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Erfahrungen mit Flamenco Musik

  • luckybasti
  • 18. August 2002 um 17:02
  • luckybasti
    Beiträge
    19
    • 18. August 2002 um 17:02
    • #1

    Hallihallo,

    hatte vergangene Woche das Vergnügen, bei einem Flamenco Abend mitzuwirken. Dabei stellte sich die Abnahme der Füße (wie beim Steppen) als sehr problematisch heraus. Bühne war ca. 10x6m groß aus irgendeiner Holzkonstruktion die ich lieber nicht näher erleutern will, auf der im forderen Bereich ein extra Tanzboden aus einzelnen Holzplatten gelegt wurde. Haben erstmal 4 Shure Grenzflächen oben auf den Tanzboden zum Rand hin gelegt (sonst wären die Tänzer im Eifer des Gefechts noch draufgetreten)und diese dann noch mit 4 SM57 unter der Bühne gegen den Tanzboden gerichtet verstärkt.
    Problem war, dass hinter der Tanzfläche noch Gitarristen, Sänger etc standen und alle Musiker sowie die Tänzer Monitoring bekamen. Die Grenzflächen haben zwar im Umkreis von ca. 50cm einiegermaßen das Gesteppe abnenommen aber da man beim Tanzen ja nicht still steht, gab`s in der Mitte einfach mal ein Loch (wo die Tänzer sich auch noch meißtens aufhielten). Die SM57 unter der Bühne haben zwar den Bumms ganz gut abnenommen, aber entscheidend beim Flamenco, wie ich jetzt weiß, ist der schnelle knackige Kick und das Schnalzen der Schuplättchen.
    In leisen Passagen kam weder Bumms noch Kick richtig an und die Mikros für das Gesteppe mußten immer höher gezogen werden. Die Monitore drohten ständig, wenn es nicht auch passiert ist den Gränzflächen reinzupfeiffen, die Künstler und Zuschauer sagten ...mehr Füße, mehr Füße. Aber steh mal wenn Du hängst.
    Der Nachteil der Grenzflächen ist, dass diese unten eine Schaumstoffschicht haben, um genau den Trittschall, denn wir ja wollten zu verringern. Außerdem ist es fraglich, ob diese hingelegten Holzplatten so gute Verbindungen bieten, dass der Körperschall ungehindert übertragen wird.
    Habe von kleinen Mikros gehört, die man direkt auf die Platten klebt...Aber für jede Platte einzeln????
    Wer jetzt am Ende meines Postings noch wach ist und mir vielleicht mit besseren Erfahrungen Tipps für die Zukunft geben könnte, dem wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße aus Berlin
    Basti

    PS: Overheads`s haben wir auch versucht; ging auch nicht besser.

  • Finelight
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 18. August 2002 um 17:42
    • #2

    Hallo!

    Wir haben gute Erfahrungen mit einem (!!!) 441 aus ca. 10 cm höhe direkt auf den Boden gerichtet. Hat den Sound ganz gut rübergebracht (Band war auch zufrieden).

    Gruß
    Finelight

  • luckybasti
    Beiträge
    19
    • 18. August 2002 um 17:52
    • #3

    Wir haben uns ja auch langsam hochgetastet mit der Anzahl der Mikros. Aber da die Bühne eine Breite von 8-10m hat und die Tänzer, teilweise bis zu 15, überall und nirgends auf der Bühne getanzt haben, hätte eines nicht mehr gereicht.
    Aber prinzipiell hast schon Recht, dass weniger manchmal mehr ist.
    Besten Dank

  • KREISS
    Profi
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    2
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    4.542
    • 18. August 2002 um 19:28
    • #4

    Hatte im juli ne ähnliche Produktion ( hab Monitor gedreht ).
    Die Abnahme haben wir mittels Crown PZM`s ( an der Vorderkannte des "Tanzbodens" ) und Sennheiser MKH 416 ( auf Tischtellern am Rand ins Zentrum gerichtet ) realisiert.
    Weiß nicht wie`s in der Front war, ich habe hauptsächlich die MKH`s im Monitor genutzt und das funktionierte recht gut.
    Es traten an dem Abend zwei Flamenco Gruppen auf und zum Abschluß spielten dann alle gemeinsam...
    Gewundert habe ich mich dann doch etwas über den gewünschten Pegel auf der Bühne - die wollten alle ziemliches Brett haben.
    Monitoring bestand aus 8 Wegen inkl. Sidefills ( d&b MAX sowie F2+B1 als SF ).

    Kai

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: kai am 2002-08-19 04:48 ]</font>

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 19. August 2002 um 00:38
    • #5

    Grüsze!

    Versuch mal Vibrationsabnehmer wie das AKG C411. Sehr klein, aber wenn da wer fest drauftritt sind die hin.

    mfg
    JF

  • luckybasti
    Beiträge
    19
    • 19. August 2002 um 01:30
    • #6

    kai
    -->Gewundert habe ich mich dann doch etwas über den gewünschten Pegel auf der Bühne - die wollten alle ziemliches Brett haben.
    Monitoring bestand aus 8 Wegen inkl. Sidefills ( d&b MAX sowie F2+B2 als SF ).

    ...Hatte ähnliche Situation, blos leider gab es kein Geld für extra Monitor Mann und so mußte alles vom FoH aus gefahren werden. Konntest von da aus echt nur raten welche Frequenzen Koppeln oder hast es viel zu spät gehört. Da hattest Du schon die Gitarre im Gesicht...

  • KREISS
    Profi
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    2
    Beiträge
    4.542
    • 19. August 2002 um 05:00
    • #7

    Yo, hatte bisher auch nich viel mit Flaminco zu tun gehabt. Nach 3h war ich dann auch am Ende mit den Nerven - Flamenco ist schon hartes Brot...konnte in der Zeit auch keine großartigen unterschiede zwischen den einzelnen Stücken feststellen.
    Scheinbar wird dort immer auf dem selben Thema rumgetrappelt.
    Die Variante mit den Richtrohren geht ganz ok. Du bekommst das Geschehen in der Mitte mit, hast den nötigen Attack und das Geklapper und kannst das tieffrequente Gerumpel schön über den HPF ausblenden.

    Kai

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 19. August 2002 um 12:13
    • #8

    warum das geklacker eigentlich auf den monitor.

    ich hab das bis jetzt nie gemacht und der wunsch kam auch nie.

    nunja war halt alles eher laien gruppen.

    ich hab da meine monoacor ecm302b grenzfläche ein gesetzt nur eine inder Bühnen mitte. vor den wedges.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • BVC
    Beiträge
    650
    • 1. September 2002 um 18:47
    • #9

    AKG grenzflächen (kugelcharakter) so nah wie möglich an die tänzer, falls doch ma einer drauftritt, pech gehabt. Dann darf man die nur nich auf die monitore legen (wofür auch) und es klappt recht gut.

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