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Ausfall TSA 4-700 ohne nachfolgenden Defekt?

  • um-b
  • 4. April 2011 um 22:51
  • um-b
    Beiträge
    361
    • 4. April 2011 um 22:51
    • #1

    Hallo zusammen,
    hatte am Wochenende ein komisches Problem mit einer meiner TSA 4-700. Beim Betrieb an 3x VRX 932 (an 3 Ampkanälen) hatte die Endstufe zuerst kürzere Aussetzer auf allen Kanälen, bis sie dann immer leiser wurde und schließlich die Sicherung (B16) schmiss. Habe vorher noch erkennen können, dass die Fault-LEDs alle geleuchtet haben (die vom unbenutzten Kanal am hellsten :?).

    Jetzt habe ich heute die Endstufe im Lager nochmal angeschlossen und sie funktioniert wieder einwandfrei.
    Was kann da passiert sein und warum läuft die Endstufe wieder?

    Hintergrundinfo: Strom in der Location war nicht so prickelnd, Spannung sank bei Bassschlägen unter 180V. Zweite TSA 4-700 und die Bassamps machten aber alles ohne zu mucken mit.

    http://www.dbsoundnlight.de

  • Jürgen Klingel
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    • 4. April 2011 um 23:13
    • #2

    Hm, mysteriös...würde trotzdem auf Stromproblem tippen, Unterspannung veranlasst Schaltnetzer zum Ausgleich signifikant mehr Strom zu ziehen, was die Auslösung der Sicherung erklären würde.
    Waren die anderen Endstufen ähnlich belastet?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • um-b
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    361
    • 4. April 2011 um 23:44
    • #3

    Die zweite TSA war exakt gleich belastet, an den Bässen hatte ich eine Kind XT4000 und eine Proline 2700.
    Ich frage mich halt nur, warum die Endstufe erst aussetzte und dann mit aufleuchten der Protect-LEDs den Dienst für den Abend quittierte, jetzt aber wieder geht.

    http://www.dbsoundnlight.de

  • Jürgen Klingel
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    • 5. April 2011 um 00:13
    • #4

    Verstehe, da bleibt ein "schaler Nachgeschmack" - könnte ja wieder auftreten :roll:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Bassfan
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    • 5. April 2011 um 06:50
    • #5

    Moin moin,

    nen Kollege hat auch ne TSA 4-700 in der Nutzung. Die ich auch öfters mit dem Kollegen unterwegs bin kann ich aus Erfahrung sagen, dass die TSA nicht vernünftig arbeitet, wenn sie nicht ihre 230V bekommt. 180V halte ich somit für deutlich zu wenig und würde meinen Vorrednern zustimmen.

    mfG Sven

    NEU --> http://www.dj-sven-kiel.de <-- NEU

  • treibsand
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    1
    • 5. April 2011 um 09:27
    • #6

    Ja, klingt böse.
    Wie ist das denn mit der zweiten TSA? Hing die am selben Strom-/Sicherungskreis oder an einer anderen Phase? Würde ja zumindest deren geringere Probleme erklären.

    180V sind aber auch bei konventionellen NTs "deutlich unschön"...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • watt xtra
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    • 5. April 2011 um 11:45
    • #7

    Wenn mann seht dass denn strom senkt bis zum 180V... dann ist irgendwas nicht in ordnung und ist schluss mit musik machen!

    Da konnen probleme mit kommen wenn denn strom soviel senkt.....

    bin neu hier

  • um-b
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    361
    • 5. April 2011 um 14:33
    • #8
    Zitat von &quot;treibsand&quot;

    Ja, klingt böse.
    Wie ist das denn mit der zweiten TSA? Hing die am selben Strom-/Sicherungskreis oder an einer anderen Phase? Würde ja zumindest deren geringere Probleme erklären.

    180V sind aber auch bei konventionellen NTs "deutlich unschön"...

    Das ist ja das komische... Beide TSA hingen an der selben Phase am Verteiler, nur war das Kabel zu der ausgefallenen 10m länger. Und die 180V waren am FOH mit 50m Kabel dazwischen. Aber trotzdem...

    Habe sie jetzt mal zu Thomann zum durchchecken geschickt und lasse gleich die durchdrehenden Potis mitmachen ;)

    Viele Grüße
    Jonas

    http://www.dbsoundnlight.de

  • sven heinze
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    • 5. April 2011 um 14:41
    • #9

    Wenn nicht genug Strom vorhanden ist dann macht meine TSA auch immer solche Sachen , ich denke mal hier besteht kein Grund zur
    Sorge

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • treibsand
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    1
    • 5. April 2011 um 16:13
    • #10
    Zitat von &quot;um-b&quot;

    Das ist ja das komische... Beide TSA hingen an der selben Phase am Verteiler, nur war das Kabel zu der ausgefallenen 10m länger. Und die 180V waren am FOH mit 50m Kabel dazwischen. Aber trotzdem...

    OK, aber das erklärt dann ja auch den fliegenden Automaten - du brauchst ja bei gleicher Leistung (und das SNT versucht ja die Sekundärspannung und damit die Ausgangsleistung gleich zu halten) bummelig 25% mehr Strom.

    Bei Vollast schaffst du also mit den 6 Kanälen gerade so den 16A Automaten. Wenn dann noch die Subs dranhingen...
    Aber wieso fährst du die Tops mit so wenig Leistung an?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • um-b
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    • 5. April 2011 um 17:04
    • #11

    das war eher aus der Not geboren, dass kein Geld mehr zum mieten von ordentlichen Endstufen da war. Später hingen dann die VRXe der einen Seite an dem zweiten Kanal der Kind XT, das lief dann auch bis zum Ende ohne Probleme so weiter.
    Naja - fürs nächste mal in der Location weiß ich, dass ich wohl doch den 63A CEE benutzen muss...

    http://www.dbsoundnlight.de

  • um-b
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    • 12. April 2011 um 17:54
    • #12

    So, Endstufe funktioniert wieder. Es wurden im Service das Netzteil und die zwei Endstufenblöcke getauscht.

    http://www.dbsoundnlight.de

  • Jürgen Klingel
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    • 12. April 2011 um 18:49
    • #13
    Zitat von &quot;um-b&quot;

    So, Endstufe funktioniert wieder. Es wurden im Service das Netzteil und die zwei Endstufenblöcke getauscht.


    Also quasi: Einmal Rundumschlag - (fast) Alles Neu!
    Supi :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • um-b
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    • 12. April 2011 um 22:37
    • #14

    Ja, wirklich super Service bei Thomann!

    und das ganze innerhalb von 4 Tagen :D

    http://www.dbsoundnlight.de

  • Mix4Munich
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    788
    • 24. April 2011 um 22:53
    • #15

    Nur wer sagt, dass das bei gleicher unterirdisch mieser Stromversorgung nicht nochmal passiert? Mit solchen Verhältissen können m.W. die alten Eisenschweine besser umgehen. Meine Dynacord-Stufen mussten schon oft an Generatoren Dienst tun. Keine Probleme bislang. Wiegen halt das Doppelte bei nur zwei Kanälen.

    Viele Grüßen
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Jürgen Klingel
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    • 25. April 2011 um 00:50
    • #16
    Zitat von &quot;Mix4Munich&quot;

    Nur wer sagt, dass das bei gleicher unterirdisch mieser Stromversorgung nicht nochmal passiert? Mit solchen Verhältissen können m.W. die alten Eisenschweine besser umgehen. Meine Dynacord-Stufen mussten schon oft an Generatoren Dienst tun. Keine Probleme bislang. Wiegen halt das Doppelte bei nur zwei Kanälen.

    Viele Grüßen
    Jo

    So sieht das aus, konventionelle Netzteile bringen dann halt nicht mehr die volle Railspannung zusammen, damit sinkt die abgebbare Leistung.Schlimm finde ich, dass es offenbar immer noch Schaltnetzteilendstufen zu geben scheint, die bei Unterspannung in der Lage sind, sich mit zuviel aufgenommenem Strom selbst ins Nirvana zu schicken.

    "P = U x I, zu viel Strom macht´s hi(n)" :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Schalldruck
    Profi
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    1
    • 27. April 2011 um 12:10
    • #17

    Dass Eisenschweine besser geignet sind ist ein Mythos. Da kommt lediglich überhaupt noch was raus. Es wäre besser, wenn nicht:
    Die Spannung geht quadratisch in die Leistung ein, das ist das Problem.

    Um's mal exemplarisch durchzurechnen (natürlich immer noch vereinfacht), gehen wir mal von 1000W an vier Ohm aus:

    230V = 100%
    180V = 78% von 230V

    1000W x 0,78² = 608W

    Uups, fast 80% der Spannung und nur noch 60% der Leistung? Und das Fiese ist, die Endstufen klippen bei 600W, da den Endstufentransistoren nicht mehr Spannung
    zur Verfügung steht und das Signal einfach "abgeschnitten" wird. Limiter: Fehlanzeige, die funktionieren nicht. (Obwohl das technisch machbar ist)
    Schaltnetzteile, vor allem Weitbereichsnetzteile versuchen das durch mehr Stromaufnahme zu kompensieren -> Spannung bricht weiter ein.

    Herleitung, für die die wissen wollen woher das Quadrat kommt:

    1000W an 4 Ohm

    P = U x I
    I = U / R

    Einsetzen: P = U x U/R = U² / R
    -> U = sq (P x R) [sq heißt square root, also Quadratwurzel]

    U = sq (1000 x4) = 63V


    U(2) = 63V x 0,78 = 49V

    Nun wollen wir die Leistung wissen, die mit der für den Lautsprecher zur Verfügung stehenden Spannung noch maximal zu erreichen ist:

    P = U² x R
    P = 49V² / 4Ohm
    P = 600W


    Fazit: Solche Stromversorgungen einfach vermeiden.
    Man kann auch mit Kleinaggregaten vernünftig Musik machen, aber bitte richtig auslegen.
    Entweder Invertergeneratoren, die generieren die Ausgangswechselspannung elektronisch (wie ein Sinuswechselrichter) oder einen elektronischen Spannungskonstanter verwenden. Für Grundlast sorgen.

    Mein Setup für (eigene!) Privatkleingrillparties:
    Solider Geko-Stromerzeuger 2,5kVA
    CDPlayer und Mixer an elektronischem Kostanter
    500W Fluter in die Bäume, ein paar Lichtschläuche.
    Endstufe mit Weitbereichseingang und zwei EV SX-300.
    Feddich.

    Für mehr Bums wird ein Stromerzeuger gemietet, kostet vom namhaften Hersteller 50€ am Tag als Lichtmast Aggregat mit Achse und AHK.
    Wenn's dafür nicht reicht: Einfach lassen.

    Beste Grüße,
    Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

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