Hallo Zusammen.
Ich mache gelegentlich ein paar Jobs auf Hochzeiten u.ä., wo immer mal wieder Durchsagen/Ansprachen/Reden auf verschiedenen Mikrofonen laufen. Ich weiß dass Mikros individuell auf die Örtlichkeiten angepasst werden müssen, um das Feedbck best möglich in den Griff zu bekommen. Mir geht es aber darum wie der Controller (DCX2496) ggf. schon vorab GRUNDSÄTZLICH eingestellt werden kann, so dass Störgeräusche rausgefiltert werden können. Ich denke hier hauptsächlich an Low-Cut und ggf. Hi-Cut. Hat jemand hier schon Erfahrungswerte, wie man diese Cuts so setzt dass Sprache nicht beeinträchtigt wird, aber von Sprache nicht berührte Frequenzbereiche rausgezogen werden? Gerne auch Tipps für grundsätzliche EQ-Einstellungen im Frequenzbereich von Sprache (männlich & weiblich - selten auch mit ein bisschen Gesang...)
Vielen Dank,
Mathias
Grund-Einstellung für Mikrofone
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mit nem low-cut machste bei sprache eigentlich nix verkehrt...
der rest kommt eigentlich auf mikro, sprecher, gegebenheiten, etc an. pauschal kann man da meiner ansicht nach nix sagen...
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EQing für Mikros macht man nicht im Controller sondern im Kanalzug des Pultes.
Und man macht es jedesmal individuel für das Mikro und den Sprecher / Sänger (die Konbination) - "100% funktionierende Presets" gibt es nicht.
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OK, schonmal Vielen Dank. Wo sollte der Low Cut gesetzt werden? 70HZ? 24db? Und würde ein Hi Cut Sinn ergeben? Ggf. so bei 12KHZ? Der Rest muss dann natürlich vor Ort passieren...
Gruß,
Mathias
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Zitat von "Partyfever"
OK, schonmal Vielen Dank. Wo sollte der Low Cut gesetzt werden? 70HZ? 24db? Und würde ein Hi Cut Sinn ergeben? Ggf. so bei 12KHZ? Der Rest muss dann natürlich vor Ort passieren...
HiCut? Wozu?LowCut - je nach dem. Gesang braucht was anderes als Sprache, ebenso für jedes Mikro.
Grob kannst Du aber mal bei 150Hz starten...
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Hi-Cut dachte ich mir deshalb, weil ggf. in diesem (ungenutzten) Frequenzbereich Feedback entstehen könnte. Wenn ich diese Frequenzen vorher rausziehe habe ich dieses Problem also auch schonmal eliminiert. Ihr wisst worauf ich hinauswill: Meistens habe ich leider nicht die Zeit vor einem Job die Mikros individuell einzustellen, daher die Frage nach dem best möglichen Grundpreset. Für die Hochzeitsliga sollte das ja reichen. Bislang hat dort noch niemand für eine Ansprache Konzertpegel gefordert... :wink:
Ach ja... wenn jemand noch nen Grundsätzlichen Tipp hat wie die Compressor-/Limitereinstellung sein sollte... nur her damit

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Du hast vor Ort keine Zeit, an 3 bis 6 Potis (je nach Pult) zu drehen und innerhalb von 30sec. ein Mikro einzupegeln und zu EQen?
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Was hast du da für einen Mixer? Meine DJ-Mixer haben in der Regel einen HI/LOW Regler. Mit einem SM58 und den zwei Reglern bringe ich überall und immer eine gute Verständlichkeit hin. Mehr brauchts dafür nicht. Es wäre mir echt zu doof, da noch am Controller rumzuschrauben.
Übrigens, wenn das Mic von einer Hand zur nächsten gereicht wird, müssen (wie schon erwähnt) die Parameter teils angepasst werden, da halt nicht jeder gleich ins Mikro spricht.
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Also ich arbeite mit einem Ecler Mac 90V. Die LOw / Mid / Hi Regler nutze ich bereits, jedoch würde ich gerne rausfinden ob man es mit einem Controller noch etwas perfektionieren kann, da die 3 vorhandenen Regler ja eine recht großzügige bandbreite regeln... Wenn es mit Low/Hi Cuts keinen Sinn macht dann lasse ich's auch gerne. Ich wollte mich nur erkundigen ob es SINN ergibt damit zu arbeiten. Was aber wohl definitiv Sinn ergibt ist einen Compressor/Limiter zu nutzen. Gibt's hier eine empfohlene PixDaumen-Einstellung?
Gruß,
Mathias -
Und den Controller willst Du nur für das Mikro nutzen?
... oder hängt da auch die PA mit dran?
ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, Du weißt nicht so recht, was Du tust... oder kannst zumindest Dein Vorhaben nicht klar erläutern...
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? Also der Controller wäre für den gedachten Anwendungszweck NUR für die Mics gedacht. Okay, dann formuliere ich es eben nochmal anders: Wenn man Sprache bei Hochzeiten und Geburtstagen von x-beliebigen Leuten mit verschiedenen Low-Budget-Mikrofonen übertragen möchte, und man hat zufällig noch einen Controller dabei, würde es Sinn ergeben diesen auch zu nutzen (im Signalweg der Miks) - für voreingestellte Kompression / Limiting / Low/Hi Cuts? Die Regler am Mischer nutze ich schon. Wenn viel Zeit ist stelle ich auch einzelne Frequenzbereiche gerne am Controller ein.
Grundsätzlich würde ich zwei Arten von Antworten erwarten:
1.: Nein, es macht überhaupt keinen Sinn, weil xxxx
2: Ja, es macht (bedingt) Sinn - und zwar wie folgt... xxxx (Low Cut 150 HZ wurde ja schon empfohlen)Viele Grüße,
Mathias
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Nein, macht keinen Sinn., da
- Controller dafür an sich nicht gedacht
- Bedienung zu kompliziert
- Aufwand nicht gerechtfertigt.Sorry, aber "Rede bei Hochzeit" ist eine Geschichte, die selbst ohne EQ mit einem Sm58 out-of-the-box funktioniert. Ein bisserl Schönheits-EQ mit dem, was das Pult kann und gut ist.
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eine normale FOH-Analogschleuder hat ja meistens auch nicht viel mehr als 4 EQ regler....
nen kompletten 31Band EQ pro mikro hab ich noch an einem FOH gesehen

Ein gescheites (sprach)mirko wirkt wunder!
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Zitat
und man hat zufällig noch einen Controller dabei
- warum?
Nein, es ist nicht praktikabel, einen Controller in den Mikroweg zu stecken. Weil er da schlicht nichts verloren hat.
Lowcut bei 80 oder 100 Hertz, 150 wäre mir zu hoch. Ansonsten scheinst du ja auch zufällig noch einen Kompressor dabei zu haben - schalt ihn auf "Auto" und dreh am Threshold so lange, bis du leichte 3 - 4 dB in den Spitzen abfängst. Noch besser - lass ihn weg. Hicut - nein.
@ Michael - es gibt genug Künstler, für die ich auch einen 31-Bänder in den Mikroweg einschleife. Aber sicher nicht für den Redner auf einer Hochzeit. Der große Unterschied zwischen einer "FOH-Analogschleuder" (was ist das genau?) und der Klangregelung am DJ-Pult ist die Tatsache, das ein solides Mischpult über mindestens zwei durchstimmbare Mitten plus Hi und Lo verfügen sollte - das ist eine deutliche Aufwertig im Vergleich zu drei Bändern mit festen Frequenzen.
Schaffst du es wirklich nicht, mit einem dreibandigen EQ am Pult ein Mikro anzumachen? Wenn nein - dann liegen deine Probleme möglicherweise viel weiter vorne, bei der Zusammenstellung, der Aufstellung, den Mikros an sich, ... . Du wirst es in aller Regel mit ungeübten Rednern zu tun haben, das fördert die Leidensfähigkeit und schult die Demut, daher solltest du unbedingt schon mal mit einem vernünftigen Mikro anfangen. Das Rennen startet mit meinem Favorit TGX 58 von BD, das gibts bereits für unter 60 Euro und tut sehr gut - insbesondere für diesen Zweck. Kompressoren würde ich zuhause lassen, zusammen mit dem Controller. EQ erst mal flat - wenn die anlage passt, dann klingt das eigentlich.
Sinnvoll könnte (wenn du verstanden hast, was du damit tust) eine Art Channel Strip sein, also eine Kombi aus für die Stimme ausgelegtem EQ, Lowcut und Kompressor. Sowas gabs mal sehr wohlklingend von SM Pro Audio, sogar in Stereo und mit Röhre für 100 Euro.
SKY
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OK, danke für die Antworten. Jetzt bin ich schlauer
Zu meiner Ehrenrettung: Es ist mir in den letzten 20 Jahren durchaus schonmal gelungen das ein- oder andere Mikrofon einzuschalten... :wink: - mit durchaus funktionierenden Ergebnissen... Da ich als Party-DJ das Thema Mikrofonie/Live-Sound bislang allerdings nicht zu stark beleuchtet habe wollte ich einfach mal erfahren ob mit dem vorhandenen Controller eine grundsätzliche Verbesserung möglich ist (vor Allem beim Feedback und der Anpassung unterschiedlich lauter Sprecher bei den Funken). Mir ist durchaus bewusst dass das Mikro selbst das entscheidende Kriterium ist; aber es ist natürlich die große Preisfrage ob man nochmal viel Geld in bessere Funken steckt, oder mit vorhandenem Material noch mehr rausholen kann) ...Mathias
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Meine Grundeinstellung:
... früher fuhr man mit seinem analogen Equipment, den Kisten u. Amps + SideRack-Gedöhns auf die Veranstaltung und wusste von vorherein:
Du bist der Controller !
Heutzutage wird das Denken (und Hören + Regeln) den Maschinen überlassen :lol:
Und weil sich dieser Trend ausweitet, werden in absehbarer Zeit überwiegend verwöhnte Kiddis (die sich das Zeug nicht mit eigener Arbeit finanzierten) solche Kleinveranstaltungen "technisch betreuen" und für die mittleren Konzerte zunehmend die Computergeneration beauftragt. -
Zitat
Und weil sich dieser Trend ausweitet, werden in absehbarer Zeit überwiegend verwöhnte Kiddis (die sich das Zeug nicht mit eigener Arbeit finanzierten) solche Kleinveranstaltungen "technisch betreuen" und für die mittleren Konzerte zunehmend die Computergeneration beauftragt...
Also falls sich diese Aussage auf mich beziehen sollte, so muss ich sagen dass ich darüber ein wenig enttäuscht bin... Ich habe eine ernst gemeinte Frage gestellt, welche bereits zu meiner Zufriedenheit beantwortet wurde von Usern welche mir auch aus anderen Beiträgen fachlich kompetent erscheinen. Als Optimist würde ich die Bezeichnung "Kiddie" mit meinen 40 Jahren natürlich als Kompliment auffassen... Geld habe ich von Papa allerdings noch nie gesehen - und für so'n lautes Krawall-Zeugs schon garnicht ..

Und im Übrigen lasse ich mir gerne Arbeit von Maschinen abnehmen - dort wo ICH das möchte, und wo es sinnvoll erscheint und auch funktioniert ... :wink: Sonst würde ich auch keine Verstärker und Boxen benutzen, sondern mit Pauke und Blockflöte durch die Gassen ziehen - der ökonomische Super-Gau, wenn man meine Begabung für Musikinstrumente kennt...
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Zitat von "skyworker"
naja das ist aber doch die absolute ausnahme...
halt n großes analoges FOH Pult

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Nebenbei bemerkt gibt es auch eine technische Antwort: Ein Controller arbeitet in der Regel nicht mit Mikro-Pegeln, sondern mit Line-Pegeln.
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... wodurch man ihn zum Beispiel sehr gut in einen Insert packen könnte
Rein pegeltechnisch betrachtet.Michael - nein, ist es nicht. Kommt öfters vor, als manch einer hier glauben möchte. Sicherlich nicht beim mobilen DJ - aber bei anspruchsvoller Konzertbeschallung durchaus.
Meine Grundeinstellung ist übrigens, dass diese alberne, weiße Schriftfarbe verboten werden sollte. Entweder habe ich was beizutragen, dann tue ich das lesbar - oder ich lasse es sein!
SKY
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