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Omnitronic P3000 problem/defekt

  • sven heinze
  • 21. Januar 2011 um 23:12
  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 21. Januar 2011 um 23:12
    • #1

    Habe hier eine Omni P3000 bei der ich heute eine Sicherung auf der platine der kondensatoren tauschen musste (original 20A250V) getauscht durch 250V10A , da ich grad keine andere zur hand hatte , 1 x eingeschaltet , funktioniert , 2. mal eingeschaltet
    "wusch" ein widerstand auf dem rechten kanal fängt an zu flammen , komisch ? was könnte das gewesen sein , hat der widerstand
    evtl was anderes mit beschädigt ?

    http://www.hifi-forum.de/bild/defekter-…nd-2_38668.html
    http://www.hifi-forum.de/bild/defekter-widerstand_38667.html

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Jürgen Klingel
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    • 22. Januar 2011 um 01:33
    • #2

    Gebratener Leistungswiderstand und durchgebrannte Feinsicherung, was fällt mir dazu ein?

    1. Eine Sicherung fällt nie ohne Grund.
    2. Ein Widerstand gehört nicht zu den Bauteilen, die primär was in den Tod mitnehmen, eher werden sie mitgenommen (sozusagen "post mortem" :grin: )
    3. Durch den Widerstand floss zu viel Strom weil siehe 1.

    Was ich damit sagen will: Mit Schaltunterlagen käme man viellleicht einem defekten Halbleiter oder sonstigem Problem auf die Spur. So bleibt die Glaskugel (es sei denn, jemand kennt den Fehler) oder das HiFi-Forum weiß Rat.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
    Beiträge
    321
    • 22. Januar 2011 um 11:27
    • #3

    Guten Morgen,

    schau mal, ob Du damit etwas anfangen kannst:
    http://download.showtechnic.de/data/documents/00005786.pdf

    Ansonsten ruf am Montag einfach mal bei uns an und lasse Dich mit der Werkstatt verbinden!


    Gruß aus Würzburg

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • Jürgen Klingel
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    • 22. Januar 2011 um 12:09
    • #4
    Zitat von "Tobias Niedenthal"

    Guten Morgen,

    schau mal, ob Du damit etwas anfangen kannst:

    Hallo, ja klar kann ich damit was anfangen, danke.
    Leider ist die Bauteilbezeichnung verkokelt, die direkte Nachbarschaft deutet auf eine Platzierung im "Limiter"-Teil des Amps hin. In dem Fall wird wohl durch massive Überspannung was abgeraucht sein - was auf einen/mehrere gehimmelte End-Transistoren hindeutet...

    Was sind da für welche drin 2SC5200 und 2SA1943?

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
    Beiträge
    321
    • 22. Januar 2011 um 12:33
    • #5

    Mahlzeit,

    wenn ich mich recht erinnere, dann sind es 1943/5200, ja. Die sind eigentlich in allen unseren größeren Endstufen drin.


    Gruß aus Würzburg

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 22. Januar 2011 um 12:42
    • #6
    Zitat

    1. Eine Sicherung fällt nie ohne Grund.


    Die Sicherung hab ich beim rausnehmen kaputt gemacht , das eigentliche Problem war der Einschalter ... :?
    Aber so doof wie man ist guckt man erstmal wo anders nach , es verwundert mich trotzdem extrem das die Endstufe
    ja beim 1 x einschalten nach dem Sicherungswechsel auf die kleinere funktionierte , außerdem finde ich das es unmöglich ist
    eine Überspannung zu erzeugt zu haben , da ja die Sicherung vorher hätte durchbrennen müssen , vorallem da diese ja auch noch 10A
    schwächer war

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Jürgen Klingel
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    • 22. Januar 2011 um 13:28
    • #7
    Zitat von "sven heinze"


    Die Sicherung hab ich beim rausnehmen kaputt gemacht , das eigentliche Problem war der Einschalter ... :?
    Aber so doof wie man ist guckt man erstmal wo anders nach , es verwundert mich trotzdem extrem das die Endstufe
    ja beim 1 x einschalten nach dem Sicherungswechsel auf die kleinere funktionierte , außerdem finde ich das es unmöglich ist
    eine Überspannung zu erzeugt zu haben , da ja die Sicherung vorher hätte durchbrennen müssen , vorallem da diese ja auch noch 10A
    schwächer war

    Naja...Information ist alles, was Du uns nicht erzählts, können wir nicht wissen. Fehlersuche ist ähnlich kriminalistischer Detektivarbeit, kann man sich auf Fakten stützen hilft das, muss man sich auf Indizien und Mutmaßungen verlassen, stehen die Chancen schlechter.

    Also: Was hast Du der Reihe nach gemacht/beobachtet im Verhalten des Amps? Wie war das jetzt mit der Sicherung? Wie ist die Bauteilbezeichnung des defekten Widerstands? Guck im zweiten Kanal, die Bezeichung unterscheidet sich nur in der ersten Ziffer, sonst müsste das fast symmetrisch aufgebaut sein (gängige Konzepte mal zugrunde gelegt, speziell diesen Amp hatte ich noch nicht offen vor mir)

    Die Überspannung hast nicht DU erzeugt (was Amps oft nicht mögen ist ein/aus/einschalten, schnell hintereinander - das gehört sich nicht :grin: ), das macht ein kaputter Transistor schon selbst, wenn er die Betriebsspannung voll durchlässt...

    Wie sieht´s mit allgemeiner Elektronikerfahrung/Messequipment aus?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sven heinze
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    • 22. Januar 2011 um 13:37
    • #8

    Also , ich habe den Amp gestern versucht einzuschalten , ging nich > aufgemacht > Sicherungen geprüft , dabei eine versehentlich kaputt gemacht , neue Sicherung rein > dann dacht ich hmm , da bekommt ja nichts Strom , weil ich mit dem Multimeter hier und
    dort ein wenig rum gemessen habe > Schalter durchgemessen > Schalter defekt > Schalter überbrückt > Stecker in die Steckdose
    gesteckt , funktioniert > LS angeschlossen > Musik angemacht , kurz aufgedreht , gut > Stecker raus
    halbe Stunde später > Wusch >Widerstand brennt > schnell aus , und seit dem nichts mehr unternommen


    Zur E-Erfahrung , ich kann mit nem Multimeter umgehen und Löten , viel mehr aber auch nicht

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Jürgen Klingel
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    • 22. Januar 2011 um 14:07
    • #9
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Wie ist die Bauteilbezeichnung des defekten Widerstands? Guck im zweiten Kanal, die Bezeichung unterscheidet sich nur in der ersten Ziffer, sonst müsste das fast symmetrisch aufgebaut sein (gängige Konzepte mal zugrunde gelegt, speziell diesen Amp hatte ich noch nicht offen vor mir)

    Blöder Zufall, wie´s aussieht, mit dem Stecker aus/einzuschalten ist auch nicht gut, da hat man schnell mal bissl in der Steckdose rumgefunkelt, bis der Kontakt richtig da ist...alles nicht schön für den Amp.

    Ist die Sicherung jetzt durchgebrannt, oder noch heile? Wo sitzt die überhaupt, vor dem Trafo, dahinter, vor den Gleichspannungsausgängen zu den Endstufen?
    Also, erstens mal den Schalter ersetzen...damit wieder gescheit die Spannung da drauf kriegst.

    Nen Plan vom Netzteil wäre noch hübsch...Tobias?


    So long, bin dann mal unterwegs...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sven heinze
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    • 22. Januar 2011 um 14:13
    • #10

    Die Sicherung ist noch heile , es sitzen 4 Sicherungen auf der platine mit den Kondensatoren , von denen hab ich eine ausgetauscht
    diese sitzen hinter dem Trafo

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Jürgen Klingel
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    • 23. Januar 2011 um 14:02
    • #11
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Wie ist die Bauteilbezeichnung des defekten Widerstands? Guck im zweiten Kanal, die Bezeichung unterscheidet sich nur in der ersten Ziffer, sonst müsste das fast symmetrisch aufgebaut sein (gängige Konzepte mal zugrunde gelegt, speziell diesen Amp hatte ich noch nicht offen vor mir)

    Nochmal die Frage...bevor ich die Lust verliere :roll:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sven heinze
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    • 23. Januar 2011 um 15:57
    • #12

    Sorry hatte ich einfach übersehen :oops: , darüber steht R289 , drunter VR204 , auf der anderen Seite müsste es der R108 sein

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Jürgen Klingel
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    • 23. Januar 2011 um 16:24
    • #13
    Zitat von "sven heinze"

    Sorry hatte ich einfach übersehen :oops: , darüber steht R289 , drunter VR204 , auf der anderen Seite müsste es der R108 sein

    Dankeschön, das ergibt leider wenig Sinn: Der R108 steckt in der Vorstufe mit 4,7 kOhm, unmöglich, dass der mit 15 Volt OP-Amp Betriebsspannung durchbrennt, ebenso mit dem R289 (wohl equivalent dem R189 auf dem SLP), selbst der könnte bei voller Hochvolt-Betriebsspannung keine zerstörerische Verlustleistung entwickeln, wie denn auch - mit 470 Kiloohm :?:

    Blick noch nicht so ganz durch...sorry!

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 23. Januar 2011 um 17:28
    • #14

    Die beiden Seiten sind auch nicht symetrisch aufgebaut deswegen war der R108 nur eine vermutung

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • rockline
    Profi
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    4.440
    • 23. Januar 2011 um 23:28
    • #15

    Zuerst mal großes Kompliment an Steinigke, weil der Tobias das absolut richtige gemacht hat: Schaltplan ohne wenn und aber bereit gestellt!
    So kann man was machen.
    Ein verbrannter Widerstand in Gestalt des Objekts auf dem Foto hat schon einen Grund. Hier ist höchstwahrscheinlich noch etwas anderes defekt. Was und aus welchem Grund ist ein anderes Kapitel. Es kommt ganz selten vor (aber durchaus) das ein Widerstand "einfach so" abqualmt.
    Die Schaltung an sich ist nicht allzu komplex.
    Ich würde den defekten Widerstand erst einmal auslöten, die Platine an der Stelle kurz sauber machen, und dann lässt sich wahrscheinlich schon erkennen um welchen Kandidaten es sich handelt.
    Man könnte es mit einem neuen Widerstand einfach mal "versuchen" - auf die Gefahr hin das ein größerer Kollateralschaden nach dem einschalten zu befürchten steht. Besser (und eigentlich unumgänglich) ist die vergleichsweise Messung (links zu rechts) mit dem Ohmmeter, um wenigstens ansatzweise einschätzen zu können ob alles fit ist. Da diese Schaltung eine gewöhnliche AB Endstufe (sieht so nach 2 x 1200W an 2 Ohm aus) ist, würde ich anstelle des "offiziellen" Netzteils die Kiste mit zwei regelbaren Labornetzteilen bei etwa 2 x 30V in Betrieb nehmen. H-Betrieb ist ja nicht vorhanden, somit braucht es noch nicht einmal einen Gedanken an die Versorgungsstellen der Konstantstromquelle vom Differenzverstärker bei externer Ub.
    Bei einschalten der Labornetzteile (und hochregeln der Spannung) sieht man sofort an den Amperemetern was gebacken ist.
    Alles andere wäre Lotto, aber versuchen kann man auch das!

  • Jürgen Klingel
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    • 24. Januar 2011 um 00:28
    • #16

    Tja, das sind Dinge, die wir uns mit unseren labormäßigen Ausrüstungen erlauben können... Der User scheint aber nicht so gerüstet/erfahren zu sein.

    sven: Es wäre hilfreich, wenn mal die tatsächliche Bezeichnung des "Brandenburger" identifizieren könntest.
    Wenn sich partout keine Bezeichnung erkennen lässt, dann musst halt die Leiterbahnen zu seinen nächsten Anschlusspunkten suchen, dann siehst ja im Plan welche Bauteile das sind - Ausschlussprinzip, okidoki?
    Dann kann bissl gezielter "gestochert" werden...
    Ich fürchte allerdings, dass mich nächste Woche die Zeit etwas verlässt :cry:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 24. Januar 2011 um 16:31
    • #17

    Ich bring das Teil heute mal weg , ich berichte dann , was nun damit ist

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • oliver jäger
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    55
    • 26. Januar 2011 um 20:10
    • #18

    Ich hab hier auch ne defekte offen stehen. Und habe mal kurtz rein gesehen. Der betreffene Widerstand heist R299 rechte Seite und scheint mit dem R199 für die linke Seite kompatibel zu sein. Vom groben nachsehen hängt der direkt am Mode- schalter stereo/parallel/bridge und ist deshalb im Schaltplan der am Anfang angeben ist nicht mit drauf. Nen Schaltplan vom preamp wäre also noch wünschens wert.

  • oliver jäger
    Beiträge
    55
    • 26. Januar 2011 um 20:29
    • #19

    Hab mich doch verguckt. Er hängt nicht am Modeschalter stereo/parallel/bridge . Und preamp ist ja mit drauf. Allerdings ist meine die V.1 den Wiederstand gibts wohl in der V.2 garnicht mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von Oliver Jäger (26. Januar 2011 um 21:27)

  • Jürgen Klingel
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    • 26. Januar 2011 um 20:38
    • #20
    Zitat von "Oliver Jäger"

    Hab mich doch verguckt.

    Was guggsDu? :grin:
    Hast Du etwa das gleiche Fehlerbild, wie der Threadstarter?

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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