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Crest Pro 8002 defekt --> Service/Reparatur

  • Bassfan
  • 18. September 2011 um 16:46
  • Bassfan
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    • 18. September 2011 um 16:46
    • #1

    Moin moin liebe Leute,

    mit ist am Wochenende meine Crest Pro 8002 ausgestiegen. Ich habe sie in die beim Aufbau in die Steckdose gesteck, angemacht und schon hats geknallt und der LSS der Steckdose hat ausgelöst.

    Ich habe die Kiste noch nicht aufgemacht, nur schnell rausgerissen und nen Ersatzamp hingestellt.

    Nun suche ich schonmal nach Serviceunterlagen, mit denen ich dem Fehler auf die Schliche kommen kann. Ich gehe zwar vorrangig von einem Defekt im Netzteil aus, jedoch geht meine Glaskugel selber nicht so gut ^^.

    Natürlich bin ich trotzdem über Infos dankbar, die mir vielleicht helfen könnten. Sobald ich näheres sehe an meinem Amp, dann melde ich mich.

    mfG Sven

    NEU --> http://www.dj-sven-kiel.de <-- NEU

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    • 18. September 2011 um 20:36
    • #2

    Ich hatte genau das selbe mit der pro 8002. War dann ca. 700 Euro Reparatur (habs nicht selber gemacht). Seither ist wieder alles top.

    Der Ton macht die Musik.

  • Jürgen Klingel
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    • 18. September 2011 um 20:51
    • #3

    700 Euro? Das muss ja nen ganz nettes Feuerwerk gewesen sein, ob sich DER Aufwand lohnt :?:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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    • 18. September 2011 um 20:56
    • #4

    Ob es sich "lohnt" ist möglicherweise eine Glaubensfrage. Für den Preis gibts bereits eine grosse Auswahl an Billigstufen. Das Feuerwerk war für den Preis etwas mager. Knall, Rauch und fertig. :oops:

    Der Ton macht die Musik.

  • bassfaceb
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    • 18. September 2011 um 21:20
    • #5

    Was steht denn auf der Rechnung drauf, was gemacht wurde?

    Eventuell hilft dies dem Bassfan ja schon

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

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    • 18. September 2011 um 21:23
    • #6

    Ist zu lange her. Sind jetzt schon über 5 Jahre hätte ich geschätzt. Es hiess was von wegen Kanalzug ausgetauscht. Aber weiss es echt nicht mehr.

    Der Ton macht die Musik.

  • bassfaceb
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    1.127
    • 18. September 2011 um 21:49
    • #7

    Oha- Kanalzug klingt pauschal teuer.

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • studi
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    • 19. September 2011 um 15:56
    • #8

    Knall beim Einschalten... Crest Pro - da war doch was. Wende dich mal an den TBF, der müsste, auch wenn im Forum bei einigen verhasst, was dazu sagen können. Wenn er nicht per PN zu erreichen ist, dann schick ich dir ne Mailadresse.

  • Bassfan
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    • 19. September 2011 um 20:12
    • #9

    Sooo,

    ich habe nun mal den Deckel der Crest aufgeschraubt und mir mal einen ordentlichen Überblick verschafft. Wenn die die Kiste mal ein wenig gereinigt habe, dann werde ich sicherlich mehr sehen, aber bisher ist leider nichts zu sehen gewesen (hatte ja auf einen geplatzten Elko gehofft ^^).

    Wenn ich mehr Infos habe, dann werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten.

    mfG Sven

    NEU --> http://www.dj-sven-kiel.de <-- NEU

  • Jürgen Klingel
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    • 19. September 2011 um 21:42
    • #10

    Knall? Hm...hat das Teil nen Eingangsnetzfilter und eine Einschaltverzögerung mit NTCs? Die gehen gerne mal hoch...Kann so weit gehen, dass nur noch die Anschlussbeinchen in der Platine stecken, das Bauteil hat die Rakete gemacht und liegt irgendwo im Gehäuse, oder hängt im angesammelten Dreck...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Bassfan
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    • 20. September 2011 um 17:37
    • #11

    Nabend,

    ich habe die Crest heute nochmal zum Knallen gebracht um der Fehlerdiagnose näher zu kommen:

    Ich habe die Crest in die Steckdose gesteckt. Dann habe ich den Powerschalter in Richtung EIN geschaltet und dabei gab es einen doch schon relativ lauten Knall. Dann Stecker rausgezogen und mal ein wenig gerochen ^^. Der Geruch kommt aus dem vorderen Bereich der Endstufe (Vorne Mitte bis links). Hier geht auf jeden Fall direkt die Zuleitung hin, ein paar Relais sitzen dort auch. Das wird wohl der Bereich der Einschaltverzögerung sein. Vorne links fängt direkt ein Endstufenkanal an (ich denke das wird Kanal 1 sein, wenn der Aufbau der äußeren Beschriftung folgt). Fotos sieht ihr hier:

    http://imageshack.us/g/692/img0246gfph.jpg/

    Die nächsten Tage werde ich die Kiste mal zerlegen und mal nach schwarzen / verbrannten Teilen Ausschau halten. Trotzdem bin ich natürlich für jede Art von Infos sehr dankbar.

    mfG Sven

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  • Jürgen Klingel
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    • 20. September 2011 um 18:18
    • #12

    Puh...ganz schön verbaut da vorne...

    Da kann natürlich auch irgendwo ein Bollen Lötzinn im Weg sein, oder ein Anschlussbeinchen hat sich irgendwo durch ne Isolierplatte gedrückt, mit etwas Glück ist die Amp-Elektronik noch heile...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Bassfan
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    • 20. September 2011 um 19:21
    • #13

    Nabend,

    so aus "in den nächsten Tagen" wurde mal ganz schnell "jetzt". Ich habe die Kiste mal zerlegt und mir alles soweit angeschaut. Zudem habe ich gestern im PA-Forum einen Beitrag über den gleichen Defekt gelesen:

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?p=508227&sid=fe26f38858f95d7d7c63e32e2a02e593

    Zudem habe ich ein paar Bilder gemacht von eine sehr angebrannten Bereich auf einer Platine eines Ampkanals:

    http://imageshack.us/g/171/img0250nl.jpg/

    NEU NEU NEU NEU:

    Ich habe jetzt mal die Crest ohne Ampmodule getestet: Soweit kann man den Schalter umlegen, ohne das etwas passiert.
    Dann habe ich das äußerlich heile Ampmodul eingesetzt und verkabelt. Dann habe ich die Kiste wieder angeschmissen UND:
    Die Kiste ploppt wie Pop-Korn in der Mikrowelle, das Ganze circa 1Sek. bis der B16 LSS ausgelöst hat.
    Habe dann das Modul wieder ausgebaut, es ist aber absolut nichts defektes zu sehen.

    mfG Sven

    NEU --> http://www.dj-sven-kiel.de <-- NEU

  • mike j.
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    • 20. September 2011 um 21:10
    • #14

    Wenn Netzsicherungen fliegen dann braucht das Ding etwas "mehr" Strom :-).

    Wie schon getestet liegt der Fehler an den Ampmodulen.

    Miss einmal die Endstufentransistoren nach Verdacht auf Kurzschluss durch.

    Soweit ich das von den Anschlusskabeln sehe (und was auch die Leistung des Amps befürwortet) ist, dass es sich um eine Class H Endstufe handelt. Class H bedeutet, dass das Netzteil hier 2 Symmetrische Betriebsspannungen (Beispiel 50V+- und 70V+-) liefert und auf beiden Spannungsrails je nach Bedarf die 50V oder 70V draufgeschaltet werden. Grund dafür ist eine reduktion der Verlustleistung.

    Dieses Schalten wird mit einem Mosfet oder ähnlichem Bauteil erledigt (auf den Bildern höchstwahrscheinlich 2 der kleinen TO220 3Beiner auf dem Kühlkörper). Hatte auch schon Crest Amps, bei denen die mit einem kleinen Blitz und Rauch in den Halbleiterhimmel aufgefahren sind.

    Also: Erst Endstufentransistoren mit einem Ohmmeter durchmessen (kleine Ohmzahlen lassen hier den Verdacht schöpfen).
    Sind die OK, Stecke die höhere Betriebsspannung ab (Beide! die der + Rail und der - Rail) und nimm das Ding in Betrieb.
    Läuft hier alles (es sollte auch Musik Verstärkt werden), so liegt der Fehler im Bereich der Class H Umschaltung, also wahrscheinlich die kleinen TO220 Dinger :-).

    Das 2 Beinige im TO220 Gehäuse ist wahrscheinlich eine Temperaturkompensationsdiode, die den Arbeitspunkt in Abhängigkeit der Temperatur einstellt.

  • Jürgen Klingel
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    • 20. September 2011 um 23:09
    • #15

    Die Ansage von Mik J. würde ich mal unterschreiben, das klingt am Wahrscheinlichsten...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • bockbier4711
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    109
    • 22. September 2011 um 16:34
    • #16

    ...und bitte keine weiteren Tests mit vollen 220V und einer defekten Endstufe sonst geht Dir das Schaltnetzteil (Crest-Sprech "PowerLok") auch gleich flöten...sofern es nicht schon defekt ist! Alle weiteren Tests nur über Stelltrafo...haste keinen? Dann lieber zum Fachmann damit.

    Es ist eine Class H mit Highrail 120V. Interessant: jeweils 4(!!) FET Schalter pro Rail....RESPEKT!!! Also da würde ich jetzt nicht zuerst suchen ;) sondern eher bei den End-Transen SC3281 und SA1302...

    :) Uwe

  • *christoph*
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    • 6. Oktober 2011 um 00:34
    • #17

    Schau doch bitte mal auf die andere Seite der in deinem Bild senkrecht stehenden Platine.
    Wenn es unter dem senkrecht stehenden Widerstand so aussieht

    könnte die Anleitung/Ersatzteile Liste aus dem PA-Forum helfen.
    Prinzipiell mag die 8002 keinen Staub, denn in Verbindung mit Feuchtigkeit kann es schnell im Netzteilbereich knallen.
    Bitte sei vorsichtig, in dem Bereich hast du Spannungen bis 400V!

  • pkoeper
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    631
    • 18. Oktober 2011 um 20:41
    • #18

    Moin moin Sven!

    Ich melde mich auch nochmal zu Wort:

    Falls es mit der Reparatur selbst nicht zu schaffen ist,
    wende dich vertrauensvoll an die Veranstaltungstechnikfirma aus Hamweddel bei Rendsburg.

    Die haben in der Elektro-Werkstatt ´nen versierten Menschen sitzen, der auch schon
    Amps von mir mit Erfolg wieder zum laufen bekommen hat (Auch sehr günstig)

    Einfach anrufen und nach "Sven" fragen.

    Soweit ich weis kommt der aus Neumünster, das währe ja bei dir um die Ecke :wink:


    Grüße aus Meldorf!
    Philipp

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