Ich habe das Problem, dass mir im Winter einige Wasserleitungen in einer ungeheizten Halle einfrieren. Daher wollte ich mir jetzt Heizkabel kaufen, um die Leitungen vor Frost zu schützen.
Da die Heizkabel aber relativ teuer sind (5-10EUR/m) und ich etwa 20m brauche, habe ich mir gedacht, ich könnte ja auch einfach alte Lichtschläuche an die Leitungen binden.
Der Wirkungsgrad der Lichtschläuche liegt (zum Heizen) über 90%. Genug Wäre müssten sie also abgeben, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Außerdem sind die wasserfest vergossen, so dass kein Risiko besteht.
Sieht jemand Probleme bei meiner Idee?
Wie hoch ist die Lebenserwartung eines Lichtschlauchs bei Dauerbetrieb?
Lichtschlauch als Heizkabel
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Die Idee ist gut, praktisch ist es "nicht bestimmungsgemäße Verwendung" - Verlust des Versicherungsschutzes :roll:
Die Schläuche haben keine Regelung, Du wirst Unmengen an Energie verbrauchen, da immer volle Leistung ansteht. Die Folge ist lauwarmes Wasser, das womöglich noch hübsch vor sich hin gammelt, weil sich Legionellen rasch im Wasser vermehren.
Die Schwachstelle der Schläuche ist im Abstand von einem Meter die Verbindungsstelle, wo zwei Teilstücke verbunden sind, dort fallen sie in der Regel aus, alles was hinter so einem Ausfall ist = dunkel = kalt. Lebensdauer von Glühlampen sind bekanntlich ca. 1000 Stunden, wahrscheinlich werden sie länger halten, egal...Heizkabel gibt es fertig konfektioniert mit eingebautem Thermostat in verschiedenen Längen für weniger als 100 Euro/20 m. Wenn Du die Leitung zusätzlich isolierst, reicht es aus, die Leitung ohne wickeln ans Rohr zu binden und dann die Isolation drumrum
Profilösung wäre natürlich ein Begleitheizungsband für Frostschutz von "Raychem" o.Ä. aber das pulverisiert das Budget.
Die von mir angesprochene Heizleitung hab ich schon von einer budgetorientierten Werkzeugcompany aus Hagen gesehen :oops:Gruß, Jürgen :wink:
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Lichtschlauch vergessen! Wenn du diese 7 od. 10m Dinger meinst. Hab mal den Strom gemessen. 170 W sind einfach zuviel.
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Nachdem anderswo eine Wiederbelebung der 100W Heiz-Lampe besprochen wurde, fand ich das Lesen des Startbeitrages hier recht amüsant :grin:
Angesichts 170W Verbrauch des Lichtschlauches (falls die Angaben verschiedener Hersteller stimmen) wäre ne Zeitschaltuhr vielleicht ... :wink:
(solche mechanischen Schuko-Teile mit 15-min-Takt-Schalter hab ich noch 2 Stück hier rumliegen - war ne Demo-Versioin für automatische Licht-Steuerung zum Null-Budget für Kunden, die es nicht einsehen wollen das DMX was kostet)Allerdings könnten durch elektromagnetische Ströme und das blaue Licht der "Heiz-Spiralen" 2 mögliche Szenarien auftreten:
1. Die Gläubigen bekämen geweihtes (erleuchtetes) Dusch-Wasser :lol:
Vorsicht, Das Gebäude könnte zum Wallfahrtsort werden :lol:
2. Die Esotheriker bekämen ein in den Isotopen u. Wasser-Molekülen um-magnetisiertes Dusch-Wasser :lol:... ne Spaß beiseite, wers nicht versteht übergeht den Beitrag..
Es ist 03:08 Uhr, da gibs nach nem 20StundenTag keine ernsthaften Fachvorträge mehr. :wink: -
Zitat von "Jim"
170 W sind einfach zuviel.
Ein Heizkabel braucht auch nicht weniger. Der Wirkungsgrad ist nahezu identisch.
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Mach's einfach!
Und wenn Du es schöner machen willst, kombiniere Zeitschaltuhr und Dimmer, wenn Du es besonders schön machen willst, besorgst Du Dir noch einen Thermostaten vom Resteverwerter (Pollin). Dann mußt Du allerdings offene elektrische Verbindungen sauber behandeln, was die Reichsbedenkenträger zum Rasen bringen wird....Und von wegen bestimmungsgemäße Verwendung: Wo bitte steht geschrieben, daß ich einen Lichtschlauch nicht an einer Wasserleitung befestigen darf? Tausende werden demnächst wieder an Dachrinnen festgemacht und verhindern zufällig deren Einfrieren. Müßte man das mal melden?
-sf-
PS: Flamebait ist beabsichtigt, K-Salat steht bereit

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die Idee an sich finde ich nicht gut, sondern genial!
ABER ich habe bedenken, dass das Problem überirdisch liegt. meistens friert das Wasser doch schon in der Zuleitung ein(ohne jegliche Wasserzirkulation/wassertransport)
oder irre ich mich gerade? -
geplatzte Wasseruhren hatten wir in der Feuerwehr bei uns schon oft genug
meistens kahm es in verlassenen oder lang leer stehenden Häusern vor
das die Zugänge noch irgendwo im freien lagen und längere Zeit kein Wasser geflossen ist -
24 m verlegt, schrauben sich knapp 400W rein. Mit Zeitschaltuhr 1min an - 2 aus. -
Glühlampen brennen eher beim Einschalten durch. Um die Zahl der Einschaltvorgänge zu verringern, könntest Du die Zeiten problemlos um das 10fache verlängern, ohne daß sich das Temperaturmittel verändert. Thermische Vorgänge haben, je nach Masse, lange Zeitkonstanten.
Gruß: -sf- -
stimmt - ich werde die Einschaltzeiten sowieso noch ausprobieren müssen.
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Nimmd doch nen Dimmer, da kannst Deine Leistung quasi stufenlos einstellen :grin:
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...und hast damit keine Schaltvorgänge (Vorteil 1), keine Vollast (Vorteil 2) und es sieht schöner aus wenns durchgehend leutet und nicht ständig an uns aus geht (Vorteil 3)
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Vorteil 4 die normalen Glühlampen leben bei halblast so gut wie ewig
Vorteil 5 wenn du die Günstigste Version zum dimmen Benutzt in Form einer Phasen(an/ab)schnittsteuerung kannst du deinen Energieversorger mit schön angeknabberten Phasen beglücken :lol:Gute Nacht Steffen
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Nuja...von was reden wir hier - 170 Watt? Da lacht das EVU über den Knabberkram :lol: Ist ja schließlich keine mehrere Dutzend Kilowatt starke Motorenregelung, das gibt hässliche Peaks auf dem Netz... :shock:
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Ist bereits gedimmt. Im Moment mit nem billigen 4-Kanal DMX-Dimmer, der war grade da.