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Mikrofonempfehlungen für verschiedene Anlässe?

  • Dirk Prokein
  • 27. Juli 2011 um 13:24
  • Kracky
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    • 3. August 2011 um 16:20
    • #21

    Also wenn ich überlege was gängiger Standard ist dann ist das sogar normal.

    Bass/Kick: D112, Beta 91A, Beta 52A
    Snare: SM57
    Toms: SM57, e604
    OH: NT5, Opus53

    Wenn man das mal so sieht ist Shure z.B. bei Thema Overhead so gut wie aus dem rennen, an der Snare ist ein SM57 fast nicht weg zu denken, an den Toms wiederum sieht man es inzwischen selten, dafür sieht man oft die e604 oder im Low Budget die Variante vom großen T. Und bei Thema Kick hat sich das D112 fast manifestiert wobei ich sage zu unrecht weil es weit weniger problematische Mikrofone gibt das Beta 91A ist hier z.B. eine gern gewählte Konkurrenz, aber es gibt hier ebenso andere Typen anderer Hersteller, hier genannt Audix D6, Sennheiser e901 oder auch das viel diskutierte AT AE2500.

    Für mich ist es so gesehen fast schwer einfach ein komplettes Drumset einer Herstellers ein zu setzen weil das einfach mit Kompromissen behaftet ist.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • Mix4Munich
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    • 3. August 2011 um 18:13
    • #22

    Ich weiss, dass man üblicherweise vor einem ziemlichen Sammelsurium von Mikrofon-Herstellern steht, wenn man ein Drumset abzunehmen hat. Und wenn man ein paar Jahre Erfahrung hat, wird man auch aus Mikrofonen verschiedener Hersteller ein Spitzenset zusammenstellen können. Bestes Beispiel: AKG D-112 und Shure SM57 - klingen beide recht mittig, und auch wenn es nicht meine Favoriten sind, die beiden passen zusammen.

    Mein Punkt ist folgender: Der Fragesteller scheint in dem Bereich ein Einsteiger zu sein oder zumindest über nicht allzuviel Erfahrung zu verfügen. Und ich denke, da sollte man ihm eher ein abgestimmtest Set in einem Koffer empfehlen als lauter Spezialmikros, die man mit unterschiedlichen Rezepten zum Klingen bringt. Sowas z.B.: http://www.thomann.de/de/senneiser_600er_drumset.htm - oder vergleichbare Sets anderer Hersteller.

    Zum Punkt "gängige Standards": Richtig. Aber die werden ja auch eher selten von Anfängern auf dem Gebiet eingesetzt, oder?

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Kracky
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    • 3. August 2011 um 19:13
    • #23
    Zitat von "Mix4Munich"

    Ich weiss, dass man üblicherweise vor einem ziemlichen Sammelsurium von Mikrofon-Herstellern steht, wenn man ein Drumset abzunehmen hat. Und wenn man ein paar Jahre Erfahrung hat, wird man auch aus Mikrofonen verschiedener Hersteller ein Spitzenset zusammenstellen können. Bestes Beispiel: AKG D-112 und Shure SM57 - klingen beide recht mittig, und auch wenn es nicht meine Favoriten sind, die beiden passen zusammen.

    Mein Punkt ist folgender: Der Fragesteller scheint in dem Bereich ein Einsteiger zu sein oder zumindest über nicht allzuviel Erfahrung zu verfügen. Und ich denke, da sollte man ihm eher ein abgestimmtest Set in einem Koffer empfehlen als lauter Spezialmikros, die man mit unterschiedlichen Rezepten zum Klingen bringt. Sowas z.B.: http://www.thomann.de/de/senneiser_600er_drumset.htm - oder vergleichbare Sets anderer Hersteller.

    Zum Punkt "gängige Standards": Richtig. Aber die werden ja auch eher selten von Anfängern auf dem Gebiet eingesetzt, oder?

    Viele Grüße
    Jo

    Und das sehe ich eben ganz anders, es geht ja hier nicht ausschließlich um Drum Abnahme sondern er möchte sich in der Einsteigerliga hocharbeiten und sucht eben einen allgemeinen Standard an Mikrofonen mit der er ohne gleich schräg angeguckt zu werden die nächste Band in der Einsteigerliga, Newcomers usw. machen kann. Genau daher kommt meine Grundempfehlung mit SM57 und SM bzw. Beta 58 und Beta 52A, das ist ein solides Grundgerüst mit dem er erst einmal starten und das meiste problemlos abnehmen kann. Dieser Koffer vom großen T ist ja nett, aber so was von grenzwertig.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • treibsand
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    • 4. August 2011 um 13:13
    • #24

    ...ich finde den Koffer gar nicht soo grenzwertig, nur eben nicht breit genug gefächert.
    Allerdings habe auch ich (wie jeder altgediente Mischermann) meine Vorlieben bei Mikrofonen. Dabei komme ich manchmal auch auf bis zu 6 unterschiedliche Hersteller am Drumset... :oops:
    - Rode NT3 als OH
    - Audiotechnika PRO37 für die HH (nicht unbedingt des Klanges wegen)
    - Shure SM57 für Snare-bottom
    - E-Voice ND168 für Snare-top
    - Sennheiser e604 für Toms
    - AKG 112 für Bassdrum
    Dabei hängt das aber auch damit zusammen, dass man oft auf das zurückgreifen muss, was da ist. Da gehört schon ein grösseres Maß an Erfahrung dazu, was man wann wo nutzen kann. Auch Exoten sind mir manchmal lieb, weil sie eben ihre Feinheiten haben.

    Als Grundausrüstung würde ich aber (nach wie vor) ein solides Set aus 4-6 SM58, 4-6 SM57 (oder dessen Kopien), einem Großmembran für Bassdrum, 2-3 robusten Condenser und 1-2 Clips ansehen; dazu noch 4 DI Boxen. Damit kann man erstmal alles an mittelkleinen Bands abdecken.
    Das ist zwar ein Haufen knitt, aber wenn man in die Welt der Live-Beschaller einsteigen will, geht es nicht daran vorbei!

    Meine allerkleinste Einsteigerset-Empfehlung wäre:
    3-4x Vocals (SM58/935 o.ä.)
    1x D112 für Bassdrum (weil es jedwede Klangfehler verzeiht und immer irgendwas brauchbares liefert)
    1x "SM57" für Snare
    1x gutes Condenser für Drum-Overhead
    2x DI für Keys
    Damit lassen sich im Bereich bis ca. 200/300 pax alle Bands abdecken.
    Danach würde ich in folgender Reihenfolge expandieren:
    - zweites Drum OH
    - 2x Gitarrenmikro
    - 2x "SM57" als Instrumentenuniversalmikro
    - 3x Tommikro
    - weitere DIs
    - zwei weitere Condenser (f. Percussion etc.)


    Ich sehe es da ähnlich wie unkle Sky: mein Satz besteht auch schon aus mehr als zwei Dutzend unterschiedlichen Mikrofontypen, von denen ich alle gerne nutze. Dabei geht es nicht immer nach Klang oder Charakteristik, sondern oft um optik, Haptik, Künstergusto bzw. Robustheit & andere mechanische Eigenschaften.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • frijk
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    • 4. August 2011 um 17:44
    • #25

    Ich lese hier in vielen Beitrag als Empfehlung für die Bassdrum AKG 112.

    Mal eine Frage vom trommelnden "Möchtegern-Mischer" an die Mischexperten: Mögt ihr das Dingen wirklich? Oder wird das "nur" genommen weil es dann doch aus jeder noch so verstimmten Trommel ein taugliches Signal zaubert?

    Mit hat das Mikro in meiner Bassdrum noch nie gefallen - ich will (als Musiker) nämlich, dass meine Trommel über die PA so klingt wie ich sie gestimmt habe. Und das habe ich damit noch nie erlebt.

    Welche möglichst neutralen Miks würdet Ihr denn für die Bassdrum empfehlen?

    Grüße,
    Michael

  • Mix4Munich
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    • 4. August 2011 um 18:03
    • #26

    Ich hatte früher mal ein D-112 - es ist ziemlich unzerstörbar, wahrscheinlich nutzt es deshalb jeder noch. Mir gefällt der Sound auch nicht, viel zu mittig. Ich bevorzuge das Sennheiser e902. Damit hat man einen wirklich tiefen BD-Sound mit ewas Kickanteil. Je nach Positionierung mehr Schub oder mehr Kick. Ich senke dann noch etwas die unteren Mitten ab, um das Gesamtarrangement aufzuräumen. Je nach Musikrichtung noch eine mehr oder weniger starke Anhebung der Höhen und/oder der oberen Mitten sowie der Bässe. Aber mit dem e902 ist es jedenfalls sehr leicht, eine BD zum Klingen zu bringen.

    Zum Thema "neutrales BD-Mikro": Ich fürchte, das gibt es nicht. Die Teile nehmen ja den Sound innerhalb der BD oder am Loch im Resonanzfell ab, und da ist ein Verbiegen des aufgenommen (!) Signales notwendig, um die BD wieder so zum Klingen zu bringen, wie sie klingen soll.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
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  • Kracky
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    • 4. August 2011 um 19:40
    • #27

    Gegenfrage zu e902, was machst du wenn da kein Loch im Fell ist? Was nimmst du dann?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
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    • 4. August 2011 um 21:43
    • #28
    Zitat von "Kracky"

    Was nimmst du dann?

    Ein Cuttermesser?!?


    Ich persönlich liebe das 112.
    Ich hab' schon zwei kaputtgespielt und mir fällt spontan auch kein Mikro ein, mit dem ich weiter von meinem Wunschklang entfernt wäre - aber dafür is das Dingens wirklich robust und man erwischt egal bei welcher Bassdrum und welcher Positionierung immer ein nutzbares Signal!
    Wenn ich mehr Punch brauche, nehme ich ein AT Pro25 (geht auch auf dem Schlagfell), für mehr Wumms das Beta53 oder 902für Jazz ein RE20, für Rock ein N/D 868 oder das AE2500, bei Metal das AE oder ein dynamisches und eine Grenzfläche, für mehr WUMMS auch mal den Subkick. Es gibt sooo viele sinnville Möglichkeiten. Das D112 ist aber die für Anfänger geeignetste.

    Und mal ehrlich: wann trifft man aus Drummer mit einer gestimmten Bassdrum und ein Publikum, was weiss wie das klingt?!?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Kracky
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    • 4. August 2011 um 22:37
    • #29

    Drummer gucken mich eh immer saublöde an wenn ich sage weiter spielen und dann zu ihnen ans Set lauf um zu hören ob es dort auch so klingt, meist dann wenn ich nicht ganz überzeugt bin von dem was ich da höre kommt aber auch bei anderen Instrumenten vor und ich kann sagen meine Trefferquote ist durchaus beachtlich. Da werden dann plötzlich Gitarren aber auch Drums gestimmt, teilweise auch der Teppich der Snare angepasst und beim letzten Mal sogar Mikrotausch der mitgebrachten Thomann Mikrofone und siehe da es war doch eine Floortom.

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    • 5. August 2011 um 01:04
    • #30

    Also das D112 kann man nehmen, wenns nach 80ern klingen soll, damals gabs noch keinen Bass. Mit extremen Einstellungen am Pult geht das dann schon. Ich finde das AE2500 einfach granatenstark, eine AT-Grenzfläche (deren Nummer ich gerade nicht weiß, die aber nicht mehr hergestellt wird und von der ich drei habe ;o) gefällt mir auch sehr gut.

    Ein Kollege hat mal sinngemäß gesagt, in der Fußpauke tut auch ein SM58 - wenn am Ende der Signalkette genug Pappen arbeiten ^^

    SKY

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  • Kracky
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    • 5. August 2011 um 11:23
    • #31
    Zitat von "skyworker"

    Ein Kollege hat mal sinngemäß gesagt, in der Fußpauke tut auch ein SM58 - wenn am Ende der Signalkette genug Pappen arbeiten ^^
    SKY

    Kann ich bestätigen, habe ich schon gesehen und gehört, ist sicher kein Highlight aber es geht. Das D112 habe ich mir zugelegt weil eben alle gesagt haben mit dem bekommt man immer was hin. Fakt ist, ja es kommt ein Signal aber egal wie ich mich angestrengt habe es war Mist. Mein kleiner, günstiger Geheimtipp ist da das Superlux Pro 218A, das hatte ich mir für nen lowbudget mal so auf die Schnelle zugelegt und muss sagen seither benutze ich das ganz gerne und nicht nur in der Kickdrum sondern auch am Bass wenn dann abgenommen.

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    • 5. August 2011 um 16:33
    • #32

    Auch das T.Bone BD300 wurde hier mal lange gehyped. Oft entscheidet aber die richtige Positionierung viel mehr, als das Mikro. Das lern man irgendwann dann mal :wink:

    ...aber wenn Onkel Uli mal eines seiner AT 87R loswerden will: Hierher!!!
    Ich habe leider mal aus der Bucht für einen Schnappenpreis die Falschen ersteigert; ATM873 is zwar auch eine GF, kann aber keinen BD-Pegel ab. Aber für 40€/Stck nutzt man sie eben auch anderweitig.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 5. August 2011 um 21:30
    • #33
    Zitat

    ...aber wenn Onkel Uli mal eines seiner AT 87R loswerden will: Hierher!!!

    - Will er nicht ^^

    SKY

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