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"grundeinstellung" für hall bei Gesang

  • bassfaceb
  • 20. Mai 2011 um 12:28
  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 20. Mai 2011 um 12:28
    • #1

    Hi @ all,

    ich habe demnächst einen Auftrag bei dem eine Band ca 1 Stunde Stücke spielt. keinesfalls professionell, aber ich will dennoch das Optimum aus den Gegebenheiten rausholen.

    über meine PA soll nur der gesang laufen. der rest bringt seinen Kram selber mit - hab ich nix mit zu tun.

    nun weiß ich, dass 2 Sänger kommen, welche ich beide über einen Kleinmischer in mein DJ Pult bringe und von dort aus in die PA

    da sie ein wenig Hall auf dem Gesang haben wollen, habe ich beim Verleiher meines Vertrauens sehr rechtzeitig (zum "einarbeiten")ein Effektgerät besorgt - für Hall - ein Alesis Quadraverb wurde mir mitgegeben.

    -nur da ich kein Gelernter bin, bräuchte ich ein paar "Grundeinstellungen", die ich dem Teil mitgeben kann, sodass die Sänger Hall haben und ich gleichzeitig nicht zu viel kaputt mache.
    Mich mit Büchern Tagelang einzulesen bringt mich für diese eine Stunde nicht weiter, daher bitte keine Kommentare wie "besorg dir Bücher"

    1. welchen Hallmodus?
    -Plate
    -Room
    -Chamber
    -Hall
    -Reverse

    welche zusätzlichen einstellungen?
    -pre delay,
    -decay,
    -diffusion amount,
    -Low-/High frequency decay,
    ... gate?

    bin für jeden Ratschlag dankbar :)

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • treibsand
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    • 20. Mai 2011 um 16:24
    • #2

    Einen schnellen, passenden Tipp gibt es nicht.
    Das hängt von Raumgrösse, Effektgerät und Musik/Sänger ab...

    Grob würde ich für einen kleinen Gig einen Room oder eine Plate probieren, möglichst mit vorprogrammiertem FX.
    Ansonsten Predelay so um 30ms und Ausklingzeiten zwischen 0,8 und 3 sec. (je nach Song).

    Insgesamt wirst du aber einfach experimentieren und hören müssen - und für dein Gesamtsetup (Band/PA/Effektgeräte/Publikum/Halle) die richtige Mischeung zu finden.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 20. Mai 2011 um 17:48
    • #3
    Zitat

    Einen schnellen, passenden Tipp gibt es nicht

    - danke, ich wollts diesmal nicht gesagt haben.


    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • siedfleisch
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    • 21. Mai 2011 um 00:51
    • #4

    Ooch kommt schon Jungs, ein bisschen mehr dürft ihr schon rauslassen ;)

    Wie hast Du Dir das zumischen vom Hallsignal gedacht, gibt es an dem DJ-Pult Aux-Wege?. Wenn Du auf den eingebauten Mischer im QV angewiesen bist, ist das bisschen blöd zu bedienen.

    Was Du nehmen mußt, weiß ich auch nicht, aber Reverse und Gated kommen für Gesang eher nicht in Frage. :grin:

    Der Room macht eher ein Flatterecho. Ich würde auch mal die Plate oder auch Hall ausprobieren. Decayzeiten in ms gibt es glaub ich nicht, nur Werte von 1-30, oder so. Diffusion ganz hoch, die Abklingzeiten Hi und Lo sollen helfen große Räume zu simulieren, da klingen die hohen Frequenzen schneller ab. Einstellen nach Geschmack. Großen Einfluss wirst Du kaum feststellen.
    Ansonsten haben Strand und Bergisches Land natürlich recht: Wirklich helfen kann nur Ausprobieren.
    HTH: -sf-

  • bassfaceb
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    • 21. Mai 2011 um 01:29
    • #5
    Zitat von "siedfleisch"

    Wie hast Du Dir das zumischen vom Hallsignal gedacht, gibt es an dem DJ-Pult Aux-Wege?. Wenn Du auf den eingebauten Mischer im QV angewiesen bist, ist das bisschen blöd zu bedienen.

    ich hab nen Kleinmischer mit Auxwegen mit.


    Danke für die Infos. ich werde mich morgen nochmals ransetzen. bisher habe ich inzwischen einige nette programme gefunden, die ich als "nutzbar" empfand, aber wenn ich sowas schon hier habe, werde ich mich damit noch etwas beschäftigen.

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • skyworker
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    • 21. Mai 2011 um 06:21
    • #6
    Zitat

    aber Reverse und Gated kommen für Gesang eher nicht in Frage.

    - warum? Frag mal bei Depeche Mode, OMD oder diversen ánderen, verspielten Kapellen nach. Reverse gibts zum Beispiel auch sehr gerne auf der Stimme von Phil Collins. Nicht dauernd, aber als reizvoller Effekt, zum Beispiel bei "Mama". Und ein gated Reverb gehört zwar in erster Linie auf die Toms, aber...

    Bergisches Land?! Wie lange ist dein letzter Erdkundeunterricht her????

    Ich finds schwierig, da sinnhaltige Tips zu geben - weil bei fünf Mischern gibts in aller Regel sechs Meinungen zum Gesangshall. Einig ist man sich nur in einer Sache - es muss passen. Probieren geht also über studieren. Das Quadraverb als Presetschleuder zu nutzen, ist sicher sinnvoll, lieber aus den Presets etwas passendes suchen, anstatt an Parametern zu schrauben, die bei diesem Gerät ohnehin alles andere als übersichtlich sind. Was man nun nimmt? Room ist immer sehr nett anzuhören, je größer, je pompöser. Sowas wie Cathedral passt also nicht unbedingt zur Ballade, Chamber wäre nicht meine Wahl für die Ode an die Freude. Plattenhall kann man auch mal probieren, allerdings rate ich ich als Haupteffekt ehr von "künstlichen" Räumen ab.

    Ein schmuckes Delay, passend zum Stück getapped, rundet die Sache übrigens schön ab. Ich glaub, das Quadraverb kann sowas.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • siedfleisch
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    • 21. Mai 2011 um 10:29
    • #7

    Na also, geht doch!
    Man muß nur ein paar kleine Angriffspunkte bieten, dann kommen doch die Sachen. :grin: Sorry für den Geo-Fehler, das war der einzige Begriff, der mir überhaupt eingefallen ist. Was passt denn besser?

    Das man den Reversed-Hall für Effekte nutzen kann, ist mir klar, trotz sonstigem Noob-Status. Der OP fragte aber nach "ein wenig Hall auf dem Gesang", da kam mir das erstmal nicht in den Sinn.

    -sf-

  • skyworker
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    • 21. Mai 2011 um 12:28
    • #8

    Von mir aus Kölner Bucht (vergleichsweise trotzdem Landratte), Siegkreis oder - wie die Kirche gerne verwendet - "An Rhein und Sieg mit Bonn" ^^

    Kein Applaus für Scheiße!

  • treibsand
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    • 21. Mai 2011 um 18:05
    • #9

    ...was erwartest du von jemandem, der Lübeck an der Lübecker bucht wähnt...
    Wir haben hier nen Strandsalo, ein paar roof-pirates und ein wenig Wakenitz, Trave und Binnenseestrand.
    Wer an die Ostsee will, der muss mindestens bis nach Travemünde. Das mag aus dem bergischen Ländle weiter sein, aber selbst aus der hiesiegen Innenstadt sinds schnuckelige 25km.

    B2T:
    was bisher verheimlicht wurde: Es hilft ungemein, die Stücke zu kennen und an den FX herumzuspielen. Statischer Hall ist beim 3.Song langweilig. Ausserdem fällt es dann weniger auf, wenn Hallfahnen den Gesang vernebeln oder Flatterechos dir ins Gesicht springen. Is sowas wie 'kynstlerische Freyheit'

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mike j.
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    • 21. Mai 2011 um 20:37
    • #10

    Ein Hall besteht eigentlilch immer aus dem Grundsignal (also das was in das Effektgerät geht) und dem Hall, der im Effektgerät erzeugt wird. Der Mix zwischen beiden kann am Effektgerät eingestellt werden. Neben einer angenehmen Einstellung des Halls ist auch dieser Mix Regler von hoher bedeutung.

  • skyworker
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    • 21. Mai 2011 um 23:03
    • #11

    Öhm - warum das Verhältnis zwischen Hall und Direktschall am Effektgerät mischen - und nicht über einen Aux-Return? Pult ist doch da - das ist wesentlich praktikabler.

    SKY

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  • hias.h
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    • 22. Mai 2011 um 00:17
    • #12

    jep das ist viel besser. Wenn man mehr hall möchte, kann es unlustige konsequenzen haben den return aufzudrehen wenn nicht nur das Wet-Signal anliegt. Vorallem wenn die band den hall auch auf die monitore haben möchte.

    deutlich nerviger als die klangformenden einstellungen sind die routingfunktionen solcher geräte. Schau nach, ob ein vom Namen her passendes Preset drauf ist von dem aus du dann einfach parameter für parameter anpasst.

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