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Heimkino mit PA-Endstufen/Lautsprecher?

  • Dirk Prokein
  • 12. September 2011 um 13:34
  • Marcel
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    • 21. Januar 2012 um 16:44
    • #21

    Moin,

    Zitat von "Kerstin Straub"


    Mich würde interessieren welche PA Anlage bis 6000.- EUR....


    Ich schrieb deutlich teurer und hochwertiger. 6000€ würde ich mal über den Daumen pro Box (Topteil) ansetzen. Man mag mich für durchaus bekloppt erklären, aber wenn ich hochwertig schreibe meine ich das auch. Und da liegen wir für ein Stereosystem mit 2 Topteilen, einem Rudel Bässe, ordentlichem Markenamping und Controlling locker in den 20k€, mein Favorit ist da nach wie vor Funktion One - zumindest für alles oberhalb des Bassbereiches. Und damit wirst du sowas Ähnliches wie eine riesige Studioabhöre bekommen...apropos sowas wie Genelec 1034 kann ich mir auch gut vorstellen - das lässt sich halt nur nicht so einfach in den Bulli werfen wenn es doch mal für den eigentlichen Beschallungszweck genutzt werden soll. Aber ja, so ist mein Denken und das ist auch mein Wunschtraum den ich mir in den noch vielen kommenden Jahren erfüllen möchte - zumindest etwas in dieser Richtung. Ansonsten hat halt auch jeder andere Vorstellungen von "seinem" Sound oder wie du geschrieben hast "rundem Sound". Wie gesagt, wenn ich neutral hören möchte nehm ich mir den Beyerdynamik Studiokopfhörer, meine momentanen Behringer Truth2031 Kisten oder alternativ 2 Mackie HR824 Monitore. Ansonsten für Spassfaktor ist das PA-Geraffel.

    Mein Vater nutzt z.b. noch 2 alte Canton Standboxen von mir. Letzte Woche stand er aber mal wieder im Raum auf die John Fogerty DVD grienend. Scheibe rein, Leinwand runter, PA angeschmissen und ab dafür. Und nein, wir hatten danach kein Fiepen im Ohr aber beide ein breites Grinsen im Gesicht das durch die Cantons definitiv nicht so breit ausfällt. Das mag jetzt genau das Testosteron-Gesabbel sein an das du dachtest aber so empfinde ich es nunmal. Ich habe und werde nicht so viel Geld ausgeben um eine Schwanzverlängerung zu haben, sondern schlicht und einfach, weil ich es (sorry) geil finde und es für mich genau das ist was ich mir vorgestellt habe. Für mich ist es mein größtes Hobby, meine Brötchen verdiene ich anderweitig. Selbstverständlich bin ich noch lange nicht fertig und auch (PA-mäßig) noch lange nicht auf dem Niveau wie ich es gern hätte, aber nunja das nötige "Kleingeld" muss ja erst verdient werden.
    Unabhängig davon und ohne angeben zu wollen gab es bisher auch nur wenige die bei einer kleinen Testsession oder einem DVD-Abend nicht angetan bis schwer überrascht waren. Mein Cheffe z.b. hat verdammt hochwertiges Hifizeug von T+A, B+W und weiss der Henker was (Stereo). Natürlich kann ich dem Zeug mit meiner! PA klanglich nicht annähernd das Wasser reichen, aber als es dann lauter wurde und er als alter Metal-Fan bei einer Helene Fischer Blu-ray durch den Sound Gänsehaut bekam sagt das eigentlich alles. Die ersten 15Min. von Soldat James Ryan (das war sein Vorschlag!) besiegelten es dann, oder um es mit seinen Worten zu sagen "Boah Hammer is das geil!" Und dabei klingt es noch nichtmal so toll wie ich es selbst gern hätte...

    Naja, genug der Beweihräucherungen, ich bin jedenfalls immer für alles offen und gehe halt so einen Mittelweg aus Hifi, Pa und Studiozeug. Grundsätzlich bin ich persönlich aber der Überzeugung, dass man mit sehr hochwertigem PA-Zeug auch ohne Weiteres eine neutrale und wiedergabetreue Abhöre haben kann die auf Wunsch und mit ein paar EQ-Eingriffen aber eben auch den Spassfaktor mit Vollgas kann.

    Grüße, nichts für ungut und schönes WE noch,
    Marcel
    ...der sich grad nebenbei den Katzenjammer Rockpalast Livemitschnitt um die Ohren feuern lässt und in tollen Erinnerungen an 2 selbstbesuchte Konzerte schwelgt :grin:

    P.S. @ Marian: Wenns Kleingeld reicht schau doch mal nach gebrauchten Crown K1 oder K2, oder alternativ einer Studioendstufe ala Alesis RA 500, Samson Servo 600 oder so. Für zu Hause reicht das locker - betreibe das selbst so und außer dem Beamer der leise summt hört man hier garnix.

  • Malte Jenett
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    • 27. Januar 2012 um 17:06
    • #22

    Ich hab mir aus meinem alten B&C 18 TBX 100 nen Selbstbau Hifisub gebaut 240L 33mm MDF und ne Camco LA-801 dahinter. Tuning war iwas zwischne 33hz und 38hz. Hat mir sehr gut gefallen. Alleine dass der Sound total stressfrei kommt macht sehr viel aus.. Nen 10" Hifisub macht da mehr Windgeräusche als Bass. Als Top würd ich es auch in Frage stellen weil der Sound einfach erst nach nen paar Metern richtig rund ist. Meine PS12 haben gegen meine Hifiboxen auch keine Chance...

  • sabbelbacke
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    • 14. Februar 2012 um 13:50
    • #23

    Man muss zwischen zwei Dingen unterscheiden, wenn man über solche "Grenzüberschreibtungen" redet:

    Zum einen die von der Presse, dem MArketing, dern Herstellrn und den Kunden generierte "Abgrenzung" von Genres.... Glaubt man den meisten Fachmagazinen, gibt es eine ganz klare Grenze zwischen Hifi, ELA, PA, Heimkino, usw.....

    Natürlich ist dem eigentlich nicht so, aber der Kunde, die Hersteller und der Rest kommt besser damit klar, wenn man so unterscheidet, es wird greifbarer.


    Und dann dem Anwendungsfall inne wohnenden Anforderungen - die sind dann handfester und man kann besser argumentieren, ohne in Pauschalismen abzudriften.


    Im Heimkino gibt es besimmte Anforderungen, die sich von anderen Fällen unterschieden. Da wären:

    - Die Fähigkeit, auch sehr tiefe Bässe (sauber) wiedergeben zu können: 20 Hz sind nicht selten und 30 Hz Grenzfrequenz ist schon fast "üblich" im Heimkino. Bei PA würden wir hier über Infras reden.
    - Die Sprachversändlichkeit auf dem Center - da die Filme fürs Kino so abgemischt sind, dass Dialoge zum Großteil aus dem Center kommen, sollte dieser für Sprache gut geeignet sein. Im PA Bereich gibts so manche "gute Box", die man bei Sprache aber in die Tonne kloppen würde..
    - Die Frontspeaker sollten tonal gleich sein - mit zunehmenden Aufkommen diskreter Mehrkanalsysteme (also alles "nach" dem analogen ProLogic, was einzelne Kanäle speichert, AC3, DTS, usw.....) wurde von den Tonleuten beim Film der Effekt eines von links nach rechts fahrenden Autos (als Beispiel) immer mehr verwendet - damit das tonal nicht zum "Bruch" kommt, sollten die Frontspeaker "gleich" klingen
    - Abstrahlungsverhalten sollte so sein, dass auch der ganz links sitzende noch gut was versteht, nicht nur der, der in der Mitte sitzt
    - Immer weniger wichtig, aber vor 5 Jahren ncoh ein Kriterium: abgeschirmte Chassis, damit sich Magnetempfindliche Dinge wie TV-Röhren oder Bänder nicht durch die Speaker beeinflussen lassen,

    uswusf....

    In dem Moment, wo ein Speaker - egal aus welcher Ecke der jetzt so kommt - die Anwendungsanforderung gut meistert - ist er auch dafür gut geeignet - ein als PA-Sub vermarkteter Infra würde im Heimkino zu einer hohen Wahrscheinlichkeit eine gute Figur machen....

    Andersrum kann man aber auch mit "irgendwelchen" Boxen ein 5.1 System aufbauen und das persönlich gut finden.... In so manchem Jugendzimmer stehen Opas und Papas alte Boxen plus der Sub, den der Kumpel am PC hatte und die Teens finden das super klasse...

    Genau so wie ein 3er BMW als Limo verkauft wird und sich damit klar von eimem Pickup unterscheidet, man mit beiden aber natürlich Milch kaufen fahren kann, nach Bochum von Berlin aus kommt... Aber mit dem 3er BMW der Transport des Betonmischers doch eher schwierig wird und 200 auf der Autobahn komfortabel mit dem Pickup auch eher Wunschdenken bleibt...


    Man sollte also immer mit dem "Pflichtenheft" und dem "Anforderungspforil" konkret über bestimmte Modelle diskutieren - Pauschalisierungen wie "PA ist nix fürs Heimkino" oder "Hifi klingt gut, PA drückt" sind eigentlich unzulässig (aber in aller Munde, mir schon klar..). "Hörner werfen weit" oder "CB klingt am Besten" liest man ja auch alle Nase lang - so pauschal ist das genau so Unsinn...

    hornresp

  • sebastian
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    • 15. Februar 2012 um 18:33
    • #24

    Hat jemand schon Erfahrung mit LAs im Wohnzimmer oder im Kinderzimmer? Ist doch bestimmt auch was cooles. Dieses Klangerlebnis haben vermutlich nicht viele.

  • sabbelbacke
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    • 15. Februar 2012 um 21:07
    • #25

    Ernst gemeint?

    hornresp

  • sebastian
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    • 16. Februar 2012 um 06:27
    • #26

    Natürlich nicht! Wenn gleich ich mir irgendwie vostellen kann, dass der ein oder andere schon darüber nachgedacht hat. Dafür braucht man schließlich weder Sinn noch Verstand. Lediglich Geld.

  • tufkamar
    Gast
    • 16. Februar 2012 um 07:07
    • #27

    ihr werdet lachen - es gab sogar hier mal einen Bericht über einen, der sich ein LA für's Wohnzimmerkino selbst gebaut hat.

    ... und außer "Geld" und "es geht" gibt es durchaus auch _vernünftige_ Gründe, sowas zu tun - die Physik dahinter gilt nämlich auch im Wohnzimmer...

  • Online
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    • 16. Februar 2012 um 08:12
    • #28
    Zitat von "marce"

    ... gibt es durchaus auch _vernünftige_ Gründe, sowas zu tun - die Physik dahinter gilt nämlich auch im Wohnzimmer...

    DIE Physik, die in diesem Falle für das Wohnzimmer gilt und für ein LA spricht würde mich interessieren. Beim Stichwort LA musste ich an das Monacor L-Ray denken, das unter Umständen durch das HT-Prinzip HIFI-ähnliche Eigenschaften hat. Aber wegen spezifischer LA-Eigenschaften sähe ich keinen Grund. Ausserdem traue ich den gestandenen HIFI Marktleadern zu, dass sie das LA-Prinzip adaptiert hätten, wenn es der Weisheit letzter Schluss wäre.

    Ich erinnere mich an die LA-Kritik, die die prinzipbedingte Phasenschweinerei der LA's kritisierte. Nicht gerade eine HIFI-Eigenschaft.

    Der Ton macht die Musik.

  • TobiasNolle
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    • 16. Februar 2012 um 09:05
    • #29

    warum kein LineArray im Wohnzimmer ??!!

    nen LineArray (Schallzeile) muß ja nicht zwangsläufig aus mehreren übereinander gehangenen Kisten bestehen.
    als einfaches Beispiel die K&T twentyfive, vom Boden bis zur Decke.

    [OT/end] denn es ging doch einst um PA fürs Heimkino :lol:

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • sabbelbacke
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    • 16. Februar 2012 um 09:11
    • #30
    Zitat von "marce"

    ... und außer "Geld" und "es geht" gibt es durchaus auch _vernünftige_ Gründe, sowas zu tun - die Physik dahinter gilt nämlich auch im Wohnzimmer...


    Im Kinderzimmer bei uns herschen andere GEsetze, da wird die Physik ausgehebelt :)

    Der eigentliche Gag an einer echten Line ist ja der, dass man dort eine Linienschallquelle mit 3dB Halbierung pro Entfernungsverdoppelung im Gegensatz zu 6dB bei einer Punktschallquelle hat.... Ob das im 10m langen Heimkino jetzt sooo wichtig ist - müsste man sich mal durch den Kopf gehen lassen.... Die "Nebeneffekte" einer solchen Line (die man dann im Rahmen auch curven kann und somit gerichtete Abstrahlung erzielen) sind auch im Wohzimmer eher weniger "wichtig"...

    Meist wird verwechselt: "viele Boxen übereinander" mit "Linienstrahler".... Das eine ist nämlich keine hinreichende Vorraussetzung für das andere..

    Dass eine Linienschallquelle aber ein anderes Klangerlebnis als eine Punktschallquelle hat, wenn man im Nahfeld davon sitzt - ist klar... Ob das per se besser ist liegt im Auge des Betrachters.

    Die meisten Systeme, die man so als Line-Arry verkauft, sind keine - sondern das sind Clusterfähige EInzelboxen, die man übereinander hängt und auf einmal erwarten alle Wunder, nur weil man es als Line Array verkauft. Das Monacor-Teil ist da so eines... Das Ding ist gut für das Geld, ich mag das, aber das hat mit einer echten Line-Array im physikalischen Sinne einfach nix zu tun (ich glaube Monacor verkneift sich auch das Wort "line" in der Werbung, von daher alles ok werbungstechnisch.... Nur dem Laien fällt diese Differenzierung ja meist nicht auf - das wird in einen Pottt geworfen).

    Rein klanglich ist natürlich das jetzt nicht auf einmal besser, nur weil man viel davon hinhängt - im Gegenteil - da gibts so manches System, das besser als Single Source geklungen hätte...


    Und natürlich gibt es auch im Heimkino Systeme, die Linienstrahlercharacter in bestimmtemn Frequenzbereichen haben - ein großer Magnetostat z.B. erfüllt da durchaus das eine oder andere Kriterium.

    Persönlich würde ich die Frage so aufsummieren:

    Genau so wie man pauschal nicht sagen kann, ob eine BR Box besser als eine Transmission Line klingt, kann man das auch nicht bei Punktschallquelle vs. Linienstrahler sagen bzw. im Heimkino Einzelbox vs. 2m "Standbox mit 40 Coaxen von oben nach unten"... Beides hat seinen Reiz - es ist GEschmackssache im Heimkino, worauf man mehr Wert legt...


    Eine gute Punktschallquelle kann genau so das Loslösen des Klanges von der Box bewirken wie man es bei einer Line erwarten würde (im Nahfeld sitzend wohlgemerkt) - persönlich gehts mir im Nahfeld einer Line eher so, dass ich mich an Bose erinnert fühle, die einfach "alles überall" reflektieren - die Ortung in einer guten Live-Aufnahme ist bei einer hochwertigen Punktschallquelle meist überlegen, nach meiner Erfahrung....

    Im PA-Bereich kennt man den Effekt des Loslösens des Klanges von der Box recht wenig... Die Leute und die Anwendung sind aber auch anders - wo ich bei einer Hifi-Vorführung schon mal bemerke, dass ein Kunde darauf achtet, wie die vertikale und horizontale Staffelung ist, hat das bei einer PA noch NIE jemand zur Sprache gebracht...

    hornresp

  • Marcel
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    • 17. Februar 2012 um 01:06
    • #31
    Zitat von "Sabbelbacke"


    Im PA-Bereich kennt man den Effekt des Loslösens des Klanges von der Box recht wenig...

    Och doch, das geht eigentlich da auch trotz Horn etc. Allerdings sollte man dann auch nicht außerhalb des vom Horn abgedeckten Bereiches sitzen. So schön im Stereodreieck hatte ich da schon manches Mal selbst gestaunt wie räumlich das auf einmal klingt (passendes Material vorausgesetzt) und mehr als einmal auch schon nachgeguckt ob ich nicht die hinteren Rearlautsprecher irgendwie mit anhatte. Und das mit meinen popeligen 15"/1" von Mackie die mal nicht wirklich "audiophil" sind.

    Was das Horn angeht finde ich das sogar auch zu Hause eher von Vorteil, weil man halt nicht ganz so breit in den Raum "reinrotzt". Deswegen ist mir auch Klipsch recht symphatisch. Die meisten User haben halt doch keinen separaten Kinoraum, sondern irgendeine Art Wohnzimmer wo der ganze Krempel mit reinmuss. Das diese Räume oftmals alles andere als akustisch optimal sind, darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Boxen müssen press in die Ecke, auf einer Seite steht ein Schrank, auf der anderen Seite ist die Balkontür etc. Bei solchen Szenarien kann erstmal rein technisch betrachtet eine gerichtete Abstrahlung (Horn) meiner Meinung nach durchaus auch Vorteile bringen - irgendwelche klanglichen Aspekte jetzt mal aussen vor gelassen.

    Über einen Infra als i-Tüpfelchen untenrum habe ich auch schon nachgedacht, aber das wird wenn überhaupt als Letztes realisiert. Zumal der aktuell neben den 4 Audio Zenit Hörnchen keinen Platz mehr hat. Das wird für den in einigen Jahren geplanten Anbau des Musikzimmers/Heimkinos/Studios reserviert :grin:

    Grüße,
    Marcel

  • sabbelbacke
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    • 17. Februar 2012 um 09:30
    • #32
    Zitat von "Marcel"

    Och doch, .... (passendes Material vorausgesetzt) ...Und das mit meinen popeligen 15"/1" von Mackie die mal nicht wirklich "audiophil" sind.

    Dann reden wir hier aber nicht von ein und denselbem Effekt :) Ich versteh schon was Du meinst, aber das sind himmelweite Unterschiede, ob man so was mit einer typischen PA-Box versucht oder ob man z.B. einen Thiel-Coax da hin stellt... Natürlich kann aber eine gut abgestimmte PA Box mit einem sauberern Zeitverhalten prinzipiell auch annähernd solche Dinge - nur habe ich noch NIE bei einer PA-Vorführung oder einem Probehören im hörenden Publikum die Aspekte bei der Beurteilung gehört, wie sie bei einer Hifi-Hörsession im heimeligen Wohzimmer auftreten. Darum gings mir.

    Zitat


    Was das Horn angeht finde ich das sogar auch zu Hause eher von Vorteil, weil man halt nicht ganz so breit in den Raum "reinrotzt". Deswegen ist mir auch Klipsch recht symphatisch. Die meisten User haben halt doch keinen separaten Kinoraum, sondern irgendeine Art Wohnzimmer wo der ganze Krempel mit reinmuss. Das diese Räume oftmals alles andere als akustisch optimal sind, darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Boxen müssen press in die Ecke, auf einer Seite steht ein Schrank, auf der anderen Seite ist die Balkontür etc. Bei solchen Szenarien kann erstmal rein technisch betrachtet eine gerichtete Abstrahlung (Horn) meiner Meinung nach durchaus auch Vorteile bringen - irgendwelche klanglichen Aspekte jetzt mal aussen vor gelassen.


    Stimmt schon :) Verglichen mit so mancher Veranstaltungsstätte finde ich das mitteldeutsche Durchschnittswohnzimmer akustisch jedoch fast noch im Vorteil :)

    hornresp

  • *johny*
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    213
    • 27. Februar 2012 um 01:34
    • #33

    uuui

    schönes Thema :)

    Geht alles ... meiner Meinung nach. Vielleicht ein wenig umständlich!

    Hatte in meinem Kellerzimmer (ca. 20m²) meine PA als Heimkino aufgebaut. Also im Zimmer steht ne Couch n TV und ein PC ... und halt die 105" leinwand mit Beamer ... Sitzabstand ca. 3 Meter.

    Als Frontlautsprecher nutze ich meine normalen Hifis, das da wären MB Quart 980S ... wirklich klasse HiFi Sound!
    Als Rear Sound mein kleines Logitech System.
    Signalquelle war mein PC mit 7.1 Soundkarte.

    Tja und als Bassfundament dann 2 ARLS mit Kappa 15 LF (15", je 650 Watt)
    jaaa und dann Fluch der Karibik ... die Stelle als der eine Dödel auf der Mauer steht und sagt "was war das ?" ein anderer: "KAAANONENSCHÜSSE!"
    Und dann sag ich nur festheben ...
    Macht auch den Nachbarn Spaß :)

    Zitat

    Als ich die Frage gelesen habe, dachte ich mir, das ist doch eine typische Testosteron-Frage.
    Wohnen die PA-Cineasten alle in der Pampa im Loft und schauen mit eingetopften Gehörschutz DVDs?


    Ja Pampa ist richtig ... und das mit dem Gehörschutz stimmt teilweise auch :D

    Dabei fällt mir ein ... wie hört sich das ganze mit 4 ARLS an ?
    Muss ich mal ausprobieren wenn ich wieder Sturmfrei hab :)
    Evtl. poste ich mal Bilder ... weil das sieht Klasse aus wenn unterhalb der Leinwand nur Bässe stehen.

    Also im Prinzip machbar. Hört sich meiner Meinung nach auch Okay an ... allerdings stören dann die 27 Lüfter schon etwas.

    Gruß

  • sabbelbacke
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    • 27. Februar 2012 um 08:16
    • #34

    Wenn Du von einem ARLS beeindruckt bist, schau Dir die Szene mal mit z.B. der großen Visaton TL an, die legt da noch eine Oktave unten drunter :) Oder die Szene aus dem ersten Jurrassic-Park Film, als der T-Rex im Dunkeln angestapft kommt - das ist ehrfuhrtseinflössend, wenn man die 20 Hz souverän hat..
    Braucht dann aber Minimum die DTS Variante und vernünftige Klangquellen :)

    hornresp

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