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Generator für draußen?

  • Daniel Heilmann
  • 14. Februar 2011 um 22:16
  • Daniel Heilmann
    Beiträge
    97
    • 14. Februar 2011 um 22:16
    • #1

    Moinsen,
    Ich und meine Kollegen gehen im Sommer gerne mal mit nem Stack Boxen + Generator Zelten.

    Endstufe ist immer eine CPA800 von Craaft/Solton.

    Generator ist glaubich mal von Aldi gewesen.. ein Leiseläufer mit 2KW Dauerleistung.

    Bis jetzt lief das immer ganz gut(Endstufe 6-8Stunden Vollast/Limiter immer Aktiv).

    Die Endstufe hat 2mal 400 rms an 4 Ohm und hintendrauf steht 2kw Maximale Aufnahme Leistung.

    Jetzt willich aber diesen Sommer ein Wenig aufstocken.

    Also Jetzt die Frage: Wieviel kann ich dem generator zumuten?
    Sind Endstufen eventuelldurch die "Generatorspannung" gefährdet?

    Würde Gerne auf 2 Weg Aktiv umschwenken.

    MFG

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 15. Februar 2011 um 12:12
    • #2

    nem aldigenerator kannst du höchstens reguläre pars zumuten eine pa würd ich da nichtmal in der not dran hängen wollen.
    die günstigaggregate haben ziemliche schwankungen. um so mehr du den aggregat auslastest umso schlechteren strom produziert er.

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • Daniel Heilmann
    Beiträge
    97
    • 15. Februar 2011 um 21:40
    • #3

    Bin mir nicht sicher ob der von Aldi war oder nicht, müsst ich nachfragen.

    Hauptfrage ist eigentlich:

    Wie stark muss der Generator sein um meine CPA 800 + ne kleine Topteilendstufe+Aktivweiche+Mischer zu betreiben?

    Der gezogeneStrom ist ja Impulsleistung und keine Dauerleistung,wie finde ich jetzt herraus wiestark der Generator belastet wird?

  • Dominik Nathaus
    Beiträge
    234
    • 15. Februar 2011 um 21:53
    • #4

    Ich würde Vorschlagen das mal mit viel Augenmaß auszuprobieren. Sollte sich das Klangbild verzerren (Bassbereich) Lautstärke zurückdrehen. Normalerweise sollte deine Endstufe ja auch einiges an an Impulsen abfangen. Im schlimmsten Falle sollte erst die Spannung einbrechen aber das kann man messen und gegensteuern.

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 15. Februar 2011 um 23:25
    • #5

    Betreff Generator / Stromaggregat etc. gibs bereits Dutzende vorhandene Themen, muss den schon wieder ein neuer Thread her ?
    Wer viel Zeit hat, kann ihm ja die entsprechenden Links zusammensuchen.
    Themen-Ersteller soll sich bitte mal erst ebendort einarbeiten, denn bis zur ersten Zelt-Party ist ja wohl jetz noch etwas Zeit. :wink:
    Oder ist ne Vorlesung gewünscht??
    Gegen Aufpreis sucht's einer raus und spricht's auf Tonband :grin:

    EDIT für Such-faule Themen-Starter:
    Generator:
    http://www.party-pa.de/phpBB/search.php?keywords=Generator&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sk=t&sd=d&sr=posts&st=0&ch=300&t=0&submit=Suche
    Aggregat:
    http://www.party-pa.de/phpBB/search.php?keywords=Aggregat&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sk=t&sd=d&sr=posts&st=0&ch=300&t=0&submit=Suche
    Stromerzeuger:
    http://www.party-pa.de/phpBB/search.php?keywords=Stromerzeuger&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sk=t&sd=d&sr=posts&st=0&ch=300&t=0&submit=Suche

    Einmal editiert, zuletzt von Waldschrad99 (16. Februar 2011 um 20:21)

  • Daniel Heilmann
    Beiträge
    97
    • 16. Februar 2011 um 15:58
    • #6

    Dan gib mir Bitte mal nen Vorschlag für Suchkriterie, weiß nicht wie ich dann sinnvol eingebe um den zusammenhang vom generator mit eine PA zu finden :(

    Dominik

    Wie meinst du das mit Viel augenmaß und gegensteuern?
    Also mit einer Endstufe gibts wie gesagt kein Mucken,
    Man merkt nur beim Einschalten ein Flackern der angeschlossenen Lampe und ein Kurzes Gasnachregeln während die Endstufe angefahren wird.

    Wa skann denn Schlimmstenfalls Passieren?
    Also anden Amp's?

  • Jürgen Klingel
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    • 16. Februar 2011 um 18:03
    • #7
    Zitat von "Daniel Heilmann"

    Wa skann denn Schlimmstenfalls Passieren?
    Also anden Amp's?

    Starke Nach-Regelschwingungen und daraus resultierenden Spannungs- und Frequenzschwankungen könnten bei empfindlichen Amps und sonstiger Elektronik zu Rauchzeichen und Dienstquittierung führen... :roll:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • mike j.
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    • 16. Februar 2011 um 19:29
    • #8

    Wie schon geschrieben wurde würde ich nicht davon ausgehen, dass das gut geht, auch wenns 2x glücklicherweise funktioniert hat. Egal ob von Aldi oder sonnst wo, diese kleinen Generatörchen mit Synchronmaschine (erkennbar ohne externen Kondensator) machen recht wüste Dinge mit Strom und Spannung. Besser wären im kleinbereich Asynchronmaschinen, da diese erfahrungsgemäß weniger instabil sind. Jedoch sind diese eher teurer.

    Grundsätzlich würde ich keine PA an Aggregate unter 1000 Euro Neupreis (Hausnummer) klemmen.

  • Daniel Heilmann
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    97
    • 16. Februar 2011 um 21:41
    • #9

    Naja lief öfters als 2 mal aber gut.

    Was wäre denn eine brauchbache Maschiene?

  • Mechwerkandi
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    • 17. Februar 2011 um 08:50
    • #10
    Zitat von "Mike J."


    Egal ob von Aldi oder sonnst wo, diese kleinen Generatörchen mit Synchronmaschine (erkennbar ohne externen Kondensator) machen recht wüste Dinge mit Strom und Spannung.


    Nochmal überdenken, hilfsweise im Wiki nachlesen. Ein 1-phasiger Synchrongenerator hat auch einen Kondensator. Der schliesst eine der drei Stator-Wicklungen kurz, während die anderen beiden in Reihe geschaltet sind.

    Zitat von "Mike J."


    Grundsätzlich würde ich keine PA an Aggregate unter 1000 Euro Neupreis (Hausnummer) klemmen.


    Was ist "PA"?
    Das liest sich wie: Ich steige in kein Auto, was nicht min. 80.000 € kostet.

    Es ist fast unmöglich, die tatsächliche Stromaufnahme eines Verstärkers abzubilden, weil die ständig schwankt. Auf dem anderen Ende der Leitung hängt ein Aggi, was als Motor-Generator-System eine bestimmte Hysterese mitbringt, die aus der Masseträgheit eines gedämpft schwingenden Systems resultiert.
    Konventionelle Verstärker haben damit eigendlich kein Problem, sie fangen beim Einbrechen der Versorgungsspannung eher das Clippen an. Für empfindliche Geräte gibt es sog. "Inverter" Generatoren, man kann das auch hilfsweise nachbilden, in dem man mit dem Aggi eine ohnehin vorhandene Autobatterie lädt, um die Geräte dann über einen Spannungswandler zu versorgen.

  • siedfleisch
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    • 19. Februar 2011 um 10:33
    • #11
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Starke Nach-Regelschwingungen und daraus resultierenden Spannungs- und Frequenzschwankungen könnten bei empfindlichen Amps und sonstiger Elektronik zu Rauchzeichen und Dienstquittierung führen... :roll:


    Genau! Stell Dir vor, der mech. Regelkreis für die Drehzahl, der elektrische für die Spannung und die rhythmische Belastung durch den Amp kommen in Resonanz. Dann muß nicht, aber k a n n das passieren, was mit der Brücke passiert ist, über die die Soldaten marschiert sind.

    Aus diesem Grund wird immer eine konstante Grundlast für solche Fälle empfohlen, z.B. in Form einer 300W-Lampe. Es gibt aber wirklich eine große Zahl an Freds, wo genau diese Fragen besprochen wurden, da gibt es dann auch weitere Empfehlungen. Einfach mal etwas im Forum stöbern, dann findest Du das bestimmt.

    -sf-

  • Mechwerkandi
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    • 19. Februar 2011 um 11:21
    • #12
    Zitat von "siedfleisch"


    Stell Dir vor, der mech. Regelkreis für die Drehzahl, der elektrische für die Spannung und die rhythmische Belastung durch den Amp kommen in Resonanz. Dann muß nicht, aber k a n n das passieren, was mit der Brücke passiert ist, über die die Soldaten marschiert sind.


    Das ist in dem beschriebenen Umfeld technisch nicht möglich.
    Um so etwas darzustellen, müsste man ein ungedämpft, bzw. unzureichend gedämpftes schwingendes System in seiner Eigenfrequenz anregen.
    Das gekoppelte System Motor-Generator ist durch die Drehzahlregelung des Motor stark gedämpft, die Eigenfrequenz von so einem Ding liegt wohl im einstelligen Hz-Bereich und ein Musikprogramm, was eine entsprechend notwendige Schwingung erzeugen würde, kann ich mir auch nur schlecht vorstellen.

    Wenn das so wäre, würden überall reihenweise Generatoren auseinanderfliegen, und zwar auf übelste Art und Weise.
    Mir ist kein derartiger Fall bekannt.

  • Jürgen Klingel
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    • 19. Februar 2011 um 15:28
    • #13
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Das ist in dem beschriebenen Umfeld technisch nicht möglich.
    Um so etwas darzustellen, müsste man ein ungedämpft, bzw. unzureichend gedämpftes schwingendes System in seiner Eigenfrequenz anregen.
    Das gekoppelte System Motor-Generator ist durch die Drehzahlregelung des Motor stark gedämpft, die Eigenfrequenz von so einem Ding liegt wohl im einstelligen Hz-Bereich und ein Musikprogramm, was eine entsprechend notwendige Schwingung erzeugen würde, kann ich mir auch nur schlecht vorstellen.

    Wenn das so wäre, würden überall reihenweise Generatoren auseinanderfliegen, und zwar auf übelste Art und Weise.
    Mir ist kein derartiger Fall bekannt.

    Resonanz halte ich wegen eines Amps auch für unwahrscheinlich, ich hatte mal so einen Fall: Synchrongenerator, Drehstrom 75 kVA versorgte (bis auf 2 kW Lampenlast) einen Ladegleichrichter einer fetten online-USV-Anlage nach viertelstündigem Batterietest. Die Anfahrstromstöße des Gleichrichters waren so heftig, dass die Regelung mit ca. 1 Hz zum Schwingen kam Spannung und Frequenz fingen wild an zu Schwanken (bis auf knapp 350 Volt runter) Abhilfe brachte manuelles festhalten am "Gashebel" des Diesels zum Bedämpfen, als Konsequenz wurden Zeitkonstante und Grundlast angepasst = alles paletti :D

    Problematisch ist bei Klein-Generatoren der nicht vorhandene "Headroom": Stromspitzen fahren den Lastregler des Motors an oberen Anschlag, reicht das nicht, bricht die Spannung zusammen, das macht einem Trafo-Amp nichts, ein Schaltnetzer will dann NOCH mehr Strom ziehen und würgt das Aggregat ab - bestenfalls. Schlimmer ist, wenn das Netzteil "aussteigt" und der Generator vom vorherigen Voll-Lastzustand dann zuviel Spannung abgibt und Elektronik zerschießt, oder die Unterdrehzahl/Frequenz des Generators Trafos zusammenbrutzelt, weil die Verlustleistung der Trafos in die Höhe schnellen.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 19. Februar 2011 um 16:11
    • #14
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    ... ich hatte mal so einen Fall:


    IMHO besteht Einigkeit darüber, das man bei genügend langem Überlegen zu jedem Ablauf einen Fall konstruieren kann, der den Eiffelturm zum Einsturz bringt.
    Inwieweit die so gewonnene Betrachtung von praxisrelevantem Tiefgang ist, lasse ich mal dahingestellt...

    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Stromspitzen fahren den Lastregler des Motors an oberen Anschlag, reicht das nicht, bricht die Spannung zusammen, das macht einem Trafo-Amp nichts...


    Jein. Er fängt mit zurückgehender Versorgungsspannung früher an zu clippen.

    Zitat von "Jürgen Klingel"


    ... ein Schaltnetzer will dann NOCH mehr Strom ziehen und würgt das Aggregat ab.


    Würde seitens des Verstärkers eine aktive PFC voraussetzen. Schenkt man den Worten des Users Glauben, ist das eher selten:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=81923&start=30
    In dem preislichen Umfeld dann auch sicher nicht am Baumarkt-Aggi anzusiedeln.

    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Schlimmer ist, wenn das Netzteil "aussteigt" und der Generator vom vorherigen Voll-Lastzustand dann zuviel Spannung abgibt und Elektronik zerschießt, oder die Unterdrehzahl/Frequenz des Generators Trafos zusammenbrutzelt, weil die Verlustleistung der Trafos in die Höhe schnellen.


    Jein. Über-/Unterspannung gibt es in jedem Stromnetz. Inwieweit das angeschlossene Gerät daruf sauer reagiert, ist mehr ein Frage der Konditionierung des Gerätes. Schägt der Blitz ein, ist alles hin. :wink:
    Unterspannung: Wird das Aggi überlastet, fliegt die Sicherung. Spätestens dann sollte man sich mal was überlegen...

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 20. Februar 2011 um 11:08
    • #15

    Eigentlich wollte ich nur versinnbildlichen, daß ein schwingungsfähiges System, und das ist nun mal ein Regelkreis, eben auch zum Schwingen gebracht werden kann. Genau das, was Jürgen erlebt hat.
    Ich bin nicht davon ausgegangen, daß es einen Generator dann mechanisch zerlegt, insofern passt das Brückenbeispiel natürlich nicht.

    Total OT: Wer noch andere Storys von resonierenden Motor+Antrieb-Kombis hören möchte, der sollte mal einen alten Opel Kadett-Fahrer erzählen lassen. B- und C-Kadett waren hervorragend geeignet, beim Anfahren die "Wir reiten für Deutschland"-Nummer zu geben.

    -sf-

  • Jürgen Klingel
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    • 20. Februar 2011 um 12:32
    • #16

    KADETTillac und Schwingen jaja... :lol:

    1. Kurzanleitung für Kaltstart mit Choke: Die müde Batterie reißt den Vergaser-Graugussklotz aus dem Winterschlaf, langsam kommt der Starter auf Touren, begleitet von einem charakteristischen Schleifgeräusch, Spielen mit dem Choke, (pumpen mit Gaspedal), einige ungleichmäßige Zündungen, Wolken aus dem Auspuff, weiter orgeln, Spritgestank, "brumcccchhhhrrr" - die OPELkrankheit aus Richtung Anlasser tönt furchterregend, "broombroombroom" - schwingen in der Drehzahl ca. 1-2 Hz, spielen mit dem Choke "Puff" FEHLZÜNDUNG - Frequenz steigt, imposantes Dreckwolken-Stakkato aus dem Auspuff, nach einiger Zeit und weiterem Spielen mit dem Choke geht das Schwingen in "gleichmäßigen" Leerlauf über, begleitet von hellerem Abgas. Dann ist der Probant fahrbereit...

    2. Kupplung, erster Gang, VOORSICHTIG - "Sch...mehr Gas"! "BROOOOOOMMM" - Känguruhbenzin, hops, hops, hops, GAS, jippieeh, der Kadett rollt...zweiter Gang, 50 Meter weiter Ampel rot, Bremse, Kupplung Motor stirbt ab weiter mit 1.

    Sorry für OT :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Thomas
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    • 20. Februar 2011 um 21:41
    • #17

    mal ein ganz pragmatischer Ansatz.
    Eine Topteilendstufe benötigt meist nur einen geringen Leistungsanteil...
    Wenn es also vorher mit der besagten Endstufe problemlos lief und nun eine kleine Stufe für den Hochtonbereich dazukommt wird es vermutlich auch funktionieren.

    Ich halte von diesen 0815 Aggregaten auch nicht viel, aber für diesen Einsatzzweck...
    Um das Betriebssicher zu machen würde ich ein anderen Aggi nutzen, aber wenn es schon da ist...
    Im worst Case geht halt was hoch, aber najo...
    Ein vernünftiges Aggi kostet soviel Geld, dass es vermutlich sowieso nicht in frage kommt.

    P.s.
    Ob ne Asynchronmaschiene da wirklich besser ist wage ich gerade auch etwas zu bezweifeln...
    Im größeren Maßstab sind Asynchrongeneratoren mal absolut unschön. Der Blindleistungsbedarf macht richtig ärger.
    Ich hatte vor einiger Zeit die dankbare Aufgabe einen Asynchronmotorgenerator inkl. Kompensationsanlage für ein Projekt auszulegen.
    5 MVA Leistung angetrieben durch einen Kompressorstrang für ein Projekt in Indonesien.
    Das Ganze läuft nun, aber der Regelungstechnische Aufwand und die Aktivkompensation sind nicht ohne.
    => nächstes mal würde ich dem Kunden nen kleinen Asynchronmotor und einen getrennten Synchrongenerator andrehen.
    So fällt es viel leichter den Cos(phi) vernünftig zu regeln. Aber das ist nun völlig offtopic.


    P.s.2
    Anderes Projekt:
    Dieselaggregat: 500kVA Leistung, Forderung des Kunden: 0 - 100% - 0% Lastsprünge sollen ohne Abwürgen des Motors möglich sein.
    => Der Diesel musste deutlich größer als üblich ausgelegt werden. 900 MW waren es am ende. Die Erregermaschine musste auch deutlich größer werden.
    Dieselaggregate mögen also so gar keine Impulslasten, weswegen man ja auch immer schön überdimensionieren soll...
    Ist allerdings schon gewaltig wenn man beim Factory acceptance test neben dem Diesel steht wenn dieser den 0 - 100% Lastsprung bekommt. Spannung bricht ein, Frequenz sinkt ab, der ganze Boden vibriert und es kommen schwarze Wolken aus dem Abgastrakt, aber die Kiste hat es geschafft :) (Schallpegel ca. 112 dBA)

  • Jürgen Klingel
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    • 20. Februar 2011 um 22:41
    • #18
    Zitat von "Thomas"

    Dieselaggregate mögen also so gar keine Impulslasten, weswegen man ja auch immer schön überdimensionieren soll...
    Ist allerdings schon gewaltig wenn man beim Factory acceptance test neben dem Diesel steht wenn dieser den 0 - 100% Lastsprung bekommt. Spannung bricht ein, Frequenz sinkt ab, der ganze Boden vibriert und es kommen schwarze Wolken aus dem Abgastrakt, aber die Kiste hat es geschafft :) (Schallpegel ca. 112 dBA)

    Das Problem bei den heutigen Dieseln ist, dass sie meistens aufgeladen sind, Turbomaschinen können das nicht ab, bis sich da der Ladedruck aufbaut ist die Drehzahl im Keller. Da muss dann dickstens überdimensioniert werden, Schwungmasse kostet Sprit, hält aber auch die Drehzahl oben, macht aber wieder die Maschine träger...
    BTW: Asynchrongenerator mit 5 MVA? Ach so, er sollte als Motor noch benutzt werden. Mit nen Synchrongeneratoren ließe sich wie Du sagst viel besser die Blindleistung regeln...

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 21. Februar 2011 um 08:22
    • #19
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Schwungmasse kostet Sprit, hält aber auch die Drehzahl oben...


    Die Schwungmasse ist ein Drehmomentspeicher, kein Drehmomentgenerator.
    Ich hätte gerne einen masselosen Stromerzeuger... :wink:

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 21. Februar 2011 um 09:52
    • #20

    @ Jürgen,
    richtig, sind heutzutage alles Turbomaschinen und somit leider nicht mehr so Impulsbelastbar wie früher. Mit dem Vorteil der kleineren Bauweise, geringerem Schadstoffausstoß und geringerem Spritt Bedarf.
    P.s. wieder offtopic.
    Das tollste ist, dass von den 5MVA geradeeinmal 500kW Motorleistung benötigt werden. Wie übel der cos(phi) dabei aussieht kann man sich denken. Der Blindleistungsbedarf ist natürlich Lastabhängig, aber der Magnetisierungsstrom wird immer benötigt. Und dann wollte der Kunde zu Anfang noch einen Cos(phi)=0,9. Selbst mit Aktivkompensation war das wirtschaftlich kaum zu machen. Am Ende sind es 0,8 geworden. Zum Glück wurde kein Inselbetrieb gefordert.
    Es geht doch nichts über einen Synchrongenerator mit bürstenloser Erregnermaschine(mitlaufendem Gleichrichter).

    @ Mechwerkandi
    Nunja Schwungmasse dürfte aber helfen die Drehzahl des Motors nicht so weit absinken zu lassen.
    Zumindest rein gefühlsmäßig.

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