.541
    • 8. April 2010 um 11:49
    • #7
    Zitat

    Ok, wenn Nass/Trocken schließen sich Modelle mit Staubbeutel aus.


    So weit ich gesehen habe, haben alle Nass/Trocken-Sauger auch die Möglichkeit, Filtertüten zu nutzen. Mein Eindruck war nach dem was ich im Netz gelesen habe dass, wenn man die Sauger mit Baustaub (Rigips, feiner Holzstaub) fordert, die Filter schnell zu sind, wenn man keinen Beutel verwendet.

    Code
    NT 14/1 Eco

    hm, klein ist der wirklich :) 14 Liter ist nicht gerade viel... Dann doch eher was in der Größenordnung des Kärcher NT 27/1 Me Advance, den gibt es auch schon für unter 200,- im Netz. Der ist ne Nummer größer, aber halt in konventioneller Bauart.

    http://www.karcher.de/de/Produkte/Pr…er/14281110.htm

    http://www.partyontour.de

  • Kracky
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    • 8. April 2010 um 13:22
    • #8

    Nass/Trocken mit Beutel bedeutet immer das der Beutel auf jeden Fall entfernt werden muß um Flüssigkeiten zu saugen, hat gewisse Vorteile. Bei feinerem Staub mit Filterbeutel setzt sich eine Flächenfilter, ob nun Patrone oder eben flach ähnlich wie beim Auto, nicht zu und du kannst das ganze recht einfach entsorgen. Beim Nasssaugen wiederum muß das alles ehr raus weil direkt ins Gehäuse gesaugt wird, ist hier das wasser zu sehr verschnutzt oder du hast sogar noch etwas Staub im Gerät weil du ohne Beutel gesaugt hast und nicht geleert dann setzt auch das den Flächenfilter zu. Ist halt nimmer wie bei unserem alten nilfisk mit Stofffilter der dann mal eben über den Stab in der Mitte ausgeklopft werden kann. Die etwas besseren ihrer Gattung haben eine automatische Impulsreinigung die ab und an mal den Filter wieder ausklopft. Aber da reden wir von Geräten die ausserhalb deines Budgets liegen.

    Was immer ein guter Indikator für nen Sauger ist, die Aussage über das Vakuum das er bildet und da wirst du sehen das der von dir genannte im Gegensatz zu vielen anderen besseren schon einen Ausreisser nach unten hat. Gut sind wirklich Geräte mit 230-250mBar und größer, da geht was. Darunter wirds schon ehr mager für nen Industriesauger. Wenn ich da Baumarktprodukte mit 150mBar und etwas mehr sehe dann ist das schon leidlich.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • Mechwerkandi
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    • 8. April 2010 um 14:14
    • #9

    Kärcher hat, wie viele andere Hersteller auch, zwei Produktlinien. Einmal den Freizeitkram, der primär über die Baumärkte oder die Kistenschubbser vertrieben wird, oder das Profi-Zeugs, was es im einschlägigen Werkzeughandel gibt.
    Nilfisk macht eine sehr eigenständige Sache, mit leichtem Schwerpunkt auf Staubsaugen im Sinne von Bodenkosmetik, recht teuer, lohnt sich eigendlich nur für ständigen Gebrauch.
    Ähnlich Festo, ausgeprägter Systemgedanke, für ab und an mal etwas aufsaugen auch zu teuer. Eher was für "Wohnen nach Wunsch".

    Unbedingt mal ankucken, liegt aber leicht über dem Budget:
    Hitachi RNT 1225
    Völlig unterschätzes Gerät, ausgesprochen solide gemacht, mit ein paar netten Gimmicks wie automatischer Filterabrüttlung.

  • Patrick Grabe
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    • 8. April 2010 um 15:52
    • #10

    Also ich kann Nilfisk sehr empfenhlen, wir saugen damit in der Firma KSS und den Ölschlamm aus den Späneförderern bevor die Maschinen in den Versand gehen. Die Dinger sind zwar total Versifft, machen aber nen super Job. :roll:

  • Jürgen Klingel
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    • 8. April 2010 um 17:47
    • #11

    Hm, soll der Sauger auch so Disziplinen beherrschen wie Maschinenstaubabsaugen zum Beispiel bei einer Mauernutfräse - also richtig schnell und viel Dreck auf ein Mal fressen?

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Kracky
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    • 8. April 2010 um 17:57
    • #12
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Hm, soll der Sauger auch so Disziplinen beherrschen wie Maschinenstaubabsaugen zum Beispiel bei einer Mauernutfräse - also richtig schnell und viel Dreck auf ein Mal fressen?

    Die Frage hat er doch schon beantwortet, 200.- Euro max. Budget?

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  • SimonFB
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    • 8. April 2010 um 19:39
    • #13
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    zum Beispiel bei einer Mauernutfräse


    Auweia, das hat Spaß gemacht. Ohne Rüttler wohl kaum machbar. Und mit dem Budget wohl nicht drin.

    Simon
    -in der Hoffnung, das die nächsten 10 Jahre nicht mehr machen zu müssen-

    Am Anfang war das Licht

  • Jürgen Klingel
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    • 8. April 2010 um 21:44
    • #14
    Zitat von "Kracky"

    Die Frage hat er doch schon beantwortet, 200.- Euro max. Budget?

    Klar, dachte nur "Renovierungsarbeiten" und "Bastelkram" klingt bei mir halt nach...okay, der Elektriker denkt halt an SOLCHE Sachen.
    Leicht über Budget liegt der FESTOOL Mini, ist aber ein kompaktes, starkes Gerät, was ich schon oft und gerne genutzt hab - nein, weniger für die Schlitzfräse :grin:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dominik Spindler
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    • 8. April 2010 um 23:28
    • #15

    Ja, Festool CTL MINI ist ein feines Teil.

  • ewok
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    • 9. April 2010 um 10:24
    • #16

    Nein, eine Mauernutfräse befindet sich nicht in meinem Werkzeug-Repertoire :)

    Ich will wirklich auch kein Profigerät - was bringt mir das, wenn es später in der Ecke steht und verstaubt? Dann muss ich mir noch einen Staubsauger anschaffen, um den Staubsauger zu entstauben :)

    Ich möchte einfach einen einfachen, aber guten Sauger für gelegentliche Arbeiten im Haus und Werkstatt, für die einem der Hausstaubsauger zu schade ist: ein paar Späne unter der Werkbank wegsaugen, wenn man gefeilt hat, Auto saugen, nen Amp aussaugen, Dreck wegsaugen, wenn man EIN Loch in die Wand für ein Kabel gebohrt hat,...
    Ich kann also auf eine Master/Slave-Maschinensteckdose verzichten, weil ich den für das EINE Loch auch selber einschalten kann :)
    Und ich brauche auch nicht das kompakteste Gerät der Welt, der steht eh meistens im Keller und ich ziehe ihn auf seinen Rollen hinter mir her - er sollte dabei halt nicht umfallen, wie eineige Kärcher-Modelle es gerne tun - und wenn er doch mal umfällt, sollte er vielleicht nicht gleich in 1000 Teile zerbrechen, wie einige Kärcher-Modelle das wohl auch gerne mal tun :)

    Um es mal in einer für alle verständlichen Sprache auszudrücken: Ich möchet also nicht die Piezo-Filzbox, aber auch nicht Meyer UPA. Hier tut es auch die alte, robuste 15/3er :grin:

    Ich bin noch über den Kärcher NT 360 Eco gestolpert, die Sparversion des NT361 mit manueller statt automatischer Filterreinigung; für knapp über 200,- zu haben. Damit hat man dann aber wahrscheinlich das Problem des schnell zugehenden Filters, was bei den Consumer-Geräten so gerne auftritt... Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist einen einfachen Staubsauger zu kaufen :?

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Kracky
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    12.055
    • 9. April 2010 um 11:28
    • #17

    Es ist heutzutage grundsätzlich schwierig etwas zu kaufen wenn man ein wenig Anspruch hat. Die Kluft zwischen Wegwerfprodukt und haltbarer Gewerbeversion ist inzwischen sehr groß und das in allen Bereichen des Lebens. Beispiel, gerade wenn du jetzt ein Haus gekauft hast, probier mal anständiges Elektrowerkzeug zu kaufen. Da gibt es entweder Baumarkt billig, billig, Baumarkt etwas besser und dann kommt lange nichts, du wechselst den Laden in ein Fachgeschäft, nimmst minimum 100 Euro mehr in die Hand und dann kommen langsam Maschienen die auch dafür gedacht sind mal nen ganzen Tag damit zu arbeiten aber da sind wir wieder bei dem Thema, warum so ein teures Gerät für eine Baustelle, also kommt im nächsten Zug eben der Blick auf den Gebrauchtmarkt und siehe da, dort gibt es dann Profigerät zum halben Preis. Bei mir z.B. ein Hilti 505. Den Baumarktspitzhammer meines Dad hatte ich nach ner viertel Stunde durch und gerade mal die hälfte des neuen Sicherungskasten ausgespitzt.

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  • morethanmusic
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    • 9. April 2010 um 12:36
    • #18

    `N guter Kompromiss wäre wohl der BTI NTS 20 A. Günstiger aber reichlich besser als seine Festokollegen. Hab mit ihm schon sehr sehr viele glückliche Stunden verbracht und wenn du den einmal hattest willst du nichts anderes mehr. Vielleicht findest du bei eBay mal einen Gebrauchten der dich dann bis an DEIN Lebensende begleiten wird.

    Wenns dir zuviel Geld ist kauf dir einfach so einen Einhell-Blechdosensauger. Macht was er soll (---> saugt) , rüttelt halt nicht, mein Vater hat seinen jetzt aber bestimmt schon 15 Jahre.

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 9. April 2010 um 13:08
    • #19

    Seh ich ähnlich.
    Hab so nen uralten (ca. 20 Jahre) Hitachi und der macht einfach das was er soll. Hat kein Rüttler, da ist Handarbeit gefragt, dafür kanns nicht kaputt gehen. N Bekannter hat auch so nen Einhell Blechtopf und der macht auch das was er soll, ist ja auch nicht jeden Tag 8 Stunden im Einsatz.
    Übrigens morethanmusic, ist das hier

    Zitat

    Hab mit ihm schon sehr sehr viele glückliche Stunden verbracht und wenn du den einmal hattest willst du nichts anderes mehr.


    Erklärungsbedürftig. :grin:

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • mike j.
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    Beiträge
    2.924
    • 9. April 2010 um 13:17
    • #20
    Zitat

    Erklärungsbedürftig

    das wohl :grin:

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